Hochwertiges Futter?

hallo,

hochwertiges katzenfutter erkennt man schon mal daran, dass in der inhaltsliste ziemlich viel tierische erzeugniss vermerkt sind. sobald aber zucker erwähnt ist, dann bitte finger weg, wenn man nur hochwertiges futter haben möchte.

in den meisten gängigen nassfutter und/oder trockenfutter sind höchstens mal 10% tierische erzeugnisse verarbeitet, plus zucker und getreide und, und, und,. der rest ist teilweise nicht so katzentypisch.

dann muss man aber auch beachten, was nimmt die katze freudig an futter entgegen. das kann von frühjahr bist herbst und winter unterschiedlich sein.

freigänger sollten eine andere futterzusammensetzung erhalten wie die reinen stubentiger.

die eine katze will das so und die andere wieder nicht.

man kann da endlos diskutieren und ausprobieren, und ausprobieren und so weiter und sofort.

gruss

manfred

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sophie,

man erkennt es ganz einfach am prozentanteil des „rohanteil“ oder „rohprozent“. die günstigen futter haben meist 5-7 Prozent Rohanteil. die hochwertigeren haben so um die 10 prozent.

lass dich nicht verrückt machen. wir wechseln auch unser futter ab und zu ab. so haben die miezen auch abwechslung.

wir haben zum beispiel ein teures trockenfutter (hill´s) aber dafür ein super billiges nassfutter von penny. das lieben unsere beide. und ihnen gehts prächtig !!

liebe grüße
silke

Ich suche nach einem, wovon der Kot seinen markanten „Geruch“ verliert! Denn ich war schon beim Doc, hatte angst, dass was mit der Mietz net stimmt, aber liegt am Futter, der konnte mir keines nennen und meinte ausprobieren… Hat jemand Erfahrungen mit Futter, dass den Kot nicht stinken lässt. Ich meine nicht nur meinetwegen, die Mietzen hassen das erstrecht, ich merke es ihnen förmlich an. Lieben super Dank für eure Hilfe!!!

Ich bestelle Futter bei den folgenden Online-Shops:
http://www.cats-country.de
http://www.sandras-tieroase.de

Ich kaufe die Produkte, die auch die kleinen Dosengrößen haben, nehme sehr viel 156-g-Dosen und 70-g-Beutel. Mein Schatz mag es einfach nicht, wenn eine angebrochende Katzenfutterdose im Kühlschrank steht. Jede Katze kriegt also eine halbe Dose am Abend oder einen Beutel. Mein Kater, der früher sehr oft übel riechenden Durchfall hatte, hinterlässt seitdem deutlich besseren Kot im Klo.

Bis denne
Schnoof

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hallo lieber kollege,

ich hab diesen artikel aufmerksam verfolgt und gebe dir und deiner ausführung recht und find es es erstaunlich wie du dich verteidigst. ich hätte mich spätesten bei der aussage das wir nur grundkenntnisse in tierernährnug usw. haben mächtig aufgeregt.

ich finde es immer erstaunlich das nicht tiermediziner so gut über unser wissen und unsere ausbildung bescheid wissen.

deine meinung über das halbwissen aus dem internet teile ich mit dir, damit hab ich täglich zu kämpfen.

es gibt einfach leute die absolut „beratungsresistent“ sind, sie meinen „fachbücher“ zu kennen. ich bezweifele aber das sie richtige fachbücher kennen. bei eine stückpreis von 200 euro und mehr hört doch das streben nach wissen auf.

also ein sternchen von mir für deine mühe die du dir hier machst.

lieben gruß

mtb

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Sag’ das doch gleich… Dann hätten wir uns die Grundsatzdiskussion ersparen können :wink:
Versuch’s mal mit indoor von Royal Canin oder den Diäten von Proformance, hat eine Freundin von mir sehr sehr gute Erfahrungen mit gemacht!
Liebe Grüße und guten Appetit den Stinkern

Archie

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hallo lieber kollege,

Hallo mtb!
Ich denke nicht, dass Du mein Fachwissen beurteilen kannst oder welche Bücher/Abhandlungen ich lese!
Bei Deinen Aussagen fehlten stets Beweise oder Ausführungen!
Deswegen hat Dich KEINER ernstgenommen. Visitenkarte hochhalten zählt nicht!
Archie ist Tierarzt, hält selber Tiere und Begründet seine Aussagen!
Deswegen konnte eine Diskussion überhaupt erst entstehen.
Das Du bei einem Futtermittelunternehmen beschäftigt bist, kannst Du ruhig mal offen sagen. Dann wissen die Leute, wie sie Dein Statement werten können.
Dann ist das Unternehmen, in dem Du arbeitest, auch noch in einen handfesten
Futtermittelskandal verwickelt…
Verursacht durch verunreinigten Reis…Tiere haben ihr Leben gelassen deswegen!
Hinter der Futtermittelindustrie steckt eine INDUSTRIE!

