Ist es eben nicht. Ich mag Henkel auch nicht. Aber ich finde
auch bei den GRÜNEN ein paar mir Unsympathische, z.B. Wolfgang
Wieland oder Rezzo Schlauch.
Sicher, es ging aber nicht um sympathisch sondern eher um die gesellschaftliche Stellung der Mitglieder und Unterstützer. Und da steht Afd eben der FDP recht nahe.
Ja, die Grünen als Gesamtpartei haben einen relevantes Problem, wenn sie ihre Jungen Grünen aus Göttigen nicht an die Kandarre nehmen, und diese sich auf Abwege begeben, die in ihrer ausgedrückten Grundhaltung undemokratisch sind. Da fehlt es bislang an der nötigen Abgrenzung zu den kriminell agierenden „Anarchos“ und der Abkehr von Wahlkampfstörversuchen.
Dasselbe würdest Du auch von der AfD fordern, wenn bei denen ein Ortsverband sich nicht von gewaltbereiten Rechtsextremisten oder „Neonazis“ distanzieren würde.
Die Frage ist, wo stehst Du? Und welche Belege hast Du für den
Rechtspopulismus. Etwa, weil sie sich nicht als
Antikapitalisten gerieren?
ob populistisch oder nicht, sei mal dahingestellt. Konservativ allemal und durchaus mit einer Neigung nach rechts:
◦Wir fordern ein Einwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild. Eine ungeordnete Zuwanderung in unsere Sozialsysteme muss unbedingt unterbunden werden.
◦Wir werden dafür sorgen, dass Gesetzgebungskompetenzen zurück zu den nationalen Parlamenten verlagert werden.
Und ein bißchen populistisch ist das ganze schon:
◦Wir fordern, dass Deutschland dieses Austrittsrecht aus dem Euro erzwingt, indem es weitere Hilfskredite des ESM mit seinem Veto blockiert.
◦Wir fordern, dass die Kosten der sogenannten Rettungspolitik nicht vom Steuerzahler getragen werden. Banken, Hedge-Fonds und private Großanleger sind die Nutznießer dieser Politik. Sie müssen zuerst dafür geradestehen.
◦Wir fordern ein sofortiges Verbot des Ankaufs von Schrottpapieren durch die Europäische Zentralbank. Inflation darf nicht die Ersparnisse der Bürger aufzehren.
◦Wir setzen uns dafür ein, dass auch unkonventionelle Meinungen im öffentlichen Diskurs ergebnisoffen diskutiert werden, solange die Meinungen nicht gegen die Werte des Grundgesetzes verstoßen.
◦Wir fordern ein nachhaltiges Energiekonzept für bezahlbare Energie. Es ist unzumutbar, dass die Bevölkerung mit drastisch steigenden Preisen für die kopf- und konzeptionslose Politik der Bundesregierung büßen muss.
Ja, die Grünen als Gesamtpartei haben einen relevantes
Problem, wenn sie ihre Jungen Grünen aus Göttigen nicht an die
Kandarre nehmen, und diese sich auf Abwege begeben, die in
ihrer ausgedrückten Grundhaltung undemokratisch sind. Da fehlt
es bislang an der nötigen Abgrenzung zu den kriminell
agierenden „Anarchos“ und der Abkehr von
Wahlkampfstörversuchen.
Natürlich ist die AfD politisch „Rechts“ Sie vertritt „Rechte“ Positionen.
Aber sie hat natürlich auch mit Faschismus absolut gar nichts zu tun. Faschismus ist Totalitär, die AfD geht richtung Marktradikalität, also in Richtung Rechtslibertär.
Für die Politische Einstufung ist nun mal das simple „Rechts-Links Schema“ nicht hinreichend. Eigentlich müsste man zu dem klassischen „Rechts-Links“ noch ein senkrecht dazu stehende Achse „Libertär - Totalitär“ aufspannen.
Ähnlich wie bei „The Political Compass“
Die Ecken würden dann von Kommunistischer Diktatur (Linkstotalitär), Reaktionärer Diktatur (Rechtstotalitär), Marktradikal (Rechtslibertär) und Anarchismus (Linkslibertär) aufgespannt werden.
Nach diesem Modell ergäbe sich eine enorme ideologische Distanz zwischen dem Faschismus und der AfD, obwohl beide „Rechts“ wären
◦Wir werden dafür sorgen, dass Gesetzgebungskompetenzen zurück
zu den nationalen Parlamenten verlagert werden.
◦Wir fordern, dass Deutschland dieses Austrittsrecht aus dem
Euro erzwingt, indem es weitere Hilfskredite des ESM mit
seinem Veto blockiert.
◦Wir fordern, dass die Kosten der sogenannten Rettungspolitik
nicht vom Steuerzahler getragen werden. Banken, Hedge-Fonds
und private Großanleger sind die Nutznießer dieser Politik.
Hey, sämtliche Thesen, die Du da bringst, sind jede für sich schon so richtig, dass ich allein schon für eine einzige von denen die AfD wählen möchte.
Gruß,
B.
Wer sind die anderen? Die beiden Erstgenannten haben sich von ihren damaligen Äusserungen deutlich distanziert. Die Odenwaldschule wurde 1910 gegründet. Meines Wissens nach gab es Die Grünen zu dem Zeitpunkt noch nicht.
Sicher, es ging aber nicht um sympathisch sondern eher um die
gesellschaftliche Stellung der Mitglieder und Unterstützer.
Und da steht Afd eben der FDP recht nahe.
Nur dass die AfD im Gegensatz zur FDP ein ganz neues, zumindest ganz anderes Programm hat. In gewisser Weise viel konsequenter durchdacht.
Sämtliche Thesen sind bestenfalls populistisch, eigentlich
aber kompletter Käse.
Ansichtssache. Mir gefallen sie.
Der mündige Wahlbürger weiss aber, dass das nach der Wahl keinen mehr interessiert.
Insbesondere, wenn da nur Schlagworte wie Euroaustritt, Nationale Gesetzgebung, Hedge-Fonds vorkommen. Das denken sich doch die Psychologen im Marketing aus.