Frage an Piloten Erdkrümmung

Sorry, wenn ich hier meinen Kommentar dazu gebe, aber je höher man steht, umso weniger kann man die Erdkrümmung „wirklich“ sehen.

Nehmen wir mal ein Schiff im Pazifischen Ozean an, weit weg von gut und böse. Und ein Beobachter sieht am Horizont (denn das ist die Krümmung), ein anderes Schiff gerade noch. Dann klettert er auf den höchsten Mast und kann dann sogar noch den Rumpf im Wasser sehen. Es erweitert sich also immer mehr der Horizont, je höher man steht.
Man kann es auf die Raumfahrt ausweiten, dann sieht man die Erde nur noch als Kugel. Gäbe es keine Krümmumg, könnte man theoretisch von jedem beliebigen Punkt aus jeden anderen Punkt sehen.

Das klingt paradox, aber es ist so. Ich kann es leider nicht besser erklären. Vielleicht liest das noch ein richtiger Spezi, ein Pilot ist dafür vielleicht nicht der richtige Ansprechpartner.

Grüße an alle, Dieter

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Hallo Nabla,

könnte man während des Fliegens nicht eine Linie an den Horizont anlegen (vielleicht an der Scheibe)? Man würde dann doch leichter sehen, ob eine Krümmung vorhanden ist oder?

Gruß
Michael

je höher man steht, umso weniger kann man die Erdkrümmung „wirklich“ sehen.

Schau dir doch einfach mal diese beiden Bilder an:
http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:ISS_after_ST…
http://www.schpidi.ch/america/seefahrt/wasser.jpg
Wo kannst du denn die Krümmung besser sehen? Direkt auf Meereshöhe oder aus 350km Höhe?

Es erweitert sich also immer mehr der Horizont, je höher man steht.

Das steht aber doch nun irgendwo im Widerspruch zu deinem Eingangsstatement, dass ich oben zitiert habe…

Gäbe es keine Krümmumg, könnte man
theoretisch von jedem beliebigen Punkt aus jeden anderen Punkt
sehen.

Selbst wenn die Erde flach wäre möchte ich gerne wissen wie du z.B. von Frankfurt nach Rom sehen möchtest. Du darfst sogar noch annehmen, dass 100% klare Sicht ohne Einschränkungen vorhanden ist und sicher nicht der limitierende Faktor sein wird.

Das klingt paradox, aber es ist so. Ich kann es leider nicht
besser erklären.

Dann erklär es mal besser, weil ich komm noch nicht so recht dahinter, wie du auf die Idee kommst, dass die Krümmung von weiter oben schlechter zu sehen wäre. Dein Beispiel mit dem Schiff funktioniert ja genauso, wenn der Beobachter statt auf einem Schiff in einem Hubschrauber sitzt. Das auf den Mast steigen wird dann eben dadurch ersetzt, dass der Hubschrauber 20m weiter nach oben fliegt.

Hallo deconstruct,

erst einmal ein großes Lob für Deine Mühe mit der Erdkrümmung, ich sah mir Deine Grafiken an.
Natürlich sieht man aus dem All eher die Krümmung, ist eigentlich logisch oder?

Gruß
Michael

Hallo Dieter

Sorry, wenn ich hier meinen Kommentar dazu gebe, aber je höher
man steht, umso weniger kann man die Erdkrümmung „wirklich“
sehen.

Sorry aber Du redest Unsinn.

Nehmen wir mal ein Schiff im Pazifischen Ozean an, weit weg
von gut und böse. Und ein Beobachter sieht am Horizont (denn

theoretisch von jedem beliebigen Punkt aus jeden anderen Punkt
sehen.

Je mehr man von einem Objekt ( Erde) sieht, desto deutlicher kann man die Konturen und ihren Verlauf erkennen.
Ich bin kein Pilot, aber ich sehe ab und zu aus dem Flugzeugfenster.
Und was sehe ich, eine deutlich gekrümmte Horizontlinie !
Eine Mikrobe wird auf einer Murmel keine Horizontkrümmung erkennen, wir schon.
Stelle Dir einen großen Bogen vor, ca. 5 m Radius, wenn Du mit dem Auge dicht herangehst, wirst Du den Ausschnitt, den Du siest, als waagerechte Linie erkennen, gehst Du weiter weg, ist es ein - Bogen.

