Hallo Christian
habe nun den ganzen Artikel eingestellt. Nun weist Du mit Sicherheit
wohin ich wollte.
Danke
Hallo,
wir haben im Nov.1996 eine Eigentumswohnung (als Altersvorsorge) gekauft.
So begann unser Unglück.
Wir haben im Garten mit unseren Nachbarn ein Bierchen getrunken. (Nachbarin mit Freund) Na ja, wie die Gespräche so laufen kam man auch auf Immobilienanlage.
Der Freund war Versicherungsmakler(was wir nicht wussten)und hat uns dazu angesprochen.
Er kommt mal vorbei, er hätte da was interessantes ein Anlage mit guter Wertsteigerung usw.
Er kam, und klärte uns auf. Aber es eilt da nur noch diese frei ist.
Es wird noch Gebaut und umgebaut, das Prospekt verhieß gutes. Mietgarantie gab es auch noch !!!
Einmalig, die Berechnung super, kostet uns nichts, Mieteinnahmen (935 DM)super Gegend, Steuervorteile und eine risikolose Kapitalanlage.
Er machte Termin Bank Notar, nur mit zum unterschreiben zur Hypo sind wir mit gefahren. Den Bankangestellten haben wir dann natürlich noch über den Bauträger befragt, seine Auskunft war sehr zufriedenstellend !
Er wurde uns als hervorragender Geschäftsmann mit dem sie(Bank) immer eine sehr gute
Geschäftsbeziehung habe, dargestellt !
also haben wir unterschrieben.
Am Anfang erkennt man die schlimme Lage nicht.
Es dauert halt noch, aber in einem Monat sind wir soweit und so wird man immer vertröstet.
Man ist ja weit entfernt (400 km) !!
Mietgarantie die gibt es zu Anfang, nicht lange
Die vielen Schreiben mit dem Bauträger weil nichts fertig wurde oder einfach nichts gemacht wurde. Wir wurden immer wieder vertröstet.
Irgendwann hieß es - es ist kein Geld da die Bank spielt nicht mit !!
Wir haben die Wohnung soweit hergerichtet, dass wir sie vermieten konnten.
Im Urlaub - hin zur Wohnung - Arbeiten herrichten versuchen zu retten.
Wir steckten viel Geld rein, zahlten an die Bank
alles doppelt.
Wir bekamen für unser sauer verdientes Geld eine Bruchbude
Irgendwann ging es nicht mehr, wenn ich schon einen Brief von der Hypo gesehen hab, bekam ich das große Zittern, Nerven Angst keine Ahnung.
Wir sind dann zur unser Hausbank und haben gewechselt.
Ich glaube 2005 meldete der Bauträger Insolvenz an.
Hat sich dann ins Ausland abgesetzt.
Haben natürlich die Sache 1999 an einen Rechtsanwalt übergeben. Es kam dabei nichts raus - dieser hat uns im Januar 2010 unsere Unterlagen zurückgeschickt - Das war s.
Mittlerweile habe ich wieder etwas Hoffnung, seit ich das Urteil vom 29.06.10 zufällig gesehen habe. Von meinem Mann kann ich das nicht behaupten, es macht Ihn fertig
er möchte sie verkaufen, (Ein anderer Eigentümer hat noch 5000 Euro für seine Wohnung bekommen, die ist noch etwas größer als unsere) ich hoffe noch auf unsere
Rechtssprechung.
Da uns der Bauträger, bevor er sich ins Ausland abgesetzt hat, erzählt hat, dass der Makler von Ihm eine fürstliche Provision erhalten hat und das er zu dem Zeitpunkt als uns der Makler die Wohnung verkauft hat, eigentlich schon Insolvenz hätte anmelden müssen.
Da er bei seiner Bank nur noch einen Überziehungskredit hatte.
Von uns hat er auch 12500 DM in Bar erhalten
Bank, Bauträger und Makler haben schon öfter zusammen gearbeitet (lt. Aussage Bankangestellter) Wir können es nicht beweisen !
Bank vom Bauträger: Hohenloher Volksbank
Finanzierende: Bank Hypo
Anzeige wegen arglistiger Täuschung ?
Danke
Wer weis was
Re: Täuschung Bank Makler
von Jürgen Treiber , 09.08.2010 16:18
Hallo,
hier kann ich nur raten, einen spezialisierten Rechtsanwalt aufzusuchen, der in seinem Beraterkreis auch Bautechniker und Immobilienkaufleute engagieren kann.
Die Kombination aus Beraterhaftung der Vermittler, Bank, etc. und der notwendigen technischen Beurteilung der Baulseitungen sowie die notwendigen kaufmännischen Bewertungen verlangen eine saubere Prüfung in allen Bereichen.
Alles Gute!