In diesem Film jedenfalls sehe ich - wenn überhaupt
irgendjemanden - Travis Bickle schon eher als den Guten.
Immerhin schafft er es, wie schon erwähnt, seine Gewalt
zumindest auf diejenigen zu kanalisieren, die andere
mißhandeln.
moin malte,
der psychologische witz bei dieser geschichte ist genau der, auf den
du reingefallen bist.
der gestörte charakter wird solange filmisch „neutral“ betrachtet,
bis die identifikation des zuschauers erreicht wird.
und schwupps: der irre ist der gute.
ähnlich funktioniert auch unser alex in „clockwork orange“.
der psychologische witz bei dieser geschichte ist genau der,
auf den du reingefallen bist.
der gestörte charakter wird solange filmisch „neutral“
betrachtet, bis die identifikation des zuschauers erreicht wird.
und schwupps: der irre ist der gute.
ähnlich funktioniert auch unser alex in „clockwork orange“.
deshalb schrub ich ja „wenn überhaupt irgendjemand“. Diese Relativierung von Gut und Böse findest Du ja im Prinzip in jedem Film, es sei denn, der Held ist Teil des staatlichen Gewaltmonopols und hält sich an die Regeln. Oder aber er handelt völlig gewaltfrei, was nun auch wieder selten ist.
So gesehen ist „Taxi Driver“ in der Hinsicht nichts besonderes, nur „verschleiern“ die Macher in dem Film die Bösartigkeit des „Irren“ besonders perfide - sie heben sich die „halbwegs gute“ Handlung auf bis ganz zum Ende und überzeichnen sie dann auch noch, wohingegen die „bösen“ Aktionen kleckerweise über den ganzen Film verstreut sind und ja auch immer nur angedeutet werden (der Senator wird ja nicht wirklich erschossen…).
Absolut! Mir ist (gerade am Ende) fast das Popcorn aus dem Gesicht gefallen!
Bislang war „Schweigen der Lämmer“ (wieso wurde der eigentlich noch nicht genannt?) immer mein „best of all“-Thriller. Das hat sich mit SAW aber erledigt…
irgendwie verstörend.
deswegen auch auf meiner top ten, die beiden.
ich nehme an, der Herr goutiert dann auch „Bad Lieutenant“? Und auch einer meiner Favoriten: „Amores perros“ von Alejandro González Iñárritu: http://german.imdb.com/title/tt0245712/
„Das Omen“
„Damien - Omen II“
„Im Geheimdienst Ihrer Majestät“
„Landhaus der toten Seelen“
„Bis das Blut gefriert“
„Das Schweigen der Lämmer“
„Invasion der Körperfresser“
„Rückkehr zum Planet(en) der Affen“
„1984“
„Über dem Jenseits“
„Voodoo, die Schreckensinsel der Zombies“
„Desperate Measures“
„Rosemary’s Baby“
„Mord an der Themse“
„Falling Down“ (Meiner Ansicht nach ist D-Fens der HELD dieser Geschichte.)
„Die Vögel“ (Gut - es ist zwar ein Patt, aber die Bedrohung bleibt bestehen.)
„Tanz der Vampire“
„Wild Things“
„Der Werwolf von Washington“
Und so ziemlich jeder Slasher-Film, bei dem der irre Killer am Schluss nochmal auftaucht…
Telefonat des „flüchtigen“ Hannibal L. mit Frau Foster (habe vergessen, wie die im Film hieß), das mit den Worten „Ich habe eine Verabredung zum Dinner“ (oder so ähnlich) endet.
Telefonat des „flüchtigen“ Hannibal L. mit Frau Foster (habe
vergessen, wie die im Film hieß), das mit den Worten „Ich habe
eine Verabredung zum Dinner“ (oder so ähnlich) endet.
hm… ich muss den film wohl mal wieder gucken… hab überhaupt kein szenenbild vor augen…