Bewerbung: klein macht klein?

Hallo zusammen - dies ist eine Frage an die Personaler unter Euch: ich möchte gerne umsatteln (Richtung Medienbranche, Eventmarketing … son Zwischending) und habe auch schon eine Mappe erstellt. Da ich grafisch nicht so langweilig daher kommen wollte und mich natürlich dem Unternehmen so präsentieren möchte, wie ich mich selber sehe, habe ich einige Dinge „unkonservativer“ gestaltet, als in einer herkömmlichen „ordentlichen“ Bewerbung. Die Mappe (nicht das Anschreiben!) habe ich ausschliesslich in kleinen Buchstaben verfasst (also Lebenslauf, Profil etc) Ich finde, das sieht ziemlich gut und innovativ aus. Eine Kollegin, mit der ich darüber sprach meinte dazu: klein macht auch klein (also kleine Schrift, kleine Buchstaben)

Nun hätte ich gerne Input, was Ihr davon haltet. Stimmt das? Ich möchte die Mappe nicht ändern, weil ich finde, dass es dann nicht mehr meiner Person entspricht. Und in einer Firma, die mein Person nicht mag, möchte ich ja sowieso nicht arbeiten. Ist das arrogant? Zuviele Zugeständnisse zu machen ist aus meiner Erfahrung keine gute Entscheidung.

Freue mich schon auf Euern Input!
Gruss, Corrie

Hi!

Nur soviel: egal wo Du Dich bewirbst, die Gefahr ist groß, daß auf die Fähigkeit zu korrekter Orthographie geachtet werden wird!

Grüße,

Mathias

Hi!

Das Wichtigste bei Bewerbungen ist, daß sie auffallen unter den zich anderen und das schaffst du ja damit ;o)))

Die Bewerbung wird sicher von einigen gleich weggeschmissen, aber bei denen die die Idee gut finden hast du reichlich Plsupunkte…

Ich würde es wirklich einfach versuchen. An der Resonanz siehst du ja obs ankommt…

Bernd

hallo corrie,

im grunde finde ich die idee eigentlich nicht schlecht - du hebst dich mit dieser bewerbung ab von der masse, aber ich persönlich finde, daß gerade längere texte sich sehr schlecht lesen lassen, wenn sie nur kleingeschrieben sind. Das lesemuster ist ein anderes und es dauert länger es zu lesen. dir selber fällt es vielleicht nicht mehr auf, da du deine unterlagen eh schon auswendig kennst - aber ich persönlich würde es trotzdem auf einen versuch ankommen lassen.

viel erfolg wünscht

julia

Hallo Corrie,

im Grunde finde ich die Idee eigentlich nicht schlecht - Du hebst Dich mit dieser Bewerbung ab von der Masse, aber ich persönlich finde, daß gerade längere Texte sich sehr schlecht lesen lassen, wenn sie nur kleingeschrieben sind. Das Lesemuster ist ein anderes und es dauert länger es zu lesen. Dir selber fällt es vielleicht nicht mehr auf, da Du deine Unterlagen eh schon auswendig kennst - aber ich würde es persönlich trotzdem auf einen Versuch ankommen lassen.

Viel Erfolg wünscht

Julia

hi matthias, lange nicht ‚gesehen‘… :smile:
wie du siehst praktiziere ich das schon seit jahren mit der kleinschrift. es funzt. zumindest hier.

ob ich darauf wert legte,
von jemandem, der meine kleinschreibe ‚nicht passend‘ findet,
ob ich also von dem eingestellt werden moechte, …
stellen wir mal so hin: nein, er koennte mir.

gruende (einige):

  • ich habe einfach den mumm, klein zu schreiben.
  • es geht schneller zu schreiben.
  • lesen kann mans auch noch.
  • betonungen kann man immer noch GROSS schreiben.
  • komisch eigentlich, die ‚angloen‘ koennen es (schon immer).

gruss - digi

allerdings: der ton macht stets die musik.

hALLo cORRIe,

eS gIBt vERSCHIEDENe mÖGLICHKEITEn sEINe pERSOn dARZUSTEllEn.
wARUm nICHt aUCh bEI dER bEWERbUNGSMAPPe.

Wenn aber die „Personaler“ 100 Mappen mit Bewerbungen lesen wollen, und unter Zeitdruck stehen, dann wird die an oberster Stelle des Stapels landen, die am schnellsten in Gänze zu erfassen ist und gleichzeitig durch ihre Aussagekraft (berufliche Fähigkeiten und Kompetenz) überzeugt.
Da haben es die Grafiker natürlich nicht leicht, den Spagat zwischen Lesbarkeit und Originalität zu schaffen.

Julias Posting fand ich ganz überzeugend. Buchstaben einmal anders zu nutzen wirkt toll, das finde ich auch. Aber einen ganzen Text mit Kleinbuchstaben macht das Lesen schwer.

Viele Grüße
Claudia

der neue weg.

Alles klar?

der neue weg.

Alles klar?

yeap, haste ne sehr schoene hp.
mach im gaestebuch nicht son dunklen hintergrund
mir rotem ext, und gleichzeitig die felder so hell:
das blendet wahnsinnig.

gruss - digi der kleinschreiber.
machmal auch ohne ueberfluessige satzzeichen…

Groß ist schön!
Definitiv nein! Auch wenn du es für innovativ hältst, in den Personalabteilungen sitzen zumeist immer noch Traditionalisten!

Klein-geschriebene Texte lassen sich wirklich schlecht lesen (genauso wie durchgehen in Großbuchstaben).

Ich würde die Texte lieber im „korrekten“ Deutsch belassen und durch die Qualität deiner Arbeitsproben oder Mappe bestechen.

Ich habe einmal einen Job bekommen (obwohl eigentlich keiner gesucht wurde), weil ich meine Bewerbung als Flaschenpost (angesengtes Papier, Piratenschrift) in einer Holzkiste mit Sand, Muscheln etc. per Boten versandt habe.

Gruß
Falke

PS: Wenn du an einen Psychologen kommst, geht er davon aus, das du Minderwertigkeitkomplexe hast! :wink:

Der Neue weg oder Der neue Weg? Groß-Kleinschreibung macht manchmal viel aus… Es gab vor Jahren mal irgendeine Partei, die damit ein Wahlplakat unfreiwillig sehr amüsant gestaltet hat.

Satzzeichen sind ohne jeden Zweifel nötig. Ich kämpfe mich jedenfalls nicht durch mehr als zwei Zeilen ohne Punkt und Komma.

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Danke für Deine Anmerkungen zu meiner Website, der Hintergrund im GB soll halt so sein wie auch auf dem Rest der Site, das mit der Schriffarbe und dem Hintergrund der Felder werd ich mal in Angriff nehmen…
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Gruß, Doc.

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