Ja, dass LED nur „auf dem Punkt“ leuchten ist mir bei
Bekannten schon aufgefallen. Ich denke mal, die sind auch noch
viel teurer als Halogenlampen…
Allerdings. Trotzdem würde sich das rechnen wenn die LED tatsächlich 50.000 Stunden in der Praxis durchhalten würden.
Die von Dir verwendeten Hochvolt-Halogenlampen haben eine mittlere Lebensdauer von ca. 2.000 Stunden (Markenfabrikat).
LED würden also ca. 25 mal länger leben als die Halogenlampen.
Der Preis der LED liegt ca. 10 mal so hoch.
Rechnest Du jetzt noch den Energieverbrauch von rund 50W bei LED im Gegensatz zu den jetzigen 500W wirds richtig interessant.
Allerdings bräuchtest Du, wie ich bereits schrieb, ein paar Lichtquellen mehr um eine homogene Ausleuchtung zu erhalten.
Da die Lämpchen in unsere Holzdecke eingebaut sind, dürfen die
natürlich nicht heiß werden…
Das ist natürlich ein Problem. Die genaue Temperatur habe ich noch nicht gemessen (sollte ich vielleicht mal tun wenn ich Zeit finde).
Die von Dir verwendeten Lampen sind Aluminiumreflektorlampen, also Wärmeableitung nach vorn. Daher dürftest Du auch keine Kaltlichtspiegellampen verwenden (Wärmeableitung nach hinten).
Und damit Du garnicht erst in Versuchung kommst hat sich hier einer was ausgedacht und den Kaltlichtspiegellampen einen anderen Sockel verpasst (GZ10 statt GU10). Und der passt in Deine Fassung garnicht rein
O. k. bei 20 qm haben wir jetzt 11 Lämpchen.
Das müsste man mal am Rechner austüfteln unter Berücksichtigung von Tageslichteinfall, Reflexion der Wände etc.
Die wirken als
Vorwiderstand, reduzieren trotz erheblichen Eigenverlusten
trotzdem die Gesamtleistung!
Nein. Ein Trafo ist kein Vorwiderstand und wirkt auch nicht
wie einer.
Ich hatte die Spartrafos im Sinne, die sind ja kein Trafo im eigentlichen Sinne (also mit mehreren getrennten Wicklungen) und daher eher als induktiver Spannungsteiler zu betrachten.
Vorwiderstand natürlich nicht.
Ich habe letztens LED-Lampen mit GU10 Sockel als Muster
bekommen.
Beide habe ich gemessen, einmal 50W Halogen gegen eine 5W
Luxeon LED.
Unter gleichen Bedingungen brachte die LED sogar mehr Lux auf
die Fläche.
Allerdings nahm die Lux-Zahl bei der LED, sobald man aus dem
Zentrum der Fläche ein paar Zentimeter abwich,
überproportional ab im Gegensatz zur Halogenlampe.
Mich würde mal interessieren, wie die Lichtausbeute bei denen denn mittlerweile steht. Zuletzt hatte ich mal bei den 5W Luxeons was von um die 30 Lumen pro Watt gesehen. Leider schreiben die oft sehr optimistische Werte in der Werbung - und das oftmals in der Form „Lichtausbeute bis 120lm/W“ (gilt dann aber nur für grüne LEDs - da ist die Verhältnis von Lichtempfindlichkeit des Auges zum Energiegehalt der Quanten wohl optimal).
Spätestens, wenn sehr „teuer“ hochenergetische blaue Quanten erzeugt werden müssen, die dann an floureszierenden Stoffen teilweise in grüne „gewandelt“ werden, damit sowas ähnliches wie weiß herauskommt, sinkt die Effizienz.
Heisenbergsches Wirkungsquantum.
also die Lichtausbeute ist zwischenzeitlich schon sehr ordentlich (die aktuellen Daten liegen im Büro). Aber das Problem ist momentan, das gute Lichtausbeute auf Kosten der Lebensdauer geht, und zwar recht drastisch.
Ich hoffe das ich zur Elektromesse im Herbst in HH ordentliche Muster haben werde. Dort werden wir ausstellen und uns dem Thema Energiesparen widmen. Zur Zeit arbeiten wir allerdings intensiv an Lösungen für dimmbare Halogenmetalldampflampen, die über Lichtsensoren dann abhängig vom Tageslicht selbsttätig „runterfahren“. Das Ganze wird dann über eine Software angepasst und kann in frei definierbaren Gruppen über einen PC gesteuert werden.
Aber auch Leuchtstofflampen, LED und das gesamte Spektrum der Dimmbarkeit von Lampen wird ein Thema sein.
Uff, ich hoffe nur wir schaffens bis zum Herbst.
