Heute schon an der Tankstelle vorbei (!) gefahren?

Hallo Toralf,

ich behaupte nicht, dass wir rundweg auf das Auto verzichten koennten. Nur wirst du mir zustimmen, dass es mit dem Verkehr nicht weitergehen kann wie bisher. Es muss also irgendetwas getan werden.
Ueberleg einmal, das Benzin wuerde wieder auf 1,20 DM gesenkt.
Das wuerde bedeuten, dass wieder verstaerkt Auto gefahren wird. Fuer dich hiesse das einerseits guenstiger Kraftstoff, andererseits aber auch noch verstopftere Strassen. Mehr Strassenbau halte ich auch nicht fuer sinnvoll. Erstens woher das Geld nehmen, zweitens wuerde das nur wieder mehr Fahrzeuge auf die Strasse holen. Dh nach ein paar Jahren waer die Situation wieder diegleich wie heute. Dann also noch mehr Strassen. Wo soll das enden?
Das Problem ist, dass einige der Steuererhoehung ausweichen koennen, andere nicht. Nenne eine Massnahme, die keinen benachteiligt, den Umweltaspekt beruecksichtigt und die Strassen von Staus befreit! Du hast dann meine volle Unterstuetzung!

Gruss, Niels

Willi Betz… ist mir schon oft begegnet…
Hallo Toralf,

Dennis, ist Dir mal aufgefallen, dass Betz-Züge selten alleine
unterwegs sind? Das hat mehrere Gründe:

  1. Die wechseln die Fahrer nach 9 Stunden einfach von einem
    auf den anderen Zug, damit geht es dann noch 'ne Runde weiter,
    wenn wir schon Pause machen müssen.
  2. Die haben Angst, das es Übergriffe gibt auf die Fahrer.
  3. Die haben Bruchbuden, da fahren sie lieber gemeinsam. zum
    reparieren.

mir ist nur aufgefallen, egal wo ich mit dem Reisebus bisher war, ÜBERALL steht oder fährt irgendein WILLI-BETZ-LkW. Du kannst an den Arsch der Welt fahren und vor Dir taucht der Name in der Scheibe irgendwann auf.

Zu 2.: Man hat mir mal erzählt, in Valencia, hätten die Ihm 15 LkW angesteckt…? Kann Ich verstehen, obwohl es nicht schön ist.

Zu 3.: Die haben doch alle nur ACTROS, weil der BETZ immer 50 Stückweise kauft bei Benz in Wörth. Von einem Bekannten, der so wie Du mit einem Wagen selbstständig ist, habe Ich erfahren, daß die in Wörth für BETZ das Band anhalten und dann die Serie für BETZ einlegen. Allerdings sollen die LkW sehr spartanisch ausgestattet sein.

Dennis

Hallo Toralf,

Dennis, ist Dir mal aufgefallen, dass Betz-Züge selten alleine
unterwegs sind? Das hat mehrere Gründe:

  1. Die wechseln die Fahrer nach 9 Stunden einfach von einem
    auf den anderen Zug, damit geht es dann noch 'ne Runde weiter,
    wenn wir schon Pause machen müssen.
  2. Die haben Angst, das es Übergriffe gibt auf die Fahrer.
  3. Die haben Bruchbuden, da fahren sie lieber gemeinsam. zum
    reparieren.

mir ist nur aufgefallen, egal wo ich mit dem Reisebus bisher
war, ÜBERALL steht oder fährt irgendein WILLI-BETZ-LkW. Du
kannst an den Arsch der Welt fahren und vor Dir taucht der
Name in der Scheibe irgendwann auf.

Jo, das ist leider wahr… ich seh die auch ständig vor… ähämm hinter mir *g* an den A… der Welt gehören die auch, ich frage mich nur, wer die von da wieder weggelassen hat *grins*

Zu 2.: Man hat mir mal erzählt, in Valencia, hätten die Ihm 15
LkW angesteckt…? Kann Ich verstehen, obwohl es nicht schön
ist.

Stimmt, ich weiss zwar nicht mehr, wie viele es waren, aber ich habe auch eine mehrstellige Zahl in Erinnerung. Ist sicher keine Lösung, aber verstehen kann ich das auch… bei denen werden auch auffallend oft Reifen zerstochen usw.

Zu 3.: Die haben doch alle nur ACTROS, weil der BETZ immer 50
Stückweise kauft bei Benz in Wörth. Von einem Bekannten, der
so wie Du mit einem Wagen selbstständig ist, habe Ich
erfahren, daß die in Wörth für BETZ das Band anhalten und dann
die Serie für BETZ einlegen. Allerdings sollen die LkW sehr
spartanisch ausgestattet sein.

Naja, die fahren noch sehr viele alte SK, letzte Baureihe, alle mit schmalem Haus, ohne Hochdach, meist auch ohne Klima. Die Actros sind erst seit kurzem bei Betz, der kriegt echt Sonderbilligpreise, die Kisten werden extra aufgelegt aufs Band, die entsprechen nicht mal den Mercedes Vorschriften für Deutschland, da sie für Zulassung Osteuropa gebaut werden… also weniger Dämmmatrial, Abgasnorm Euro1, kein Lärmpaket… mitunter nicht mal EPS-Schaltung, Ausstattung nur das Nötigste: Lenkrad, Holzkiste *grins* aber Hauptsache Satellitenortung an Bord…

Dennis

Liebe Grüße und immer eine Betzfreie Scheibe
Toralf

Hallo Toralf,

ich behaupte nicht, dass wir rundweg auf das Auto verzichten
koennten. Nur wirst du mir zustimmen, dass es mit dem Verkehr
nicht weitergehen kann wie bisher. Es muss also irgendetwas
getan werden.