Was noch ?

Gruß
Rochus

Grüße an alle, Dieter

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Ich bin kein Pilot, aber ich sehe ab und zu aus dem
Flugzeugfenster.
Und was sehe ich, eine deutlich gekrümmte Horizontlinie !

Wir haben aber auch schon festgestellt, dass manche Leute dies weniger deutlich bis kaum oder sogar gar nicht wahrnehmen. Dies hängt offensichtlich also vom Betrachter ab und es lässt sich erstmal so nicht sagen, ob man den Horizont gekrümmt sieht, weil man ihn so erwartet oder ob man ihn wirklich gekrümmt sieht. Gleiches gilt natürlich für die Gegenrichtung, da kann unser Gehirn auch den Erwartungswert einer geraden Horizontlinie haben und deshalb nimmt man die Krümmung nicht wahr, obwohl sie prinzipell erkennbar wäre.

Einzige Lösung sowas festzustellen wäre entweder, in dem man

a)
Ein gerades Vergleichsobjekt vor den Horizont hält und dann eine Abweichung sieht oder nicht.

b)
Einem Probanden verschiedene Bilder mit und ohne Krümmung vorlegt (z.B Bilder wo nur Meer drauf ist aufgenommen aus unterschiedlichen Höhen) und der Proband muss entscheiden ob er eine Krümmung sieht oder nicht. Dann würde man anhand der Trefferquote sehen, ab welcher Krümmung ein bestimmter Mensch in der Lage ist, diese auch wahr zu nehmen.

je höher man steht, umso weniger kann man die Erdkrümmung „wirklich“ sehen.

Schau dir doch einfach mal diese beiden Bilder an:
http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:ISS_after_ST…
http://www.schpidi.ch/america/seefahrt/wasser.jpg
Wo kannst du denn die Krümmung besser sehen? Direkt auf
Meereshöhe oder aus 350km Höhe?

hallo deconstruct

da heute am 29. juli, genau vor 500 + einem jahr der nürnberger martin behaim,
der schöpfer des globus gestorben ist, möchte ich im zu ehren heute nicht mit dir streiten.

da ich von mir behaupten kann sehr gute augen zu haben erkenne ich aber die aufnahme des containerschiffes wurde nicht mit einem normalopjektiv geschossen, sondern mit einem leicht in den weitwinkelbereich laufendes opjektiv,

also ein schlechter vergleich. oder war da etwa absicht hinter?

leg doch mal ein lineal von oben und von unten an den horizont,
danach wäre die erde ein schale, es ist eindeutig leicht konkav!

das andere bild beweist einwandfrei die krümmung des horizontes in einer größeren höhe.

die ganze sache deiner erklärungen, hat aber leider immer noch einen
haken, obwohl du der erdkrümmgserklärung von allen der beste warst. compliement, aber da kommt noch was, bin müde daher erst morgen

gruß franz

Meine Meinung:

Was sieht man denn aus dem All? Eine Kugel!! Ne, maximal eine Halbkugel, wenn die Sonne günstig scheint. Weil wir alle das nur auf Fotos gesehen haben, auch nur Zweidimensional. Und welchen Horizont?
Keinen, nur das All im Hintergrund. Und wo bleiben wir dann mit der Krümmung? Die man am besten auf See sieht? Weil da Platz genug ist um geradeaus zu gucken auch von Berlin nach Rom wenn da nicht die Krümmung wäre. (Und die Alpen)
Hat schon mal jemand was vom Großkreis gehört? Welches ist der kürzeste Weg zwischen London und New-York? Der gerade? Falsch!