Eigentlich hast Du recht, aber ich habe nicht den Eindruck,
Über Leuchtstoffröhren haben wir auch schon mal nachgedacht.
Wir hatten schon mal den Plan die oben auf den Schrank zu
montieren, so dass sie in Richtung Decke strahlen. Ich glaube
mal, dass die wohl weniger Strom brauchen - oder? Es müßten
drei je 1 Meter lange Röhren sein.
DANKE für Deine Tips wir werden mal im Baumarkt „kramen“ gehen.
Da kommt eine 30W Leuchtstofflampe in Frage (mit Fassung ca.
95cm).
3 x 30W = 90W. Oder die noch effizienteren
T5-Leuchtstofflampen mit 21W oder 39W. Gibts auch in
Lichtfarben von 2700K - 8800K.
Bei 8800K wirds schon grell für das Auge.
Dafür werden die Lampen im gedimmten Betrieb schneller
schwarz, was die
Helligkeit deutlich reduziert.
Haben wir auch schon festgestellt.
Dann eine Zeit lang wieder unter Vollast betreiben, das hilft.
Die modernen elektronischen Dimmer, welche mit Thyristor
arbeiten, schneiden einen Teil der elektrischen Welle ab und
verbrauchen auch nur diesen Teil effektiv.
Nein, sie schalten nur sehr schnell. Würden sie den Rest
„verbrauchen“, dann stell Dir mal die Hitzeentwicklung am
Dimmer vor, der würde schnell abrauchen.
Ältere Modelle, welche mit einem Regeltrafo (Wicklung)
arbeiten, setzen den nicht für Licht gebrauchten Anteil meist
in Wärme um, ohne am Stromzähler zu sparen.
Hallo,
danke für Deine Hilfe.
Grüße
Marie
Solche kenne ich nicht. Kann es meines Erachtens auch nie
gegeben haben, da die wohl kaum in eine Schalterdose passen
würden. Ich kenne sie aber von einer Beleuchtungssteuerung in
einer Schulaula. Großes, gusseisernes Teil mit ansprechender
Wärmeentwicklung und Stellmotorantrieb. Die wirken als
Vorwiderstand, reduzieren trotz erheblichen Eigenverlusten
trotzdem die Gesamtleistung!
Mich würde mal interessieren, wie die Lichtausbeute bei denen
denn mittlerweile steht. Zuletzt hatte ich mal bei den 5W
Luxeons was von um die 30 Lumen pro Watt gesehen. Leider
schreiben die oft sehr optimistische Werte in der Werbung -
und das oftmals in der Form „Lichtausbeute bis 120lm/W“ (gilt
dann aber nur für grüne LEDs - da ist die Verhältnis von
Lichtempfindlichkeit des Auges zum Energiegehalt der Quanten
wohl optimal).
Spätestens, wenn sehr „teuer“ hochenergetische blaue Quanten
erzeugt werden müssen, die dann an floureszierenden Stoffen
teilweise in grüne „gewandelt“ werden, damit sowas ähnliches
wie weiß herauskommt, sinkt die Effizienz.
Heisenbergsches Wirkungsquantum.
also die Lichtausbeute ist zwischenzeitlich schon sehr
ordentlich (die aktuellen Daten liegen im Büro). Aber das
Problem ist momentan, das gute Lichtausbeute auf Kosten der
Lebensdauer geht, und zwar recht drastisch.
Wenn wir DAS geahnt hätten, hätten wir andere Lichtquellen genommen, die Lämpchen sind von der Firma „PAUL“ und waren auch nicht gerade sehr billig. Desöfteren sind Lämpchen defekt und müssen ausgetauscht werden.
Ich hoffe das ich zur Elektromesse im Herbst in HH ordentliche
Muster haben werde. Dort werden wir ausstellen und uns dem
Thema Energiesparen widmen. Zur Zeit arbeiten wir allerdings
intensiv an Lösungen für dimmbare Halogenmetalldampflampen,
die über Lichtsensoren dann abhängig vom Tageslicht
selbsttätig „runterfahren“. Das Ganze wird dann über eine
Software angepasst und kann in frei definierbaren Gruppen über
einen PC gesteuert werden.
Aber auch Leuchtstofflampen, LED und das gesamte Spektrum der
Dimmbarkeit von Lampen wird ein Thema sein.
Uff, ich hoffe nur wir schaffens bis zum Herbst.
Ich weiß zwar nicht, ob man diese o. a. Konzepte für ein normales Wohnhaus nutzbar machen kann, aber es klingt SEHR interessant. Aber ich vermute mal für ein Wohnhaus zu teuer - oder.
