essgestörte Freundin

Hallo liebe Kritiker,

Einwände, Proteste, Boykottaufrufe, Rücktrittsforderungen und
Morddrohungen (Name und Anschrift nicht vergessen!!) mit Bezug
zu diesem Posting bitte per Mail an mich senden. Ich werde sie
nach und nach gewissenhaft abarbeiten. Danke.

So wichtig bist Du nun wirklich nicht, Oliver, und, ganz am Rande, wovon solltest Du denn zurücktreten, wo Du doch hier soweit mir bekannt, gar keinen Posten besetzt???

Schmunzelnd, Flora

herz&schmerz?

  1. Die Funktion des Herzens ist die des Blutpumpens.

Und vor solchen Aussagen aus dem Mund eines „Psychologen“
graut es mir, und ich kann daraus nur schliessen, dass das
Studium möglicherweise wissenschaftlich qualifiziert, aber
nicht menschlich.

hi flora,
ich verstehe die aufregung nicht.
oliver hat doch völlig recht. was ist an der feststellung „nicht
menschlich“?
herz pumpt blut, oder?
das ist zwar nicht rein menschlich, aber durchaus kreatürlich.
wenn du den begriff „herz“ metaphorisch auffassen solltest, mußt du
dies schon klarstellen.
darauf reimt sich dann auch „schmerz“.
und schon sind wir bei schlechter lyrik.
naja.

herzlich,
frank

Herz & Schmerz (weit ausgeholt)
Hi Frank

herz pumpt blut, oder?
wenn du den begriff „herz“ metaphorisch auffassen solltest, mußt du dies schon klarstellen.

flora hat das aber doch klargestellt, daß sie es metaphorisch
meinte, eindeutiger ist es doch kaum möglich:
weniger kühle Wissenschaftlichkeit wirken im
zwischenmenschlichen Bereich manchmal Wunder …das kann man
freilich nirgends lernen, sondern es ist eine Frage des
Herzens…

Und auch, wenn es reiche Literaturen zu der Frage gibt, warum der in der Literaturepoche der sog. Romantik gebräuchliche Begriff der „Herzensbildung“ ausgestorben sein mag, so ist auch heute noch eindeutig verstehbar, was damit gemeint ist - vorausgesetzt, man ist bereitwillig und fähig, die ungeheuere Vielfalt menschlicher Denk- und Ausdrucksweisen zu ertragen und hat nicht die ideologische Verkrampfung, daß alle Denkweisen zu´euthanasieren seien, die auch mit dem umzugehen verstehen, was sich nicht kategorisieren läßt und nicht mit den Mitteln einfachster formaler Logik und Statistik erfassen läßt.

Daß diese Denkweise, die sich auch diesem Letzteren zu öffnen den Mut hat, sich vor der Proklamation ängstigt, daß ausschließlich diejenige (logischerweise beschränkte) Rationalität, die sich bis auf das Knochengerüst formaler Prinzipien selbst kastriert, das ist sicher jedem unmittelbar verständlich, der hinreichend reale Erfahrung hat im Umgang mit Menschen, die sich in Notlagen befanden, welche ihnen selbst zunächst unbegreiflich schienen und ihnen selbst daher schwer formulierbar waren.

Der klassische Begriff des Herzens ist heute subsumiert durch den - in fast allen therapeutischen Schulen problematisierten - Begriff der Empathie: Die Fähigkeit, vorübergehend oder partiell die Selbstbefindlichkeit eines anderen mit den Augen ebendieses anderen zu sehen. Diese Fähigkeit ist für jede therapeutische Methode unabdingbar, ihre Voraussetzung ist aber Mut und gründlichste Erfahrung mit sich selbst, nicht aber literarische Gelehrsamkeit. Sie ist zweifellos ebenfalls lernbar, aber nicht auf dem Wege des Lesens, Paukens und Referateschreibens und das Vermögen dazu kann nicht mit Intelligenztests und Klausuren erfaßt werden.

Das könnte flora mit „nicht lernbar“ gemeint und mißverständlich ausgedrückt haben.