Ich bitte sehr alle „Experten“, sich das mal in Ruhe vor Augen zu führen und nachzudenken.

also ein schlechter vergleich. oder war da etwa absicht
hinter?

leg doch mal ein lineal von oben und von unten an den
horizont, danach wäre die erde ein schale, es ist eindeutig leicht
konkav!

Nein, keine Absicht. Ich habe einfach das erst-beste Meeresbild genommen, das ich gefunden habe. Offenbar war das blöd, das Bild hätte ich mir doch mal genauer ansehen sollen. So weitwinklig schaut der Vordergrund gar nicht aus. Ich tippe mal auf ein Schrott-Objektiv. Aber egal…

Man nehme anstatt des Bildes von dem Containerschiff dann dieses schöne Bild von der USS Abraham Lincoln:
http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:USS_Abraham_…

Das ist mit 17mm Brennweite sicher deutlich weitwinkliger, aber dafür wurde das Foto mit nem guten Nikon-Objektiv gemacht. Das verzerrt kaum und der Horizont ist dort praktisch absolut gerade, wie sich das auf Meereshöhe auch gehört. Im Prinzip müsste man natürlich jedes Foto erstmal entzerren, bevor man dort gerade Linien suchen würde, v.a. wenn der Horizont nicht mittig und horizontal im Bild liegt. Je weiter man den Ecken kommt, desto stärker verzerren Objektive nun mal.

das andere bild beweist einwandfrei die krümmung des
horizontes in einer größeren höhe.

Das war ja auch eigentlich die Intention des Bildervergleichs, nämlich dass man sieht, dass der Horizont in größerer Höhe logischerweise deutlich gekrümmter aussieht :wink:

die ganze sache deiner erklärungen, hat aber leider immer noch
einen haken, obwohl du der erdkrümmgserklärung von allen der beste
warst. compliement, aber da kommt noch was, bin müde daher
erst morgen

Da bin ich dann ja mal gespannt.

Was sieht man denn aus dem All? Eine Kugel!!

Auch auf der Erde siehst du eine Kugel, bloß eben nur einen sehr kleinen Ausschnitt davon. Das ist es doch gerade, um das es geht. Wenn man nur einen kleinen Ausschnitt der Kugel hat, dann ist die Krümmung schwach. Ist man weiter weg, z.B. im All sieht man die Krümmung der Kugel besser.

Ne, maximal eine
Halbkugel, wenn die Sonne günstig scheint. Weil wir alle das
nur auf Fotos gesehen haben, auch nur Zweidimensional. Und
welchen Horizont?

Der Horizont ist auch auf der Erde der Umriss der Erdkugel. Wenn du die gesamte Erde aus dem All siehst, dann ist der Umriss der Erde logischerweise ein Kreis und damit wohl gekrümmt.

mit der Krümmung? Die man am besten auf See sieht? Weil da
Platz genug ist um geradeaus zu gucken auch von Berlin nach
Rom wenn da nicht die Krümmung wäre. (Und die Alpen)

Von einem hohen Berg ist wesentlich mehr „Platz um geradeaus zu gucken“. Direkt am Meer siehst du gerade mal 15km weit. Von hohen Bergen siehst du locker mehrere hundert km weit. Vom Arber im Bayerischen Wald kann man so z.B. den Hochfeiler sehen, und der steht immerhin schon halb in Italien!.

Hat schon mal jemand was vom Großkreis gehört? Welches ist der
kürzeste Weg zwischen London und New-York? Der gerade? Falsch!

Natürlich ist der gerade Weg der kürzeste. Der gerade Weg von London nach New York ist der euklidische Abstand und der führt durch die Erde durch, und nicht auf der Oberfläche entlang.

Du spielst vermutlich darauf an, wenn man auf einer Karte den kürzesten Weg suchen würde. Aber eine Karte ist nun mal keine streckentreue Abbildung einer Kugeloberfläche und daher macht es ohnehin in einer Karte auf großen Strecken meist keinen Sinn, den kürzesten Weg zu suchen.

