Belästigung durch GEZ-Mitarbeiter legitim?

Hallo,

Von wo auch immer die kommen, sobald man der GEZ schriftlich
mtiteilt, dass man keine Geräte hat, kommen diese „freien
Mitarbeiter“ um irgendwie das Gegenteil zu beweisen.

Die kommen auch aus anderen Anlässen. Wenn sie irgendwoher eine Adresse bekommen haben (Einwohnermeldeamt) und dort kein Gebührenzahler wohnt z.B. auch. Und beides ist nicht zwangsläufig der Fall.

Dabei
versuchen sie dann entweder mit Drohungen Einlass in die
Wohnung zu bekommen, oder sie fragen Nachbarn über dich aus
und versuchen durch deine Fenster deine Privaträume zu
observieren.

Das kommt in der Tat vor. Wobei es auf den Einzelfall ankommt, ob die Drohung strafbar ist. Das Befragen der Nachbarn und das Hineinschauen ist es jedenfalls nicht.

Selbst wenn ie nichtsfinden können sie dich aber ohne Angabe
von Beweisen zwangsanmelden.

Quatsch.

Dagegen kann man nichts tun,
ausser klagen und davor schrecken fast alle zurück und zahlen
lieber einfach.

Wer sich auf diese Art zwangsanmelden lässt, obwohl er kein TVGerät hat und nichts dagegen unternimmt, hat wirklich Probleme. Aber keine rechtlichen.

Bei mir kann man zum Beispiel nur ins Fenster sehen, wenn man
auf einer Leiter, einer Kiste oder was auch immer steht, weil
die Fenster leicht erhöht vom Erdboden sind.

Wenn er das über längere Zeit macht, könnte man an Nachstellung denken: http://dejure.org/gesetze/StGB/238.html

Auf einem öffentlichen Weg darf man natürlich
stehen, die Frage ist nur, ob man jemanden ausspähen darf.

Es gibt kein Gesetz gegen ausspähen.

Ein sexuell motivierter Spanner steht jeden Tag mit einem
Fernglas auf einem öffentlichen Weg, um von da aus jemanden in
seiner Wohnung zu beobachten.

Das würde ich als Nachstellen bezeichnen (s.o.) und mit den GEZ-Leuten hat das genau gar nichts zu tun.

Gruß
loderunner (ianal)