Gesucht: Vor- Nachteile von Ebay

Hi,
ein ganz großer Vorteil ist, daß man sich nicht so leicht zu Geboten hinreißen lässt, wie bei Auktionen vor Ort.
Es ist viel einfacher und schneller geschehen, dass man seine Bieternummer hebt als dass man mit mehreren klicks ein Gebot am Rechner abgibt.
Bei Auktionen geraten eh viele Teilnehmer - so sie keine Händler sind - in einen psychischen Ausnahmezustand.
Als Beispiel, jetzt erlebt:
ein Teil, Rufpreis 4000 Euro - keiner bietet
der Auktionator geht schrittweise bis 2000 Euro runter
da bietet jemand
Zuschlag war dann bei 7000 Euro
wie will man das rational erklären ?

Gruß
Peter

Hi Julia,

stehe auf’m Schlauch, erbitte Hilfe. Was heißt, die Händler würden sich nicht zu erkennen geben? Vor einer abgeschlossenen Transaktion ist dies ja auch nicht im Sinne des Erfinders, um Aufträge nicht abzuziehen. Das verstehe ich durchaus. Doch ärgerlich fände ich es, wie auch schon erlebet, daß wenn ein Händler nach Auktionsende entweder die Ware nicht hat oder ihm der Auktionspreis zu niedrig ist, er sich scheinbar deshalb nicht mehr meldet. Oder was meinst Du, was meint Ihr damit?

Und was heißt es, Verkäufer und Käufer würden zunehmend dreister werden? Was könnte dem entgegen wirken?

Ciao,
Romana

Hallo Romana,

ich glaube der Missbrauch läßt sich gar nicht weiter auschließen.
Schon gar nicht durch Dokumente. Letztendlich hilft nur der Treuhandservice etwas weiter, und den bietet kaum einer an, weil teuer.
Finde es ja schon gut, dass die Verkäufer die Versteigerungskosten nicht mehr auf den Käufer abwälzen dürfen.

Interessant finde ich auch, dass es hier immer wieder Diskussionen gibt, ob Verkäufer nicht Neulinge ausschließen dürfen, weil sie sog. Spaßbieter ausschließen wollen.

Im Umkehrschluss hieße das dann wohl, dass Neue Verkäufer Ihre Ware vorabzuschicken sollten, bevor Sie bezahlt ist, weil man denen ja auch nicht trauen kann.

Meine Erfahrung als Käufer ist es übrigens, dass diejenigen die als Verkäufer krumme Sachen versuchen, oftmals eine ganze Menge positiver Bewertungen haben.

ABER: So viel Betrogen wird doch gar nicht… ich finde das wird in den Medien völlig übertrieben.

Gruß ivo

Hi Peter,

so ein adäquates Phänomen kenne ich auch bei Ebay, was zumeist bei den Anfängern zutrifft. Die erste Zeit wenn ich was haben wollte, gierte ich so drauf, daß ich nur noch die letzten Minuten bot und bot, und gar nicht mehr auf den Preis achtete. Dann mußte ich feststellen, nach gewonnener Auktion - autsch - das war gar nicht so günstig bzw. sogar wäre es im Laden günstiger gewesen. Oder ich war froh, doch noch von einem anderen überboten worden zu sein. Glück gehabt. :smile: Doch das ging mir nur bei den ersten Auktionen so. Da war einfach der tierische Spieltrieb im Ersteigern mit dabei und der Kopf war da ausgeschalten.

Mittlerweile biete ich fast ausschließlich nur noch in letzter Sekunde.

Doch eigentlich biete ich gar nicht mehr, nachdem mich ein Ebayer auf so unverschämte Weise abgezogen hat. Und Ebay erst laberte wieviel Verständnis sie hätten und am Ende meinten sie, sie könnten auch den Händler verstehen. Und „neu“ würde halt nicht ungebraucht sein. Ware könne schon ein halbes Jahr alt sein und immer noch „neu“ sein. Dabei handelte es sich um ein teure Software, zerkratzt und dreckverschmiert. Der Händler wurde regelrecht dreist. Seitdem gehe ich lieber auf http://www.preissuchmaschine.de oder in den Laden.

