Es ist so traurig

Hallo Petra!
Wie ich schon in einer anderen Antwort geschrieben hab: Wir haben uns wirklich mit dem Thema „schwieriger Hund“ auseinander gesetzt. Von den Leuten vom Tierheim wussten wir, dass es mit anderen Hunden (besonders Rüden) Probleme geben konnte/kann.
Meine Meinung ist: Probleme mit Artgenossen kann ich akzeptieren; daran kann man sicherlich arbeiten. Aber ein Hund, bei dem ich damit rechnen muss, dass er auf andere Menschen aggressiv reagiert, kommt für mich/uns nicht in Frage.
Das lässt sich auch nicht mit unserer Wohnsituation vereinbaren. Würden wir in einer kleinen Stadt im Eigenheim mit Garten wohnen, dann wäre die Ausgangssituation eine andere, und es gäbe vielleicht noch eine Möglichkeit, den Hund trotzdem zu nehmen.

Wenn ihr soviel schon reingesteckt habt, der Hund ist euch auch
sicherlich dankbar dafür, weiß ich nicht, ob das als eine
Sackgasse angesehen werden muß. Dieser Hund wird wohl sonst
keine zweite Chance bekommen.

Wir hatten ihm ja im Prinzip schon eine zweite Chance gegeben, nachdem der Besuch der Hundeschule dermaßen schief gegangen ist. Wir werden wahrscheinlich eine Patenschaft für ihn übernehmen… Es wäre sicher auch nicht richtig, würden wir ihn trotzdem nehmen, nur um dann nach einem halben Jahr festzustellen, dass es doch nicht klappt.

Könnt ihr Euch nicht mit einem Maulkorb arrangieren bis ihr
Euch sicherer seid? IMmerhin ist nicht der Mann sondern der
Hund hinter der TÜr Auslöser für den Aggressionsschub gewesen.

Hm, der Nachbar stand ja gar nicht vor der besagten Tür. Das Bellen war hinter uns! Aber das ist ja auch gar nicht des Pudels Kern. Ob Unsicherheit, ob Dominanzverhalten,… Ich möchte einfach keinen Hund haben, der sich (aus welchem Grund auch immer) aggressiv gegenüber Menschen verhält…
Gruß vom
Sternchen

Hallo Doro!
Schon okay, wenn Deine Antwort anders ausfällt…

Traurig an der Sache finde ich eher, daß dem Hund überhaupt
einen Wechsel zugemutet hast, auch wenn es sicherlich von dir
gut gemeint war.

Inwieweit habe ich denn dem Hund einen Wechsel zugemutet?? Das versteh ich nicht ganz. Wir hatten den Hund noch nicht endgültig bei uns aufgenommen - das war „nur“ ein Probewochenende. Irgendwie und irgendwann muss man ja auch mal herausfinden, ob der Hund auch in dem Umfeld klarkommt, in dem er mal später leben soll. Ich wüsste nicht, wie man das anders erfahren könnte?!?
So ist es doch eigentlich besser. Wir wissen jetzt, dass es besser ist, den Hund nicht bei uns aufzunehmen - und zwar bevor er schon längere Zeit bei uns gelebt und sich an uns gewöhnt hat.

Du hättest dir vorher überlegen sollen, ob du auch bei
Problemen mit dem Hund klarkommst, anstatt ihn, und das schon
nach einigen Tagen, wieder abzuschieben. Mit dem weiteren
Besuch einer Hundeschule wären bestimmt einige Probleme in den
Griff zu bekommen.

Du kannst mir glauben: Wir haben vorher gründlich überlegt! Es war uns bekannt, dass er Probleme im Umgang mit Artgenossen hat. Und diese Problem hätten wir auch sicherlich mit dem Besuch der Hundeschule in den Griff bekommen. Ein Problem, mit dem wir aber nicht leben wollen, ist die beschriebene Aggression gegen Menschen. Das können andere gerne „behandeln“ - für uns kommt der Hund damit nicht in Frage. Das mag sich zwar feige anhören oder als hätten wir keine Lust, uns damit zu beschäftigen - für uns ist das aber eine grundsätzliche Sache.

Vielleicht sollten aber auch die Tierheime besser überlegen,
wem sie welchen Hund geben. Mir tut vor allem der Hund
schrecklich leid, der nun noch eine schlechte Erfahrung machen
durfte. Das hätte nicht sein müssen.

Das ist, wie gesagt, meine Meinung dazu.