DANKE und Grüße
Marie
Ja, dass LED nur „auf dem Punkt“ leuchten ist mir bei
Bekannten schon aufgefallen. Ich denke mal, die sind auch noch
viel teurer als Halogenlampen…
Allerdings. Trotzdem würde sich das rechnen wenn die LED
tatsächlich 50.000 Stunden in der Praxis durchhalten würden.
Die von Dir verwendeten Hochvolt-Halogenlampen haben eine
mittlere Lebensdauer von ca. 2.000 Stunden (Markenfabrikat).
LED würden also ca. 25 mal länger leben als die Halogenlampen.
Der Preis der LED liegt ca. 10 mal so hoch.
Ich finde eigentlich die Halogenlämpchen schon SEHR teuer. Zumal desöfteren eines defekt ist…
Rechnest Du jetzt noch den Energieverbrauch von rund 50W bei
LED im Gegensatz zu den jetzigen 500W wirds richtig
interessant.
Allerdings bräuchtest Du, wie ich bereits schrieb, ein paar
Lichtquellen mehr um eine homogene Ausleuchtung zu erhalten.
Mehr Lichtquellen kann ich nicht mehr machen, da es eine Holzdecke ist, in die der Schreiner passgenau die Lämpchen integriert hat.
Das ist natürlich ein Problem. Die genaue Temperatur habe ich
noch nicht gemessen (sollte ich vielleicht mal tun wenn ich
Zeit finde).
Die von Dir verwendeten Lampen sind Aluminiumreflektorlampen,
also Wärmeableitung nach vorn. Daher dürftest Du auch keine
Kaltlichtspiegellampen verwenden (Wärmeableitung nach hinten).
Und damit Du garnicht erst in Versuchung kommst hat sich hier
einer was ausgedacht und den Kaltlichtspiegellampen einen
anderen Sockel verpasst (GZ10 statt GU10). Und der passt in
Deine Fassung garnicht rein
O. k. bei 20 qm haben wir jetzt 11 Lämpchen.
Das müsste man mal am Rechner austüfteln unter
Berücksichtigung von Tageslichteinfall, Reflexion der Wände
etc.
Tageslichteinfall: 2 große Fenster, Reflexion der Wänder: Normal denk ich mal.
Das Zimmer hat zwei Fenster und drei Türen, d. h. es gibt keine normale durchgehende Wand, sondern in jeder Wand sind Öffnungen.
Die wirken als
Vorwiderstand, reduzieren trotz erheblichen Eigenverlusten
trotzdem die Gesamtleistung!
Nein. Ein Trafo ist kein Vorwiderstand und wirkt auch nicht
wie einer.
Ich hatte die Spartrafos im Sinne, die sind ja kein Trafo im
eigentlichen Sinne (also mit mehreren getrennten Wicklungen)
und daher eher als induktiver Spannungsteiler zu betrachten.
Vorwiderstand natürlich nicht.
Also, wir haben nirgendwo einen Trafo, ich kenn diese Trafos noch aus „alten“ Zeiten so kleine graue Kästchen die man dann irgendwie beim Einbau mit unter die Decke legte oder so.
Haben wir nicht.
Grüße und DANKE
Marie
Die modernen elektronischen Dimmer, welche mit Thyristor
arbeiten, schneiden einen Teil der elektrischen Welle ab und
verbrauchen auch nur diesen Teil effektiv.
Die Lampe, nicht der Dimmer. Stell Dir das so vor, als ob die
Lampe ganz schnell ein- und ausgeschaltet wird. Logischerweise
braucht sie in der Zeit, in der sie aus ist, keine
Leistung/Energie.
Ältere Modelle, welche mit einem Regeltrafo (Wicklung)
arbeiten, setzen den nicht für Licht gebrauchten Anteil meist
in Wärme um, ohne am Stromzähler zu sparen.
Ein Regeltrafo ist ein Trafo, bei dem die Spannung am Ausgang
eingestellt werden kann. Das Ding wird aber nicht als
Vorwiderstand verwendet und es verbrät anders als ein
Vorwiderstand auch nicht die Leistung, die die Lampe grad
nicht braucht. Die Leistung der Lampe geht zusammen mit der
Spannung zurück (wenn auch nicht proportional), und die
Verlustleitung des Trafos auch.
Es gab früher auch mal Vorwiderstände als ‚Dimmer‘. Bei denen
trifft dann fast das zu, was Du bei den Trafos vermutest. Die
Gesamtleistungsaufnahme von Lampe und Vorwiderstand ist
natürlich nicht so groß wie die der Lampe alleine bei
Nennspannung, aber der Vorwiderstand verbrät schon einen
Haufen Leistung als Wärme.
Die beiden letzten Varianten werden jedoch nicht mehr zu
finden sein - sie sind jeweils viel aufwendiger und teuerer
als die echten Dimmer.
