Hallo.
Ich möchte mich einigen anschließen.
Laßt Vista erst einmal kommen.
Hatte selber die Beta RC1 benutzt.
Ohne gravierende Probleme. Ist ja halt BETA, ne.
Die MS-DOSler hatten ja auch Angst vor Win3.11 oder Win95.
Und weißt Du auch, womit? Mit Recht
))
Ach, und wieso das?
Ist halt meine Meinung
Du hast doch auch eine?
Mit Windows Win 3.1 wurde die graphische
Benutzeroberfläche eingeführt,
Ups, da bist Du aber schlecht informiert:
Die Entwicklung dessen, was wir heute als GUI verstehen, erfolgte ab
1973 am Palo Alto Research Center (PARC) der FIRMA XEROX. Erstmals
verwendet wurde es im XEROX ALTO, die erste kommerzielle Verwendung
folgte 1981 imXEROX STAR. Ab 1979 arbeiteten Teams beim
Computerhersteller APPLE an der Entwicklung der grafischen
Benutzeroberfläche, dabei flossen auch Entwicklungen von Xerox PARC
ein. 1983 erschienen mit LISA und ab 1984 mit dem MACINTOSH COMPUTER
mit grafischer Benutzeroberfläche.
Mit dem Macintosh, dem Atari ST und dem Amiga erlangten GUIs in den
1980er Jahren eine weite Verbreitung. In der gleichen Zeit tauchten
erste GUIs für IBM-PCs auf: Microsoft Windows 1.0, OS/2 Version 1.1,
GeoWorks, bzw. PC/GEOS, etc. Das von der Firma Microsoft entwickelte
Windows setzte sich auf Dauer erfolgreich gegen die Konkurrenz durch.
Die grafische Benutzeroberfläche von Windows gilt heute als De-facto-
Standard beim Arbeiten mit PCs. Unter Unix- und Linux gibt es
mehrere, auf das X-Window-System aufsetzende Arbeitsumgebungen, die
den Zweck einer grafischen Oberfläche erfüllen. Besonders bekannt
sind sowohl das etwas in die Jahre gekommene CDE, als auch GNOME und
KDE.
mit Win 95 wurden die 347
.ini-, .sys- und .bat-Dateien, die Systeminformationen
enthielten, fast vollständig in die Registry überführt und die
elende Bastelei bei der Installation und Umkonfiguraton von
Geräten hatte ein Ende.
Was aber bei anderen Systemen ohnehin nicht der Fall war, die so
einen Mist erst gar nicht hatten. Und auch die von Dir gelobte
Registry ist Murks, was jder weiß, der mit Systemen ohne jenen Murks
arbeitet.
Übrigens wollte MS in Vista auch keine Reg mehr haben. Aber leider
wurden die wichtigsten Sachen wie eben keine Reg mehr oder endlich
ein gescheites Dateiformat immer nioch nicht erreicht, drum hat man
sie wieder einmal aufgeben müßen, damit Vista überhaupt mal fertig
wird.
Mit XP wurde der alte DOS-Kern endlich
Geschichte,
Auch ein Ballst, den es woanders nicht gab.
USB wurde unterstützt
Oh, toll, wirklich, ganz toll. Zu der Zeit hatten z.B. Apple
Computer schon längst usb - und Firewire, falls Dir das was sagt. Das
war z.Zeiten von usb 1 schon so schnell wie heute usb 2, und das bei
erheblich geringerer Systembelastung. Und Bootbar …
usw.
Nicht sehr konmkret.
Mit jeder
Windows-Version wurde die Funktionalität besser und die
interne und externe Systemsicherheit erhöht.
… weil MS natürlich ständig schaut, was die anderen so haben und es
in seine nächste Version übernimmt. Glaub es oder laß es, MS war nie
Vorreiter, nur Nachahmer.
Das, was man in GUIs vor sich hatte, wurde von Anfang an von allen
Beteiligten windows (Fenster) genannt. MS machte es sich einfach und
nannte einfach sein Betriebssystem so. Und besitzt sogar die
Frechheit, den Begriff schützen lassen zu wollen, genauso wie den
Mausklick und den Doppelklick, die - Du ahnst es schon, oder? -
natürlich auch von den anderen übernommen wurden.