Meiner Meinung nach hätte das auch nicht sein müssen. Aber sag mir Du mir doch mal, inwieweit Du im Vorfeld abschätzen kannst, wie gut Hund und Mensch zueinander passen?!? Hättest Du vorher sagen können: es geht gut oder es geht schief?? Es ist ja nicht so, dass wir den Hund von einem Tag auf den anderen mit nach Hause genommen haben. Wir haben das ganze „Programm“ gemacht: Hund besuchen, Gassi gehen, usw.
Gruß vom
Sternchen

Hallo Carolin!

ich bin etwas verwundert, dass man nach so einem einzigen
Erlebnis alles andere bisher gewesene über den Haufen wirft
und sich ganz GEGEN diesen Hund entscheidet?! Allen anderen
positiven Entwicklungen zum Trotz?!

Ich finde, wenn das Ereignis „krass“ genug ist, dann rechtfertigt das die Entscheidung gegen den Hund.

Brichst du auch den Kontakt zu deinem Kind ab wenn es mal
straffällig geworden ist?

Ist ein blöder Vergleich,

Stimmt!

aber ich denke doch, dass man mit
viel Liebe und Mühe auch diesem Hund dieses Verhalten
abgewöhnen kann.

Für mich ist aggressives Verhalten gegenüber Menschen unhaltbar - schließlich leben wir mit dem Hund nicht allein auf weiter Flur, sondern in einem Mietshaus in einer Großstadt.
Viel Liebe und Mühe… Das ist immer so leicht gesagt! Ich formuliere es mal überspitzt: Was sage ich denn der Mutter, dessen Kind mein Hund gerade angeknurrt und angebellt hat?? „Sorry, ich arbeite ja schon mit viel Liebe und Mühe an meinem Hund! Und mit viel Liebe und Mühe schaffen Sie es bei Ihrem Kind dann auch, dass es bald keine Angst mehr vor Hunden hat!“

Was wäre denn gewesen, wenn es ein bereits gekaufter Hund
wäre, den man nicht so ‚einfach‘ wieder abgeben kann?

Das ist doch der Sinn und Zweck von Probewochenenden, dass man herausfindet, ob der Hund überhaupt „im Alltag“ und in seinem zukünftigen Zuhause klarkommt!! Ich würde nie einen Hund einfach von heut’ auf morgen kaufen - selbst beim Welpenkauf verlangen, meines Wissens, die Züchter doch, dass man öfter kommt und sich mit dem Hund beschäftigt.
Ansonsten kann ich nur dem Beitrag von Nyke zustimmen!
Gruß vom
Sternchen

Schade, dass du aufgibst.

Gruß Carolin

Hallo Hexerl!
Mag ja sein, dass ich meinen Beitrag nicht ganz wertneutral und objektiv verfasst habe - könnte daher kommen, dass ich doch ein wenig emotional in die Geschichte verwickelt bin…

nunja es ist ein Tierheimhund mit unbekannter Vorgeschichte -
auf sowas muss man dann einfach gefasst sein …

Falsch! Die Vorgeschichte war weitestgehend bekannt.

das ist das eigentliche, was mit an deiner gesamten aussage
wundert… dass du „enttäuscht“ bist … von wem ? von dem hund
? dass er deine treusorgende liebe (?) nicht mit Wohlverhalten
belohnt ? weil er so undankbar ist und einfach deinen nachbarn
anfällt ?

So ein Unsinn! Hack doch einfach sarkastisch auf mir herum… Du wärst sicher total abgeklärt gewesen!
Natürlich malt man sich die rosige Zukunft mit dem Vierbeiner aus! Natürlich überlegt man sich, wie es ist, wenn er erstmal ganz bei einem einzieht!
Natürlich ist man begeistert, wenn er sich in der Wohnung vorbildlich verhält, keine Schuhe zerkaut, nicht randaliert, usw.!
Natürlich glaubt man, etwaige Probleme in den Griff zu kriegen!
Natürlich schmilzt man dahin, wenn er sich im Zwinger schon wie ein Irrer auf einen freut!
Und natürlich ist man dann enttäuscht, wenn so ein Zwischenfall alle Luftschlösser zerplatzen lässt!!! Und ich glaube, da reagiert man schon mal etwas emotional…

wie gemein von ihm - wo er doch dein Traumhund ist war
… eh… hallo ?? das ist ein Hund… ein Tier … ein
Tierheimhund der bestimmt schon viel hat ertragen und erleben
müssen … es dauert mitunter JAHRE bis sie wieder „normal“
sind wenn sie so richtig verdorben worden sind

Du kennst den Hund doch überhaupt nicht - wie kannst Du die Situation da so genau beurteilen??