Da stimme ich Dir zu, nur sollte man eben einen anderen Weg versuchen zu finden, der nicht nur die kleinen Leute benachteiligt. Darum geht es, Politiker stören höhere Steuern nicht, deren Sprit zahlen wir noch mit, und die fahren nicht Diesel… und wenn denn das Geld dann doch nicht reicht, werden die Diäten erhöht… zumindest so ähnlich. Vielleicht sollten wir Politiker werden? Nur eine Idee… *grins*

Ueberleg einmal, das Benzin wuerde wieder auf 1,20 DM gesenkt.
Das wuerde bedeuten, dass wieder verstaerkt Auto gefahren
wird. Fuer dich hiesse das einerseits guenstiger Kraftstoff,
andererseits aber auch noch verstopftere Strassen. Mehr
Strassenbau halte ich auch nicht fuer sinnvoll. Erstens woher
das Geld nehmen, zweitens wuerde das nur wieder mehr Fahrzeuge
auf die Strasse holen. Dh nach ein paar Jahren waer die
Situation wieder diegleich wie heute. Dann also noch mehr
Strassen. Wo soll das enden?

Sicher, dann würde mehr gefahren werden, keine Frage. Und neue Straßen bauen mag auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein, obwohl so einige Ortsumgehungen sollten es schon noch sein… ich möchte nicht an einer Straße wohnen, wo Tag und Nacht Tausende Busse und Brummis durchdonnern, und noch das ein oder andere Tausend PKW dazu…
Ich fände es nur gut, wenn von dem Geld, was von den Autofahrern eingenommen wird durch Mineralölsteuer auch die Straßen repariert werden würden, und nicht die Bahnverluste finanziert werden oder wer weiss was sonst noch.

Das Problem ist, dass einige der Steuererhoehung ausweichen
koennen, andere nicht. Nenne eine Massnahme, die keinen
benachteiligt, den Umweltaspekt beruecksichtigt und die
Strassen von Staus befreit! Du hast dann meine volle
Unterstuetzung!

Richtig, ich kann der Steuererhöhung nicht ausweichen, Du sicher auch nicht…
Wenn ich diese Massnahme wüsste, hätte ich sie schon geäussert, nur so geht es eben auch nicht…

Gruss, Niels

Liebe Grüße
Toralf der heute schon wieder 900 Liter für 1,81 getankt hat…

Hallo,

  1. Autofahren ist umweltschädlich

Stimmt!

Stimmt.

  1. In unserer Mobilitäts-orientierten Gesellschaft kann kaum
    einer auf die Kiste verzichten, ohne die Hälfte seines Lebens
    auf öffentliche Verkehrsmittel zu warten

Es scheint den Leuten aber nichts auszumachen, „die Haelfte
ihres Lebens“ in Autostaus zu stehen!

Ich glaube kaum,das jemand zum Vergnügen im Stau steht.

(wenn er überhaupt
eine Haltestelle in erreichbarer Nähe hat)

Ein grosser Teil der Bevoelkerung wohnt im Bereich von
Staedten mit brauchbarem Nahverkehr. Man muss nicht immer den
allgaeuer Bergbauern herauskramen!

Nö,muß man nicht.Aber ich wohne im „Speckgürtel“ von Hamburg.Mit dem Bus bräuchte ich ne 3/4 Stunde zur Arbeit.Mit dem Auto 10Min.
Selbst in Hamburg bist Du teilweise immer noch schneller am Ziel.

  • schon alleine für
    den Weg zur Arbeit und zurück.

Ich kenne genug Leute, die trotz guter oeffentlicher
Verkehrsmittel oder Erreichbarkeit der Arbeit mit dem Fahrrad
das Auto benutzen. Das muss wirklich nicht sein.

Das sicher nicht.

Ständiges Taxifahren statt ein
Auto können sich eh nur Millionäre leisten.

Ein Auto kostet mehrere Hundert Mark im Monat, dafuer kannste
einige Taxifahrten machen!

  1. Also ist der Individualverkehr -mangels echter Alternativen
    für den Bürger-

Der Buerger ist nur zu bequem, die Alternativen zu nutzen.
Also soll er eben fuer seine Bequemlichkeit zahlen. Oder gehst
du davon aus, dass fuer die individuelle Mobilitaet unbedingt
ein Gelaendewagen, Breitreifen, 150 PS o.ae. notwendig sind?

Notwendig sicher nicht.Aber ein bischen Spass wird man ja noch haben dürfen.Ich brauche unseren Geländewagen eben mehr für den Landwirtschaftlichen Teil.

Wenn sie Rauchen oder Saufen ähnlich brutal besteuern würden,
könnten die Leute wenigstens damit aufhören und so der
Abzockerei entgehen. Aber dann würde ja das halbe
Gesundheitsgewerbe arbeitslos, und das kann ja auch nicht
erwünscht sein.

Prozentual gesehen wird Rauchen und Saufen staerker besteuert
als Kraftstoff. (Es laesst sich allerdings nicht so gut
vergleichen, weil die Qualitaetsunterschiede bei Tabak und
Alkohol groesser sind als beim Treibstoff und deshalb die
Prozentangabe stark schwankt).
Ich gebe dir recht. Es wird die Sucht der Menschen ausgenutzt,
bei Tabak, Alkohol und Benzin.

