Eltern kaufen Haus für Sohn

Hallo,

Ja sicher, falls er es selbst macht! Ist es nicht eher so, daß
der Steuerberater nur die Sachen von seinen größeren Kunden
persönlich macht, und die ganze Laufkundschaft von seinen
Mädels bedient wird, deren Stärken nicht gerade in der
Abwicklung von komplexeren Fällen liegt.

nun ja, hatte ich auch schon geschrieben, in jeder Branche gibt es schwarze Schafe. Bei manch einem Fleischer kommt auch so allerhand unappetitliches Zeug in die Wurst, werde ich deshalb gleich Veganer? Ein vernünftig strukturiertes Steuerbüro hat eine Eingangskontrolle. In dem Büro in dem ich gearbeitet hatte wurden Neumandanten mittels vorgefertigten Fragenkatalog durch die Mitarbeiterin X befragt. Danach leitete sie den Mandanten entweder an eine fachlich gebildetere Kollegin (Steuerfachwirtin) oder an den Chef weiter. Jede Arbeit für einen neuen Mandanten wurde zudem nach Fertigstellung mit dem Berater durchgesprochen. Es bedarf wie in jeder Branche eines vernünftigen Qualitätsstandarts.

Aber im Ernst: Wenn eine Kollegin bei uns im Büro nur von „Immobilie vermieten an Angehörige“ gehört hat, dann lag der Salat entweder bei mir auf dem Tisch oder beim Cheffe höchstpersönlich. Ich weiss ja nicht, aus welchen Klitschen du deine Kenntnisse hast, wahrscheinlich aus Kanzleien wo der Chef sich nur mit StBerGebVO, Kaffee und Geldautomat beschäftigte.

Nebenbei: schau auch mal in die anderen Bretter (Kfz & Co.) wie oft dort „dummies“ was Fragen und den Tip erhalten zum Meister zu gehen bzw. Werkstatt aufzusuchen, weil „selber fummeln“ nicht weiterhilft. Es ist kein „Phänomen“ des Brettes „Steuern“, es ist allgemein sinnvoller und einzig korrekter Tip im komplizierten Fall.

Mfg vom

showbee

Servus Denis,

zuerst muß ich feststellen, daß mir wiederholt Worte in den
Mund gelegt werden, die ich so nicht gesagt habe.

Ein bissel weiter oben steht „Aus steuerlicher Sicht ist es am besten…“. Und das stimmt, wörtlich verstanden und keineswegs rumgedreht, nicht. Wenn da z.B. stünde „…kann es hochinteressant sein…“, wäre die Aussage richtig und mein ganzer Sermon überflüssig.

Man muss bei der steuerlichen Beurteilung eines Falles immer zuallererst feststellen, was man weiß und was man wissen muss, um falls nötig das zu erfragen, was zu einer richtigen Beurteilung nötig ist. Im gegebenen Fall nicht unbedingt mit dem Klausurschema „Steuerbarkeit des Vorganges? Steuerpflicht der Beteiligten? Belegenheit des Grundstückes?“, aber ein bissel was mecht schon sein.

Schöne Grüße

MM