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Hallo, Deconstruct,
ist es nicht so, dass der kreisförmige Horizont von seinem Mittelpunkt aus betrachtet als Gerade erscheinen muß? Und da sich dieser Radius bei zunehmender Höhe vergrößert, wird sich auch durch Aufsteigen daran nichts ändern.
Erst wenn die Höhe größer wird als der Radius des Horizonts, wird der Horizont als gekrümmt erscheinen.
Gruß
Eckard

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ist es nicht so, dass der kreisförmige Horizont von seinem
Mittelpunkt aus betrachtet als Gerade erscheinen muß?

Ja, prinzipiell schon, aber der Mittelpunkt des kreisförmigen Horizonts liegt unter der Erdoberfläche. In nachstehendem Bild siehst du dies. Der Mittelpunkt des Kreises um den Horizont ist M’ in der Zeichnung.
http://www.luckyserv.de/erdkruemmung/Querschnitt.png

Da du aber immer von oben auf den Kreis siehst, ist der Horizont nie eine wirkliche gerade. Das kannst du ja einfach nachstellen, in dem du eine rundes Stück Papier nimmst. Wenn du da von oben draufsiehst, ist der Horizont (d.h. der Rand des Papiers) auch nicht gerade, sondern gekrümmt.

Und da sich dieser Radius bei zunehmender Höhe vergrößert, wird sich
auch durch Aufsteigen daran nichts ändern.
Erst wenn die Höhe größer wird als der Radius des Horizonts,
wird der Horizont als gekrümmt erscheinen.

Nein. Das stimmte deshalb eben nicht. Die Sichtebene zum Horziont ist immer gekrümmt und sie entspricht der Oberfläche eines geraden Kreiskegels (siehst du auch in obiger Zeichnung). Die Krümmung der Kegeloberfläche entspricht der sichtbaren Krümmung des Horizonts. Wenn du nur ganz wenig über der Erdoberfläche bist, dann ist die Kegeloberfläche fast plan und die Krümmung minimal. Je weiter du nach oben gehst, desto spitzer wird der Kegel und desto größer die Krümmung seiner Oberfläche.

Hier siehst du die Krümmung der Kegeloberfläche in Grad (Y-Achse) in Verhältnis zu deiner Höhe über dem Erdboden in km (Y-Achse). Wie du siehst, steigt die Krümmung der Kegeloberfläche sogar am stärksten zu Beginn an.
http://www.luckyserv.de/erdkruemmung/plot25.png

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Hallo
ist es nicht so, dass der kreisförmige Horizont von seinem
Mittelpunkt aus betrachtet als Gerade erscheinen muß? Und da
sich dieser Radius bei zunehmender Höhe vergrößert, wird sich
auch durch Aufsteigen daran nichts ändern.

Der Radius wird nicht größer, man sieht ja nur ein größeres Kreissegment. Das würde tatsächlich keinen Unterschied machen, wenn man die Höhe gleich ließe (dann wäre das eine Blickwinkelbvergrößerung). Da man aber auftsteigt, sieht man das Segment zunehmend mehr von oben, wodurch die Krümmung immer deutlicher hervortritt.

Erst wenn die Höhe größer wird als der Radius des Horizonts,
wird der Horizont als gekrümmt erscheinen.

Der Radius des Horizonts ist gleichzusetzen mit dem Radius der Erde, also grob 6300 km. Nach deiner Theorie dürftest du dann auf dem von deconstruct vorgestellten Bild aus 350km Höhe (http://spaceflight.nasa.gov/gallery/images/shuttle/s…) keine Krümmung erkennen?

Die Frage ist doch eigentlich, was als Krümmung wahrgenommen wird, und wie unser Gehirn Krümmung erkennt.
Erkennen läuft in unserem Gehirn mit dem Abgleich bekannter Strukturen ab, was dann auch mit einer gewissen Erwartung zusammenhängt. Heuzutage weiß (fast) jeder, dass die Erde rund ist und dementsprechend erwartet er auch eien Krümmung zu sehen (oder zumindest überrascht es ihn nicht). Deswegen würde ich das Experiment von deconstruct unter b) (/t/frage-an-piloten-erdkruemmung/4711134/8
Aber auch bei unbekannten Strukturen - z.b. einem Strich auf einem Blatt Papier - können wir entscheiden, ob sie gerade oder krumm ist (ob’s dann stimmt sei dann mal dahingestellt). Wie stellt unser Gehirn das an? Dazu gibt es verschiedene Methoden, die vom Abfahren der Linie mit den Augen, bis hin zur „geistigen“ Überdeckung der Linie mit einem Polygonzug reichen und von Mensch zu Mensch verschieden gut ausgeprägt sind.