Tja,aber wenns Leute wie Toralf trifft? Mit einem 3-Liter Auto kannst Du solche Massen eben nicht transportieren.Und die neuen LKW verbrauchen ja schon deutlich weniger als früher.Die neuen 7,5 Tonner von MB kannst Du mit 15 Litern fahren.In Bezug auf Ladung und Gewicht finde ich das schon sehr wenig.

Gruß Sebastian

Nix Umwelt -> nur abkassieren ist gefragt!
Hi!

Das einzige,was mich dabei aufregt,ist daß das Geld unter dem
Deckmäntelchen „Öko-Steuer“ kassiert wird.

Mich regt die perverse Gesamt-Argumentation und die
Unentrinnbarkeit noch mehr auf:

  1. Autofahren ist umweltschädlich und kann / muß daher
    „steuerlich bestraft“ werden (damit kann man die Autosteuern
    unendlich weiter hoch-begründen, und der schuldbewußte
    Deutsche hält brav still!)

Ohne die Mobilität durch das Auto und die damit verbundenen Steereinnahmen wären ja im Gegenzug viele umwelterhaltende Maßnahmen, die nicht aufgrund des Autoverkehrs nötig sind, gar nicht möglich!

Ohne die Autofahrer hätte Deutschland 3 Mio. Arbeitslose mehr!
Wir sind nun mal kein Agragstaat. Wer in einem solchen leben möchte, kann ja gerne nach Ostanatolien ziehen. Ich werde ihn nicht aufhalten.

  1. In unserer Mobilitäts-orientierten Gesellschaft kann kaum
    einer auf die Kiste verzichten, ohne die Hälfte seines Lebens
    auf öffentliche Verkehrsmittel zu warten (wenn er überhaupt
    eine Haltestelle in erreichbarer Nähe hat) - schon alleine für
    den Weg zur Arbeit und zurück. Ständiges Taxifahren statt ein
    Auto können sich eh nur Millionäre leisten.

Ganz klar. Außerdem kann ich hier für das Beispiel München sprechen: die Öffentlichen sind jetzt schon überfüllt. Würden die Leute vom Auto auch noch umsteigen, würde schlcihtweg das öffentliche Nahverkehrsnetz zusammenbrechen.

Wir sollten uns endlich wieder darauf besinnen, daß unsere Gesellschaft, anders als z.B. die in Japan, von individueller Mobilität geprägt ist und man der Sache entsprechend (durch Ausbau der Straßen, Senkung der Mineralölsteuer u.s.w.) Rechnung tragen muß!

  1. Also ist der Individualverkehr -mangels echter Alternativen
    für den Bürger- eine ewig sprudelnde Steuerquelle, die man je
    nach „ökologischer“ Lust und Laune immer stärker anzapfen
    kann.
    Klar, warum so gut wie nix in zusätzliche öffentliche
    Verkehrsmittel investiert wird: dann könnten ja etliche Leute
    ihr Auto abschaffen!
    Ebenso klar ist, warum trotz ständig steigendem
    Verkehrsaufkommen keine neuen Straßen gebaut werden: In den
    täglich Tausenden Staukilometern steigt der Verbrauch enorm
    an, und es fließen noch mehr Steuern. Zusätzliche Straßen in
    den Ballungsräumen würden also Steuerausfäle bedeuten.
    Warum sollte jemand in etwas investieren, wenn er anschließend
    weniger Einnahmen hat???
    Argumentiert wird wieder mit -Bingo!!- der Allzweckwaffe
    Umweltschutz: Mehr Straßen belasten ja die Umwelt noch mehr .

…und genau dieses dumme Argument ist ja bereits seit langem entkräftet. Aber erschreckenderweise wurden ja genau die Dogmatiker, die diesen Mist erzählt hatten, nun in den Bundestag gewählt…
Der Deutsche, als Fazit, möchte es also nicht anders…

. .

Wenn sie Rauchen oder Saufen ähnlich brutal besteuern würden,
könnten die Leute wenigstens damit aufhören und so der
Abzockerei entgehen. Aber dann würde ja das halbe
Gesundheitsgewerbe arbeitslos, und das kann ja auch nicht
erwünscht sein.

…Aktio gegengleich reaktio
So ein Ärger aber auch. Aus dem teufelskreis bechen wir ohnehin nicht mehr aus. Also machen wir das beste draus und erweitern zunächst einmal alle Autobahnen in Deutschland auf 8 Spuren, so daß hier anständig Business gemacht werden kann.
Dann gibt´s auch genügend Mittel für sinnvolle Umweltschutzprojekte!

Die Ökosteuer ist für mich nur ein vorweggenommener Ausgleich
für die mit den Jahren sinkenden Durchschnittsverbräuche
neuerer Fahrzeuge. Ist doch genial bequem, einmal eine ständig
steigende Steuer zu beschließen, anstatt jedes Jahr extra die
gleichen ausgelutschten Gründe und Verfahren neu aufzutischen
und dabei jedesmal Wahl-Sympathiepunkte zu verlieren!

Der Meinung bin ich ebenfalls.
Da die Mineralölsteuereinnahmen steiegend in den Haushalt miteinkalkuliert werden, muß man sich etwas einfallen lassen. Die Ökosteuer allerdings war der denkbar dümmste Weg.

Bin mal gespannt, wann die paar Leute, die kein Auto brauchen
oder sich keins (mehr) leisten können, wegen
Steuerhinterziehung angeklagt werden . . .

Ich warte nur drauf. Ich besitze seit Jahren kein privates Auto mehr. Ob mein Motorrad (Verbrauch ca. 1,5 bis 3 L Normal/100km) mich vor dem Knast bewahren kann?

