abe
das einzige was du hier machst ist dich unbedingt in den Vordergrund stellen zu wollen und das auf Teufel-komm-raus.
Dir geht es schon lange nicht mehr um die Depressionen sondern nur darum dass du jetzt ein ganz armer Kerl bist, in allem Recht hast und wir dir noch applaudieren sollten.
Deine Ansicht ist nicht nur falsch sondern auch gefährlich. Du gehörst zu den Typen die an meiner Haustür klingeln und mit Sprüchen kommen wie „Sie werden doch Jesus Christus in ihre Wohnung lassen, oder?“.
Kannst Du das bitte in Laiensprache uebersetzen? Ich werde es
selbst versuchen: soviel ich weiss zielt Verhaltenstherapie
hauptsaechlich auf die Aenderung des Verhaltens ab, also im
Falle eines Depressiven auf „Gib Dir nen Ruck“, salopp
ausgedrueckt. So aehnlich hab ich es auch bei mir in der
Behandlung erlebt. Darf ich also meine Sichtweise bestaetigt
sehen?
verhalten bedeutet hier nicht wie in der umgangssprache nur das beobachtbare verhalten, sondern zusätzlich gedanken, gefühle, physologische reaktionen und konsequenzen.
„gib dir einen ruck“ kann m.e. kein seriöser therapeutischer rat sein.
wie schon erwähnt wird bei depressionen ein detaillierter plan zur steigerung von postiven aktivitäten erstellt, kombiniert meist mit entspannungsübungen und euthymen verfahren (=„genußtraining“). ganz wichtig sind auch die kognitiven techniken, die betreffen die gedanken, gefühle, die wertvorstellungen, weltanschauung. im detail checkt man persönliche „regeln und pläne“ der klientInnen; wie man sich also die welt erklärt, wie man sich verhalten soll, wie kommunikation funktioniert, wie beziehungen und vor allem: welche erwartungen und einschätzungen ein mensch an sich, die umwelt und der zukunft hat.
im daetail kann man diese techniken und behandlungsprogramme nur nachlesen, in diesem rahmen wäre eine beschreibung zu ausführlich.
viele grüße
andrea