Können Hühner, Enten und sonstiges Geflügel auch durch
Tiermehl an BSE erkranken?
Bisher sollen in deutschen Zoos 2 Strauße an BSE erkrankt sein. (Die werden ja ein bißchen älter, als das Schlacht-Geflügel…). In britischen Zoos sind noch weitere Tierarten (8 verschiedene, ich weiß aber nicht welche, sorry) erkrankt. Von einer BSE-kranken Katze in England habe ich gelesen.
Zu Schweinen: Eine Übertragung von BSE via Futter ist nicht bekannt. Allerdings konnte eine BSE-Erkrankung der Tiere ausgelöst werden, wenn ihnen prionenhaltiges Material in das Gehirn injiziert wurde. Somit können Schweine prinzipiell an BSE erkranken, es bleibt aber noch die Frage offen, ob sie sich über das Futter anstecken können.
Pflanzliche Kost: eine Studie hat einen Zusammenhang zwischen CJD und einer Düngung mit Knochenmehl ergeben.
Prionen im Boden: In England dürfen auf Weiden, auf denen an Scrapie erkrankte Schafe geweidet haben, keine weiteren Schafherden grasen, da der Scrapieerreger auf diesem Wege übertragen werden kann. Ob der gleiche Übertragungsweg auch bei BSE auftritt, ist mir nicht bekannt (der BSE-Erreger ist ein wenig vom Scrapie-Erreger modifiziert. m.W. trägt der BSE-Erreger andere Kohlenhydratketten auf dem Protein).
Fazit: irgendetwas muß man ja essen. Eine Null-Diät ist garantiert ungesund.
Hallo Rainer,
sie finden BSE,ja,aber wenn sie es nicht finden,heisst es nicht,daß keins da ist.Das hört man doch inzwischen sogar in den entspr. Interwiews.
Und an Fachleute,sogenannte, mag ich schon lange nicht mehr glauben,und an die von Prionics schon gar nicht,weil es da wie überall zuallernächst einmal um einen Haufen Geld geht.
Weil wir Fachleuten lange hörig waren,war es überhaupt nur möglich,daß es zu einer solchen Katastrophe kommt.
Und diese ist erst der Anfang.
Daß ein Test einen Sinn macht,wenn er denn fündig wird bestreite ich nicht,in dem Sinne wie Du es erklärst,das Fleisch wäre sonst gegessen worden.
Daß Probefütterungen eine lächerliche Form der Beweisführung sind,das habe ich gemeint.
Fest steht doch vor allem,daß überhaipt nichts feststeht,daß die Wissenschaft und damit wir alle in einem sehr beängstigendem Dunkeln tappen und uns die Tatsachen und Ereignisse überrollen.Das ganze verschlimmert durch eine widerliche Verwischpolitik.
Und vor allem geht es doch gar nicht darum,daß wir nun ja wenigstens noch Schwein,Vogel und Fisch fressen können,sondern darum , endlich m,al aus den überdeutlichen Ereignissen zu lernen,und zu begreifen,auf welchem mörderischen Weg wir mit unserer Konsumfleischgier und der Massentierhaltung sind.
Beste Grüße,Mina
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Hallo Mina
in dem Punkt sind wir einer Meinung.
Wir sollten uns als Verbraucher bewusster verhalten, die Risiken sind ja schon lange bekannt, die Methoden der Massentierhaltung auch.
Wenn man da mal Konsumverzicht übt, mal sagt, lieber kein Fleisch, als so eins, nur dann wird sich was ändern.
Gruß
Rainer