Warum diese so verstandene Empathie für jedes psychotherapeutische Verfahren unabdingbar ist (besser: wäre),´das führt hier zu weit, es hat aber damit zu tun, daß Therapien im Wesentlichen ein dialogisches Szenarium sind …

Der metaphorisch verwendete Begriff des Herzens spielt bereits in der späthellenistischen (kardion) und jüdischen (leb oder lebab)Philosophie und Psychologie eine herausragende Rolle - da kommt er nämlich her. Er stand immer schon in friedlicher Koexistenz mit den Verstand bzw. der Vernunft (logos, nous).

Ich hatte es in einer philosophischen Auseinandersetzung mit flora (bei der sie mich, formal zwar mißverständlich, aber inhaltlich völlig zu Recht, kritisierte) schon einmal angedeutet: Es ist gerade ein Resultat aus der Blütezeit der Geschichte der formalen Logik(!) (zwischen Spätscholastik und Blaise Pascal), daß es neben der formalen Logik eine „zweite Logik“ geben müsse, damit sich neben dem Verstand auch die Vernunft entfalten könne. Diese deuxieme logique, die dann von Blaise Pascal (dem Entdecker der
Wahrscheinlichkeitsrechnung - ohne ihn gäbe es heute keine Statistik in den Wissenschaften), „Logik des Herzens“ (logique du coeur) genannt und entfaltet wurde, ist seitdem eins der bedeutendsten Nebenthemen in der Philosophie, Literatur und später in der Psychologie geblieben.

Daß der ebenfalls metaphorisch gebrauchte Begriff des Schmerzes (pathos, metaphoriert nämlich vom körperlichen auf den seelischen, sodaß er, in antiken Begriffen gesagt, überhaupt nur das „Herz“ betrifft) die Grundlage dafür ist, warum es überhaupt Psychopathologie und folglich Psychotherapie gibt, darüber braucht man in diesem Brett ganz sicher kein wieteres Wort zu verlieren.

Soviel zu deinem lapidaren:

darauf reimt sich dann auch „schmerz“.
und schon sind wir bei schlechter lyrik.
naja.

:smile:

Danke dir für die Vorlage :wink:)

Gruß

Metapher

5 „Gefällt mir“

Hallo,

  1. Die Funktion des Herzens ist die des Blutpumpens.

Und vor solchen Aussagen aus dem Mund eines „Psychologen“

Wofür die Anführungszeichen? Er ist Psychologe.

graut es mir, und ich kann daraus nur schliessen, dass das
Studium möglicherweise wissenschaftlich qualifiziert, aber
nicht menschlich.

Selbstverständlich qualifiziert das Studium nicht menschlich. Wie auch? Das Studium qualifiziert fachlich und wenn Praktika einbettet sind, ansatzweise auch noch praktisch. Falls du mit „menschlicher Qualifikation“ die sogenannte soziale Kompetenz meinst, die wirst du kaum in theoretisch orientierten Vorlesungen lehren noch lernen können.

Angesichts dessen, dass Psychologen dennoch mit lächerlich
geringer Zusatzausbildung therapieren dürfen beängstigend…

Das stimmt nicht so ganz. Definiere doch bitte mal was du mit „lächerlich gering“ meinst.

Gruß
Xelya

1 „Gefällt mir“

urlaub

Die Funktion des Herzens ist die des Blutpumpens.

Und vor solchen Aussagen aus dem Mund eines „Psychologen“
graut es mir,

zu funktionieren ist wichtig. besonders in geschlossenen systemen.

Gruss,

Hallo,

  1. Die Funktion des Herzens ist die des Blutpumpens.

Und vor solchen Aussagen aus dem Mund eines „Psychologen“

Wofür die Anführungszeichen? Er ist Psychologe.

graut es mir, und ich kann daraus nur schliessen, dass das
Studium möglicherweise wissenschaftlich qualifiziert, aber
nicht menschlich.

Selbstverständlich qualifiziert das Studium nicht menschlich.

du stimmst sichtweisen mit größeren MENSCHENgruppen ab. in gebundener form. es qualifiziert also menschlich. wie familie. wie freundschaft. wie formel1-rennen. jeder widerstand kann einladung sein, muss aber nicht. manchmal ist peristaltik einladung zum zurückblättern. wenn auch unvollständigem zurückblättern. die entropie des substrats hat sich verändert.

was bedeutet das sund in gesundheit? sund = sind = bay?

