Das liegt daran, daß Dein fli4l auf ein und demselben Interface PPPoE und LAN handeln kann. Das kann ein herkömmlicher SOHO-Router aber nicht. Dessen PPPoE ist auf das WAN-Interface beschränkt, das funktioniert dort also nur mit dem „Hack“ von Rainer.
Gruß,
Malte.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Wenn du den Router mit dem Switch tauschst funktioniert es
definitiv.
Bringt mir aber leider nichts, weil ein WLAN Router im Keller (abgeschirmt, Funknetzwerk kommt nicht durch) dann etwas an Sinn verliert!
Danke trotzdem!
Hi!
Danke, dass ist ne wirklich klasse Idee! Hab nen alten Rechner (noch dazu mit Linux). Das werd ich mal versuchen!
Ich weiß nicht ob ich hier etwas auf der Leitung stehe:
Wenn ich das Kabel splitte, dann bräuchte ich doch erst wieder 2 Kabel noch oben (was ja nicht möglich ist).
Oder meint ihr dass ich statt dem Switch diesen Verteiler nehmen soll?
Danke, Tom
Hi,
Danke, dass ist ne wirklich klasse Idee! Hab nen alten Rechner
(noch dazu mit Linux). Das werd ich mal versuchen!
grundsätzlich finde ich es sehr vorteilhaft, einen Linux- oder Unix-Rechner als Gateway zu benutzen, allerdings solltest Du bedenken, daß Du Dir die Annehmlichkeiten desselben dadurch erkaufst, daß Du höhere Stromkosten hast, die sich durchaus bemerkbar machen können, wenn die Kiste 24/7 läuft.
Gruß,
Malte.
PS: Probierst Du trotzdem die Variante von Rainer aus? Interessiert mich, ob das über zwei Switche hinweg klappt.
Ich weiß nicht ob ich hier etwas auf der Leitung stehe:
Wenn ich das Kabel splitte, dann bräuchte ich doch erst wieder
2 Kabel noch oben (was ja nicht möglich ist).
Oder meint ihr dass ich statt dem Switch diesen Verteiler
nehmen soll?
Das Kabel, das Du vom Keller nach oben verlegt hast, hat in sich drin 8 Litzen, also 8 kleine Käbelchen. Von diesen 8 werden für eine Ethernetverbindung nur 4 benötigt - die anderen 4 werden einfach nicht benutzt. Dieser Adapter verteilt diese 8 Litzen auf zweimal 4, die er dann getrennt zur Verfügung stellt. Wenn Du das auf beiden Seiten machst, hast Du mit EINEM Kabel ZWEI physikalische Verbindungen.
Wenn man das nicht gerade über 100m Strecke macht, sollte das problemlos möglich sein.
Gruß,
Malte.
PS: Probierst Du trotzdem die Variante von Rainer aus?
Interessiert mich, ob das über zwei Switche hinweg klappt.
Ja mach ich. Dann werd ich weiterschaun, ob wirklich eine andere Lösung notwendig ist!
Danke an alle!
Das liegt daran, daß Dein fli4l auf ein und demselben
Interface PPPoE und LAN handeln kann. Das kann ein
herkömmlicher SOHO-Router aber nicht.
Ok, das war mir nicht bekannt.
Hi,
Wenn man das nicht gerade über 100m Strecke macht, sollte das
problemlos möglich sein.
das funzt auch bei 100 Meter noch.
Bei mir sind an jedem Ende des Kabels Doppel-Steckdosen. Im Prinzip also das Gleiche. Funktioniert bei 100 Meter noch bestens.
Hast Du mal eine Quelle, wo es die Adapter gibt? Bei Conrad habe ich nichts gefunden.
Gruß, Rainer
Hi,
Wenn man das nicht gerade über 100m Strecke macht, sollte das
problemlos möglich sein.
das funzt auch bei 100 Meter noch.
Bei mir sind an jedem Ende des Kabels Doppel-Steckdosen. Im
Prinzip also das Gleiche. Funktioniert bei 100 Meter noch
bestens.
Laufen die beiden Anschlüsse auch sicher über EIN Kabel?
Ich war mir jetzt akut nicht sicher, ob es da nicht zu abträglichen Interferenzeffekten kommen kann.
Hast Du mal eine Quelle, wo es die Adapter gibt? Bei Conrad
habe ich nichts gefunden.
Bei Reichelt gibt’s die: http://www.reichelt.de/?ARTIKEL=RJ45%20VERTEILER%202…
Gruß,
Malte.
Hi Malte,
Laufen die beiden Anschlüsse auch sicher über EIN Kabel?
Ich war mir jetzt akut nicht sicher, ob es da nicht zu
abträglichen Interferenzeffekten kommen kann.
ganz sicher! Da liegt nur ein Kabel. Am Ende hängen ein PC und ein Printserver. Da bin ich absolut sicher!
Gruß, Rainer
Hallo Tom
Egal, was die Vorredner geschrieben haben - es sollte eigentlich nur davon abhängen, wieviele IP-Adressen Dir Dein Kabel-Anbieter zur Verfügung stellt.
Meiner bietet mir zB. 4 IP-Adressen - das heisst, ich kann 4 PC parallel (=via Switch) ans Kabelmodem hängen. Oder eben einen PC direkt und ein Router, wie Du es vorgesehen hast.
Zu beachten ist allerdings nur, dass die meisten Kabelbetreiber mit dem sogenannten DOCSYS-Standard arbeiten - und dieser hat eine kleine Tücke.
