Es war einmal ein kleiner Ring,
der sagte langgeweilt: "Ich spring
jetzt einfach mal von diesem Finger
der Dame mit dem Ringezwinger."
Gesagt, getan! Er hüpfte fort
an einen unbekannten Ort,
wo vierzig Jahre er verbrachte,
bis gar niemand an ihn mehr dachte.
Doch währenddessen, still und leise,
macht sich das Ringlein auf die Reise,
und landet nach viel Her und Hin
bei einer hübschen Goldschmiedin.
Die Goldschmiedin - mit viel Bedacht
sich an das kleine Ringlein macht.
Zur Schmelze sollt’ es, Gold einbringen,
da fing das Ringlein an zu singen:
"Nur keine Eile, keine Hast!
Bevor die Hitze mich erfasst,
sieh, ob sich nicht ein Zeichen findet,
das meine Herkunft Dir verkündet!"
Und wie sie dreht den kleinen Tand
sorgsam in der geschickten Hand,
tatsächlich sie etwas entdeckt,
das ihre Neugier plötzlich weckt.
Mit einer Brille kann man’s sehen:
im Inneren des Ringleins stehen
die Initialen der Madame
welcher der Ring abhanden kam.
Daneben auch des Collegs Namen
wo sie einst machte ihr Examen:
Der Ring war die Erinnerung
an Studium und Ausbildung!
Die Finderin nun klar erkennt:
Der Ring, das ist ein Dokument!
Ich muss nun weiter recherchieren
und seine Herkunft eruieren.
Da stand zum Beispiel E-E-M,
Nazareth College noch zudem.
Und dieses gibt’s in USA,
wie freute sich Regina da!
Im College war man gern bereit,
zu wecken die Vergangenheit,
bis schließlich man den Namen fand,
der abgekürzt im Ringe stand.
Doch, wie es oft geschieht bei Damen:
Die Heirat bracht’ ’nen andren Namen!
Drum konnt’ man die Person nicht finden;
Regina sah die Chancen schwinden …
Zwar gab es einen Kommentar,
wie nun der neue Name war,
doch half auch diese Info nicht,
denn dort herrscht keine Meldepflicht!
Ein Schreiberling, genannt Bob Hill,
schrieb im „Courier Journal“, Louisville,
dass über’m Teich in Germany
ein Ring sucht seine Emmily.
Nun stand die Story in der Presse
und fand rasch breites Interesse.
Hier zeigt sich: dass ein Journalist
auch mal zu etwas nütze ist.
Dies Blatt zu lesen, pflegte sie,
die Schwester jener Emmily,
doch just an diesem Tag geschah’s,
dass sie aus Stress darauf vergaß.
Es war einmal ein kleiner Ring,
der sagte langgeweilt: "Ich spring
jetzt einfach mal von diesem Finger
der Dame mit dem Ringezwinger."
Gesagt, getan! Er hüpfte fort
an einen unbekannten Ort,
wo vierzig Jahre er verbrachte,
bis gar niemand an ihn mehr dachte.
Doch währenddessen, still und leise,
macht sich das Ringlein auf die Reise,
und landet nach viel Her und Hin
bei einer hübschen Goldschmiedin.
Die Goldschmiedin - mit viel Bedacht
sich an das kleine Ringlein macht.
Zur Schmelze sollt’ es, Gold einbringen,
da fing das Ringlein an zu singen:
"Nur keine Eile, keine Hast!
Bevor die Hitze mich erfasst,
sieh, ob sich nicht ein Zeichen findet,
das meine Herkunft Dir verkündet!"
Und wie sie dreht den kleinen Tand
sorgsam in der geschickten Hand,
tatsächlich sie etwas entdeckt,
das ihre Neugier plötzlich weckt.
Mit einer Brille kann man’s sehen:
im Inneren des Ringleins stehen
die Initialen der Madame
welcher der Ring abhanden kam.
Daneben auch des Collegs Namen
wo sie einst machte ihr Examen:
Der Ring war die Erinnerung
an Studium und Ausbildung!
Die Finderin nun klar erkennt:
Der Ring, das ist ein Dokument!
Ich muss nun weiter recherchieren
und seine Herkunft eruieren.
Da stand zum Beispiel E-E-M,
Nazareth College noch zudem.
Und dieses gibt’s in USA,
wie freute sich Regina da!
Im College war man gern bereit,
zu wecken die Vergangenheit,
bis schließlich man den Namen fand,
der abgekürzt im Ringe stand.
Doch, wie es oft geschieht bei Damen:
Die Heirat bracht’ ’nen andren Namen!
Drum konnt’ man die Person nicht finden;
Regina sah die Chancen schwinden …
Zwar gab es einen Kommentar,
wie nun der neue Name war,
doch half auch diese Info nicht,
denn dort herrscht keine Meldepflicht!