*räusper* vielleicht solltest du das Kapitel „hund“ überhaupt
abschliessen ?

Vielleicht… vorerst auf jeden Fall…

  1. kann man sich gegen finanzielle Schäden daraus versichern

Klasse! Wenn jemand gebissen wird, ist das ja nur ein finanzieller Schaden… Hallo?? Im Zweifelsfall verzichte ich doch lieber auf den Hund als das Menschen zu Schaden kommen…

genau … der Hund hat dich menschlich enttäuscht … weil er
sich nicht so verhalten hat wie es sich für einen traumhund
gehört - das hätte er doch wissen müssen dass „man das nicht
macht“ … *kopfschüttel*

Kann sein, dass Du damit den Nagel auf den Kopf triffst. Trotzdem kenne ich keinen Hundehalter, der seinen Hund nicht auf die eine oder andere Art vermenschlicht. Mal mehr, mal weniger… Weswegen halten Menschen Hunde?
Ich gehöre nun mal nicht zu den Menschen, die jeden Hund - egal welches Problem er hat - therapieren müssen! Sicherlich wird es jemanden geben, der diesen Hund entsprechend erziehen wird… Nur: Ich möchte diese Aufgabe nicht übernehmen, da für mich bei Aggression gegen Menschen bei aller Hundeliebe Schluss ist!
Gruß vom
Sternchen

Hi Seestern,

nachdem ich ja schon weiter unten was geschrieben habe, muss ich dir mal ein bisserl helfen :smile:.

Hier ist es wie überall, wo Tierfreunde meinen, alles und jedes richten zu können. Manch einer ist so fanatisch, dass er den Mensch für das einzig Schlechte hält. Niemals würde so ein selbsternannter Tierfreund und -schützer zustimmen, dass es wirklich total versaute Tiere gibt, oder gar welche, die mit schlechtem Charakter geboren werden.
Natürlich nicht - woher denn auch :wink:.

In diesem Brett gibt es wirklich Menschen (Gruß ans Archiv), die finden es ok, dass Tiere hinscheißen dürfen, wo sie wollen, markieren dürfen, wo sie lustig sind. Es gibt keine Tiere, die je zur Gefahr für den Menschen werden können und selbst dann, wenn was geschehen ist, nur den Mensch als Monster hinstellen, nie das Tier. Die halten es für korrekt, dass der Hund frei laufen gelassen wird und hat da ein Mensch dann tatsächlich Angst, dann hat der wahrscheinlich ein psychologisches Problem. Aber nie und nimmer hat das Tier oder der Halter Schuld!

Aber es gibt hier auch Menschen, die sehr vernünftig, freundliche und hilfsbereit (auch hier einen Gruß ans Archiv) sind.
Menschen die erkennen, dass nicht immer der Mensch die Schuld trägt und vernünftig an die Tierhaltung und Tierhalter herangehen.

Lass dir nicht einreden, dass du Mist gebaut hast oder dem Tier sonst was zugemutet hast.
Deine Entscheidung war richtig und anstatt auf dir rumzuhacken, sollte hier manch einer froh darüber sein.
Du kannst dir sicher sein, dass dich, wenn du den Hund behalten hättest und es wäre etwas schwerwiegendes geschehen, die gleichen Personen für unverantwortlich gehalten hätten, diesen Hund überhaupt mit nach Hause genommen zu haben.

Lass den Kopf nicht hängen und mach dich auf eine neue Suche. Irgendwo wartet mit Sicherheit ein Hund auf dich, der zu dir passt und keine unkalkulierbaren Marotten hat.

Hund ist nicht gleich Hund und Tierfreund ist nicht gleich Tierfreund.

mG
nyke

Danke!!!
Toll formuliert & spricht mir aus dem Herzen!!
Ein dickes Sternchen vom Sternchen nur für Dich!!

wenn man keine Ahnung hat…
… sollte man zu gewisen Themen schweigen statt arrogant irgendwelche unsinnigen Behauptungen aufzustellen!

Bernd

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Moien!