Jeder Ethernet-Port hat eine MAC-Adresse und sobald das Kabelmodem diese sieht (in einem Packet, dass von dort kommt) reserviert es eine IP-Adresse dafür … auch wenn das Gerät gar keine IP-Adresse vom Kabelbetreiber braucht und nicht ins Internet soll.
Wie dem auch sei, bei Deinem Setup wird dies kaum der Fall sein.
Also — es sollte funktionieren, wenn Dir Dein Kabelbetreiber mindestens 2 IP-Adressen zur Verfügung stellt.
Jetzt könnte man noch lange über die sinnvolligkeit Deines Setups diskutieren. Der Router wird Dir vermutlich gute Funktionen betreffend Firewalling bieten und dein PC1 ist nicht dadurch geschützt.
Wieso ziehst Du nicht zwei Kabel aus dem Keller hoch zum Router?
An einem hängst Du den Router ans Kabelmodem und am anderen den PC1 an den Router - dies vereinfacht Dir dann auch den Datentransfer zwischen den PC’s
Seppi
Noch als Anhang:
Ich habe nicht alle anderen Antworten durchgelesen, aber
a) NAT brauchst Du nicht, wenn Du die IP-Adressen vom Provider bekommst
b) Der Router braucht keinen WAN-Port - Ethernet ist die Schnittstelle am Kabelmodem
c) Wenn Du mehr Infos brauchst, melde Dich direkt bei mir, denn ich bin gerade jetzt sehr ähnlich angeschlossen.
Seppi
a) NAT brauchst Du nicht, wenn Du die IP-Adressen vom Provider
bekommst
Üblich ist bei den großen Kabel-Providern in Deutschland - zumindest in den Tarifen für Privatkunden - lediglich EINE IP-Adresse über DHCP.
b) Der Router braucht keinen WAN-Port - Ethernet ist die
Schnittstelle am Kabelmodem
WENN der Router NATen muß, dann geht das auch nur über zwei Interfaces (bei SOHO-Routern).
Gruß,
Malte.
Üblich ist bei den großen Kabel-Providern in Deutschland -
zumindest in den Tarifen für Privatkunden - lediglich EINE
IP-Adresse über DHCP.
Mag sein, aber Tom sitzt in Österreich - und da weiss ich nicht, wie’s aussieht.
Ich bin selber in der Schweiz zuhause und bekomme 4 Adressen im kleinsten Angebot. Dieses kommt vom grössten Provider und die kleineren haben (vermutlich gezwungenermassen) nachgezogen.
WENN der Router NATen muß, dann geht das auch nur über zwei
Interfaces (bei SOHO-Routern).
Richtig, hat aber nichts mit WAN-Interfaces zu tun.
Du verallgemeinerst mir ein wenig zu sehr - es gibt auch eine Welt ausserhalb der deutschen Grenzen und ob dort immer alles genau gleich funktioniert wie bei Euch sei mal dahingestellt. Die Schweiz scheint zu beweisen, dass es nicht so ist.
Du hast einfach angenommen, dass Tom nur eine IP-Adresse von seinem Provider bekommt, aber dies wissen wir beide nicht.
Also müsste man zuerst dies checken - und vorallem solltest Du solche Annahmen auch erwähnen …
Seppi
Üblich ist bei den großen Kabel-Providern in Deutschland -
zumindest in den Tarifen für Privatkunden - lediglich EINE
IP-Adresse über DHCP.
Mag sein, aber Tom sitzt in Österreich - und da weiss ich
nicht, wie’s aussieht.
Punkt für Dich. Das hab ich schlicht übersehen.
WENN der Router NATen muß, dann geht das auch nur über zwei
Interfaces (bei SOHO-Routern).
Richtig, hat aber nichts mit WAN-Interfaces zu tun.
Äh, doch. Die üblichen SOHO-Router haben genau zwei Interfaces, einmal „WAN“, einmal „LAN“ - wenn es hoch kommt, gibt’s noch ein ISDN-Interface als Backup. Oder nenn sie inside/outside oder wie auch immer. NAT gibt’s da nur in eine Richtung.
Du verallgemeinerst mir ein wenig zu sehr - es gibt auch eine
Welt ausserhalb der deutschen Grenzen und ob dort immer alles
genau gleich funktioniert wie bei Euch sei mal dahingestellt.
Is ja gut, ich hab schlicht übersehen, daß Tom in AT sitzt.
Also müsste man zuerst dies checken - und vorallem solltest Du
solche Annahmen auch erwähnen …
Naja, zunächst mal sollte ein Fragesteller die Umgebungsbedingungen erwähnen 
Anyway, eine Segmentierung resp. Zusammenfassung der Maschinen in einem Subnetz hinter dem Router ist vermutlich ohnehin sinnvoller. Damit hat Tom dann nun vier Lösungsmöglichkeiten und die freie Wahl, ist doch super.
Gruß,
Malte.
Wegen der Anzahl der IPs werd ich mich mal erkundigen.
Damit hat Tom dann nun vier Lösungsmöglichkeiten
und die freie Wahl, ist doch super.
Das finde ich auch! Danke für die vielen Antworten!
@Seppi: Wegen den 2 Kabeln - das ist leider aus bautechnischen Gründen nicht möglich (bekomme wirklich nur ein Kabel durch, hätte auch lieber 2!).
Danke an alle, Tom