Gruß,

Mathias

Hi Niels!

ich behaupte nicht, dass wir rundweg auf das Auto verzichten
koennten. Nur wirst du mir zustimmen, dass es mit dem Verkehr
nicht weitergehen kann wie bisher. Es muss also irgendetwas
getan werden.

Genau: und zwar sofortige Maßnahemn zum Ausbau des Straßennetzes, bevor wir in eine Sackgasse fahren, die Bürger und Umwelt mal so richtig teuer zu stehen kommt!

Ueberleg einmal, das Benzin wuerde wieder auf 1,20 DM gesenkt.
Das wuerde bedeuten, dass wieder verstaerkt Auto gefahren
wird.

Das ist nicht wahr. Diesen Zusammenhang gibt es nicht.
Nach dem Übersteigen der 2 Mark Grenze des Literpreises für Super sind die Leute auch nicht weniger gefahren (was ja gleich als Argument für das präpubertäre Beharren auf der Ökosteuer trotz schlagendster Gegenargumente diente). Der Umkehrschluß funktioniert also auch nicht.
Vielemehr wären die durchschnittlichen Haushalte entlastet. Und enau das hat sich doch die SPD auf die Fahne geschriben, oder?
Wen trifft denn die Ökosteuer bzw. die überzogene Mineralölsteuer? Den Manager im S-Klasse-Benz? Den Außendienstler mit Firmenwagen? Wohl kaum…

Fuer dich hiesse das einerseits guenstiger Kraftstoff,
andererseits aber auch noch verstopftere Strassen. Mehr
Strassenbau halte ich auch nicht fuer sinnvoll. Erstens woher
das Geld nehmen, zweitens wuerde das nur wieder mehr Fahrzeuge
auf die Strasse holen. Dh nach ein paar Jahren waer die
Situation wieder diegleich wie heute. Dann also noch mehr
Strassen. Wo soll das enden?

Das weiß niemand.
Wichtig ist nur, daß man dem in jedem Falle ansteigenden Verkehrsvolumen Rechnung trägt, indem man das Straßennetz pflegt, optimiert und ausbaut.
Nie vergessen: wir sind kein Agragstaat!!
Das Geld für den Straßenbau liefert die Mineralölsteuer. Mehr als genug.

Das Problem ist, dass einige der Steuererhoehung ausweichen
koennen, andere nicht. Nenne eine Massnahme, die keinen
benachteiligt, den Umweltaspekt beruecksichtigt und die
Strassen von Staus befreit! Du hast dann meine volle
Unterstuetzung!

Die aktuele Vorgehensweise jedenfalls geht voll in die Hose.
Ich jedenfalls fühle mit den Leuten, die nicht ausweichen können. Ich kann es glücklicherweise…

Gruß,

Mathias

Hallo Mathias,

Genau: und zwar sofortige Maßnahemn zum Ausbau des
Straßennetzes

besser : der oeffentlichen Verkehrsmittel

Das ist nicht wahr. Diesen Zusammenhang gibt es nicht.
Nach dem Übersteigen der 2 Mark Grenze des Literpreises für
Super sind die Leute auch nicht weniger gefahren (was ja
gleich als Argument für das präpubertäre Beharren auf der
Ökosteuer trotz schlagendster Gegenargumente diente). Der
Umkehrschluß funktioniert also auch nicht.

Diese Logik stimmt auch nicht. Es ist ein Unterschied, ob etwas teurer wird und ich trotzdem meine Angewohnheiten nicht aufgeben will, oder ob etwas billiger wird und ich damit finanzielle Mittel freisetze die ich nun fuer Mehrkonsum ausgebe.
(praepubertaer ist echt ein cooles Wort!)

Vielemehr wären die durchschnittlichen Haushalte entlastet.
Und enau das hat sich doch die SPD auf die Fahne geschriben,
oder?
Wen trifft denn die Ökosteuer bzw. die überzogene
Mineralölsteuer? Den Manager im S-Klasse-Benz? Den
Außendienstler mit Firmenwagen? Wohl kaum…

Die Manager im S-Klasse-Benz machen aber auch nur einen winzigen Teil des Schadstoffausstosses aus. Wenn also ein Effekt erzielt werden soll, muss generell verteuert werden.

Nie vergessen: wir sind kein Agragstaat!!

Ich will aber auch keinen Betonstaat haben!

Das Geld für den Straßenbau liefert die Mineralölsteuer. Mehr
als genug.

Und wer liefert das Geld fuer die oekologischen Probleme?

Die aktuele Vorgehensweise jedenfalls geht voll in die Hose.
Ich jedenfalls fühle mit den Leuten, die nicht ausweichen
können. Ich kann es glücklicherweise…

Also gibt es doch Menschen die dem ausweichen und weniger fahren! Es zeigt offensichtlich doch Wirkung. Nebenbei bemerkt tut es nur gut, nicht mehr in so grossem Masse von Rohoellaendern abhaengig zu sein.

Gruss, Niels

Hi!

Genau: und zwar sofortige Maßnahemn zum Ausbau des
Straßennetzes

besser : der oeffentlichen Verkehrsmittel

wie wäre es mit einem gerüttelt Maß von beidem?
Ich fahre ja auch manchmal S-Bahn.

Das ist nicht wahr. Diesen Zusammenhang gibt es nicht.
Nach dem Übersteigen der 2 Mark Grenze des Literpreises für
Super sind die Leute auch nicht weniger gefahren (was ja
gleich als Argument für das präpubertäre Beharren auf der
Ökosteuer trotz schlagendster Gegenargumente diente). Der
Umkehrschluß funktioniert also auch nicht.