Den gescheitesten Kommentar hat Carolin abgegeben - ein Kind glibt man auch net gleich auf zumal du hier wohl selbst das Problem verursacht hast!!
Der Hund ist total verunsichert durch die neue Situation und du läßt ihn gleich vom Nachbarn begrüßen - einen Fremden was ihn noch mehr verunsichert. Dazu kommt evtl. noch, daß der Nachbar völlig falsch auf den Hund zugegangen ist und der Hund sich noch bedroht gefühlt hat - trotzdem hat er nichts gemacht. Erst als das Gebell noch dazu kam hat er sich verteidigt! Zumindest habe ich so den Verdacht - um es genau zu beurteilen müsste man dabei gewesen sein. Ich halte es auf jeden Fall für unwahrscheinlich, daß der Hund angegriffen hat - das wäre früher schona ufgefallen - auch im Tierheim.
Natürlich darf ein Hund keine Menschen angreifen, aber er darf sich verteidigen! Manchen Menschen sind doch selbst Schuld wenn sie meinen sie dürften jeden Hund streicheln und wenn der Hund dann knurrt ist er gleich böse. Wie ist denn der Nachbar auf ihn zugegangen?
Das Problem ist ja auch noch seine Vorgeschichte, denn dadurch hat er vermutlich kein/wenig Sozialverhalten gelernt und es wäre deine Aufgabe ihm dies beizubringen, was natürlich nicht geht wenn du gleich aufgibst.

Ist dies eigentlich dein erster Hund?? Wenn ja musst du natürlich auch erstmal lernen mit Hunden umzugehen - den ersten großen Fehler hast du ja vermutlich schon gemacht!

Hol ihm doch einen Maulkorb und rede darüber auch mit dem Nachbarn (der ja evtl. selbst Schuld ist…) und gib nicht gleich auf. In einer Hundeschule lernt ein Hund schon viel und vorallem du auch. Zudem kann man ja auch beim Tierheim fragen usw…
Das Problem das sich Rüden untereinander nicht vertragen ist normal und kein Problem wenn man vernünftig damit umgeht - du verträgst dich ja auch net mit allen ;o))

Bernd
P.S.: Wenn du gleich aufgibst solltest du vielleicht lieber ne Katze nehmen…

vergiß aber ent die dritte Kategorie ;o))
Moien!

Es gibt aber auch noch die KAtegorie die dne Hunden (bzw. tieren allgemein) keinerlei Recht einräumt und meinem Menschen dürften bei Tieren alles machen ohne das die sich wehren dürfen…

Bernd

Hi Bernd,

Es gibt aber auch noch die KAtegorie die dne Hunden (bzw.
tieren allgemein) keinerlei Recht einräumt und meinem Menschen
dürften bei Tieren alles machen ohne das die sich wehren
dürfen…

diese Kategorie habe ich im Archiv nicht gefunden.

mG
nyke

Hallo Bernd!

… sollte man zu gewisen :Themen schweigen statt :arrogant irgendwelche :unsinnigen Behauptungen :aufzustellen!

Dann sind wir uns einig. Falls Du aber meinen Beitrag meinst, finde ich es hilfreich, wenn Du konkret sagst, mit welcher Aussage Du nicht einverstanden bist und an welcher Stelle Du Arroganz bemerkt haben willst. Ich kann mir nämlich schlecht vorstellen, daß Du die übliche städtische Mietskaserne für einen besonders geeigneten Ort für Hundehaltung hälst.

Gruß
Wolfgang

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„Die Ignoranz vieler Leute, die dennoch in solcher Umgebung Hunde halten, macht die Sache nicht richtiger.“

Moien!

Solch Aussage ist schlichtweg Unfug. Es kommt nicht drauf an in welcher Wohnung der Hund lebt (ok, etwas platz sollt schon sein), sondern darauf wie man mit dem Hund umgeht und das der Auslauf stimmt, usw… es gibt keinen Grund Leuten Hunde zu verbieten, die keinen Garten, usw… haben. Solch Aussage läßt auf mangelnde Kenntniss von Hunden schliessen und ist imho arrogant!

