Also mein „ahtmungsaktives“ Haus wurde ca. 1915 gebaut,
mit relativ weich gebrannten Ziegeln.
Der Mauermörtel ist ein merkwürdiges Gemisch aus Sand, Kalk und Asche.
Ob da recht viel Zement drin ist, bezweifele ich.
Auch der Innenputz besteht aus solchem Zeug.
Der Außenputz wurde in den Jahren schon mal erneuert, das ist nun ein Kalk-Zementputz.
Das ist wirklich alles staubtrocken.
Allerdings steht es mit der Wärmedämmung nicht zum besten.
Grüße, Steffen!
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vermutlich ist damit die feuchtigkeitsaufnahme- und abgabefähigkeit verschiedener materialien gemeint.
alte putze (lehm!) können wesentlich mehr feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben als beton; holz (fussboden und möbel), anstriche wie kalk, leimfarben, matratzen (rosshaar!), alle die früher verwendeten materialien nehmen viel mehr wasserdampf auf als das folierte und geschäumte plastikzeugs heute.
atmungsaktiv habe ich im zusammenhang mit dispersionen auch schon gehört, es soll quasi der feuchtigkeit einen durchgang zum putz drunter erlauben, so dass die dispersion nicht wie folie an der wand klebt. wie das aber funktionieren soll … keine ahnung. kunststoff ist es und bleibt es.
alte putze (lehm!) können wesentlich mehr feuchtigkeit
aufnehmen und wieder abgeben als beton; holz (fussboden und
möbel), anstriche wie kalk, leimfarben, matratzen (rosshaar!),
alle die früher verwendeten materialien nehmen viel mehr
wasserdampf auf als das folierte und geschäumte plastikzeugs
heute.
Hi!
Ja, da ist was dran.
Ich habe bei mir in dem alten Haus meine Wohnung vor einigen Jahren komplett neu gemacht.
Dabei habe ich ganz bewusst und auch aus Kostengründen wieder mit den Materialien gebaut, wie das früher gemacht wurde.
Das war zwar ganz schon zeitaufwändig, mit den alten Ziegeln eine halbwegs gerade Wand zu mauern, die alten Deckenbalken auszugleichen, neue Dielen zu verlegen, die Holzfenster zu restaurieren, die Innenwände an den Balken des Fachwerkes mit Kalkputz neu verputzt usw…
Wenn ich hier lese, wird ja fast täglich über Schimmel geklagt,
das Problem habe ich überhauptnicht, auch wenn ich mich garnicht an irgendwelche Lüftungsregeln halte.
Ich denke, die Bauweise des Hauses hat da einen grösseren Einfluss, als allgemein gedacht wird.
Ich weiß nur nicht, wie ich das mal irgendwann hinbringe, diese Eigenschaft mit einer ordentlichen Wärmedämmung zu verbinden.
Aber wenn alle Winter so werden, wie dieser, ist das vielleicht garnicht mehr nötig.
Hallo Dagmar,
genau das Problem habe ich im Moment auch.
Man kann doch niemals das Lüftungsverhalten des Mieters überwachen.
Auf meine Frage an den betroffenen Mieter, ob er denn ausreichend lüften würde, kam die Antwort,immer ausreichend gelüftet.
Wo er denn seine Wäsche trocknen würde, immer in der Wohnung !!!
Ob er denn morgens nach dem Baden oder Duschen im Bad das Fenster öffnet. Antwort - Nein das geht nicht, muss ja zur Arbeit!!!
Dann sehe ich mir die Bäder der restlichen Wohnungen an. Keine Spur von Schimmel. Dann überleg ich mir so, das ja der Vormieter nie solche Probleme hatte.
Wir haben schon mehrmals den Schimmel bei Ihm entfernen lassen.
Habe bald die Nase voll.
Es liegt nicht immer am Haus.
Gruss Netti
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Dabei habe ich ganz bewusst und auch aus Kostengründen wieder
mit den Materialien gebaut, wie das früher gemacht wurde…
Das war zwar ganz schon zeitaufwändig,
tja, da könnte zu grübeln beginnen. einerseits löst man ein problem (z.b. beton spart arbeitskosten, plastik-möbel das holz und polyester die wolle) - und handelt sich ein neues ein, das man wieder lösen muss …
Ich weiß nur nicht, wie ich das mal irgendwann hinbringe,
diese Eigenschaft mit einer ordentlichen Wärmedämmung zu
verbinden.