Hier stehen ganz klar wirtschaftliche Aspekte im Vordergrund!!!
Das Geschäft ist Millardenschwer! Hier geht es ums Geldverdienen.
Das Wohl des Tieres steht dabei allerhöchstens an zweiter Stelle.

Gruß Marah

Liebe Marah!

Es handelt sich hierbei doch eher um eine Grundausbildung in
dem Bereich Ernährungsphysiologie.
Ein „normaler“ Tierarzt hat keine Ernährungsphysiologische
Fachausbildung.

Es ist interessant, wie viel Du über eine Ausbildung weißt, an die Du Dich nie herangewagt hast und ich bin mir nicht sicher, daß Deine homöopathische Ausbildung Dich dazu qualifiziert, Dich als Tier-Ernährungsphysiologe zu bezeichnen. Abgesehen davon halte ich 6 Semester für mehr als nur Grundausbildung. Wie lange dauert denn Deine Ausbildung in Ernährungsphysiologie, Biochemie, Physiologie, Futtermittelkunde?

Ich bitte Dich! Halt Deine Nase mal an Whiskas/Sheba/u.s.w.
und dann an ein relativ hochwertiges Futter.
Hochwertige Futtersorten werden von Katzen teilweise deutlich
abgelehnt und wenn Du dann daran riechst, fällt Dir auf das
der Geruch weniger stark ist, obwohl deutlich mehr Fleisch enthalten
ist.Man muss erst mit Billigfutter mischen um eine gewisse Akzeptanz
zu ereichen. Jetzt sag mir nicht das tierische Nebenprodukte und
pflanzliche Phasern, sooo toll riechen!

Ich füttere meine Katzen seit ich sie habe selber - und daß sind mehr als zwei Jahrzehnte - mal mit dem einen, mal mit dem anderen! Hochwertiges Futter riecht nicht weniger angenehm als manche der Billigsorten. Allerdings gibt es auch so richtig stinkiges Futter, auf das ich dann gerne verzichtet habe! Futter mit Soße riecht stärker als gepreßtes Futter und hochwertiges Trockenfutter riecht gut genug, daß meine Mutter es essen wollte (allerdings leidet sie an Alzheimer). Das Dosenfutter hat sie gegessen - bis wir dahinter gekommen sind und die Dosen versteckt haben…

Ein berühmter Lockstoff
ist z.B. Baldrian - wird aber nicht verfüttert…

Ne, die zaubern diese Lockstoffe in ihren Reagenzgläsern,
damit diese
auch für die Massenproduktion geeignet sind.

Jedes Futtermittel kann jederzeit von den anderen Firmen eingekauft, analysiert und nachgebaut werden! Wenn eine Firma einen Lockstoff bauen würde, der andere benachteiligt, würden diese Zeter und Mordio schreien, es gäbe einen riesigen Skandal und die Firma ginge schneller Pleite als Du gucken kannst! Außerdem müssen die Zusatzstoffe angegeben werden und Futtermittel werden von unabhängigen Instituten kontrolliert. Das Ganze ist eine Verschwörungstheorie, die jeglicher vernünftigen Grundlage entbehrt - wie die meisten Verschwörungstheorien - aber den kleinen alternativen Futtermittelfirmen einen leicht verbesserten Markt beschert…

Die Bezeichnung Tierarzt [Sie) garantiert eine lange Ausbildung,

Das stimmt allerdings! Sehr lange Ausbildung!

Und was ist schlecht daran? Am Ende dieser Ausbildung bin ich zumindest in der Lage, mich mit wissenschaftlichen Erkenntnissen auseinanderzusetzen und verschiedene Standpunkte neutral nach ihrer Plausibilität abzuwägen, anstatt zu glauben, was im Internet an populistischenm Halbwissen veröffentlicht wird!