Wenn wir DAS geahnt hätten, hätten wir andere Lichtquellen
genommen, die Lämpchen sind von der Firma „PAUL“ und waren
auch nicht gerade sehr billig. Desöfteren sind Lämpchen defekt
und müssen ausgetauscht werden.
Ich schätze mal das heisst „Paulmann“. Das ist ein Anbieter im Niedrigpreissektor für Leuchten.
Versuch es mal mit Osram (64824FL). Wenn Du sie bekommst, dann möglichst in der 240V Ausführung. Die halten deutlich länger.
Ich weiß zwar nicht, ob man diese o. a. Konzepte für ein
normales Wohnhaus nutzbar machen kann, aber es klingt SEHR
interessant. Aber ich vermute mal für ein Wohnhaus zu teuer -
oder.
Was die Entladungslampen angeht ist es für ein Wohnhaus ungeeignet.
Energiesparlampen oder Leuchtstofflampen lohnen sich in einem Wohnhaus immer. Wenn ich sehe wie viele Leute ihre Kelleräume mit normalen Glühlampen beleuchten, wieviele immernoch in der Aussenbeleuchtung normale Glühlampen verwenden oder auch in Wohräumen.
Zwischenzeitlich gibt es so viele verschiedene Varianten von Energiesparlampen, da ist eigentlich (fast) immer was dabei.
Und in bestimmten Bereichen kann auch die LED-Technik einiges bringen.
Gerade gestern habe ich Besuch von einem Hersteller gebracht. Durchaus interessante Sachen. Nur nach meiner Ansicht im Wohnbereich nur sehr eingeschränkt brauchbar. Noch zu funzelig und vor allem noch zu teuer.
Da sollte man noch warten. Die Entwicklung schreitet hier immernoch weiter voran und die Preise werden in den nächsten Jahren deutlich fallen.
Ich finde eigentlich die Halogenlämpchen schon SEHR teuer.
Zumal desöfteren eines defekt ist…
Teuer ist relativ. Gerade die Preise für die GU10-Lampen (eigentlich heissen die ja PAR16) sind in den letzten Jahren fast ins Bodenlose gefallen.
Mehr Lichtquellen kann ich nicht mehr machen, da es eine
Holzdecke ist, in die der Schreiner passgenau die Lämpchen
integriert hat.
Vielleicht solltet ihr dann wenigstens auf 35W Lampen reduzieren.
Das senkt den Verbrauch doch schon mal ganz ordentlich.
Die heissen dann Halopar16 64820FL von Osram.
Ich schätze mal das heisst „Paulmann“. Das ist ein Anbieter im
Niedrigpreissektor für Leuchten.
Ja genau: Paulmann - sorry, Niedrigpreis? Wir haben dafür ziemlich gezahlt - finde ich jedenfalls.
Versuch es mal mit Osram (64824FL). Wenn Du sie bekommst, dann
möglichst in der 240V Ausführung. Die halten deutlich länger.
Danke werde mal bei Google schauen.
Ich weiß zwar nicht, ob man diese o. a. Konzepte für ein
normales Wohnhaus nutzbar machen kann, aber es klingt SEHR
interessant. Aber ich vermute mal für ein Wohnhaus zu teuer -
oder.
Was die Entladungslampen angeht ist es für ein Wohnhaus
ungeeignet.
Energiesparlampen oder Leuchtstofflampen lohnen sich in einem
Wohnhaus immer. Wenn ich sehe wie viele Leute ihre Kelleräume
mit normalen Glühlampen beleuchten, wieviele immernoch in der
Aussenbeleuchtung normale Glühlampen verwenden oder auch in
Wohräumen.
Ja wie gesagt, wir wollen jetzt überlegen, ob wir OBEN auf die Schränke jeweils eine Leuchtstofflampe (=Neonröhre?) montieren können, damit die Beleuchtung nicht so in den Strompreis schlägt.
Als Aussenbeleuchtung haben wir tatsächlich auch noch eine Glühlampe, die aber schon ne halbe Ewigkeit da drin ist und leuchtet.
Zwischenzeitlich gibt es so viele verschiedene Varianten von
Energiesparlampen, da ist eigentlich (fast) immer was dabei.
Und in bestimmten Bereichen kann auch die LED-Technik einiges
bringen.
Gerade gestern habe ich Besuch von einem Hersteller gebracht.
Durchaus interessante Sachen. Nur nach meiner Ansicht im
Wohnbereich nur sehr eingeschränkt brauchbar. Noch zu funzelig
und vor allem noch zu teuer.
Da sollte man noch warten. Die Entwicklung schreitet hier
immernoch weiter voran und die Preise werden in den nächsten
Jahren deutlich fallen.
Ja, da bin ich gespannt. Ich experimentiere nämlich sehr gerne mit Beleuchtung.