man nachbar konnte (ähnlich wie du beim fachwerkhaus) aus denkmalschutzgründen keine aussendämmung anbringen. die fachleute vom denkmalamt haben ihm dann irgendwelche ganz spezielle ziegel, die aussahen wie gepresster torf oder kokosfasern, empfohlen, die er innen an den mauern aufgebaut hat. sie waren so ca. 15 cm stark, d. h. um dieses mass wird der raum dann kleiner. interessiert es dich? dann frage ich mal beim nachbarn nach, welche ziegel das waren.
man nachbar konnte (ähnlich wie du beim fachwerkhaus) aus
denkmalschutzgründen keine aussendämmung anbringen. die
fachleute vom denkmalamt haben ihm dann irgendwelche ganz
spezielle ziegel, die aussahen wie gepresster torf oder
kokosfasern, empfohlen, die er innen an den mauern aufgebaut
hat. sie waren so ca. 15 cm stark, d. h. um dieses mass wird
der raum dann kleiner. interessiert es dich? dann frage ich
mal beim nachbarn nach, welche ziegel das waren.
Nein, das ist nicht so, wie Du denkst.
Ich habe kein denkmalgeschütztes Haus, und Fachwerk ist nur in den Innenwänden der oberen Etage.
Wenn mal Wärmedämmung angesagt ist, dann wird das außen angebracht, weil der Außenputz stellenweise schon wieder leichte Mängel aufweist.
Trotzdem vielen lieben Dank für das Angebot, das wäre aber für mich mit viel mehr Aufwand verbunden, als eine Außendämmung.
mir ist beim lesen aufgefallen - der begriff „ausreichend“ lüften ist ja nun nichtssagend ohne ende - da er subjektiv ausgelegt wird.
ich weiss nun nicht obs sinn machen würde - aber wäre ich vermieter - ich würde wohl eine art ratgeber in sachen lüften dem vermieter mitgeben. - passend zur art der wohnung in grösse und form etc.
bekannte von mir haben sich selbst ein haus gekauft für immerhin 650.000,–. und überall schimmel - div. male habe ich gesagt, ihr lüftet wohl nicht genug… doch ne klar lüften se genug…*ham se gesagt
aber dann kams am ende doch dick, dass doch mal überdacht wurde - und siehe da - die pennen bei offenen zimmertüren und alle fenster zu, morgens kein lüften und immer eine mindestwärme (fussbodenheizung)
plus wäsche trocknen etc. - was für mich schon am blödheit grenzt ist für das paar (ärzte*g) ne totale überraschung*g -
sprich - dass 5 min lüften nunmal nicht ausreicht und das haus (200qm) dennoch nicht auslkühlt wenn man ne stunde lüftet…
nun haben se regeln aufgeschrieben und so langsam hält man sich dran und siehe da…der schimmel hat ein ende…
schwere geburt wie ich fand - aber viele menschen sind so und brauchen klare deutliche exakte anweisungen, weil sie nicht übertragen können was anderen logisch erscheint.
naja, des wollte ich mal so loswerden (kenne da noch mehr kadidaten in sachen lüftungsblödheit*g)
deshalb würde ich sicher genauestens besprechen wie sie vorgehen müssen - mit fallbeispielen, zeiten, jahreszeiten, heizungsgewohnheits- unterschieden und weiss ich was - praktisch idiotensicher*gggg
wie gut, dass ich nicht vermiete:wink: (für mich und die evtl. mieter*g)
Hallo
Du hast es schon richtig erfasst, die berühmten „atmenden Wände“ im Sinne von Luftaustausch gibt es nicht. Es findet so gut wie gar kein Luftaustausch durch die Wände statt.
Wichtig für ein angenehmes Raumklima ist vor allen die Fähigkeit Feuchtigkeit Auf- u. Abzugeben (Sorptionsfähigkeit) und diese Fähigkeit besitzen vor allem alte Baustoffe.
Sehr gut ist hier Lehm,Kalk,Holz(Naturbelassen)…
Problematisch sind Gips,Laminat,Kunststoffe,Dispersionen… hier geht die Feuchtigkeitsaufnahme gegen null.
Werden daher neue Häuser ausschließlich mit „modernen“ Baustoffen gebaut heißt es oft, das Haus ist zu dicht, da atmet nichts, es gibt Schimmel.
Ursache ist aber nicht der Luftaustausch (spielt natürlich auch eine Rolle) sondern die Verwendung zu vieler „schlechter“ Baustoffe.
Übrigens ob die Wand eine Außendämmung hatt oder nicht ist daher völlig uninterresant.
Gruß MIchael
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