Hallo,
An der Verdichtungspitze hat die Luft Schallgeschwindigkeit
erreicht. Nun verdichtet sich die Luft nicht weiter da sie die
nicht weiter beschleunigt wird.
Das ist mir nicht ganz klar. Zum einen bewegt sich das Projektil doch, es kommt also pernanent neue Luft hinzu, die beschleunigt werden muss - der größte Teil vermutlich zur Seite.
Zum zweiten kommt ja jetzt noch die Beschleunigung durch den Schallerzeuger hinzu.
Warum also sollte da keine Verdichtung mehr auftreten?
Jetzt kommt die Phase der Dekompression.
Wie es nunmal in der Natur der Luft liegt, möchte sie so viel
Raum wie möglich einnehmen und versucht sich zu
dekomprimieren. das geht jedoch nur nach hinten.
Nö, Druck wirkt in alle Richtungen. Was ist mit Ausweichen zur Seite, warum sollte das nicht auftreten?
So wird die
Luft, durch die potenzielle Energie (dem Druck) in gegen der
Fahrtrichtung Beschleunigt.
Das geht jetzt ein wenig durcheinander. Zum einen wirkt der Druck in alle Richtungen, zum zweiten meinst Du vermutlich kinetische Energie, zum dritten wird eine Beschleunigung durch eine Kraft hervorgerufen und nicht durch eine Energie. Kannst Du das nochmal sortieren?
Durch die Beschleunigung wird die Potentielle in Kinetische
Energie gewandelt.
Welche potentielle Energie meinst Du denn?
Dadurch bremst die Luft nicht nach erreichen des normalDrucks
ab, sondern muss wiederum gebremst werden, wodurch wieder ein
Energiewandlung bewirkt.
Wo wird hier Luft gebremst und wodurch?
Das federt die Luft ab, indem nun ein Vakuum entsteht.
Was?
Wo entsteht denn jetzt plötzlich ein Vakuum und warum?
Das kann man sich wie bei einem Stau vorstellen auf der
Straße, die dichte ist hoch. Dann löst sich der Stau auf und
die dichte (Auto pro Quadratmeter) sinkt.
Luft ist aber kein Auto und sie verhält sich nicht wie ein Stau. Wenn alle Autos wegfahren, ist das kein Problem. Alle Luft weg zu nehmen dagegen schon.
Und wegen der, in gegen der Fahrtrichtung beschleunigten Luft
steigt auch der Luftwiderstand und die damit verbundene
Reibung.
Reibung gibt es hier nur durch Bewegung. Oder redest Du jetzt von der Haftreibung der Luft?
Ähm - zum einen geschieht das nicht nur sofort, sondern auch
bereits vorher, während das Projektil fliegt. Und zum zweiten
endet die Energieversorgung des Schallkegels doch imho weit
weg vom Ziel, oder wie stellst Du Dir das vor?Ich weiß nicht wie ich das so nachvollziehen kann.
Solange ich mehr Energie reinstecke als es verliert, kann es
sich doch nicht abschwächen.
Ich wollte hier darauf hinweisen, dass Deine Rakete permanent Energie verliert auf dem Weg zum Ziel. Nicht erst, wenn sie aufhört zu
pfeifen.
Die Energieversorgung des Schallkegels endet, wenn das
Geschoss es nichtmehr versorgt. Dafür habe ich bisher nur eine
Lösung.
Man müßte, je nach erwünschter reichweite, das entsprechende,
speziell für diese reichweite entwickelte Geschoss nehmen.
Alss irgendwo vor dem Ziel. Den Sinn davon habe ich noch nicht gefunden.
Der Ton muß eben genau das nicht, phasengenau addieren.
Sondern? Gegenphasig würde sich das ganze auslöschen.
Ich kenne das Prinzip.
Aber kann man das auf diesen Fall anwenden?
Ja. Die Addition von Wellen funktioniert immer und überall. Egal, ob Schall oder Licht. Mit einer Einschränkung: weniger Druck als Vakuum geht nicht, deshalb gibt es hierbei eine natürliche Grenze.
Man hat eine Geräuschquelle, deren Schall entweder gestaucht
oder gestreckt werden kann.
Ja. Dopplereffekt.
Was Passiert denn mit dem Schall, wenn ich diesen immer weiter
stauche?
Wird Ultraschall, bei höherer Geschwindigkeit Hyperschall?
Ja, sicher, was sonst?
Was Passiert also mit dem Schall wenn er extrem gestaucht
wird.
Die Frequenz wird höher.
Ich denke die Wellen koppeln ihre Energie und überlagern sich
dadurch.
Nein. Da koppelt sich nichts, die Wellen bleiben unabhägig voneinander.
Ich weiß nicht, was das jetzt damit zu tun haben könnte.
Es geht doch ganz allein darum, dass sich Wellen auslöschen,
wenn man sie gegenphasig überlagert. Wellen gleicher Frequenz,
wohlgemerkt. Denk mal an die Anwendung Laser.Wenn diese Wellen sich gegenseitig auslöschen, wo bleibt dann
die zugeführte Energie?
Je größer die Wellenlänge, desto stärker beeinflussen die
wellen sich gegenseitig.Das ist schlicht Unsinn.
Wen du das behauptest, dann erkläre mir doch auf eine logische
Art warum das Unsinn ist.
Weil sich Wellen genau gar nicht gegenseitig beeinflussen. Völlig unabhängig von der Wellenlänge. Schau Dir doch an, was mit Sonnenlicht an einem Prisma passiert.
Deshalb lassen sich Höherfrequente Töne auch besser Bündeln
als Langwellige.Das hat mit der Beugung zu tun, nicht mit irgendeiner
gegenseitigen Beeinflussung.Höherfrequenterer Schall, trägt mehr Energie in sich beim
selben Schalldruck.
http://www.uni-tuebingen.de/uni/pki/skripten/mechani…
Daher Beugt er sich weniger als niederfrequenter Schall.
Nein.
http://de.wikipedia.org/wiki/Beugung_(Physik)
Ich rede von der Bündelung von einer großen auf eine kleine
zeitspanne.
Was soll das denn nun wieder sein? Von welcher Zeitspanne redet Du und was genau wird da gebündelt?
Selbstregulierende Systeme sind meist besser und
Kostengünstiger und in dem Fall, kann man diese wunderbar
einsetzen.Wenn denn eins vorliegt.
Warum das der Fall ist habe ich auch schon erklärt.
Aber nur bezüglich der Geschwindigkeit des Projektils, nicht bezüglich der Schallerzeugung und -verstärkung.
>>Ja, in einem winzigen Winkel-ausschnitt. Überleg Dir
also mal, wieviel der in die Schallerzeugung hineingesteckten
Energie wirklich am Zielpunkt ankommt.