Doch alles hat ja letztendlich seinen Sinn. :smile:))

Ciao,
Romana

Hi Ivo,

habe mich mal mit ein paar Händlern unterhalten, nicht in Ebay, ganz real. Thema war die Zahlungsmoral. Interessanterweise meinten alle, die Zahlungsmoral sei deutlich zurückgegangen und man müsse heute viel mehr mahnen. Doch es sei auch immer phasenweise so, meinten alle. Es gäbe Phasen in denen alle Kunden zahlten und dann würde wieder eine Phase kommen, in der die Kunden allesamt gemahnt werden müßten. Das fand ich eigenartig.

Weiß nicht, ob so wenig beschissen wird. Teils merken es die Leute halt nicht mal, lassen sich Gebrauchtes als Neuware verkaufen. Doch vielleicht hast Du auch hier mehr die Ausstrahlung „mit mir nicht, Jungs“ und Du wirst weniger beschissen als Leute, die schon nach „Opfer“ riechen.

Doch was könnte denn nun die Sicherheit für beide Seiten, Käufer und Verkäufer, erhöhen?

Ciao,
Romana

Hi Romana,
sorry, hab gestern nicht reingeguckt.
Tatsache ist, daß mittlerweile auch viele Händler Ebay entdeckt haben - entweder mit Internetshop oder auch mit normalem Geschäft. Da kriegen die teilweise noch Ladenhüter los und so. Ist ja auch eine super Sache, denn wenn Du was von denen kaufst, kriegst Du ja u.U. eine Rechnung und kannst den Kauf ggf. von der Steuer absetzen.
ABER: von gewerblich zu privat gelten andere Gesetze als von privat zu privat, z.B. Rückgaberecht. Wenn der Händler dann so tut, als wäre er privat, findet das nicht nur das Finanzamt schade, sondern auch der Kunde, der seine Rechte nicht wahrnehmen kann. Deshalb ist es immer wichtig, zu wissen, woran man ist. Mit Abwerben hat das nichts zu tun, denn Links auf den eigenen Shop darf man in der Auktion ja mittlerweile auch nicht mehr setzen…
Normalerweise ist es ja klar, daß die Bedingungen gelten, die in der Auktion stehen, z.B. wenn ich keine Nachnahme angegeben habe, darf normal keiner kommen und sagen, ich will aber per Nachnahme. Bzw. er darf höflich fragen, aber nichts verlangen. Da gehen momentan echt Sachen ab, das glaubt man nicht. Die Ebay-Foren sind voll von Geschichten über dreiste Käufer und Verkäufer. Wobei, wie gesagt, ich hatte bisher bis auf eine Ausnahme immer nette bzw. „normale“ Leute.

Warum sammelst Du eigentlich die Infos? Willst Du eine eigene Auktionsbörse aufziehen?

MfG
Julia

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Hi Julia,

hoffe, ich habe nicht gerade was abgeschickt, kann zwar kein Posting stehen. Doch da ging gerade was zu früh los bzw. ist weg.

Hi Romana,
sorry, hab gestern nicht reingeguckt.

Du bist ja unverschämt, schaust einfach nicht bei Werweisswas rein. Werweisswas fördert zwar Sucht, doch darin leben muß man ja nicht unbedingt. :smile:

Tatsache ist, daß mittlerweile auch viele Händler Ebay
entdeckt haben - entweder mit Internetshop oder auch mit
normalem Geschäft. Da kriegen die teilweise noch Ladenhüter
los und so. Ist ja auch eine super Sache, denn wenn Du was von
denen kaufst, kriegst Du ja u.U. eine Rechnung und kannst den
Kauf ggf. von der Steuer absetzen.

Weshalb bekommen die Leute was in ihrem eingen Laden Dinge nicht los, was dann in Ebay funktioniert? Was ist dann der Reiz? Die Größe von Ebay?

ABER: von gewerblich zu privat gelten andere Gesetze als von
privat zu privat, z.B. Rückgaberecht. Wenn der Händler dann so
tut, als wäre er privat, findet das nicht nur das Finanzamt
schade, sondern auch der Kunde, der seine Rechte nicht
wahrnehmen kann. Deshalb ist es immer wichtig, zu wissen,
woran man ist.

Besteht seit Jahresanfang nicht auch ein Rückgaberecht bei Privatkäufen?