Grüße,
JPL

Deswegen würde
ich das Experiment von deconstruct unter b)
(/t/frage-an-piloten-erdkruemmung/4711134/8
eher dahingehend ausweiten, dass man jemanden nimmt, der nicht
weiß, dass die Erde eine Kugel ist.

Da aber solche Leute inzwischen relativ selten auf der Erde sein sollten, ist die Anzahl der Probanden für so einen Versuch vermutlich gering :wink:

Es reicht vollkommen, wenn du den Probanden Bilder mit und ohne Krümmung vorlegst. Dazu kannst du ja z.B. bei manchen Bildern die Krümmung komplett durch Bildbearbeitung entfernen, so dass der Horizont absolut gerade ist. Bei Bildern aus niedriger Höhe sind Bilder mit/ohne diese Horizont-Korrektur nahezu gleich, bei Bildern aus dem Weltall natürlich sehr unterschiedlich.

Dort wo die Trefferrate signifikant über das statistische Rauschen von bloßem Raten hinaus geht ist die Grenze, ab der der Proband einigermaßen zuverlässig die Erdkrümmung erkennen kann.

Aber auch bei unbekannten Strukturen - z.b. einem Strich auf
einem Blatt Papier - können wir entscheiden, ob sie gerade
oder krumm ist (ob’s dann stimmt sei dann mal dahingestellt).
Wie stellt unser Gehirn das an? Dazu gibt es verschiedene
Methoden, die vom Abfahren der Linie mit den Augen, bis hin
zur „geistigen“ Überdeckung der Linie mit einem Polygonzug
reichen und von Mensch zu Mensch verschieden gut ausgeprägt
sind.

Nur bei einer Linie kommt vermutlich etwas anders heraus, als wenn du Horizont-Bilder vorlegst, weil du von einem bloßen Strich auf einem Papier eine ganz andere Erwartungshaltung und Assoziationen in deinem Gehirn gespeichert hast als von einem Foto wo man auf den Horizont blickt.

Das ist mit 17mm Brennweite sicher deutlich weitwinkliger,
aber dafür wurde das Foto mit nem guten Nikon-Objektiv
gemacht. Das verzerrt kaum und der Horizont ist dort praktisch
absolut gerade, wie sich das auf Meereshöhe auch gehört. Im
Prinzip müsste man natürlich jedes Foto erstmal entzerren,
bevor man dort gerade Linien suchen würde, v.a. wenn der
Horizont nicht mittig und horizontal im Bild liegt. Je weiter
man den Ecken kommt, desto stärker verzerren Objektive nun
mal.

hallo deconstruct

Ich wusste ja nicht das du lümmel unter die Fälscher gehen willst,

dann ordere ich einen super tele schuss vom horizont von der iss
aus aufgenommen, mache eine super weitwinkelaufnahme des horizontes auf der erde, und verkaufe das als beweis, die erde sei eine hohlkugel und mache ne neue religion auf.

so spass beiseite, heut auch noch nicht alles, hier ist es im moment wie wahnsinnig am gewittern und mir zu schwühl heiß.

ich erwarte heute von dir das du meine gedanken so iterpretiers das alle es verstehen und nachfragst wenn dir was unklar ist, ich werd dir das dann beantworten.

ich komme noch mal auf die von *Alexander Dahl* mit seiner ersten angeblich gemachten aufnahme der erdkrümmung zurück.

