Vertrauen in die Fähigkeiten des Kindes
Hallo Sternchen, hallo Tania, hallo Rest der Welt!
Uns ist mal ein
ziemlich mies gelaunter Rottweiler begegnet, den Frauchen
nicht halten konnte… War nicht so toll!Solche Leute und Situationen wird es leider immer geben - in
so einem Fall wäre es mir am liebsten, wenn mein Hund garnicht
an der Leine wäre - da kann er sich am besten retten.
Und außerdem finde ich nach wie vor nicht, dass die Lösung zu einem Rottweiler-Problem dieser Art in der Kraft zu finden ist. Erziehung bringt ein mögliches Maß an Kontrolle, ansonsten kann auch ein 90-kg-Kerl mit Überraschungsmoment von einem Rotti von den Füssen gerissen werden.
Klar - es ist natürlich außer Frage, daß Inselchen sich einen
nach besten Ermessen „geeigneten“ Hund anschaffen sollte. Aber
man muß seinen Kindern auch mal was zutrauen.
Und hier liegt - entschuldigt den billigen Sprachwitz - der Hund ebenfalls begraben!
Mir wurde als Kind von Eltern und Großeltern plus Restverwandtschaft im Hinblick auf den Umgang mit Tieren immer etwas zugetraut - inklusive übrigens auch der Fähigkeit bis zu einem bestimmten Maße einschätzen (und auch „zugeben“!) zu können, wenn es meine Fähigkeiten überstieg.
Es ist doch irgendwie auch ein bißchen wie’s Fahrradfahren lernen: Irgendwann müssen die Stützräder ab und man muss nach den angemessenen Übungsstunden Vertrauen darin fassen, dass das Kind es schon hinkriegen und sich nicht gleich den Hals brechen wird.
Und einen Hund
erfolgreich zu erziehen, gibt einem Kind bestimmt ein ganz
neues Selbstgefühl.
Und stärkt den Glauben, in der Lage zu sein, etwas bewältigen zu können und fähig zu sein.
Schönen Gruß,
Christiane