Mit Abwerben hat das nichts zu tun, denn Links

auf den eigenen Shop darf man in der Auktion ja mittlerweile
auch nicht mehr setzen…

Hm. Ich sehe in Ebay noch reichlich Links zu den eigenen Webseiten bzw. daß aus der E-Mail-Adresse der Firmenname bzw. die Internetadresse hervorgeht, was laut den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Ebay verboten ist.

Und das kann ich auch verstehen, daß Ebay nicht möchte, daß auf deren Seite Eigenwerbung betrieben wird. Sie möchten natürlich ihre Verkäufe und Käufe auch weiterhin sichern. Natürlich verstehe ich auch die Käufer und Verkäufer, die lieber direkt Geschäfte machen wollen, weil sie dann die Ebay-Gebühren sich sparen. So vertritt halt jeder seine Interessen. Aus eigener Erfahrung finde ich es recht ärgerlich, dann wenn man mal von einem Ebayer was ersteigert, dann mit einem Newsletter genervt wird. Und selbst wenn man mehrmals um das Austragen der E-Mail-Adresse bittet, keine Reaktion kommt. Erst nachdem ich mit einer Beschwerde bei Ebay gedroht habe, kam eine pampige Antwort und daß ich künftig nicht mehr belästigt werden würde. Was erwartet sich ein Händler, daß ich bei ihm gerne nochmal was bestelle? Die Oliven waren echt schmackofatz, doch bei diesem Händler würde ich nichts mehr bestellen.

Normalerweise ist es ja klar, daß die Bedingungen gelten, die
in der Auktion stehen, z.B. wenn ich keine Nachnahme angegeben
habe, darf normal keiner kommen und sagen, ich will aber per
Nachnahme. Bzw. er darf höflich fragen, aber nichts verlangen.
Da gehen momentan echt Sachen ab, das glaubt man nicht. Die
Ebay-Foren sind voll von Geschichten über dreiste Käufer und
Verkäufer. Wobei, wie gesagt, ich hatte bisher bis auf eine
Ausnahme immer nette bzw. „normale“ Leute.

Was mich an Ebay sehr stört, ist daß die Leute teils die Versandbedingungen öfter nicht schreiben. Wenigstens ich muß öfter nachfragen. Das kostet Zeit. Außerdem versuchen nicht gerade wenige Leute über die Versandkosten zu verdienen. Einer hat mich mal negativ bewertet, weil ich ihn negativ bewertete. Grund: er hat für den Versand eines Druckers 90 DM bzw. ca. 45 Euro verlangt. Und dann behauptete er, ich könne DM von Euro nicht unterscheiden. Naja, wo ist der Unterschied zwischen ca. 90 DM und 45 Euro? Bei der Post hätte es 8,50 Euro bzw. 17 DM gekostet. Und für sowas bekomme ich dann eine Negativbewertung. Naja.Schwarze Schafe gibt es überall, doch man sollte halt möglichst von vornherein die Möglichkeiten ein schwarzes Schaf zu werden zu unterbinden.

Warum sammelst Du eigentlich die Infos? Willst Du eine eigene
Auktionsbörse aufziehen?

Nein, eine Auktionsbörse wird es nicht werden. :smile:

Ciao,
Romana

Hi Romana,
Du schreibst ja echt Romane! Da lohnt es sich wirklich, jeden Tag bei www reinzuschauen :wink:
Ich hab im Moment gerade Urlaub, da hab ich so viele andere Dinge zu tun, daß ich kaum zum Schreiben komme. Bin auch die nächsten paar Tage nicht da, falls Du auf meinen Beitrag antwortest und Dich wunderst, wenn nichts kommt…

Weshalb bekommen die Leute was in ihrem eingen Laden Dinge
nicht los, was dann in Ebay funktioniert? Was ist dann der
Reiz? Die Größe von Ebay?

Ganz einfach: weil sie bei Ebay wesentlich mehr Kunden erreichen als in einem Geschäft. Z.B. Elektrogeräte, die nicht mehr ganz up to date sind. Die Ebay-Kunden sind 1. teils schlecht informiert und wissen nicht, daß sie ein Modell ersteigern, von dem es schon eine neue Ausführung gibt, und 2. gibt es Leute, die genau das wollen, weil sie mit den Funktionen zufrieden sind und dadurch ja auch billiger kaufen.