Die Wissenschaft wird anhand von Studien definiert.
Diese Studien müssen finanziert werden. Es steht also ein
Geldgeber dahinter.
Wenn man eine Studie qualitativ bewerten möchte, sollte man
die Hintergründe
der Studienfinanzierung kennen.

Richtig, Studien kosten Geld - aber viele Studien werden vom Staat finanziert, Untersuchungen werden durch offizielle Stellen beauftragt, Datenmaterial kommt durch behördliche Untersuchungen zusammen, ähnliche Studien laufen an verschiedenen Forschungsinstitutionen in verschiedenen Ländern und bringen trotzdem das gleiche Ergebnis, Fachwissenschaftler lesen Veröffentlichungen und werden hellhörig, wenn Ergebnisse falsch erscheinen! Oder sind wir weltweit alle korrupt und reich, weil wir uns von Futtermittelfirmen bestechen lassen, die arme Tierbesitzer in die Irre führen wollen?

Ausserdem kann die Wissenschaft noch nicht jeden Vorgang klar
entschlüsseln

Die Homöopathie aber auch nicht - bzw. sie läßt sie außer Acht, weil sie einen ganz anderen Heilansatz hat!

und einige Aspekte werden leider komplett ausgelassen.

Wie in der Homöopathie auch!
Es gibt unter guten klassischen Homöopathen einen gemeinen Spruch mit viel Wahrheitsgehalt: Hahnemann (Begründer der Homöopathie - für die nicht-Homöopathen unter uns) ist auch gestorben…

Im großen und ganzen kann man der Wissenschaft vertrauen, man
sollte aber gewisse
Dinge nicht unbedingt als Tatsache hinnehmen oder zumindest
hinterfragen!

Dann tu das doch bitte auch mal mit den nicht wissenschaftlichen Erkenntnissen, an denen Du uns teilhaben läßt!

Meine Angriffslustigkeit, unter der Du gerade leiden musst

-), beruht auf eigenen Erfahrungen! Ich habe einige Tiere

gehabt und einige Tierärzte kennengelernt.
Ausser einer Tierärztlichen Klinik in Duisburg, die übrigens
einen hervorragenden
Chirurgen hat, und meiner jetzigen Tierärztin sind da viele
nicht gut weggekommen! Es wurden verschiedene Krankheiten,
grundsätzlich, viel zu sehr pauschalisiert und nicht genügend
auf das Gesamtbild des Tieres geachtet.
Ich lerne zwar Homöopathie, lasse aber niemals den
veterinärmedizinischen Aspekt einer Krankheit aus.
In einem Homöopathischen Lehrinstitut, wird vor jeder Stunde
gepredigt, in schwierigen Fällen einen Tierarzt mit
einzubeziehen.

Da Du noch keine Praxis hast, wird es Dich vielleicht interessieren, daß es nicht nur der Aspekt „krankes Tier“ ist, den ein TA zu beachten hat, wenn jemand mit einem Patienten in die Praxis kommt. Da ist die Erwartungshaltung des Tierbesitzers - manche möchten einfach nur das Tier loswerden, manche wollen sofortigen Erfolg, manche eine Riesen-Show! Dann sind da die Fähigkeiten und Möglichkeiten der Besitzer; nicht jeder kann alle zwei Stunden sein Tier versorgen, Spritzen geben, täglich zum TA oder teure Untersuchungsmethoden bezahlen! Und es ist auch garnicht das Ziel, jedesmal am Ende eine schlüssige Diagnose zu erreichen - wichtig ist, daß das Tier wieder gesund wird! Und manchmal wird es das auch nicht - vielleicht, weil unser Wissen nicht ausreicht, vielleicht, weil der Besitzer trotz genauer Anweisungen etwas falsch gemacht hat, die Medikamente nicht geben konnte oder Veränderungen nicht rechtzeitig gesehen hat, vielleicht aber auch, weil das CT oder MRT zu teuer, zu weit weg oder einfach nicht möglich war! Die meisten TÄ sind keine Homöopathen und müssen deshalb keinen gesamtheitlichen Ansatz sehen! Sie sehen das betroffene Organsystem und versuchen, es mit allopathischen Mitteln zu heilen. Meistens gelingt das, und dafür ist es völlig unerheblich, ob ein Tier nun Phosphorus-Typ ist, mehr zu Nux vomica neigt oder (der arme Besitzer) mehr dem Sulfur-Typ entspricht! Ganz abgesehen davon wirst Du mir Recht geben, daß eine homöopathische ganzheitlichen Typen-Anamnese ca. zwei Stunden Befragung des Besitzers kostet und danach noch etliches an Repertorisieren. Deshalb gehen auch viele Homöopathen zunächst mit einfachen „bewährten Indikationen“ an die simpleren Fälle (Ja - ich kenn mich aus, ich habe Metzler und Kent zu Hause und weiß, wie ich sie benutzen kann! Ich arbeite mit klassischer Homöopathie seit mehr als 10 Jahren und kenne ihre Vorteile, Möglichkeiten und Grenzen)