-heit ist doch nur ein marker für ein rudimentiertes aktiv-partizip oder? sund = sein = sinnend :smile:)

cyberstreife

wovon solltest Du denn zurücktreten,

von dir, Flora.

Schmunzelnd,

;;

Warum heißt Semicolon Semi-Colon? Aber das geht wahrscheinlich zu tief. Jedenfalls bei Bulemie. Ich hab jedenfalls noch keinen mit Hirschsprung regurgieren sehen.

Grübel

grellbuntes grauen (nebel)
Hallo Malte,

mir graut es vielmehr davor, daß im Zweifelsfall auf eine
flasche Diagnose hin übereifrig in die falsche Richtung
„therapiert“ wird, und das auch noch von Leuten, die keine
Ahnung haben (zu denen ich zweifellos auch zähle).

hm, spin und splin trennt nur ein buchstabe: das leben ist bunt. wie eine soap.

Daß ein Psychologiestudium grundsätzlich rein wissenschaftlich
ist und nichts mit menschlicher/charakterlicher Eignung zum
Therapeuten zu tun hat, ist eine Binsenweisheit - wer je was
anderes geglaubt hat, scheint mir etwas naiv.

fuzzi spricht. hast du schon mal oberbegriffe bei der faktorbildung gesucht? allmachtsphantasie ist nix dagegen. das ist, als ob du eine welle alpha nennst und alle plappern das dann nach, irgendeiner druckt es und du wirst berühmt. malte das alpha, ganz welle. streng wissenschaftlich gesehen. man ist ja sowas von sachbezogen und selbstgenügsam, lächelt weise bei jedem zitiertwerden und schmachtet ein stilles alpha in 4d. wissenschaft.

Angesichts dessen, dass Psychologen dennoch mit lächerlich
geringer Zusatzausbildung therapieren dürfen beängstigend…

tunnelarchitekten sollen mehr landschaft gestalten dürfen!!! fließbänder verbinden.

Was genau findest Du an
http://www.datenschutz-berlin.de/recht/de/rv/arbeit/…
(§5ff.) lächerlich?

was auf der seite ist dir besonders wichtig?

Gruß,

2 „Gefällt mir“

Hallo Biggi,

hast du schon mal oberbegriffe bei der
faktorbildung gesucht? allmachtsphantasie ist nix dagegen. das
ist, als ob du eine welle alpha nennst und alle plappern das
dann nach, irgendeiner druckt es und du wirst berühmt. malte
das alpha, ganz welle. streng wissenschaftlich gesehen. man
ist ja sowas von sachbezogen und selbstgenügsam, lächelt weise
bei jedem zitiertwerden und schmachtet ein stilles alpha in
4d. wissenschaft.

Na, na, Biggi. Das ist für einen Uneingeweihten nicht zu verstehen. Die FA ist ein mathematisch-statistisches Verfahren und für sich betrachtet o.k. Was oft nicht o.k. ist, ist das, was daraus gemacht wird. Schlechte Forschung von Wissenschaftlern, die zu wenig über die FA wissen. Von dem Umgang mit der FA auf den gesamten Wissenschaftsbetrieb zu schließen, ist schlechte Kritik. Zu sagen, daß die Interpretation von FA-Faktoren zur Nachplapperei und Berühmtheit führt, ist zu pauschal. Das weißt Du auch.

Gruß,

Oliver Walter

Hallo Biggi,

Selbstverständlich qualifiziert das Studium nicht menschlich.

du stimmst sichtweisen mit größeren MENSCHENgruppen ab. in
gebundener form. es qualifiziert also menschlich. wie familie.
wie freundschaft. wie formel1-rennen. jeder widerstand kann
einladung sein, muss aber nicht.

Auch die menschliche Qualifikation kann im Studium, muss aber nicht. Das Studium an sich (kann sich ja durchaus auf den Besuch der Vorlesungen beschränken) qualifiziert m. M. nach nicht per se und zwingend menschlich.

Gruß
Xelya

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Werter Herr Walter,

hast du schon mal oberbegriffe bei der
faktorbildung gesucht? allmachtsphantasie ist nix dagegen. das
ist, als ob du eine welle alpha nennst und alle plappern das
dann nach, irgendeiner druckt es und du wirst berühmt. malte
das alpha, ganz welle. streng wissenschaftlich gesehen. man
ist ja sowas von sachbezogen und selbstgenügsam, lächelt weise
bei jedem zitiertwerden und schmachtet ein stilles alpha in
4d. wissenschaft.