Diese Logik stimmt auch nicht. Es ist ein Unterschied, ob
etwas teurer wird und ich trotzdem meine Angewohnheiten nicht
aufgeben will, oder ob etwas billiger wird und ich damit
finanzielle Mittel freisetze die ich nun fuer Mehrkonsum
ausgebe.
(praepubertaer ist echt ein cooles Wort!)

…finde ich auch. Trifft diesen Kindergarten um bestimmt Minister ganz ordentlich.

Ich jedenfalls denke, daß eine Senkung des Benzinpreises nicht zum hemmungslosen, 24-stündigen Auofahren führen würde. Warum testen wir es nciht einfach mal…?

Vielemehr wären die durchschnittlichen Haushalte entlastet.
Und enau das hat sich doch die SPD auf die Fahne geschriben,
oder?
Wen trifft denn die Ökosteuer bzw. die überzogene
Mineralölsteuer? Den Manager im S-Klasse-Benz? Den
Außendienstler mit Firmenwagen? Wohl kaum…

Die Manager im S-Klasse-Benz machen aber auch nur einen
winzigen Teil des Schadstoffausstosses aus. Wenn also ein
Effekt erzielt werden soll, muss generell verteuert werden.

Der einzige Effekt, der erzielt wird (das hatten wir ja weiter oben schon) ist der Fülleffekt der Staatskasse und eine Mehrbelastung der SPD-Stammwähler.

Nie vergessen: wir sind kein Agragstaat!!

Ich will aber auch keinen Betonstaat haben!

Ich will einen High-Tech-Staat haben, in dem auch genügend Platz für die Natur bleibt.

Das Geld für den Straßenbau liefert die Mineralölsteuer. Mehr
als genug.

Und wer liefert das Geld fuer die oekologischen Probleme?

Welche ökologischen Probleme?
Die zyklische Klimaerwärmung, auf die wir erwiesenermaßen keinen Einfluß haben?
Das Waldsterben, welches schon seit 20 Jahren hergebetet aber für niemanden wirklich wahrnehmbar ist?

Na komm. Daß der Mensch Raum braucht und dabei „Späne fallen“, ist wohl klar.

Das soll jetzt nicht jede Sauerei rechtfertigen, aber beides geht eben nicht.

Die aktuele Vorgehensweise jedenfalls geht voll in die Hose.
Ich jedenfalls fühle mit den Leuten, die nicht ausweichen
können. Ich kann es glücklicherweise…

Also gibt es doch Menschen die dem ausweichen und weniger
fahren! Es zeigt offensichtlich doch Wirkung. Nebenbei bemerkt
tut es nur gut, nicht mehr in so grossem Masse von
Rohoellaendern abhaengig zu sein.

Ich fahre viel mehr!
Nur bezahle ich es nicht mehr selbst, sondern das übernimmt meine Firma. Es könnte mir also, frank und frei gesagt, scheißegal sein. Nur ist es das nicht, da ich im Gegensatz zu unseren Politikern noch ein soziales Gewissen habe.

Gruß,

Mathias

Hi Mathias

Die Ökosteuer ist für mich nur ein vorweggenommener Ausgleich
für die mit den Jahren sinkenden Durchschnittsverbräuche
neuerer Fahrzeuge. Ist doch genial bequem, einmal eine ständig
steigende Steuer zu beschließen, anstatt jedes Jahr extra die
gleichen ausgelutschten Gründe und Verfahren neu aufzutischen
und dabei jedesmal Wahl-Sympathiepunkte zu verlieren!

Der Meinung bin ich ebenfalls.
Da die Mineralölsteuereinnahmen steiegend in den Haushalt
miteinkalkuliert werden, muß man sich etwas einfallen lassen.
Die Ökosteuer allerdings war der denkbar dümmste Weg.

Bin mal gespannt, wann die paar Leute, die kein Auto brauchen
oder sich keins (mehr) leisten können, wegen
Steuerhinterziehung angeklagt werden . . .

Ich warte nur drauf. Ich besitze seit Jahren kein privates
Auto mehr. Ob mein Motorrad (Verbrauch ca. 1,5 bis 3 L
Normal/100km) mich vor dem Knast bewahren kann?

Einen hatte ich noch vergessen - von wegen Hauptsache abkassieren:
Es gibt 2 verbreite PKW-Motorkonzepte: Otto und Diesel.
Aus okölogischer Sicht gehört der Ottomotor eigentlich verboten, denn er hat wegen der prinzipbedingten Drosselverluste einen deutlich höheren spezifischen Verbrauch (= „pro abgegebenem PS“) als der Diesel (reiner Vollastbetrieb mal ausgenommen). Das kennt jeder anhand der Verbrauchswerte und ist auch in der Angabe der CO2-Emissionen pro Kilometer nachzulesen. Selbst die neuesten Spielereien mit Mager-Schichtladung, Benzin-Direkteinspritzung usw. werden den Ottomotor wohl nicht in die Wirkungsgradbereiche bringen, wie sie beim Diesel schon lange realisiert sind.
Otto fahren ist also ein verstärkter Raubbau an der Natur.
Und was machen deutsche Regierungen daraus (Schwarzgelb und rotgrün)? Sie kassieren ungerührt bei beiden Motoren das ab, was jeder mehr hat als der andere: Otto verbraucht mehr, also wird der Sprit höher versteuert als Diesel. Diesel braucht mehr Hubraum pro PS - also wird Dieselhubraum extra hoch besteuert.
Was zeigt uns das? Ökologie ist SCHEISSEGAL, solange man maximal Steuern abschöpfen kann.
Aus dieser Sicht sind die neuen „Renndiesel“ wie TDI, CDI usw. fast schon wieder Steuerhinterziehung, denn sie sparen gemessen am Leistungsniveau etwa 30 - 50% Hubraum und damit Steuern!