Besteht seit Jahresanfang nicht auch ein Rückgaberecht bei
Privatkäufen?

Rückgaberecht meines Wissens nicht. Nur, wenn Mängel aufgetreten sind, die nicht in der Beschreibung standen. Wäre ja noch schöner!

Hm. Ich sehe in Ebay noch reichlich Links zu den eigenen
Webseiten bzw. daß aus der E-Mail-Adresse der Firmenname bzw.
die Internetadresse hervorgeht, was laut den Allgemeinen
Geschäftsbedingungen von Ebay verboten ist.

Ich auch. Wobei es viele Sachen gibt, die bei Ebay „verboten“ sind und die die Leute trotzdem machen und damit durchkommen, solange man die Auktion nicht meldet. Z.B. wenn Ebaygebühren verlangt werden, was man nach Ebay-AGB auch nicht mehr darf, aber wenn die Auktion so durchläuft, ist das rechtsgültig geworden, und man muß zahlen. Das ist wieder ein Ebay-Nachteil: da laufen derzeit so viele Auktionen, daß Ebay gar nicht gucken kann, wo alles verbotene Sachen angeboten werden und so.
Links auf der sogenannten „mich“-Seite sind erlaubt, gegen aus MAil-Addys hervorgehende bzw. aus dem Benutzernamen hervorgehende Homepages kann Ebay nichts machen. Bei den Powersellern macht Ebay eh nichts, die dürfen machen, was sie wollen. Sind ja gute Zahler!

Aus eigener Erfahrung finde ich es recht
ärgerlich, dann wenn man mal von einem Ebayer was ersteigert,
dann mit einem Newsletter genervt wird. Und selbst wenn man
mehrmals um das Austragen der E-Mail-Adresse bittet, keine
Reaktion kommt. Erst nachdem ich mit einer Beschwerde bei Ebay
gedroht habe, kam eine pampige Antwort und daß ich künftig
nicht mehr belästigt werden würde. Was erwartet sich ein
Händler, daß ich bei ihm gerne nochmal was bestelle? Die
Oliven waren echt schmackofatz, doch bei diesem Händler würde
ich nichts mehr bestellen.

:wink: ärgerliche Sachen! Ich finde auch diese Leute ganz toll, von denen man auf einmal jeden Urlaubsbericht kriegt. Kommt bei mir zum Glück selten von!

Was mich an Ebay sehr stört, ist daß die Leute teils die
Versandbedingungen öfter nicht schreiben. Wenigstens ich muß
öfter nachfragen. Das kostet Zeit. Außerdem versuchen nicht
gerade wenige Leute über die Versandkosten zu verdienen. Einer
hat mich mal negativ bewertet, weil ich ihn negativ bewertete.
Grund: er hat für den Versand eines Druckers 90 DM bzw. ca. 45
Euro verlangt. Und dann behauptete er, ich könne DM von Euro
nicht unterscheiden. Naja, wo ist der Unterschied zwischen ca.
90 DM und 45 Euro? Bei der Post hätte es 8,50 Euro bzw. 17 DM
gekostet. Und für sowas bekomme ich dann eine
Negativbewertung. Naja.Schwarze Schafe gibt es überall, doch
man sollte halt möglichst von vornherein die Möglichkeiten ein
schwarzes Schaf zu werden zu unterbinden.

Ja, das ärgert mich auch. Meistens biete ich dann einfach nicht oder gerade deswegen, wenn das andere potenzielle Bieter abschreckt. Ich achte bei meinen Auktionen drauf, daß ich solche Sachen alle angebe, weil ich es auch wichtig finde. Wobei ich, wenn ich Versandhüllen kaufen muß, auch einen Verpackungsaufschlag nehme. Ist aber nur 50 Cent, daran verdiene ich nun wirklich nichts. Man muß ja als VK nicht auch noch drauflegen, aber dem K noch Kilometergeld, Schuhabnutzungsgebühr und Zeitpauschale in Rechnung zu stellen, finde ich unverschämt!
Standen die 45€ schon vorher in der Auktion oder hat er Dir das nachher geschrieben? So oder so hätte ich den Drucker unter diesen Umständen nicht gekauft.