Na, na, Biggi. Das ist für einen Uneingeweihten nicht zu
verstehen. Die FA ist ein mathematisch-statistisches Verfahren
und für sich betrachtet o.k. Was oft nicht o.k. ist, ist das,
was daraus gemacht wird.

wie bei jeder religion.

Schlechte Forschung von Wissenschaftlern,
die zu wenig über die FA wissen.

nein, das ist nur das hochstilisieren von einzelansichten zum panorama-input. zielführend wie die wärmebewegung des einzelelektrons.

Von dem Umgang mit der FA auf den gesamten Wissenschaftsbetrieb zu
schließen, ist schlechte Kritik.

nein, jeder einzelne wissenschaftler funktioniert sachbezogen in einem großen getriebe. als revolutionär: einmal gedreht ist halb gewendet.

Zu sagen, daß die Interpretation von FA-Faktoren zur Nachplapperei und
Berühmtheit führt, ist zu pauschal. Das weißt Du auch.

oh, lass mich überlegen. bin schon fast wieder lektor. mir wird so einzeln und frei, schmacht.

Gruß,

dir auch.

Hallo,auch hallo

  1. Die Funktion des Herzens ist die des Blutpumpens.

Und vor solchen Aussagen aus dem Mund eines „Psychologen“

Wofür die Anführungszeichen? Er ist Psychologe.

An einer Universität mag er Psychologe geworden sein, es kommt immer auf das Bezugssystem an, um mal Biggis Ansatz aufzugreifen,die Universität ist nun aber nicht das ausschliessliche und vorrangige System, auf das ich mich beziehe.

graut es mir, und ich kann daraus nur schliessen, dass das
Studium möglicherweise wissenschaftlich qualifiziert, aber
nicht menschlich.

Selbstverständlich qualifiziert das Studium nicht menschlich.
Wie auch? Das Studium qualifiziert fachlich und wenn Praktika
einbettet sind, ansatzweise auch noch praktisch. Falls du mit
„menschlicher Qualifikation“ die sogenannte soziale Kompetenz
meinst, die wirst du kaum in theoretisch orientierten
Vorlesungen lehren noch lernen können.

Ja, und darum finde ich es schlimm, dass trotz offensichtlich fehlender sozialer Kompetenz, wie Du es nennst, Menschen, die an einer Universität ein Diplom und dazu noch den klinischen Psychologen erworben haben auf Menschen in Krisen staatlich abgesegnet und oftmals von den Krankenkassen finanziert einwirken dürfen.

Angesichts dessen, dass Psychologen dennoch mit lächerlich
geringer Zusatzausbildung therapieren dürfen beängstigend…

Das stimmt nicht so ganz. Definiere doch bitte mal was du mit
„lächerlich gering“ meinst.

Den klinischen Psychologen zum Beispiel, oder den „kleinen“ Heilpraktikerschein.

Und vor allem, meine Aussagen beziehen sich nicht a priori auf alle Psychologen, die diese Zusatzausbildungen haben.(!!!)
Meiner Ansicht nach ist das, was Du soziale Kompetenz nennst schwer zu erlernen, höchstens in harter Arbeit an sich selber.
Es mag viele gute Therapeuten geben, die durch harte Arbeit an sich selber oder angeborenermaßen eine hohe soziale Kompetenz haben, die das Erlernte in das was ich als „Herz“ bezeichne einzubetten im Stande sind.
Oliver gehört meiner Ansicht nach aber nicht zu denen, auch wenn er unenedlich viele schlaue Dinge gelernt hat.
So möchte ich meine Statements auch auf keinen Fall in verallgemeinernder Form verstanden sehen.

Gruss, Flora

Hi flora,

An einer Universität mag er Psychologe geworden sein, es kommt
immer auf das Bezugssystem an, um mal Biggis Ansatz
aufzugreifen,die Universität ist nun aber nicht das
ausschliessliche und vorrangige System, auf das ich mich
beziehe.

Nun, Psychologe ist ja erst mal eine Berufsbezeichnung. Egal in welchem Kontext.