Gruß an alle Geschröpften

Ulf

Hallo,

Welche ökologischen Probleme?
Die zyklische Klimaerwärmung, auf die wir erwiesenermaßen
keinen Einfluß haben?

Gegen die zyklische Erwaermung koennen wir sicher nichts machen. Wir muessen aber nicht noch unsere hausgemachte Erwaermung obendrauf setzen!

Das Waldsterben, welches schon seit 20 Jahren hergebetet aber
für niemanden wirklich wahrnehmbar ist?

Ich bin kein Forstfachmann und kann mich deshalb nur auf die Experten verlassen. Ich glaube nicht, dass die nur so zum Spass mit grossem Aufwand Kalk in den Wald einbringen.

Na komm. Daß der Mensch Raum braucht und dabei „Späne fallen“,
ist wohl klar.
Das soll jetzt nicht jede Sauerei rechtfertigen, aber beides
geht eben nicht.

Viele kleine Schritte koennen auch in den Abgrund fuehren. Indirekt gibst du damit sogar zu, dass dein Verhalten die Natur schaedigt.

Es geht auch nicht nur um die Abgase. Auch der Landschaftsverbrauch ist enorm. 300 Meter Autobahn = 1 Hektar betonierter Flaeche! Auf 10 Metern Autobahn haette locker ein Dreifamilienhaus Platz! Rechnet man den Platz zwischen den Zaeunen, so ist der Verbrauch sogar noch groesser. Aber mehr noch: die Strassen zerschneiden die Landschaft und machen viele unzusammenhaengende Inseln daraus. Ein Wildkater hat zB ein Revier von mehreren km2. Die Wahrscheinlichkeit, dass nicht wenigstens eine vielbefahrene Strasse da hindurchgeht ist aeusserst gering.

Ich fahre viel mehr!

Ich fahre nur noch die Haelfte.
Wenn jede Fahrt, die weniger 5 km ist, mit dem Fahrrad gemacht wuerde (sofern das Wetter mitspielt), waere die Kraftstoffersparnis enorm und es taete der Volksgesundheit gut!

Gruss, Niels

Hi Niels!

Welche ökologischen Probleme?
Die zyklische Klimaerwärmung, auf die wir erwiesenermaßen
keinen Einfluß haben?

Gegen die zyklische Erwaermung koennen wir sicher nichts
machen. Wir muessen aber nicht noch unsere hausgemachte
Erwaermung obendrauf setzen!

Alles eine große Öko-Lüge!!!

Das Waldsterben, welches schon seit 20 Jahren hergebetet aber
für niemanden wirklich wahrnehmbar ist?

Ich bin kein Forstfachmann und kann mich deshalb nur auf die
Experten verlassen. Ich glaube nicht, dass die nur so zum
Spass mit grossem Aufwand Kalk in den Wald einbringen.

1/3 des bayerischen Waldgebietes ist absolut gesund. In den restlichen 2/3 gibt es kranke Bäume.
Seit dem Beginn der Messungen 1984 hat sich der Gesamtzustand des Waldes in Bayern kontinuierlich verbessert.
Lediglich die Buchen sind momentan gefährdet, wobei ich stark vermute, daß das an dem zunehmenden Trend zu Mäöblen aus Buchenholz liegt…
Vergiß also diese Horrormeldungen.
Viel größere Probleme für den Waldbestand entstehen uns aus Monokultur und den hieraus resultierenden Schäden durch Schädlinge.

Na komm. Daß der Mensch Raum braucht und dabei „Späne fallen“,
ist wohl klar.
Das soll jetzt nicht jede Sauerei rechtfertigen, aber beides
geht eben nicht.

Viele kleine Schritte koennen auch in den Abgrund fuehren.
Indirekt gibst du damit sogar zu, dass dein Verhalten die
Natur schaedigt.

Klar tue ich das.
Alles, was ich tue, schädigt irgendwie die Natur. Gehe ich über eine Wiese, zertrete ich Grashalme.
Es geht darum, ein vertretbares Maß an Schädigung durch den Menschen zu finden. Und genau hier scheiden sich eben die Geister.

Es geht auch nicht nur um die Abgase. Auch der
Landschaftsverbrauch ist enorm. 300 Meter Autobahn = 1 Hektar
betonierter Flaeche! Auf 10 Metern Autobahn haette locker ein
Dreifamilienhaus Platz! Rechnet man den Platz zwischen den
Zaeunen, so ist der Verbrauch sogar noch groesser. Aber mehr
noch: die Strassen zerschneiden die Landschaft und machen
viele unzusammenhaengende Inseln daraus. Ein Wildkater hat zB
ein Revier von mehreren km2. Die Wahrscheinlichkeit, dass
nicht wenigstens eine vielbefahrene Strasse da hindurchgeht
ist aeusserst gering.

Was ist wichtiger?
Der Wildkater oder der Mensch?
Unsere Gesellschaft begründet sich auf Business. Und wenn das nicht läuft, bekommen wir ziemlich schnell noch viel größere Probleme als den Wildkater. Und Business braucht eben Straßen.
Und gerade wenn es in einem Land nicht so gut läuft, wird noch weniger für den Umweltschutz getan.
Es schließt sich also der Kreis und man kann sagen, daß Straßenbau sogar bis zu einem gewissen Maße umweltfreundlich ist.
Und hierbei ist noch nicht einnal betrachtet, daß mehr Straßen weniger Staus und somit weniger Umweltbelastung bedeuten.