Warum sammelst Du eigentlich die Infos? Willst Du eine eigene
Auktionsbörse aufziehen?

Nein, eine Auktionsbörse wird es nicht werden. :smile:

Verrätst Du mir, was??? *ganzliebguck*

MfG
Julia

Hi Julia,

Hi Romana,
Du schreibst ja echt Romane!

Nomen est Omen. :smile: So viel schreibe ich doch auch wieder nicht. Schmoll.

Darfst Du nicht mehr. Du mußt jetzt Urlaub machen und Dich erholen und das genießen. Ätsch!

Mag schon sein, daß Menschen über die Aktualität von Modellen nicht so informiert sind. Doch das sind sie doch im Einzelhandel auch nicht. Mir scheint, die Größe macht es. Denn es gibt ja auch andere Auktionshäuser, die nicht so wirklich auf die Beine kommen. Doch solange Ebay eine rechte Monopolstellung hat, wird es auch gegen Betrüger weniger vorgehen.

Das mit den horrenten Versandkosten für den Drucker habe ich natürlich erst im Nachhinein erfahren. Der neue Drucker war deutlich unter Marktwert. Da dachte ich auf ein paar Euro mehr oder weniger Versandkosten soll es nicht ankommen. Doch daß es gleich 45 Euro werden sollten. Damit wäre ich zwar immer noch günstiger gefahren, als hätte ich den HP G95 im Laden gekauft, doch da kommt auch Stolz in mir hoch und daß ich mich nicht verarschen lassen möchte. Den Drucker habe ich dann anderweitig noch günstiger erhalten.

Verrätst Du mir, was??? *ganzliebguck*

Bin immun. Laß’ Dich überraschen. :smile: Es sei nur gesagt, je mehr ich von Euch Gemotze höre, desto mehr werde ich mich natürlich bemühen, just diese Fehler nicht zu machen. Also, kritisiert, kritisiert, kritisiert…

Was ich machen werde, jeder der den Gewerbeschein als Händler bzw. eine gültige Personalausweiskopie als Kunde schickt, erhält ein Symbol das für mehr Sicherheit stehen soll. Das ist zwar auch kein wirklicher Schutz, doch möglicherweise etwas mehr. Auch werde ich mich an Händler zunächst wenden, von denen ich weiß daß sie ein eigenes Geschäft haben bzw. z.B. auf Märkten verkaufen. Bzw. ich muß die Leute von anderen Seiten kennen. Also, es soll mal nicht so schnell vorkommen, daß Sachen vom Laster gefallen verkauft werden oder daß es sich um kaputte oder gebrauchte Waren handelt. Achja, es wird sich bei mir nur um Neuware handeln. Ergo, da fällt schon viel an Kunden weg. Auch möchte ich mit Festpreisen starten. Es wird auch so sein, daß ich bzw. wir das Einstellen der Ware und das Pflegen und Betreuen der Seite komplett übernehmen. Der Händler muß nur seine Bestellungen entgegen nehmen und eventuell mal Fragen beantworten. Wobei ich die Händler dazu bringen möchte, die häufigsten Fragen gleich integriert zu den individuell verschiedenen Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu beantworten. Sprich aus dem Shop gehen ja die Versandkosten schon hervor, die jeder Händler selbst bestimmt. Doch z.B. Lieferzeiten, eventuell verwendete Materialien, Pflege der Ware usw. bitte ich die Händler zur Vermeidung von Rückfragen gleich nebst den Allgemeinen Geschäftsbedingungen uns zu schicken und wir integrieren das zum Warenangebot. Der Händler bekommt einen Spitznamen und eine E-Mail-Adresse auf unserem Server. Das heißt, wir möchten auch keinesfalls, daß an uns vorbei Geschäfte gemacht werden, indem der Händler sagt, dann bestell’ doch direkt telefonisch oder auf der händlereigenen Webseite. Das ist nicht in unserem Sinn. Wir übernehmen die Pflege und jeder Händler soll die gleichen Chancen und Möglichkeiten haben. Da gibt es dann keine Galeriegeschichten oder sonstwie besonders hervorgehobenen Sachen. Es sollen die Artikel möglichst genau beschrieben werden und im Artikel kann ja jeder beliebig was hervorheben, sprich Fettdruck, Diashow, größere und kleinere Schriften, Farbe. Tja, dann hoffe ich auf ein gutgehendes Partnerprogramm. :smile: Was bei uns nicht so ganz üblich sein wird, daß es verschiedene Domains mit unterschiedlichen Designs geben wird. An den Start wird mit zwei Designs gegangen werden, einem hellen und einem dunklen. Die Idee ist ganz einfach, egal ob es jemand minimalistisch, flashig, modern, künstlerisch, in Aquarell, verspielt… in Wildlife oder Unterwasserwelt… will, es soll für jeden Geschmack was dabei sein. Außerdem bin ich selbst jemand der Abwechslung braucht und sogesehen finde ich mal ein Projekt in unterschiedlichen Layouts ganz interessant. Und daß es ein Bewertungssystem geben wird, ist selbstverständlich. So, das waren ein paar Promille Einblick. :smile:

