Erklärbar wäre das
vielleicht, wenn irgendwelche bisher
nicht meßbaren Informationflüsse über das
Geschehen sich mit mehr als
Lichtgeschwindigkeit bewegen, dann
bewegen sie sich in der Zeit rückwärts
(nach Einstein) und kommen (nach unserer
Betrachtung der Zeit) VOR dem Ereignis
an.
Na, hier wird’s jetzt interessant…genau das passiert nämlich laut einer Interpretation der Quantenmechanik bei dem Doppelspaltexperiment und diversen anderen Effekten korrelierter Elektronen / Photonen…
frueher hatte ich auch gelegentlich deja-vu’s (wie schreibt man den plural richtig?)
ich „wusste“ dann fuer den zeitraum von wenigen sekunden, was geschehen wird. ich glaubte dann mich an traeume zu erinnern, die genau diese szene beinhalteten.
diese „faehigkeit“ (?) habe ich heute nicht mehr.
meine persoenliche vermutung ist folgende:
erste moeglichkeit:
da das gehirn vereinfacht, erinntert man sich nur an sehr aehnliche situationen, die man tatsaechlich erlebt hat.
zweite moeglichkeit:
das gehirn stellt im traum spekulationen ueber zukuenftige, erwartete ereignisse an (es rechnet dann bekannte verhaltensweisen auf die erwartete situation hoch, aehnlich wie ein schachcomputer) und legt diese im langzeitgedaechtnis ab. damit kann man dann in einer bestimmten situation reflektiv handeln. (im allg. reagiert man sowieso mit bekannten verhaltensmustern)
ich hatte auch schon so manches Déjà-vu-Erlebnis. Bei einem dieser Erlebnisse ist es mir gelungen, das erste verdrängte Erlebnis zu rekonstruieren. Ich habe erkannt, daß es eine sehr ähnliche Begebenheit war, die bei mir die gleichen Gefühle ausgelöst hat. Vielleicht ist das das Strickmuster, wie ein Déjà-vu-Erlebnis funktioniert.
Servus
Herbert
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