Hi Niels!
Alles eine große Öko-Lüge!!!
ein interessantes, solide fundiertes Argument!
Ich beziehe mich mit dieser Quintessenz eines Artikels auf ein Geo Heft aus 1999. Die Nummer habe ich vergessen.
Hier wurde m.E. sehr fundiert die These vertreten, daß sich das Klima auf der Erde in Zyklen von ein paar Hunderttausend Jahren verändert und es keine wirklich stichhaltigen Anzeichen dafür gibt, daß die momentanen Schwankungen nicht ebenhieraus rühren.
1/3 des bayerischen Waldgebietes ist absolut gesund.
Tatsaechlich soviel?!
Ist doch schon mal was.
1985 wurde bahuptet, daß der bayerische Wald im Jahr 2000 abgestorben (!!) sein wird.
Eben alles Panikmache und die große Ökolüge…
In den
restlichen 2/3 gibt es kranke Bäume.
Seit dem Beginn der Messungen 1984 hat sich der Gesamtzustand
des Waldes in Bayern kontinuierlich verbessert.
Was mit Sicherheit nicht zuletzt auf eine umweltfreundliche
Abgaspolitik zurueckzufuehren ist.
Klar. Das ist sicherlich ein Punkt.
Viel größere Probleme für den Waldbestand entstehen uns aus
Monokultur und den hieraus resultierenden Schäden durch
Schädlinge.
Ein weiterer Punkt. Ich gebe dir recht.
Und m.E. ein viel wichtigerer Punkt, als dieses dauernde Lamentieren über den bösen Deutschen, der mit seinem 3L Lupo angeblich zu viel Benzin verbläst.
Klar tue ich das.
Alles, was ich tue, schädigt irgendwie die Natur. Gehe ich
über eine Wiese, zertrete ich Grashalme.
Der Grashalm richtet sich wieder auf. Er ist das gewohnt!
Baue ich ein Haus, fälle ich Bäume…
Was ist wichtiger?
Der Wildkater oder der Mensch?
Frag lieber: Der Komfort des Menschen oder die nackte Existenz
des Wildkaters (von dem es etwas weniger gibt als vom
Menschen)!
O.K. Trotzdem komme ich zu demselben Schluß, natürlich solange der Raubbau an der Natur sinnvoll bleibt.
Extremes Gegenbeispiel ist hier natürlich die japanische Wahlfangpraxis. Das unterschreibe ich nicht. Aber einen Frosch umzusiedeln, um nach 20 Jahren grüner Blockade die Münchner Autobahnumgehung im Westen fertigzustellen, finde ich legitim.
Und Business braucht eben Straßen.
Das ist wieder so eine pauschale Aussage. Als waere dies
allgemeingueltig und auf ewig in Stein gemeisselt! Ein
schoener Hinweis auf die Traegheit des Menschen, seine
Gedanken auf neues auszurichten.
Wie stellst Du Dir das denn vor? Alle fahren ICE?
Und gerade wenn es in einem Land nicht so gut läuft, wird noch
weniger für den Umweltschutz getan.
Es schließt sich also der Kreis und man kann sagen, daß
Straßenbau sogar bis zu einem gewissen Maße umweltfreundlich
ist.
Ich gebe dir recht, was Umgehungsstrassen anbelangt, die
ueberlastete Ortsdurchfahrten entlasten.
Außer des durchgängigen 8-spurigen Autobahnnetzes möchte ich doch auch gar nicht mehr…
Und hierbei ist noch nicht einnal betrachtet, daß mehr Straßen
weniger Staus und somit weniger Umweltbelastung bedeuten.
Kurzfristig ja. Bis das Angebot guenstiger
Strassenverbindungen durch verstaerkte Nutzung wieder zunichte
gemacht wird. Dann ist das Problem das selbe wie zuvor, nur
auf hoeherem Level.
Wieder eine Ökolüge.
Mehr Straßen bedeuten genauso wenig mehr Verkehr wie ein höherer Benzinpreis weniger Fahrleistung bedeutet.
Der Straßenverkehr wird weiter ansteigen. Wenn man dem nicht Rechnung trägt durch stetigen Ausbau des Autobahnnetzes, stehen wir in 10 Jahren nur noch im Stau. Und das ist der echte Umwelt- und Wirschaftsoverkill.
Durch verstärkte Investitionen in die Bahn wird sich das Problem wohl auch nicht lösen lassen, da Bahnfahren viel zu unflexibel ist. Allein schon in Bezug auf Gepäck.
Ich fahre mit dem Auto keine Kurzstrecken.
Dafür habe ich ein Fahrrad oder meine Füße.
Das finde ich toll. Nur leider sehe ich taeglich den Beweis,
dass das nicht das Normaverhalten in Deutschland ist.
Der Trend geht hin zu langen Strecken.
Wenn ich heute auf der Autobahn fahre, sehe ich fast nur Geschäftswägen. Man muß eben heute mobil sein, um etwas zu verkaufen, da ebenfalls mehr Fokus auf persönlichen Kontakten liegt.
Alle übrigen sind Ostdeutsche auf dem Weg in den Urlaub.
Aber ich verdiene mit dem Auto meinen Lebensunterhalt. Und
daher kann ich dieses ganze Anti-Auto-Gerede natürlich nicht
unbedingt unterschreiben.
Es geht nicht darum, auf Pferdekutschen umzusteigen. Vielmehr
ist ein sinnvoller Einsatz notwendig. In Deutschland wird das
Auto eben zu sehr als Statussymbol gesehen und weniger als
schlichtes Fortbewegungsmittel. Das hat zur Folge, dass die
Tendenz zu immer leistungsstaerkeren Autos geht, wodurch ein
guter Teil der Spareffekte der neuen Motortechnik wieder
zunichte gemacht wird.
Das ist nicht wahr. Ein moderner, leistungsstarker Diesel-PKW fährt überall im 5. Gang hoch. Kein Schalten, kein übermäßiges Vollgas. Also geringer Verbrauch bei mittleren Drehzahlen und daher auch geringere Emissionen als mit einer untermotorisierten Gurke, die ich ständig nur Vollgas fahren muß.
Den Luxus ausländischer Produkte und elektrischem Licht will
jeder, nur daß dabei auch Späne fallen, daß können die Leute
nicht akzeptieren.
Das ist in der Tat traurig. (Ich kaufe keine neuseelaendischen
Aepfel, griechischen Spargel o.ae.)
…aber sicherlich Butter, oder?
Butter, die in Bayern produziert, in Spanien verpackt und dann wieder in Bayern verkauft wird. Und Du erfährst das gar nicht.
Bis dann,
Mathias