Ich wiederhohle nicht blind irgendwelche Halbwahrheiten,
sondern sitze
fast jeden Tag stundenlang über Fachliteratur und forsche im
Internet.
Natürlich stoße ich an meine Grenzen, vorallem was
englischsprachige Fachliteratur angeht, mit der Du mich jetzt
wieder großzügig versorgt hast.;->

Und da kommen wir zum Hauptproblem: die Sprache der Wissenschaft ist nun mal Englisch! Wenn Du also diese Grenzen nicht überschreiten kannst, ist es nicht korrekt, mir und meinen Kollegen Engstirnigkeit vorzuwerfen, weil wir intensiver informiert sind und anhand anderer Informationen zu anderen Schlüssen kommen als Du!!!
Ganz abgesehen von dem Einwand, der vom Kollegen mtb kam, daß richtige Fachliteratur teuer ist. DVG-Listen, NRC-Normen und tierernährungsphysiologische Fachbücher (Kirchgessner, Meyer & Zentek u.A.) wachsen nicht auf Bäumen.

Auch die Kenntnisse über Rohfütterung haben enorm an Qualität
gewonnen und die medizinische Versorgung und die
Grundeinstellung gegenüber Tieren hat sich unglaublich
verbessert.

Richtig - und wenn Du Dir mal die Anweisungen für BARFen richtig durchliest, bekommst Du dort eine Menge Anweisungen, welche Kräuter, Gemüse und Pülverchen Du wann Deinem Tier zusätzlich zu dem Fleisch zu geben hast! Aber über Vitaminzusätze im Fertigfutter wird geschimpft - daß ist eine unglaubliche Doppelmoral! Auch die Leute, die diese Mineralstoffmischungen, Kräuterextrakte und Vitaminpulver verkaufen, stellen eine Industrie dar, ganz abgesehen von den Büchern und Seminaren, die sie für gutes Geld zur Verfügung stellen.

Meine Katze bekommt keinerlei Medikamente oder Zusätze!

Dann BARFst Du falsch

Als ich noch das Urinary gefüttert habe, habe ich mit
Glycosaminoglykan ergänzt.

Und was FÜTTERST Du heute?

Nun zu der Sache selbst:

Schlechtes Futter wirkt sich zuerst auf den Verdauungstrakt
aus.
Die sekunddär betroffenen Organe, die der Entgiftung des
Körpers dienen, sind:
Leber; Pankreas;

Das (oder der, manche sagen auch die, weil -drüse) Pancreas ist ein rein sezernierendes Organ -
der exokrine Pancreas produziert Verdauungssekrete, der endokrine Pancreas produziert Hormone zur Steuerung der Energieversorgung (Glucagon-Vorstufen, Insulin…) -
und dient nicht der Entgiftung, da er gar keine Zellen hat, in denen Stoffwechselprodukte umgeformt werden.

Nieren; Haut;…
Diese organischen Zusammenhänge werden in der Veterinärmedizin
nicht genügend beachtet.
Vitamine und Enzyme werden durch den Garprozess zerstört oder
verändert, da
das Tier aber auf diese angewisen ist werden diese dann
künstlich zugesetzt.
Man weiß aber noch nicht genau ob diese, dann noch so günstig
wirken, wie in dem
Ursprunglichem Zusammenspiel der rohen Nahrung.
Um dem Vitamin in der ursprungsform gerecht zu werden, muss
man evtl. andere Stoffe hinzufügen und dann auch noch die
Menge bestimmen.
Fachbegriffe wie Bioverfügbarkeit und Bioäquilenz sollte man
beachten, um diese Aussage nachvollziehen zu können.
Ein Beispiel:
Öle, die man zur Futterergänzung beifügt, benötigen im Körper
einen gewissen Kalziumspiegel um überhaupt verwerten werden
zukönnen…
Also wird zusätzlich noch Kalzium ins das Futter gemischt, das
dieses Zusammenspiel der Inhaltsstoffe aber ein sehr sensibles
ist…