Bernd

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Hi Seesternerin,
ich hatte überlesen dass er den Nachbarn angegangen ist, ich hatte nur überflogen und gelesen, dass er ihn angeknurrt hat. MIr war auch nciht bewußt, dass ihr ihn hpts. als Besuchshund hattet und er praktisch noch relativ frisch im Prozess war, vieleicht ist das dann für den Hund besser, als wenn er praktisch vom Sofa ins Tierheim muß. Nachdem ich die mail abgesendet hatte, ist mir das aufgefallen, das macht schon noch einen Unterschied. Ich habe eine bissige Katze :wink: und vier Zahnabdrücke in meiner Wade die aussehen als wollten sie da bleiben… Darum meinte ich, dass ich hier mitreden kann… Ich behalt mein Lieblingsmonster auf jeden Fall auch wenn er leicht verhaltensgestört ist, aber das geht mit eine Katze leichter.
Im Prinzip ist es eine Leistung dass ihr den Weg ins Tierheim geschafft habt. Ich war da mals kurz drin, weil ich was fotografieren musste und war mit den Nerven fertig allein von dem Rundgang und dem Lesen der Türschildchen…
Liebe Grüße und gute Nerven
Petra

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hi seestern

nunja es ist ein Tierheimhund mit unbekannter Vorgeschichte -
auf sowas muss man dann einfach gefasst sein …

Falsch! Die Vorgeschichte war weitestgehend bekannt.

warum hast du dann trotzdem „geträumt“ ? und im Nachhinein als die Träume platzen dem HUND den Vorwurf gemacht ?!?

vielleicht bin ich ja auch einfach zu alt und habe schon zuviel falsch verstandene „tierliebe“ mit danach "menschlich von ihren tieren enttäuschten Menschen erlebt … um da noch irgendwie besonders „nett“ drauf reagieren zu können wenn ein Tier beschuldigt wird weil es sich nicht „traumgemäss“ verhalten hat

das ist das eigentliche, was mit an deiner gesamten aussage
wundert… dass du „enttäuscht“ bist … von wem ? von dem hund
? dass er deine treusorgende liebe (?) nicht mit Wohlverhalten
belohnt ? weil er so undankbar ist und einfach deinen nachbarn
anfällt ?

Du wärst sicher total abgeklärt gewesen!

du wirst lachen - ja wäre ich … mit einem Tierheimhund noch dazu einem aus einer als möglicherweise gefährlichen rasse aus unbekannter herkunft mit unbekannter vorgeschichte hätte ich mit allem gerechnet … mit allem ausser wohlverhalten

du weisst doch garnicht auf was der hund von seinem vorbesitzer konditioniert wurde !!! du musst mir ALLEM rechnen !! du brauchst evtl. JAHRE um herauszufinden auf was das tier scharf gemacht wurde … oder ob er überhaupt scharf gemacht wurde

du wirst es immer erst wissen wenn es soweit ist … aber auch wenn du dann erzieherisch eingreifen musst (möglichst gekonnt !! ich trau mir das dauerhaft nicht zu und bin voll berufstätig - habe deswegen eben gerade keinen hund - nehme nur ab und an tierschutzfälle auf wenn es nicht anders geht) kannst du doch nicht DEM HUND die schuld daran geben !!!

der kann nichts dafür … er ist ein produkt seines vorherigen besitzers… das heisst WENN du hier jemanden beschimpfst dann dich (weil du so blauäugig warst und das nicht geahnt hattest !) oder die verantwortunglosen A :-x … die dieses tier verdorben haben

Natürlich malt man sich die rosige Zukunft mit dem Vierbeiner
aus!

??? natürlich ???

Natürlich überlegt man sich, wie es ist, wenn er erstmal
ganz bei einem einzieht!

klar male ich mir aus wie es in ca. 5 - 6 Jahren aussehen KÖNNTE, aber ich WEISS doch dass das möglicherweise ein harter steiniger weg ist bis er eingermassen sicher zu handeln ist …

Natürlich glaubt man, etwaige Probleme in den Griff zu
kriegen!

sicher - mit mehreren Jahren konsequenz und kleinarbeit … aber nicht von heute auf morgen und schon agrnicht mal eben übers wochenende

Natürlich schmilzt man dahin, wenn er sich im Zwinger schon
wie ein Irrer auf einen freut!

klar … im zwinger ist es superscheisslangweilig … da freuen die sich über JEDEN Besuch

Und natürlich ist man dann enttäuscht, wenn so ein
Zwischenfall alle Luftschlösser zerplatzen lässt!!!

NEIN … denn man darf im Umgang mit tieren keine luftschlösser bauen weil es TIERE sind !!! sorry aber jetzt muss ich glaub ich doch mal schauen wie alt du bist (das mache ich sonst mit Absicht NICHT) … aber ich schätze jetzt gerade mal grob… unter 25 - richtig ???