Was noch anders sein wird, das sind die Gratisangebote, für die ich schon was im dreistelligen Bereich hingeblättert habe. Ich hasse diese Kostenlos-Mentalität. Deshalb habe ich ein Unterkonto eingerichtet und es wird sicherlich weiter witzige und originelle Kostenlos-Angebote geben, doch nur wenn die Leute das in Form von kleinen Spenden finanzieren. Du kannst nun sagen, das tut keiner. Auch okay. Das ist mir dann auch gleich. Ich verstehe es sehr gut, daß sich ein einzelner User nicht einen eigenen Postkartenversand oder ein Spiel oder was auch immer leistet, leisten kann. Doch ich habe auch nicht die Lust, Schmarotzern was in den Allerwertesten zu schieben. Wer was will, soll auch was geben. Das muß nicht viel sein, doch es soll zeigen, daß die Leute eben auch eine Gegenleistung erbringen. Wenn nicht, dann auch okay. Dann wird es halt nur das an Gratisangeboten geben, was ohnehin schon drauf ist. Und primär geht es ohnedies um den Online-Laden. Natürlich kannst Du sagen, das läuft nicht, doch das ist mir auch gleich. Du kannst natürlich auch sagen, als Seitenbetreiberin müßte man den Leuten halt immer wieder ein Zuckerl geben… nun, ich habe kostenlose Zuckerl drauf, und das reicht. Bei uns ist mehr drauf als auf manch anderen Seiten. Wer mehr will, muß halt auch was bringen. Basta. Darüberhinaus werde ich auch jedes Jahr von den Nettoeinnahmen 10 % an soziale und philantrope Projekte spenden. Später vielleicht auch mehr, je nachdem wie es läuft. Das fällt für mich halt unter Geben und Nehmen. Wer mich und meine Philosophie versteht, okay. Wer nicht, auch okay.

Ciao,
Romana

MfG
Julia

Hallo Romana,

Achja, es wird
sich bei mir nur um Neuware handeln. Ergo, da fällt schon viel
an Kunden weg.

So wie ich, eigentlich schade.

Noch ein Hinweis zu den ebay-AGBs: (dürfte vielen Benutzern so nicht klar sein)
die AGBs, die einerseits zwischen Verkäufer und ebay, andererseits zwischen Käufer und ebay gelten, entwickeln i. d. R. KEINE Verbindlichkeit im Verhältnis Verkäufer - Käufer.
konkret: das Angebot des Verkäufers mag zehnmal gegen die AGBs verstossen, wenn der Käufer geboten hat, kann er sich i.d.R. NICHT darauf berufen.

Allerdings liessen sich die AGBs auch so formulieren, dass sie in den Vertrag einbezogen werden.

Siehe hierzu FAQ

" 4.1.4.4 In der Auktionsbeschreibung stand „zuzüglich 16% Mwst“. Darf das der Verkäufer, und muß ich zahlen?

Daß dieses Vorgehen nun evtl. gegen die AGB des Auktionshauses verstößt, ändert wohl nichts daran, daß Eurer Vertrag gültig ist: … Allerdings ist der von Euch geschlossene Vertrag recht eindeutig, so daß die AGB keine rechtliche Wirkung im Verhältnis von Dir und dem Verkäufer zueinander entfalteten".