da ich die diagonale des aufnahme-bildformates der kamera nicht kannte, sondern nur vom opjektiv:
" 1: 4,5 mit 137 mm! " und es sich auch nicht um eine fotogrammetrische aufnahme handelte, man war 1933 mehr hinter dem nachweiss von höhenstrahlen her.
das ganze war zwar sehr naturwissenschaftlich geprägt, ohne aber auf den grundlagen der geodäsie aufgebaut zu sein.

ich konnte zwar auf dem foto von alexander dahl die angebliche *erdkrümmung* erkennen, glaubte aber *selbt* nicht so richtig daran.

auf dem foto ja, aber in 10 km höhe habe ich sie selbst nicht gesehn!

man wird zuerst einmal unbewusst von dem begriff *erdkrümmung auf die *horizontkrümmung* geleitet und umgekehrt, und ist sichabsolut sicher, mir ging es anfangs genauso.

da es sich bei unserem *sichtbaren horizont*, selbst bis zur höhe der *iss* in 350 km höhe, immer nur um ein teilstück eines kleinkreises der erdoberfläche handelt, der *immer* kleiner als der kugelumfang der erde ist.

die *erdkrümmung* stellt sich aber immer aus einem teilstück eines *großkreises dar, wie etwa die äquatorlinie oder jedem anderen der mit seinem mittelpunkt dem mittelpunkt der erde zusammenfällt, also unendlich viele.

die horizontkrümmung von der wir leider bisher immer als erdkrümmung ausgingen, ist im prinzip nur ein teil der kurve auf der kugeloberfläche die immer die meridiane im gleichen winkel schneidet, also eine: *loxodrome*
wobei sie sich als kurve in richtung äquator vergrößert und richtung pol verkleinert,(wie ein schneckenhaus) und so *NIE* die erdkrümmung darstellt.

um die erkrümmung sehen zu können müßte unser augenabstand statt
6,5 cm, sage und schreibe: 12756,8 km auseinander sein.
also: nothing!

da das stereosehen unseres auges bei ca 400 m aufhört, brauchte man ein scherenfernrohr, oder hyperskop wo die opjektive 12756 m auseinanderliegen und noch einen gewissen abstand zur erde.
was es natürlich alles nicht gibt.

aber mit zwei gleichgeschalteten fotosatelliten möglich sein müsste.
man belehre mich.

fast alle eure berechnungen bisher beliefen sich wie bei der geradeaussicht ( 0 sicht) bei der vermessung und der darin zu benötigten erdkrümmung bei einer *orthodrome, die im entpunkt zwar einen großkreis darstellt, der die erkrümmung darstellt, und auch in der luftfahrt meistens genutzt wird. der direktanflug.

selbst vom mond aus ist die erde zwar eine kugel, eine wunderschöne, aber nur weil wir es wissen.

es könnte genausogut die kopfspitze eines rotationsellipsoides sein.(die form eines amerianischen fußballs) oder einer scheibe sein.

also auch vom mond kann man die erdkrümmung zwar nur erahnen, aber nicht sehen, selbst wenn mann bis zu 99,9 % an der sache dran ist., aber die benötigten 180° werden nicht erreicht, wie man auch wunderbar auf deiner 400000 der grafik sehen kann.

so und jetzt habe ich genug für heute.

gruß franz.

Meine Meinung:

Hat schon mal jemand was vom Großkreis gehört?

ja

Welches ist der

kürzeste Weg zwischen London und New-York? Der gerade? Falsch!

nein du liegst falsch. die gerade ist teil eines großkreises,
siehe begriff: orthodrome,und der kürzeste weg.
aber hier geht es um horizont und erdkrümmung.

