Hilfe - schwerverletzter (?) Vogel

Übereinstimmung
Salü Wolfgang

ein Jäger hat auf dem Grundstück der Katzenhalterin nichts
verloren und darf auch nicht in der unmittelbaren Umgebung auf
Haustiere schießen.

Selbstverständlich hat ein Jäger n i c h t s auf privaten Gartengrundstücke verloren. Ich las das Ausgangsposting so, dass die Pussi ihre Beute von Aussen angeschleppt hat. Aus der Beschreibung des Vogels schloss ich, dass es um einen Wald- oder Feldvogel handelt. Wenn die Jagd nun im Revier eines Jägers stattgefunden hat, bestand bei zufälliger Anwesenheit des Selbigen durch aus die Gefahr des Abschuss als streunendes, wilderndes Tier.

Dies war eine Warnung, denn leider sind sich viele Katze- u. Hundehalter der Gefahr nicht bewusst.

Eine zu große Katzenpopulation kann Schaden anrichten. Ein
paar Hauskatzen leben aber in aller Regel friedlich mit den
gefiederten Bewohnern der Gegend zusammen. Man geht sich eben
aus dem Weg. Trotzdem muß gelegentlich ein Jungvogel dran
glauben. Aber hast Du eine Vorstellung, was ein paar
Eichhörnchen oder Marder mit irgend erreichbaren Gelegen
anstellen, ohne daß die Vogelwelt der Region ausgerottet oder
auch nur nennenswert dezimiert würde?
Die mit Abstand größte Beeinträchtigung wild lebender Tiere
geht von Menschen mit Ordnungstick aus. Immer noch versprühte
Gifte gegen Wildkraut, aufgeräumte Gärten mit Pflanzen, die in
der Region nichts zu suchen haben, gehören zu den schlimmsten
Existenzbedrohungen nicht nur für Vögel. Sobald ausreichend
Rückzugsmöglichkeiten für Tiere vorhanden sind, können gerne
ein paar Katzen in der Gegend leben, ohne daß irgendeine
Beeinträchtigung der Vogelwelt zu befürchten wäre. Dagegen
gibts in aufgeräumten Gärten auch ganz ohne Katzen nur wenige
Vögel. Zwischen Koniferen, auf Streichholzlänge geschorenem
Rasen und mit allerlei Düngezeugs versautem Boden gibts keine
Existenzgrundlage für wild lebende Tiere.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

In eine ähnliche Kategorie des Ordnungswahns gehört die
Schießwut mancher Jäger. Was auch immer solche Leute zu ihrem
Tun treibt - Lust an Mord oder Macht - eine Notwendigkeit für
die Ballerei gibt es jedenfalls oft nicht.

Siehste und deswegen meine Warnung.

Gruss Walti

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MOD: Persönl. Auseinandersetzung bitte per Mail
Hallo Aia und Yvonne,

wie ihr auch der Brettbeschreibung entnehmen könnt, ist das Forum für sachliche Frage und Antworten zu Tieren da, nicht aber für Meta-Diskussionen (Diskission über die Art wie man miteinander redet) und gegenseitige Verhaltensmaßregeln. Wenn ihr diesbezüglich noch weiteren „Streitbedarf“ haben solltet, seid so lieb und macht es per Mail :wink:)

Grüsslis
Nena

Na ja, im GRunde meinte ich das so. Hab den Kater auch längst
wieder rausgelassen.

Wir Menschen sind ein wenig naturunangepaßt, stimmts?

Nicht nur das, wir verstehen sie überhaupt nicht. Wir wollen sie nach unseren Interessen zurechtdrehen.

Gruß Max

Also, um wenigstens DAS zu klären -
wir wohnen am Ortsrand (dörflich). Unser Grundstück grenzt an ein (dieses Jahr) Maisfeld. Woher die Katze den Vogel hatte, weiß ich nicht. Auch bei uns und bei den Nachvarn wohnt diverses Getier, die Grundstücke sind groß und teils voller Dickicht. Ich weiß, daß hier ein Katzenleben auch Gefahren birgt, wäre todtraurig, wenn einem unserer Tiger was passieren würde (Jäger, Traktor, was immer), denke aber, daß ich ihnen keinesfalls alternativ ein reines Stubendasein bieten will. Insofern ist Deine Sorge unbegründet.

Danke aber für den Hinweis.

Gruß

aia

Kopfschüttel
Überhaupt…es ist ein Vogel .Katzen fressen nun mal Vögel …lass doch der Natur ihren Lauf,kranke und alte Tiere werden in der Natur immer umkommen und der Vogel auf der Treppe findet auch schon seinen „Abnehmer.“
Wir Menschen sind viel schlimmer .Halten Tiere im Stall und essen sie . Katzen jagen wenigstens noch.
Und …wer bringt die ganzen überfahrenen Igel zum Arzt?

Das regelt sich alles schon.