Und ich glaube, da reagiert man schon mal etwas emotional…

NOPE … im umgang mit tieren darf es nur zwei emotionen geben freude und Gelassenheit … auch wenn es manchmal verdammt schwer ist

auf keinen fall Hass oder Enttäuschung - KEIN tier tut etwas um einen zu enttäuschen (ja gut sie ärgern einen mal *grins*) … sie handeln vor allem instinkt- oder reflexgesteuert oder weil sie es so gelernt haben … Enttäuschung über ein tier bedeudet immer das man selber einen fehler gemacht hat, indem man es falsch einschätzte oder eben falsch erzogen hat aber das ist ja nicht der fehler des tieres

wie gemein von ihm - wo er doch dein Traumhund ist war
… eh… hallo ?? das ist ein Hund… ein Tier … ein
Tierheimhund der bestimmt schon viel hat ertragen und erleben
müssen … es dauert mitunter JAHRE bis sie wieder „normal“
sind wenn sie so richtig verdorben worden sind

Du kennst den Hund doch überhaupt nicht - wie kannst Du die
Situation da so genau beurteilen??

das ist so schwer nicht … ich beurteile vor allem nicht SEIN verhalten sondern deines :o)

ich habe ein Pferd dass misshandelt wurde und … ganz ehrlich … über 600 kg geballter Hass auf 4 Beinen sind nicht sonderlich komisch … deswegen weiss ich wie lang es dauert da eine HALTBARE vertrauensbasis zu schaffen

ausserdem hatte ich nicht nur einen hund in meinem leben und nachdem es nie meine eigenen waren sondern immer Tierschutzfälle oder schwierige / verhaltensgestörte Hunde anderer Menschen die ich für sie erzogen habem weiss ich schon ein bisschen wovon ich rede

  1. kann man sich gegen finanzielle Schäden daraus versichern

Klasse! Wenn jemand gebissen wird, ist das ja nur ein
finanzieller Schaden… Hallo?? Im Zweifelsfall verzichte ich
doch lieber auf den Hund als das Menschen zu Schaden kommen…

dann solltest du auf jeden Fall überhaupt auf einen Hund verzichten ! JEDER Hund kann in einem Ausnahmefall einen Menschen zu Schaden kommen lassen – JEDER

Trotzdem kenne ich keinen Hundehalter, der seinen Hund nicht
auf die eine oder andere Art vermenschlicht. Mal mehr, mal
weniger… Weswegen halten Menschen Hunde?

damit sie nicht so allein sind ! damit sie auch mal „Macht“ haben können ! Damit sie auch mal vor die Tür kommen obwohl es regnet ! weil sie nicht wissen wohin mit ihre Tüddelsucht ! um psychische Störungen aufzuarbeiten! um nicht auf andere menschen angewiesen zu sein (blindenhunde)! um sich zu profilieren! weil man einen hund haben MUSS wenn man ein haus und zwei kinder hat ! Weil das so sein muss ! damit sie anderen beweisen können was für ein gutes herz sie haben !

eben deswegen habe ich KEINEN EIGENEN hund… weil ich weder mir noch anderen beweisen muss dass ich das kann - einzelne notfälle nehme ich weiterhin zeitlich begrenzt auf … aber ich mag keinen hund ein leben bei mir zumuten weil ich ihm niemals das artgerechte leben bieten könnte das ICH mir für einen hund vorstelle - im kleinen Hunderudel ( 4 - 5 ) mit ganztags freilauf und einem menschen als alphatier mit beschäftigung etc.

Ich gehöre nun mal nicht zu den Menschen, die jeden Hund -
egal welches Problem er hat - therapieren müssen!

*räusper* und dann holst du dir einen aus dem tierheim (die leicht vermittelbaren braven gehen üblicherweise vorher unter der hand weg) ? einen mit einer problematischen Rasse ??

wird es jemanden geben, der diesen Hund entsprechend erziehen
wird…

das könntest du auch mal ganz ehrlich gesagt, meiner persönlichen einschätzung nach, nicht… weil du zu sehr in deinen rosaroten Träumen von ewiger glückseligkeit mit einem dankbar zu dir aufschauenden geretteten Tierheimhund verstrickt bist

der hund WEISS nämlich nicht, dass du ihn „gerettet hast“ dass er dir deswegen zu „ewiger Dankbarkeit“ verpflichtet ist … dass er „noch eine letzte chance“ hat … dass er dir die Füsse lecken muss… dass er nachbarn nicht verbellen darf … das weiss er alles nicht und deswegen wird er dich immer wieder „enttäuschen“

was auch nicht heisst das ich es könnte… aber ich bilde mir wenigstens auch nicht ein es zu können :o)