Ich bitte sehr alle „Experten“, sich das mal in Ruhe vor Augen
zu führen und nachzudenken.

wir sind dabei.

gruß franz

Ich wusste ja nicht das du lümmel unter die Fälscher gehen
willst,

dann ordere ich einen super tele schuss vom horizont von der
iss
aus aufgenommen, mache eine super weitwinkelaufnahme des
horizontes auf der erde, und verkaufe das als beweis, die erde
sei eine hohlkugel und mache ne neue religion auf.

die gab’s aber schon : http://de.wikipedia.org/wiki/Innenweltkosmos :wink:

ich komme noch mal auf die von *Alexander Dahl* mit seiner
ersten angeblich gemachten aufnahme der erdkrümmung zurück.
[…]

zusammengefasst: die (wenn dan wahrgenommene Krümmung ist nicht die Erdkrümmung und man kann aus einer beobachtetenn Krümmung auch nicht darauf schließen, dass die Erde eine Kugel ist?

Darum ging es ja eigentlich auch gar nicht, sondern darum, ab wann man enie Horizontkrümmnug wahrnehmen könnte. Dass diese Krümmung letzlich von einer Wölbung de Erde herrührt ist wohl klar, ob diese nun aber kugelform, Spitze eines Rotationsellipsioden, oder eine Kartoffel ist, ist dabei eigentlich nebensächlich.

Grüße,
JPL

Ich wusste ja nicht das du lümmel unter die Fälscher gehen
willst,

dann ordere ich einen super tele schuss vom horizont von der
iss
aus aufgenommen, mache eine super weitwinkelaufnahme des
horizontes auf der erde, und verkaufe das als beweis, die erde
sei eine hohlkugel und mache ne neue religion auf.

die gab’s aber schon :
http://de.wikipedia.org/wiki/Innenweltkosmos :wink:

Hallo John

ich glaub ich träume, also man kann ja zu allem offen sein und sich auch gedanken machen, aber mit so einem blödsinn hätte ich im leben nicht gerechnet. hoffentlich liest manni das nicht, dann sind wir in sechs wochen noch darann.
also wenn ich das im club erzähle …

ich komme noch mal auf die von *Alexander Dahl* mit seiner
ersten angeblich gemachten aufnahme der erdkrümmung zurück.
[…]

zusammengefasst: die (wenn dan wahrgenommene Krümmung ist
nicht die Erdkrümmung

nein nein nein
es ist ein stück des horizontes, oder möglicherweise auch eine fotographische verzerrung des opjektives, war ja schon 1933,
in der zeit gab es kaum zoomopjektive und möglicherweise auch qualitätsunterschiede.

und man kann aus einer beobachteten

Krümmung auch nicht darauf schließen, dass die Erde eine Kugel
ist?

auch hier: nein nein nein!

es könnte sich genausogut hinter der horizontkrümmung, statt einer *Kugel* ein *Ellipsoid* verstecken! siehe „Ellipsoid“ bei wikipedia!

wenn sie nun mal einer sieht, ich, habe sie leider bewusst noch nicht gesehen, und ich habe nachweislich sehr gute augen,

auf dem bild der raumstation, von deconstruct, ist sie ja nun einwandfrei zu erkennen. (die HORIZONTkrümmung)

Darum ging es ja eigentlich auch gar nicht, sondern darum, ab
wann man enie Horizontkrümmnug wahrnehmen könnte.

also du musst schon genauer lesen, es hieß immer „Erdkrümmung“
du kannst nicht äpfel mit birnen vergleichen.

Dass diese

Krümmung letzlich von einer Wölbung de Erde herrührt ist wohl
klar, ob diese nun aber kugelform, Spitze eines
Rotationsellipsioden, oder eine Kartoffel ist, ist dabei
eigentlich nebensächlich.

dafür haben aber leider viele personen sterben müssen!
immer noch nebensächlich ?

und ich sehe das daher leider anders, wissenschaft muß nun mal präzise sein, sonst würdest du nicht an deinem computer sitzen können

das beste beispiel ist dein artickel: *Hohlkugel*

gruß franz

Erdkrümmung = Horizontkrümmung

ich erwarte heute von dir das du meine gedanken so
iterpretiers das alle es verstehen und nachfragst wenn dir was
unklar ist, ich werd dir das dann beantworten.

Ich werd mein bestes Versuchen.

da es sich bei unserem *sichtbaren horizont*, selbst bis zur
höhe der *iss* in 350 km höhe, immer nur um ein teilstück
eines kleinkreises der erdoberfläche handelt, der *immer*
kleiner als der kugelumfang der erde ist.