Ein Schreiberling, genannt Bob Hill,
schrieb im „Courier Journal“, Louisville,
dass über’m Teich in Germany
ein Ring sucht seine Emmily.
Nun stand die Story in der Presse
und fand rasch breites Interesse.
Hier zeigt sich: dass ein Journalist
auch mal zu etwas nütze ist.
Denn, wie nur Zufall es kriegt hin:
Die Schwester der „Verliererin“,
sie lebte just in dieser Stadt,
wo Bob es schrieb im Zeitungsblatt.
Dies Blatt zu lesen, pflegte sie,
die Schwester jener Emmily,
doch just an diesem Tag geschah’s,
dass sie aus Stress darauf vergaß.
Doch eine Freundin las es prompt
Und sorgte, dass es mitbekommt
Die hier betroffene Madam,
so dass die Such’ zum Ende kam.
Es war einmal ein kleiner Ring,
der sagte langgeweilt: "Ich spring
jetzt einfach mal von diesem Finger
der Dame mit dem Ringezwinger."
Gesagt, getan! Er hüpfte fort
an einen unbekannten Ort,
wo vierzig Jahre er verbrachte,
bis gar niemand an ihn mehr dachte.
Doch währenddessen, still und leise,
macht sich das Ringlein auf die Reise,
und landet nach viel Her und Hin
bei einer hübschen Goldschmiedin.
Die Goldschmiedin - mit viel Bedacht
sich an das kleine Ringlein macht.
Zur Schmelze sollt’ es, Gold einbringen,
da fing das Ringlein an zu singen:
"Nur keine Eile, keine Hast!
Bevor die Hitze mich erfasst,
sieh, ob sich nicht ein Zeichen findet,
das meine Herkunft Dir verkündet!"
Und wie sie dreht den kleinen Tand
sorgsam in der geschickten Hand,
tatsächlich sie etwas entdeckt,
das ihre Neugier plötzlich weckt.
Mit einer Brille kann man’s sehen:
im Inneren des Ringleins stehen
die Initialen der Madame
welcher der Ring abhanden kam.
Daneben auch des Collegs Namen
wo sie einst machte ihr Examen:
Der Ring war die Erinnerung
an Studium und Ausbildung!
Die Finderin nun klar erkennt:
Der Ring, das ist ein Dokument!
Ich muss nun weiter recherchieren
und seine Herkunft eruieren.
Da stand zum Beispiel E-E-M,
Nazareth College noch zudem.
Und dieses gibt’s in USA,
wie freute sich Regina da!
Im College war man gern bereit,
zu wecken die Vergangenheit,
bis schließlich man den Namen fand,
der abgekürzt im Ringe stand.
Doch, wie es oft geschieht bei Damen:
Die Heirat bracht’ ’nen andren Namen!
Drum konnt’ man die Person nicht finden;
Regina sah die Chancen schwinden …
Zwar gab es einen Kommentar,
wie nun der neue Name war,
doch half auch diese Info nicht,
denn dort herrscht keine Meldepflicht!
Ein Schreiberling, genannt Bob Hill,
schrieb im „Courier Journal“, Louisville,
dass über’m Teich in Germany
ein Ring sucht seine Emmily.
Nun stand die Story in der Presse
und fand rasch breites Interesse.
Hier zeigt sich: dass ein Journalist
auch mal zu etwas nütze ist.
Denn, wie nur Zufall es kriegt hin:
Die Schwester der „Verliererin“,
sie lebte just in dieser Stadt,
wo Bob es schrieb im Zeitungsblatt.
Dies Blatt zu lesen, pflegte sie,
die Schwester jener Emmily,
doch just an diesem Tag geschah’s,
dass sie aus Stress darauf vergaß.
Doch eine Freundin las es prompt
Und sorgte, dass es mitbekommt
Die hier betroffene Madam,
so dass die Such’ zum Ende kam.
Nun brach in ganz Amerika
Ein Freudentaumel aus: "Hurra!
Man fasst es kaum, doch es ist wahr:
Emmily’s Ring ist wieder da!"
Es war einmal ein kleiner Ring,
der sagte langgeweilt: "Ich spring
jetzt einfach mal von diesem Finger
der Dame mit dem Ringezwinger."
Gesagt, getan! Er hüpfte fort
an einen unbekannten Ort,
wo vierzig Jahre er verbrachte,
bis gar niemand an ihn mehr dachte.
Doch währenddessen, still und leise,
macht sich das Ringlein auf die Reise,
und landet nach viel Her und Hin
bei einer hübschen Goldschmiedin.
Die Goldschmiedin - mit viel Bedacht
sich an das kleine Ringlein macht.