Keine Software ist in irgendeiner Hinsicht perfekt, weder
Windows noch Linux noch irgendeine andere. Überall gibt es
Fehler und unentdeckte Sicherheitslücken. Der entscheidende
Unterschied zwischen Linux und Windows ist, daß ersteres mehr
Anwender hat und damit als Ziel für Angriffe interessanter
ist.
Davon wird aber ein System nicht sicherer. Du kennst ganz
offensichtlich nur Windows, sonst würdest Du derartiges nicht
behaupten. Natürlich haben alle Systeme Sicherheitslücken. Alle außer
Windows, das het keine, das ist eine Sicherheitslücke.
Kleines Beispiel: Ein frisch installiertes Windows hat erst mal
reichlich Ports offen und Dienste aktiviert, der User kann dann
zusehen, wie er das nicht benötigte schließt. Wenn er es denn
überhaupt weiß, ansonsten bleibt alles offen.
Bei Unix - Systemen (Linux, BSD, Mac OS X) ist von hause aus alles zu
und erst bei Bedarf müßen Dienste aktiviert und Ports geöffnet
werden.
Bei allen Linux - Ditributionen, die ich installiert habe, war es
zwingend, ein root - Paßwort zu vergeben, welches dann bei
Systemveränderungen oder Softwareinstallationen konsequent abgefragt
wurde, es ist so gut wie unmöglich, ständig als root (sprich Admin)
unterwegs zu sein, was bei Windows erst mal Standard ist, so lange es
niemand ändert. Ein Virus, der sich installieren möchte, muß an
dieser Hürde erst mal vorbei. Das ist bestimmt nicht unmöglich, aber
von einem 16- jährigem Hobby - Hacker seinem kleinem Keller wohl eher
nicht zu berwerkstelligen.
Auch bei open source-Software gibt es Sicherheitslücken,
… die i.d.R. viel schneller geschloßen werden …
die
nur deshalb nicht die Bekanntheit der Windows- und IE-Lücken
erreichen, weil die wenigsten Windows- und IE-Benutzer den
ganzen Tag nach Gelegenheiten suchen, um der gegnerischen (und
so kriegerisch muß man das inzwischen schon formulieren)
Fraktion eins überzubraten.
Wer will denn wem eins überbraten? *kopfschüttel*
Während die Sicherheitslücken bei Windows oft Berücksichtigung
in den Massenmedien finden, werden die Sicherheitslücken von
os-Software vor allem still und leise in den betreffenden
Foren und Newsgroups diskutiert.
Werf doch mal einen Blick in die Bretter „IT Sicherheit“ und Viren,
Spam und Dialer". Nun, um wessen Sicherheitsproblem gehtßs da?
Windows? Linux? Mac OS?
Daraus abzuleiten, daß man mit Linux und Firefox für immer und
ewig auf der sicheren Seite sei, ist fahrlässig. Über kurz
oder lang werden die Angriffe auf os-Software zunehmen.
Ohje, wie lange ich daß schon höre …
Die
sicherheitsbezogene Werbung für os wird letztlich dazu führen,
daß Linux und Konsorten von genauso unbedarften Anwendern
benutzt werden wie jetzt schon Windows und IE. Damit wird sich
auch os-Software endlich zu einem zu Windows gleichwertigen
Vertriebsweg für Malware entwickeln.
Lies noch mal oben.
Mir für meinen Teil geht das schadenfrohe und kassandrahafte
Einhacken auf Microsoft-Produkte ebenso auf den Zeiger, wie
das bewußte Verballhornen des betreffenden Firmennamens. Wer
meint, seine Glaubwürdigkeit durch Bezeichnungen wie
Mickeysoft oder Winzigweich steigern zu können, unterliegt
einem Irrtum. Ich jedenfalls betrachte derartige Gestalten als
kindische und kleinkarierte Wichtigtuer.
Das ist dumm, da gebe ich Dir Recht. Außerdem heißt es Kleinweich,
nicht Winzigweich (micro = klein)
C.
lg 