Ich fahre viel mehr!

Ich fahre nur noch die Haelfte.
Wenn jede Fahrt, die weniger 5 km ist, mit dem Fahrrad gemacht
wuerde (sofern das Wetter mitspielt), waere die
Kraftstoffersparnis enorm und es taete der Volksgesundheit
gut!

Ich fahre mit dem Auto keine Kurzstrecken.
Dafür habe ich ein Fahrrad oder meine Füße.

Aber ich verdiene mit dem Auto meinen Lebensunterhalt. Und daher kann ich dieses ganze Anti-Auto-Gerede natürlich nicht unbedingt unterschreiben.

Den Luxus ausländischer Produkte und elektrischem Licht will jeder, nur daß dabei auch Späne fallen, daß können die Leute nicht akzeptieren.
Man kann eben nicht alles haben.

Gruß,

Mathias

Hallo Mathias,

Alles eine große Öko-Lüge!!!

ein interessantes, solide fundiertes Argument!

1/3 des bayerischen Waldgebietes ist absolut gesund.

Tatsaechlich soviel?!

In den
restlichen 2/3 gibt es kranke Bäume.
Seit dem Beginn der Messungen 1984 hat sich der Gesamtzustand
des Waldes in Bayern kontinuierlich verbessert.

Was mit Sicherheit nicht zuletzt auf eine umweltfreundliche Abgaspolitik zurueckzufuehren ist.

Viel größere Probleme für den Waldbestand entstehen uns aus
Monokultur und den hieraus resultierenden Schäden durch
Schädlinge.

Ein weiterer Punkt. Ich gebe dir recht.

Klar tue ich das.
Alles, was ich tue, schädigt irgendwie die Natur. Gehe ich
über eine Wiese, zertrete ich Grashalme.

Der Grashalm richtet sich wieder auf. Er ist das gewohnt!

Was ist wichtiger?
Der Wildkater oder der Mensch?

Frag lieber: Der Komfort des Menschen oder die nackte Existenz des Wildkaters (von dem es etwas weniger gibt als vom Menschen)!

Und Business braucht eben Straßen.

Das ist wieder so eine pauschale Aussage. Als waere dies allgemeingueltig und auf ewig in Stein gemeisselt! Ein schoener Hinweis auf die Traegheit des Menschen, seine Gedanken auf neues auszurichten.

Und gerade wenn es in einem Land nicht so gut läuft, wird noch
weniger für den Umweltschutz getan.
Es schließt sich also der Kreis und man kann sagen, daß
Straßenbau sogar bis zu einem gewissen Maße umweltfreundlich
ist.

Ich gebe dir recht, was Umgehungsstrassen anbelangt, die ueberlastete Ortsdurchfahrten entlasten.

Und hierbei ist noch nicht einnal betrachtet, daß mehr Straßen
weniger Staus und somit weniger Umweltbelastung bedeuten.

Kurzfristig ja. Bis das Angebot guenstiger Strassenverbindungen durch verstaerkte Nutzung wieder zunichte gemacht wird. Dann ist das Problem das selbe wie zuvor, nur auf hoeherem Level.

Ich fahre mit dem Auto keine Kurzstrecken.
Dafür habe ich ein Fahrrad oder meine Füße.

Das finde ich toll. Nur leider sehe ich taeglich den Beweis, dass das nicht das Normaverhalten in Deutschland ist.

Aber ich verdiene mit dem Auto meinen Lebensunterhalt. Und
daher kann ich dieses ganze Anti-Auto-Gerede natürlich nicht
unbedingt unterschreiben.

Es geht nicht darum, auf Pferdekutschen umzusteigen. Vielmehr ist ein sinnvoller Einsatz notwendig. In Deutschland wird das Auto eben zu sehr als Statussymbol gesehen und weniger als schlichtes Fortbewegungsmittel. Das hat zur Folge, dass die Tendenz zu immer leistungsstaerkeren Autos geht, wodurch ein guter Teil der Spareffekte der neuen Motortechnik wieder zunichte gemacht wird.

Den Luxus ausländischer Produkte und elektrischem Licht will
jeder, nur daß dabei auch Späne fallen, daß können die Leute
nicht akzeptieren.

Das ist in der Tat traurig. (Ich kaufe keine neuseelaendischen Aepfel, griechischen Spargel o.ae.)

Man kann eben nicht alles haben.

wie wahr.

Gruß,
Niels

Hi Niels!

Alles eine große Öko-Lüge!!!

ein interessantes, solide fundiertes Argument!

Ich beziehe mich mit dieser Quintessenz eines Artikels auf ein Geo Heft aus 1999. Die Nummer habe ich vergessen.
Hier wurde m.E. sehr fundiert die These vertreten, daß sich das Klima auf der Erde in Zyklen von ein paar Hunderttausend Jahren verändert und es keine wirklich stichhaltigen Anzeichen dafür gibt, daß die momentanen Schwankungen nicht ebenhieraus rühren.

1/3 des bayerischen Waldgebietes ist absolut gesund.

Tatsaechlich soviel?!

Ist doch schon mal was.
1985 wurde bahuptet, daß der bayerische Wald im Jahr 2000 abgestorben (!!) sein wird.
Eben alles Panikmache und die große Ökolüge…

In den
restlichen 2/3 gibt es kranke Bäume.
Seit dem Beginn der Messungen 1984 hat sich der Gesamtzustand
des Waldes in Bayern kontinuierlich verbessert.