Richtig - das Zusammenspiel ist sehr sensibel! Bei manchen Nährstoffen bewegt man sich in der Größenordnung von Mikro- oder Nanogramm, was den Bedarf pro Tag und Tier angeht. Wer, glaubst Du, kann das wohl besser abwiegen: eine Produktionsfirma, die durch die großen Mengen, die sie produziert, in den Grammbereich gelangt, oder der Tierhalter, der versucht, daß Futter zu Hause artgerecht zuzubereiten? Die Futtermittelfirma untersucht die ankommenden Einzelkomponenten auf ihre Zusammensetzung, damit sie weiß, was ergänzt werden muß - wie soll das ein Tierbesitzer durchführen? Wieviel Kalzium und Magnesium, Phosphor, Jod und Selen braucht Deine Katze pro Tag, und wieviel davon ist im Fell, wieviel im Skelett, wieviel im Muskel der Beutetiere, die Du verfütterst? Wie hoch ist die Bioverfügbarkeit der verschiedenen Mineralstoffe bei der Katze - und wie ist gerade ihre Resorptionslage? Hat sie Würmer, Durchfall, einen Virus? Das alles fließt da mit ein, wenn Du sie optimal füttern willst! Die Fehlerquote bei selbst gekochten Diäten ist wesentlich höher als bei kommerziell hergestelltem Futter - einer der angegebenen Artikel bezieht sich darauf.

Das ist als ob jemand dir einen Tisch vollpackt mit
Lebensmitteln die dein Körper benötigt, das alles durch
Zusatzpräparate ersetzt, und dann sagt:
Das ist alles was Du brauchst…

Würde vielleicht nicht so gut schmecken, wäre aber wahrscheinlich gesünder…

Fertignahrung bietet keinen artgerechten Ersatz für das Kauen
von Knochen

Du hast doch gerade gegen die tierischen Nebenprodukte gewettert, warum willst Du jetzt Knochen in der Nahrung? Ich war es, der gesagt hat, die Nebenprodukte (Knochen, Fell, Innereien) sind notwendig!

und die optimale Pflege für Zähne und Zahnfleisch ist somit
nicht gewährleistet!
Schon beim Kauvorgang selbst beginnt die Verdauung.
Beim Zerkleinern von rohem Fleisch entsteht wesentlich mehr
Speichel.
Dieser beinhaltet Stoffe wie Muzin (Schmiermittel) und Ptyalin
(ein stärkespaltendes Enzym).
Hunde und Katzen produzieren Magensäure hauptsächlich während
des Fressens.
Der im Maul beginnende Verdaungsvorgang, die Konsistenz und
inhaltsstoffliche Beschaffenheit der Nahrung spielt also von
Anfang an eine sehr wichtige Rolle.
Der Stoffwechsel eines Tieres ist eine sehr sensible
Angelegenheit und deswegen auf artgerechte Fütterung
angewiesen.
Die Natur gibt vor, was für das Tier optimal zusammengesetzt
ist und in welcher Form.

Hunde und Katzen kauen nicht wie Menschen! Sie haben ein Scherengebiß, was bedeutet, sie zerschneiden ihre Beute mit den Backenzähnen (die keine Kaufläche zum Zermahlen haben) und schlingen die abgetrennten Bissen komplett runter.
Dem Hund fehlen Verdauungsenzyme im Speichel ganz (Breves et al., 2000; Ewe und Karbach, 1993; Lehmann und Hellwig, 1998; Nickel et al., 1987; Young et al., 1994), der Katze genauso!!!
Die Verdauung findet bei der Katze also erst im Magen statt. Außerdem spaltet die alpha-Amylase (Ptyalin ist ein veralteter Ausdruck) nur Stärke zu Polysacchariden, die in der Hunde- und Katzenernährung eher eine geringe Bedeutung hat (ja, ist in Getreide, weiß ich, stellt aber kaum einen Energielieferanten für Fleischfresser dar).
Salzsäure wird im Magen sezerniert als Reaktion auf Anblick und Geruch von Futter und nach dem Füllungszustand des Magens.