Nur: Ich möchte diese Aufgabe nicht übernehmen, da für
mich bei Aggression gegen Menschen bei aller Hundeliebe
Schluss ist!

dann solltest du WIRKLICH briefmarken sammeln - die sind nun garkein bisschen aggressiv… obwohl sie zähne haben :o)

und einen hund zu halten ohne wirlich zu wissen was sie brauchen und was in ihrem Kopf vorgeht hat mit hundeliebe nichts zu tun … sondern mehr mit selbstliebe

so das war das wort zum dienstag … und um 5 muss ich wieder raus… *ächz*

Gruß Hexerl

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Hallo Sternchen,

als jemand, der etliche Jahre im Tierschutz gearbeitet hat, möchte ich mich auch gern zu deinem Posting äußern.
So wie Du es schilderst, halte ich Deine Entscheidung diesen Hund nicht aufzunehmen für absolut richtig.
Natürlich sollte man sich darüber klar sein, daß ein erwachsener Hund aus dem Tierheim ein Vorleben hatte und damit oft Macken, die nicht auf den ersten Blick erkennbar sind. Vieles kristalliert sich erst raus, wenn der Hund wirklich „zuhause“ ist.
Wenn aber bereits bei einem Probetag etwas vorfällt von dem man weiß, daß man damit nicht leben kann bzw. will, dann ist es mit Sicherheit besser den Hund nicht aufzunehmen als aus lauter Mitleid/schlechtem Gewissen oder was auch immer es unbedingt versuchen zu wollen.
Es gibt wenig was für einen Hund so schlimm ist als wenn er nach einigen Wochen oder Monaten wieder ins Tierheim zurück muß. Wir haben mal einen Hund zurück bekommen, bei dem die neuen Besitzer 9 Monate lang versucht haben ihn in die Familie einzugliedern. Letzlich ohne Erfolg. Natürlich macht man den Leuten da keine Vorwürfe, sie haben ja das Beste gewollt, aber es wäre doch oft besser einzusehen, daß eben nicht jeder Hund zu jedem Menschen paßt (in dem Fall war es so, daß der Hund mit 2 von 7 Kindern nicht klar kam. In seinem neuen Zuhause war er dann Mittelpunkt bei einem kinderlosen Ehepaar und völlig problemlos.)
Ich sehe es auch als Riesenunterschied, ob ein Hund, den ich adoptieren will nach mir schnappt oder einen Nachbarn in einem Mietshaus attackiert. Denn auch wenn dieser den Vorfall relativ locker genommen hat, wer weiss wie es beim nächsten Mal wäre. Oder wie der nächste Mensch, der vielleicht Ziel des Hundes ist, dies hinnimmt.
Wichtig finde ich, daß du wie auch schon erwähnt hast nicht wie leider sehr viele Menschen sagst: Ich will jetzt gar keinen Tierheimhund mehr. Denn das haben diese Tiere wirklich nicht verdient, die weitaus meisten landen im Heim weil die Menschen Fehler gemacht haben. Und die meisten Macken sind solche mit denen man ganz gut leben kann.
Ich habe übrigens selber auch einen Tierheimhund, der mich im ersten Jahr unseres Zusammenlebens fast zur Verzweiflung gebracht hat (nicht wg. Agression). Aber letzlich hab ich mir auch gesagt: Er hat sechs Jahre Leben hinter sich, entsprechende Erfahrungen und es ist an mir damit zurecht zu kommen.
Und ich weiss auch sehr gut, nicht nur wegen ihm, auch wegen einiger Hunde, die ich vermittelt habe und später wiedergetroffen bzw. teilweise eben leider „zurücknehmen“ mußte, wie sehr sich ein Hund im neuen Zuhause verändern kann.
Und zwar nicht nur in den ersten Wochen, da halten sich die meisten Hunde eher noch zurück und zeigen nicht ihr wahres Wesen.
Es gilt da halt das Mittelmaß zu finden, also nicht zu früh aufgeben, aber auch nicht um jeden Preis das Ganze durchzuziehen. Im Zweifelsfalle lieber Rücksprache mit den Vermittlern halten (wobei ich leider auch weiss, daß man nicht in jedem Tierheim/Verein gute Ansprechpartner findet.)
Es ist immer schade, wenn eine Adoption scheitert. Aber als guter Vermittler will man ja nicht nur, daß der Hund ein Zuhause findet, sondern eben, daß es das richtige für ihn ist.

