CDU Politik slogan

Hallo Dirk,

um ehrlich zu sein, nein ich weiss auch nicht, warum man CDU wählen soll. Das einzige Argument könnte noch sein, die die CDU versucht einen anderen Weg zu gehen und dieser funktioniert. Auf jeden Fall, hätte ich die Sicherheit, mich zwischen SPD und CDU ( bin dieser näher wie der SPD) entscheiden zu müssen, hätte ich wirklich Probleme. Aber solange die SPD diesen EX-Pseudo-Grünen Partner hat, fällt mir notfalls, mit Bauchweh wegen der FDP, die CDU eher bei der Wahl ein.

Gruss Günter

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Hallo Frank,

Warum bist du überhaupt in einer Partei? Ständig in anderer
Leute Ärsche rumzukriechen wäre nicht mein Fall. Nie.

Um auf Deinen letzten Satz einzugehen. Ich gehöre sicher nicht zu denen, die anderen in den Hintern kriechen. Da war ich beruflich zu weit oben und persönlich zu deutlich. Und bin es heute noch. Ich bin durchaus in der Lage einen OB-Kandidaten, den die CDU will vorzeitig in die öffentliche Dskussionen zu ziehen, bis er selbst den Löffel hinwirft, begreift, dass es keinen Sinn hat, auch wenn seine Partei entgegen der Bevölkerung anderer Meinung ist. Dasbei muss man damit rechnen - wie mir erst vor wenigen Monaten passiert - jemand erklärt, dass er an mich nichts mehr verkauft, wenn ich mich weiterhin öffentlich äussere. Dies ist doch toll. Das ist doch bereits für das nächste Gespräch mit der Presse eine Vorlage. Durch meine ViKa ist Dir meine Tätigkeit in einem Mieterverein bekannt. Da wird man dann immer wieder eingeladen. Es gibt von mir keine Bilder, weder mit dem OB noch dem Landrat ( beide CDU ). Aber es gibt massive öffentliche Auseinandersetzungen mit beiden bis hin zu Presseveröffentlichungen.

Dies liegt einfach auch an meiner früheren Tätigkeit in der Politik begründet. Wer mit Dr. Kiesinger ( tot ) Erhard (tot), Strauss ( tot ) Zimmermann ( tot ) diversen Innenmistern des Landes und Wirtschaftsminister, auch dem MV als Finanzminister im Wahlkampf begleitet hat, wer mit Kohl, Blüm, Filbinger, Stoltenberg, um einige zu nennen, im Wahlkampf unterwegs war, teilweise bis zu sechs Wochen am Stück, hat vor Partei"freunden" keine Angst. Der kennt deren unterwürfiges Verhalten bis zum Erbrechen. Im Rudel sind alle gut. Alleine die meisten Nichts. Wer einmal in diese Kreise kam, selbst wenn er kritisch ist, hat bis in Ministerien hinein auch später seine Zweckbündnisse ( Freunde wäre übertrieben ).

Doch wäre es unwahr, würde ich behaupten, dass dies ab dem ersten Tag so war. Nein, wie andere auch, ich musste mir zuerst den Platz durch „äusserliche Zustimmnung“ erarbeiten. Mein Umfeld gab mir aber die Chance dies relativ schnell zu tun. Und gewisse Behörden, mit denen ich ab 1968 zusammengearbeitet habe, gaben mir noch mehr Chancen und führten zu einer gewissen Unanfechtbarkeit. Da ich meine Chance zu nutzen wusste, meine Kontakte zu Der Spiegel, Stern und zur BILD hatte, aber auch mit der Parteispendenaffäre- besser unter Flick-Affäre bekannt - zu tun hatte, gelernt habe bis heute und für immer alle Informationen abzuschalten, duldet man jemand, der „radikal kritisch“ erscheint, weil man weiss, dass sich dieser an Vieles nicht erinnern kann. Und mit zunehmenden Alter kann ich mich kaum noch an etwas erinnern. Dann wird man auch unabhängiger, selbst dann, wenn man sich nach dem Ausscheiden aus dem politischen Leben am Abschuss von Ministern beteiligen konnte.

Vor mir darf sich keiner bücken, weil er sonst den Stiefel dorthin bekommt, wo er Puderzucker erwartet. Und als Letzteres kommt hinzu, dass die Zeit meiner politischen aktiven Zeit vorbei ist. Auch wenn mein Satz ist " In diesem Land wurde der Wein ( ehemalige politische Gruppierungen und Personen ) durch abgestandenes Spülwasser ersetzt. Wir hatten Politiker, in Ost und West, die fochten ihre Meinung durch. Sie hatten eine Meinung, sie hatten Rückgrat. Heute haben wir Heulsusen und Selbstversorger, der Meinung wechselt wie der Kommentar der ARD-Nachrichten, sie buckeln und kriechen vor ihren Parteien. Dies wäre einem Adenauer, einem Schmid, einem Scheel, nie eingefallen. Die hätte ihre Parteien „runderneuert“ wäre die so herumgeeiert wie unsere jetzt.

Doch es wurde so gewollt. Wir hatten die antiautoriräre Erziehung ab den 68er und diese Kinder, später Eltern, waren nie in der Lage, zumindest die Mehrheit, Kinder mit Werten zu erziehen. Sie erzogen kleine, raffgierige Monster für Politik, Wirtschaft, Kirchen und Verbände von denen wir heute regiert/kommandiert werden.

Die 68er haben viel verändert. Aber ohne die 68er wäre dieses Land nicht in der heutigen Situation. Menschen, die einmal angetreten sind, einen Staat zu zerstören, darf man nie in Ämter und Ehrenämter setzen. Solchen Menschen darf und kann man keine Verantwortung für ein Volk übertragen.

GRuss Günter, sorry, es wurde etwas zu lang.

Hallo Christian,

irgendwie hatte ich gedacht, hier ginge es um Slogans für die
CDU.

ich bin mir nicht sicher, um Was es hier geht.

Ich darf doch daran erinnern, daß es die derzeitige
Übergangsregierung geschafft hat, in 5 Jahren mehr
Arbeitsgruppen und Kommissionen zu verschleissen als Italien
Regierungen in 50 Jahren, nämlich um die 50.

Hast Du Vergleichszahlen der früheren CDU-Regierung?

Gruß
karin