Zur Schmelze sollt’ es, Gold einbringen,
da fing das Ringlein an zu singen:
"Nur keine Eile, keine Hast!
Bevor die Hitze mich erfasst,
sieh, ob sich nicht ein Zeichen findet,
das meine Herkunft Dir verkündet!"
Und wie sie dreht den kleinen Tand
sorgsam in der geschickten Hand,
tatsächlich sie etwas entdeckt,
das ihre Neugier plötzlich weckt.
Mit einer Brille kann man’s sehen:
im Inneren des Ringleins stehen
die Initialen der Madame
welcher der Ring abhanden kam.
Daneben auch des Collegs Namen
wo sie einst machte ihr Examen:
Der Ring war die Erinnerung
an Studium und Ausbildung!
Die Finderin nun klar erkennt:
Der Ring, das ist ein Dokument!
Ich muss nun weiter recherchieren
und seine Herkunft eruieren.
Da stand zum Beispiel E-E-M,
Nazareth College noch zudem.
Und dieses gibt’s in USA,
wie freute sich Regina da!
Im College war man gern bereit,
zu wecken die Vergangenheit,
bis schließlich man den Namen fand,
der abgekürzt im Ringe stand.
Doch, wie es oft geschieht bei Damen:
Die Heirat bracht’ ’nen andren Namen!
Drum konnt’ man die Person nicht finden;
Regina sah die Chancen schwinden …
Zwar gab es einen Kommentar,
wie nun der neue Name war,
doch half auch diese Info nicht,
denn dort herrscht keine Meldepflicht!
Ein Schreiberling, genannt Bob Hill,
schrieb im „Courier Journal“, Louisville,
dass über’m Teich in Germany
ein Ring sucht seine Emmily.
Nun stand die Story in der Presse
und fand rasch breites Interesse.
Hier zeigt sich: dass ein Journalist
auch mal zu etwas nütze ist.
Denn, wie nur Zufall es kriegt hin:
Die Schwester der „Verliererin“,
sie lebte just in dieser Stadt,
wo Bob es schrieb im Zeitungsblatt.
Dies Blatt zu lesen, pflegte sie,
die Schwester jener Emmily,
doch just an diesem Tag geschah’s,
dass sie aus Stress darauf vergaß.
Doch eine Freundin las es prompt
Und sorgte, dass es mitbekommt
Die hier betroffene Madam,
so dass die Such’ zum Ende kam.
Nun brach in ganz Amerika
Ein Freudentaumel aus: "Hurra!
Man fasst es kaum, doch es ist wahr:
Emmily’s Ring ist wieder da!"
Und die Moral von der Geschicht’:
Ein braver Ring hüpft einfach nicht
an einen unbekannten Ort.
Regina findet ihn sofort!
Wirklich eine schöne Geschichte!!!
Es ist doch schön zu wissen, daß es Menschen gibt, die andere glücklich machen, die sie gar nicht kennen. Und das ganz uneigennützig.
Lobenswert!
Danke für das schöne Gedicht
Ihr Lieben Dichter,
ich bin ganz gerührt von Eurer Dichtkunst und
davon ,dass die Begeisterung auch auf Euch übergesprungen ist.
Den Ring könnt ihr Euch unter Mitgliederprojekte bei dem Wochenthema
" Details " ansehen, das Thema ist wie gemacht dafür.
Danke Euch für das schöne Gedicht, es kommt mit in meinen " Ringordner" der bisher die gesamte Geschichte(Korrespondenz) enthält ,sehr dick ist und vielleicht mal eine Vorlage für ein Buch werden könnte ( denn man stellt sich die Frage, wo der Ring die anderen Jahre war ,die er nicht in meiner Altgoldkiste verbracht hat.) Wenn ich mal Zeit hab, denke ich mir dazu was aus.
Genau, Ihr Reime- und Verseschmiede.
Dieses Gemeinschaftswerk ist euch wirklich gut gelungen und ich habe mich auch von Strophe zu Strophe auf die jeweils nächste gefreut.
Allerdings habt ihr die Mitwirkung von W-W-W an der Ermittlung der Herrin des Rings verschwiegen. Und das hätte Reginas detektivische Leistung ja keinesfalls geschmälert.
Allerdings habt ihr die Mitwirkung von W-W-W an der Ermittlung
der Herrin des Rings verschwiegen. Und das hätte Reginas
detektivische Leistung ja keinesfalls geschmälert.
Das ist leicht erklärt:
Wo genau das w-w-w zum Zug gekommen ist, entzieht sich meiner Kenntnis. So konnte ich es auch nicht in die Chronologie des Geschehens einordnen und habe deshalb auf die Erwähnung verzichtet, obwohl es mir am Herzen gelegen war, die Bedeutung dieses einzigartigen Forums ein wenig hervorzuheben.