Ich drück dir die Daumen, daß euch demnext der richtige Hund über den Weg läuft. Ich habe da aber eigentlich keine Bedenken, man muß nur etwas Geduld haben bzw. bereit sein vielleicht mal etwas weiter zu fahren.
Und noch kurz zum Thema Miethaus: Mein Hund hat bei seinem ersten Besitzer Haus und Garten zur Verfügung gehabt und ist abgegeben worden, weil er immer wieder abgehauen ist aus lauter Langeweile. Jetzt lebt er bei mir in einer Oberwohnung mit Park vor der Haus und viel Bewegung und ist sicherlich nicht unzufrieden damit :wink:.
Wobei ich durchaus zustimme, daß ich mir in einem Block mit mehreren Parteien schon die Hundehaltung sehr überlegen würde, einfach weil einem da die Leute auch schnell was anhängen können (bellen etc.). Aber wie heißt es so schön: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
Lieben Gruß
Wilma

Hallo Sternchen,

Deine Entscheidung kann ich durchaus verstehen, aber bitte geh das nächste Mal mit anderen Vorsätzen ans Werk.

Der Hund hatte Euch nur im oder um das Heim herum kennengelernt.
Ihr ward sicher mit ihm oft Spazieren und habt Euch mit ihm beschäftigt.

Die Situation die Du von Zuhause beschreibst, ist sicherlich total entäuschend für Dich gewesen, aber nachvollziehbar für den Hund.

Er muss sich seinen Platz im Rudel erarbeiten…umsonst ist nicht mal der Tod.
Er fing gerade an zu sondieren, „wer gehört überhaupt zu meinem Rudel“…und als er eine leise Ahnng davon hat… sicher ist er sich seiner Stellung noch lange nicht, wird er mit jemandem konfrontiert, der es zwar durchaus gut mit ihm meint, aber ihn total überfordert.
Der Hund weiß nicht, ist das Freund idt das Feind…das Gebell hinter dem Rücken zu wem gehört das? Möglicherweise hat er dem Hund in die Augen geschaut…und der Hund wusste nur „Der da hinter mir hängt gehört zu meinem Rudel, den muss ich verteidigen“
Ich bin ehrlichgesagt bisweilen übereifrig und mir passiert das öfter mit Hunden, die sich der Sicherheit ihres Rudels nicht bewusst sind, deshalb mache ich auch nicht gerne etwas mit solchen Hunden, aber ich habe jemanden, der Dir da vielleicht doch helfen könnte.
Schau mal nach Martin Pietralla im INet.

Letztenendes ward ihr alle mit dieser Situation vollkommen überfordert.
Ein solch verunsicherter Hund gehört in wirklich erfahrene Hände. Und Du solltest Dich vielleicht doch besser nach einem leicht formbaren Welpen umsehen, denn das Problem der Integration, kann Dir mit jedem anderen Hund mit Vorgeschichte auch passieren…denn es dauert, bis der Hund weiss, wer zu seinem Rudel gehört, wer nicht und wer eine Bedrohung darstellen könnte.

Wenn Du willst unterhalte ich mich gerne weiter per Mail mit Dir, wenn Du möchtest.

Grüße
Maja

traurig allerdings
Hi,

Es
war uns bekannt, dass er Probleme im Umgang mit Artgenossen
hat. Und diese Problem hätten wir auch sicherlich mit dem
Besuch der Hundeschule in den Griff bekommen. Ein Problem, mit
dem wir aber nicht leben wollen, ist die beschriebene
Aggression gegen Menschen.

wenn ich den Ausgangsartikel richtig verstanden habe, hat er erst „agressiv“ reagiert, als der andere Hund bellte? Warum ist er dann agressiv gegen Menschen? Kann es nicht sein, dass der Nachbar einfach zwischen ihm und der Tür stand, hinter der der andere Hund bellte? Und wenn Ihr wusstet, dass er Probleme mit Artgenossen hat, ist es doch naheliegend, dass er halt auf den anderen Hund agressiv reagiert hat?!
Eigenartige Einstellung, das arme Vieh gleich abzuschieben, wenn es nicht das tut, was man von ihm erwartet - aber für den Hund sicher besser.

Grüße

Cess