Anspruch auf Titel 'Angestellter'

Hallo,

endlich… darf ich hier auch mal schreiben *g*

Meine Frage ich die folgende

Ich befinde mich in einem Arbeitsverhältnis welches mir über das Arbeitsamt zur verfügung gestellt worden ist.

Ich habe eine Ausbildung zum Industriekfm. abgeschlossen und arbeite nun befristet in der städt. Verwaltung… nun erhielt ich meinen Arbeitsvertrag und da steht doch tatsächlich drin das ich als Arbeiter beschäftigt werden würde.

Nach Rücksprach mit der PeBu (Perso), Abt.leiter und derm Betriebsrat meinten alle zu mir das es so richtig sei und ich keinen Anspruch auf die Bezeichnung „Angestellter“ hätte da dieses von Arbeitsamt nicht gewünscht wird.

Allderings in meinem Zeugniss wenn ich mal eins bekomme wird selbstverständlich drinstehen das ich im Büro tätig war.

Habe ich ggf. rechtlich einen Anspruch auf den Titel „Angestellter?“

gibt es ggf. Urteile dazu?

Ich habe leider bisher nichts im Internet finden können.

Vielen Dank schon einmal im voraus.

Hallo

Was versprichst Du dir davon?

Gruß,
LeoLo

Hallo Jens,

offensichtlich bist du für eine Tätigkeit eingestellt worden, die nach dem Tarifvertrag für Arbeiter in eine bestimmte Lohngruppe eingruppiert ist. Deshalb „Arbeiter“ und nicht „Angestellter“.
„Angestellter“ ist kein Titel. Man unterscheidet im öffentlichen Dienst: Beamte, Angestellte, Arbeiter.

Es gibt keinen Rechtsanspruch auf „Angestellter“. Da wirst du mit Sicherheit auch keine Urteile dazu finden. Derartige Klagen wären unsinnig.

In einem qualifizierten Arbeitszeugnis sind sowohl die ausgeübten Tätigkeiten zu nennen als auch zu bewerten. Ob da Angestellter mit drin steht oder Arbeiter hat mit der Bewertung nichts zu tun. Schaff ordentlich und lass Statusfragen hinten angestellt, dann kriegst du auch ein ordentliches Zeugnis. Das ist für deine Zukunft das Wichtigste.

Gruß
Otto

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Ähm… also zwischen Angestellten und Arbeiter gibt es einen RIESENGROSSEN unterschied

z.b. erhalten Angestellte ein Gehalt und die Arbeiter Lohn.
oder der Soz.vers.schlüssel. bei Angestellten ist 1211 und bei Arbeitern 1111 … dann erhalten Angestellte vergünstigungen bei Versicherungen etc.

also es gibt da schon einen guten Grund…

und außerdem habe bin ich Industriekfm. und kein Mechaniker… wenn ich als Arbeiter hätte arbeit finden und bekommen wollen hätte ich auch einen dementsprechend „leichtere“ Ausbildung beenden können.

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Und welche?
Hi!

Ähm… also zwischen Angestellten und Arbeiter gibt es einen
RIESENGROSSEN unterschied

Stimmt! Eine 1 statt einer 2!

z.b. erhalten Angestellte ein Gehalt und die Arbeiter Lohn.

Und? Wo ist da der Unterschied in der Art der Abrechnung?
Du hast einen Arbeitsvertrag unterschrieben, der Deine Bezahlung regelt!
Ob da jetzt 2310,- € Brutto gehalt oder 15,- € Stunden lohn stehen, ist doch egal!

oder der Soz.vers.schlüssel. bei Angestellten ist 1211 und bei
Arbeitern 1111 … dann erhalten Angestellte vergünstigungen
bei Versicherungen etc.

Mir fallen ganze 2 Versicherungen (Bundesknappschaft und Seekasse) ein, bei denen Du ein Vorteil hast, wenn Du angestellt bist - und in beide kommst Du (und ohne gewisse Voraussetzungen auch kein anderer Arbeitnehmer im ö.D.) hinein!

also es gibt da schon einen guten Grund…

…den Du vielleicht noch mal erläutern müsstest…

und außerdem habe bin ich Industriekfm. und kein Mechaniker…
wenn ich als Arbeiter hätte arbeit finden und bekommen wollen
hätte ich auch einen dementsprechend „leichtere“ Ausbildung
beenden können.