Gruß
Peter

Hi Peter,

was würde denn die Kunden-Verkäufer-Beziehung per Allgemeine Geschäftsbedingungen verbessern? Bin hier blind und für Eure Anregungen sehr offen und dankbar.

Das Problem das ich darin sehe, daß Händler sehr unterschiedliche Vorstellungen von ihrem Geschäft und dessen Handling haben. Ob sich hier unter einen Nenner Kunden und Händler bringen lassen, zumal ja auch die Kunden alle unterschiedlich „ticken“, da habe ich so meine Zweifel. :smile: Doch wie gesagt, ich bin für jeden Hinweis dankbar.

Ciao,

Romana

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Hi Peter,

werde die MWST in meine Allgemeinen Geschäftbedingungen einbinden, da Du mich daran erinnert hast, daß als ich mich selbständig machte, ich mich ein paarmal ganz schön ärgerte, daß dann auf einmal auf der Rechnung noch die vorher nicht genannte MWST stand. Und die machte schon einige Hunderter und teils Tausender aus. Schluck! Es ist zwar wohl selbstverständlich, daß die Waren in so einem Shop immer mit MWST angegeben werden, doch ich gehe mal auf Nummer sicher. :smile:

Ciao,
Romana

Hallo Romana,

habe mich mal mit ein paar Händlern unterhalten, nicht in
Ebay, ganz real. Thema war die Zahlungsmoral.
Interessanterweise meinten alle, die Zahlungsmoral sei
deutlich zurückgegangen und man müsse heute viel mehr mahnen.

das bezweifle ich in keinster Weise. Das schlimme daran ist doch, dass es der Staat vormacht und so Handwerke an den Rande Ihrer Existenz bringt.

Doch es sei auch immer phasenweise so, meinten alle. Es gäbe
Phasen in denen alle Kunden zahlten und dann würde wieder eine
Phase kommen, in der die Kunden allesamt gemahnt werden
müßten. Das fand ich eigenartig.

Das find ich nun auch sehr subjektiv. Aber dass es Phasen gibt in denen weit mehr Kunden nicht zahlen, als in anderen Phasen glaube ich gerne.

Weiß nicht, ob so wenig beschissen wird. Teils merken es die
Leute halt nicht mal, lassen sich Gebrauchtes als Neuware
verkaufen. Doch vielleicht hast Du auch hier mehr die
Ausstrahlung „mit mir nicht, Jungs“ und Du wirst weniger
beschissen als Leute, die schon nach „Opfer“ riechen.

Das mag in der Realität so sein. Bei Ebay aber ist man doch sehr annonym und erfasst daher keine Ausstrahlung des anderen.
Die kommt dann erst wenn du deine erste verärgerte Mail schickst - vielleicht erkennst du da was an Stil.
Ich selbst habe bei eBay bisher alles erhalten was ich bestellt habe. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich z.B. ein Auge für Fälschungen habe und wenn es um Neuware geht dies auf Bildern meist erkenne wenn dem nicht so ist. Das beste finde ich ja immer noch wenn es um Schuhe geht, angeblich 1 mal getragen und auf dem Bild sind die total ausgelatscht.

Mein einziger Ärger bisher bestand darin, dass einem Verkäufer das Konto geschlossen wurde und das Geld zurück kam. Der wollte dann nicht liefern bis das Geld auf seinem neuen Konto ist, egal was ich Ihm geschrieben habe. Da es ein Geschenk sein sollte und die Zeit eh schon knapp bemessen war kam die Ware nicht rechtzeitig.

Ich hab dann eben eine neutrale Bewertung verpasst und das entsprechend geschildert.

Doch was könnte denn nun die Sicherheit für beide Seiten,
Käufer und Verkäufer, erhöhen?

Der Treuhandservice, den kaum jemand in Anspruch nimmt, weil er Geld kostet (richtigerweise kostet er Geld, denn es ist eine Dienstleistung).

Außerdem war die Idee des Bewertungssystems eine sehr gute Idee, die aber völlig entufert ist, wenn ich mir mache Kommentare durchlese und ist von daher noch ansatzweise zu gebrauchen. Vielleicht würde es ja helfen, wenn der Verkäufer seine Bewertung zuerst abgeben muss…

Gruß ivo