Kosmokatze(jagt keine Vögel )

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Heyhey
…warum verteidigst du dich ?
Deine Entscheidung welchen Weg du wählst.
Jeder Jeck iss anders.

Lieben Gruss
Kosmokatze

Hallo,

Wir Menschen sind viel schlimmer .Halten Tiere im Stall und
essen sie . Katzen jagen wenigstens noch.

Alles eine Frage der Spezialisierung. Es würde mich sicher Überwindung kosten ein Tier zum Verzehr zu töten. An der Fleischtheke mach’ ich mir da selten Gedanken, noch weniger beim Abendessen. Wenn nun so ein jämmerliches Wesen, daß Dein Hausfreak angekratzt hat, vor Deiner Tür liegt springt halt die humane Ader an - was ist daran verkehrt ? Logisch ist die ganze Emotionsecke doch nicht.

Gruss
Enno

Ja, hast recht -

vor allem: wenn ich statt „großer Vogel“ „Maus“ geschrieben hätte, und den Fall haben wir fast täglich, hätte sich kein Mensch aufgeregt. Außer mir, die ich dann immer gleich den Spaten zücke und für ein schnelles Ende sorge, sofern ich kann. Kann ich nicht immer, und heute erst recht nicht.

Danke
Gruß

Aia

(die nacheinander sechs Mäuse in der Küche hatte, aber wir haben sie alle lebend gefangen - Sohn ist Elektronische-Mausefallen-Konstrukteur- und rausgesetzt. Ob sie draußen überlebt haben, wissen wir auch nicht…)

Hi Kleine,

…hoffe, dass meine Monsterchen
sowas NIE tun werden!!! Lebende Mäuse reichen mir schon
gewaltig!!! :smile:

die Monsterchen sind auch gerade groß genug, um Mäuse anzuschleppen - so ein Fasan würde sehrwahrscheinlich umdrehen und die drei nach Hause jagen! *gg*

Cess

Hi,

ich finde es völlig in Ordnung, was Aia getan hat - klar gibt es hinterher immer tausend Ratschläge, was man hätte tun können, klar wäre es schlauer gewesen, das Tier einzupacken und den Tierarzt zu informieren…

Aber hat ihr hier keiner der Motzköppe zugehört? Sie konnte ihn nicht mal anfassen, war panisch, konnte nicht richtig klar denken - auch wenn das vielleicht keiner nachvollziehen kann, sollte man es akzeptieren. Immerhin wollte sie helfen!

Ich war selbst einmal in einer ähnlichen Situation, als eines meiner Versuchstiere (jetzt keine Panik hier, ich habe Verhaltensbeobachtungen gemacht, nix Schlimmes) während der Diplomarbeit plötzlich fast gestorben wäre - der kleine Vampir lag nach dem Füttern eiskalt und fast leblos, Augen auf halb acht im Käfig. Ich wusste nicht warum, ich wusste nicht was tun, ich ließ das arme Vieh einfach liegen und rannte wie blöde durchs Institut (sonntags!)…

Zum Glück war ein Kommilitone da, der tat dann das einzig Richtige: Er packte den Kleinen warm ein, hielt ihn stundenlang in der Hand und zwang ihn regelmäßig, was zu Fressen! (Das selbst zu tun war ich zu der Zeit nicht in der Lage, ich hatte so eine Panik, dass das Tier stirbt - NICHT, weil es dann für meine Versuche weggefallen wäre!, dass ich einfach nichts tun konnte!

Wenn mich vorher jemand in einer ruhigen Minute gefragt hätte, was ich in einer solchen Situation tun würde, wäre ich genauso vorgegangen wie mein Kommilitone!

Also haltet Euch mit Eurer Verurteilung doch bitte zurück, bis Ihr selbst mal in eine Situation gekommen seid, in der Ihr einfach nicht mehr klar denken könnt!

Grüße

Cess

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Nicht, wenn alle drei sich auf ihn stürzen…

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Hallo,
es wäre ganz gut wenn du nochmal gründlich nach dem Vogel suchst.
Denn, wenn die Katze ihn verletzt hat stirbt er mit höchster Wahrscheinlichkeit sowieso, auch wenn es nur eine Hautverletzung ist, die man oft auf den ersten Blick gar nicht sieht.
Katzenspeichel enthält Bakterien, die schon in geringen Mengen durch die verletzte Haut des Vogels dringen und daran stirbt er innerhalb weniger Tage.
Keine Sorge: das gilt nur für Vögel!

Abhilfe bringt nur der Gang zum TA, der dem Vogel dann eine lebensrettende Spritze verpasst.

Fürs nächste Mal dann…

vg jima

Hallo nochmal.

Und wenn Du es schon ansprichst - doch, ich bin jetzt böse…

Das wußte ich doch eh :wink: Aber da Du Dich und Dein Verhalten öffentlich dargestellt hast, mußt Du, neben gut gemeinten Ratschlägen, eben auch mit Kritik rechnen.

So ist das Leben…

F.