Wie kommst Du eigentlich darauf, dass eine handwerkliche Ausbildung einfacher sein soll, als der Beruf des Industriekaufmanns?
Mal ein kleiner Hinweis: Die Ausbildungszeit eines Energieelektronikers bspw. dauert ein halbes Jahr länger!

Wenn Du wirklich auf einem derart hohen Ross reitest, solltest Du wirklich sehr sehr froh sein, überhaupt einen Job zu haben!
Jemand, der mit 22 Jahren gerade mal eine billige kaufmännische Ausbildung ohne Abitur und ohne weitere Qualifikation und Berufserfahrung zu Stande bekommen hat, sollte vielleicht mal darüber nachdenken, was „leicht“ und was „sinvoll“ ist!

Ein „einfacher Handwerker“ hat in Deinem Alter in der Regel schon drei Jahre Berufserfahrung (und das geht sogar mit Fachabi)!

Gruß
Guido

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Hallo!

und außerdem habe bin ich :Industriekfm. und kein :Mechaniker…
wenn ich als Arbeiter hätte :arbeit finden und bekommen :wollen hätte ich auch einen :dementsprechend „leichtere“ :Ausbildung beenden können.

Sag bitte, in welcher Vorstellungswelt lebst Du? Glaubst Du allen Ernstes, ein Werkzeugmacher oder Feinmechaniker hätte eine Ausbildung mit geringeren Anforderungen hinter sich als Du? Falls Dir leise Zweifel kommen sollten, bist Du aber bestimmt überzeugt, daß z. B. Hufschmied jeder Blödmann werden kann? Den Zahn muß ich Dir ziehen! Du bist auf einem völlig falschen Gleis!

Gruß
Wolfgang

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Danke! owT & mG
.

…muß in meinen Augen auch einstecken können.

Hallo, mein 22jähriger hochausgebildeter kfm Angestellter. Ich habe Dir eine ganz einfache Frage gestellt und Du bist noch nicht mal in der Lage, sie zu beantworten? Was versprichst Du dir davon? War Dir die Frage zu kompliziert? Soll ich sie Dir umformulieren und etwas vereinfachen?

Ich hab nicht wissen wollen, ob es große Unterschiede gibt. Wenn ich die Unterschiede nicht kennen würde, hätte ich die Frage gestellt, nicht auf Deine geantwortet! Die Unterschiede gibt es im Arbeitsrecht übrigens immer weniger. Fragst Du also nur, weil Du dich in deinem Stolz verletzt fühlst oder gibt es eine finanzielle oder andere wirklich wichtige Grundlage für Dein Anliegen? Wenn es Dir nur um Deinen Stolz geht, dann beeindrucke den Arbeitgeber lieber mit konstant guter Leistung, sonst sind Etiketten das einzige, was Dir bald noch bleibt.

Zu guter Letzt: Was fällt Dir eigentlich ein, Dich so über andere Ausbildungen zu mockieren, hm? Wolfgang Dreyer und Guido haben es ja schon angeschnitten. Deine Ausdrucksart erscheint blasiert und dumm! Hoffentlich liegt es ja nur an Deinem Alter.

Toll, Du hast eine Ausbildung bei einer mittelständischen Bäckerei absolviert.

*Clap* *Clap*

Gehörst Du damit jetzt zu den oberen Zehntausend?

Was sagt eigentlich Dein Vater als Omnibusfahrer dazu, wenn Du ihm erklärst, was für niedere Arbeiten er in Deinen Augen ausführt? Er dürfte doch in die Kategorie „leicht“ fallen, also so was unzumutbares und viel wertloseres wie ein Mechaniker? Oder liegt er für Dich da noch drunter? Und Pflegedienst? Drüber? Drunter?

Gruß,
Dipl. Ing. Dr. Prof. summa cum laude LeoLo