Was mit Sicherheit nicht zuletzt auf eine umweltfreundliche
Abgaspolitik zurueckzufuehren ist.

Klar. Das ist sicherlich ein Punkt.

Viel größere Probleme für den Waldbestand entstehen uns aus
Monokultur und den hieraus resultierenden Schäden durch
Schädlinge.

Ein weiterer Punkt. Ich gebe dir recht.

Und m.E. ein viel wichtigerer Punkt, als dieses dauernde Lamentieren über den bösen Deutschen, der mit seinem 3L Lupo angeblich zu viel Benzin verbläst.

Klar tue ich das.
Alles, was ich tue, schädigt irgendwie die Natur. Gehe ich
über eine Wiese, zertrete ich Grashalme.

Der Grashalm richtet sich wieder auf. Er ist das gewohnt!

Baue ich ein Haus, fälle ich Bäume…

Was ist wichtiger?
Der Wildkater oder der Mensch?

Frag lieber: Der Komfort des Menschen oder die nackte Existenz
des Wildkaters (von dem es etwas weniger gibt als vom
Menschen)!

O.K. Trotzdem komme ich zu demselben Schluß, natürlich solange der Raubbau an der Natur sinnvoll bleibt.
Extremes Gegenbeispiel ist hier natürlich die japanische Wahlfangpraxis. Das unterschreibe ich nicht. Aber einen Frosch umzusiedeln, um nach 20 Jahren grüner Blockade die Münchner Autobahnumgehung im Westen fertigzustellen, finde ich legitim.

Und Business braucht eben Straßen.

Das ist wieder so eine pauschale Aussage. Als waere dies
allgemeingueltig und auf ewig in Stein gemeisselt! Ein
schoener Hinweis auf die Traegheit des Menschen, seine
Gedanken auf neues auszurichten.

Wie stellst Du Dir das denn vor? Alle fahren ICE?

Und gerade wenn es in einem Land nicht so gut läuft, wird noch
weniger für den Umweltschutz getan.
Es schließt sich also der Kreis und man kann sagen, daß
Straßenbau sogar bis zu einem gewissen Maße umweltfreundlich
ist.

Ich gebe dir recht, was Umgehungsstrassen anbelangt, die
ueberlastete Ortsdurchfahrten entlasten.

Außer des durchgängigen 8-spurigen Autobahnnetzes möchte ich doch auch gar nicht mehr…

Und hierbei ist noch nicht einnal betrachtet, daß mehr Straßen
weniger Staus und somit weniger Umweltbelastung bedeuten.

Kurzfristig ja. Bis das Angebot guenstiger
Strassenverbindungen durch verstaerkte Nutzung wieder zunichte
gemacht wird. Dann ist das Problem das selbe wie zuvor, nur
auf hoeherem Level.

Wieder eine Ökolüge.
Mehr Straßen bedeuten genauso wenig mehr Verkehr wie ein höherer Benzinpreis weniger Fahrleistung bedeutet.

Der Straßenverkehr wird weiter ansteigen. Wenn man dem nicht Rechnung trägt durch stetigen Ausbau des Autobahnnetzes, stehen wir in 10 Jahren nur noch im Stau. Und das ist der echte Umwelt- und Wirschaftsoverkill.
Durch verstärkte Investitionen in die Bahn wird sich das Problem wohl auch nicht lösen lassen, da Bahnfahren viel zu unflexibel ist. Allein schon in Bezug auf Gepäck.

Ich fahre mit dem Auto keine Kurzstrecken.
Dafür habe ich ein Fahrrad oder meine Füße.

Das finde ich toll. Nur leider sehe ich taeglich den Beweis,
dass das nicht das Normaverhalten in Deutschland ist.

Der Trend geht hin zu langen Strecken.
Wenn ich heute auf der Autobahn fahre, sehe ich fast nur Geschäftswägen. Man muß eben heute mobil sein, um etwas zu verkaufen, da ebenfalls mehr Fokus auf persönlichen Kontakten liegt.
Alle übrigen sind Ostdeutsche auf dem Weg in den Urlaub.

Aber ich verdiene mit dem Auto meinen Lebensunterhalt. Und
daher kann ich dieses ganze Anti-Auto-Gerede natürlich nicht
unbedingt unterschreiben.

Es geht nicht darum, auf Pferdekutschen umzusteigen. Vielmehr
ist ein sinnvoller Einsatz notwendig. In Deutschland wird das
Auto eben zu sehr als Statussymbol gesehen und weniger als
schlichtes Fortbewegungsmittel. Das hat zur Folge, dass die
Tendenz zu immer leistungsstaerkeren Autos geht, wodurch ein
guter Teil der Spareffekte der neuen Motortechnik wieder
zunichte gemacht wird.

Das ist nicht wahr. Ein moderner, leistungsstarker Diesel-PKW fährt überall im 5. Gang hoch. Kein Schalten, kein übermäßiges Vollgas. Also geringer Verbrauch bei mittleren Drehzahlen und daher auch geringere Emissionen als mit einer untermotorisierten Gurke, die ich ständig nur Vollgas fahren muß.

Den Luxus ausländischer Produkte und elektrischem Licht will
jeder, nur daß dabei auch Späne fallen, daß können die Leute
nicht akzeptieren.

Das ist in der Tat traurig. (Ich kaufe keine neuseelaendischen
Aepfel, griechischen Spargel o.ae.)

…aber sicherlich Butter, oder?
Butter, die in Bayern produziert, in Spanien verpackt und dann wieder in Bayern verkauft wird. Und Du erfährst das gar nicht.

Bis dann,

Mathias