Ja, und darum finde ich es schlimm, dass trotz offensichtlich
fehlender sozialer Kompetenz, wie Du es nennst, Menschen, die
an einer Universität ein Diplom und dazu noch den klinischen
Psychologen erworben haben auf Menschen in Krisen staatlich
abgesegnet und oftmals von den Krankenkassen finanziert
einwirken dürfen.

Du kannst als Diplom-Psychologe nicht einfach so aus GKV-Kosten (gesetzl. Kasse) therapieren. Ohne Kassenzulassung hingegen kann jeder therapieren. Man muss nur die richtige Bezeichnung dafür finden („Lebenstherapeut“).

Das stimmt nicht so ganz. Definiere doch bitte mal was du mit
„lächerlich gering“ meinst.

Den klinischen Psychologen zum Beispiel, oder den „kleinen“
Heilpraktikerschein.

Den klinischen Psychologen kann ich nicht beurteilen. Wenn sich jedoch die Bestimmungen nicht wesentlich geändert haben in den letzten Jahren, dann dürfen auch Psychologen oder sonstige Therapeuten mit Zulassung zur Psychotherapie nach HPG nicht als Psychotherapeuten arbeiten. Denn dies und die Abrechnung mit der gesetzliche Kasse sind den Psychotherapeuten (medizinische und psychologische) vorbehalten, Und die Zusatzausbildungen dafür sind eher nicht als lächerlich zu bezeichnen (Verhaltenstherapie, Psychoanalyse).

Meiner Ansicht nach ist das, was Du soziale Kompetenz nennst
schwer zu erlernen, höchstens in harter Arbeit an sich selber.

Nun man kann in der Tat sehr sehr viel lernen. Ob jedoch ein sozial „unangemessen“ reagierender Mensch das lernen kann, was wir als soziale Kompetenz bezeichnen, das bezweifle ich auch manchmal.

Es mag viele gute Therapeuten geben, die durch harte Arbeit an
sich selber oder angeborenermaßen eine hohe soziale Kompetenz
haben, die das Erlernte in das was ich als „Herz“ bezeichne
einzubetten im Stande sind.

Da stimme ich dir zu. Von denen habe ich schon einige kennen gelernt. Auch ausserhalb des therapeutischen Bereichs - gottseidank :smile:

Oliver gehört meiner Ansicht nach aber nicht zu denen, auch
wenn er unenedlich viele schlaue Dinge gelernt hat.

Er ist soweit ich weiss, wissenschaftlicher Mitarbeiter an einer Uni und nicht Therapeut. Ich lese seine Postings gerne, weil ich daraus mitunter einiges lernen kann. Seine soziale Kompetenz oder das metaphorische „Herz“ kann ich nicht beurteilen, da ich ihn nicht kenne.

So möchte ich meine Statements auch auf keinen Fall in
verallgemeinernder Form verstanden sehen.

Das freut mich zu lesen, denn bei deinem vorigen Posting hatte ich diesen Eindruck.

Gruß
Xelya

1 „Gefällt mir“

ausschlusskriterien
Hallo Xelya,

Selbstverständlich qualifiziert das Studium nicht menschlich.

du stimmst sichtweisen mit größeren MENSCHENgruppen ab. in
gebundener form. es qualifiziert also menschlich. wie familie.
wie freundschaft. wie formel1-rennen. jeder widerstand kann
einladung sein, muss aber nicht.

Auch die menschliche Qualifikation kann im Studium, muss aber
nicht. Das Studium an sich (kann sich ja durchaus auf den
Besuch der Vorlesungen beschränken) qualifiziert m. M. nach
nicht per se und zwingend menschlich.

hm, was ist menschlich? hast du lust die grenzen zu definieren?

Gruß
Biggi

Danke :wink: mit leichter Ironie
Danke an alle, die über mein Problem nachgedacht und ernsthaft darauf geantwortet haben. Das hat mir gute Denkanstöße gegeben.
Über die „Diskussionen“, die sich ganz unabhängig von meinem Thema ergaben, musste ich schmunzeln!!

Die Frage des Ratsuchenden vergessen und sich stattdessen über Nebensaspekte streiten -
Ich muss sagen, auch das hat mir nützliche Denkanstöße gegeben! Also auch Danke an die Streithähne und Hennen! :wink:)

Lieber Gruß, Martina