Der sichtbare Horizont ist wie du richtig sagst ein Kleinkreis.
ABER: Die Krümmung die du siehst, ist trotzdem die Krümmung eines Großkreises.

Jetzt frägst du dich vermutlich, wieso das so sein soll.

Betrachte deshalb doch nochmal die von mir gemachte Zeichnung:
http://www.luckyserv.de/erdkruemmung/Querschnitt.png

Die Krümmung des Horizontes die du siehst, ist nicht Omega, sondern Omega’, nämlich die Krümmung des Kegelstückes deiner Horizontsicht. Das ist in der rechten Grafik in roter Farbe eingezeichnet. Die Krümmung des Kleinkreises dagegen ist in rosa eingezeichnet.

Und dann schaust du dir den Querschnitt links an:
Wie du siehst ist r’’ parallel zu r (dem Erdradius). Und der Erdradius spannt genau den Großkreis auf. Aufgrund der Parallelität und dem Strahlensatz ergibt sich damit, dass die Krümmung des Großkreises (was du als Erdkrümmung bezeichnest), genau der Krümmung deines Sichtkegels zum Horziont entspricht (und das ist genau die Horizontkrümmung).

Das ist aber nicht die Krümmung des Kleinkreises, denn das wäre der Winkel Omega. Den siehst du aber so gar nicht, weil du den Kleinkreis ja verzerrt siehst, da du schief drauf schaust.

um die erkrümmung sehen zu können müßte unser augenabstand
statt
6,5 cm, sage und schreibe: 12756,8 km auseinander sein.
also: nothing!

Richtig. Mit dieser Argumentation würde man daher die Erdkrümmung gar nicht sehen können.

fast alle eure berechnungen bisher beliefen sich wie bei der
geradeaussicht ( 0 sicht) bei der vermessung und der darin zu
benötigten erdkrümmung bei einer *orthodrome, die im entpunkt
zwar einen großkreis darstellt, der die erkrümmung darstellt,
und auch in der luftfahrt meistens genutzt wird. der
direktanflug.

also auch vom mond kann man die erdkrümmung zwar nur erahnen,
aber nicht sehen, selbst wenn mann bis zu 99,9 % an der sache
dran ist., aber die benötigten 180° werden nicht erreicht, wie
man auch wunderbar auf deiner 400000 der grafik sehen kann.

Man erreicht die 180° nicht, weil man nie die volle Kugel sieht, dazu müsste man ja unendlich weit weg sein. Aber man sieht genau wie oben die Erdkrümmung, da auch vom Mond aus die Krümmung des Sichtkegels zum Horizont genau der Krümmung eines Großkreises auf der Erde entspricht.

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Entzerrung eines Bildes
Hallo,

ich antworte dir extra auf diese Punkte, da sie ein anderes Thema als das meiner Antwort behandeln und sonst der Artikel zu lange und thematisch vermischt wäre.

Ich wusste ja nicht das du lümmel unter die Fälscher gehen
willst,

Wieso? Wenn du das Foto entzerrst, dann beseitigst du ja gerade die Effekte die sich durch die Verzerrung der Linse ergeben. Damit bringt dir deine Weitwinkelaufnahme auf Meershöhe ja nichts, weil die Verzerrung durch das Weitwinkel ja beseitigt wird und der Horizont deshalb gerade erscheint.
Siehe z.B. den Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Entzerrung_(Fotografie)

auf dem foto ja, aber in 10 km höhe habe ich sie selbst nicht
gesehn!

Wie gesagt: Ich denke auch nicht unbedingt, dass sie jeder Mensch frei ohne Hilfsmittel erkennt, weil das Gehirn gerne das sieht, was es sehen will. Deswegen ja eine gerade Leiste zum Vergleich, damit sich das Auge nicht optisch täuschen lässt. Aber darum geht es hier ja erstmal nicht, weil das ist ja ein kognitives Problem und kein geometrisches.