Es gibt in jeder Ernährung einen gewaltigen Spielraum zwischen marginal ausreichend (der Organismus stirbt nicht an dem Mangel), ausreichend (alle Stoffwechselvorgänge laufen optimal, der Organismus bekommt so viel Nährstoff, wie er auch verbraucht),
optimal (alle Stoffwechselvorgänge sind gedeckt und der Körper kann einen Speichervorrat anlegen) und
Überversorgung (u.U Vergiftung).
Ich bin der Ansicht, daß die Futtermittelproduktion im großen Stil diese Versorgung mit Mineralstoffen gleichmäßiger und zuverlässiger gewährleisten kann als die Fütterung selbstgekochter oder selbst zusammengestellter Mahlzeiten. Gerade weil es sich um ein sensibles System handelt, ist meines Erachtens der Selbst(tier)versuch ein gefährliches Spiel! Es gibt mitterweile viele Erkenntnisse über die Bedürfnisse und Erforderlickeiten von Hund und Katze, die in die Herstellung von Fertigfutter mit einfließen, die aber dem Otto-Normal-Fütterer nicht bekannt sind! Die Gefährdung von Tier - und auch Mensch - durch Bakterien, Viren und Parasiten bei der Aufnahme rohen Fleisches oder Fisches sind hinreichend untersucht und dokumentiert (s. weitere Quellenangaben). So ist z.B. der Anteil von Amerikanern, die sich mit dem Fischbandwurm infiziert haben, drastisch gestiegen, seit Sushi dort so modern ist. Vergleichbare Untersuchungen liegen vor über Tier-Populationen, in denen roh gefüttert wird. Und die Behauptung, die Magensäure der Fleischfresser wäre aggressiver als unsere und würde deshalb die Mikroorganismen umbringen ist schlicht und ergreifend falsch! Sonst könnten Hunde und Katzen keine Bandwürmer und andere Endoparasiten haben!

Dennoch gibt es auch bei Rohfütterung Dinge, die der Mensch
unbedingt wissen und beachten sollte:
Die Möglichkeit für Ruhephasen nach der Fütterung mit
rohem/gegarten Fleisch sollte unbedingt gewährleistet sein!
Der Darm muss Zeit haben sich zureinigen und zuentleeren, denn
Fleischreste wirken karzinogen (eine Studie an Menschen hat
dies belegt).

Eine Darmpassage dauert 24 - 48 Stunden - wie lang soll das arme Tier denn ruhen? Katzen (ausgenommen Großkatzen) sind Beutegreifer, die nicht nach ihrem Hunger jagen, sondern immer jagdbereit sind und schon vor dem nächsten Abfall des Blutzuckerspiegels ihren nächsten Jagdzug machen. (Hunde und Großkatzen jagen dagegen nur, wenn sie Hunger haben)
Deshalb ist es für eine Katze völlig unmöglich, Ruhe zu halten, bis sich der Darm vom Fleisch gereinigt hat! Außerdem ist ein leerer Darm überhaupt nicht physiologisch - der Darm ist (außer nach einem üblen Durchfall) immer zu einem guten Teil gefüllt! Die Darmflora braucht nämlich auch dauernd Nahrung - nicht nur einmal am Tag, sondern immerzu, sonst geht die den Bach runter! Dann gibt es Fehlgärungen, Pilzbefall und andere nette Probleme, weil die „positiven“ Darm-Mikroorganismen die „negativen“ nicht mehr in der Waage halten können!

Wenn man diese Ruhephasen ermöglicht, besteht allerdings
keinerlei Gefahr!!!
Man muss hierbei beachten, dass die Tiere eine enorme Menge
Fleisch aufnehmen und sie sich in der Natur danach zur Ruhe
betten (siehe Löwen).

Löwen sind Großkatzen, die sich im Verhalten ganz entschieden von unseren Hauskatzen oder Wildkatzen unterscheiden (s.o.)

Ein Zitat:
Ausserdem sind die Systeme von Fleischfressern nicht an die
ständige Anwesenheit
von Salzsäure im Magen gewöhnt, die sich durch häufige
Fütterung bildet.
Das Zwischenzeitliche Aussetzen der Fütterung ist grundlegend,
um die Gesundheit
beim Fleischfresser zu erhalten!
Don Hamilton

Haus- und Wild-Katzen machen 12 - 20 Jagdzüge in freier Natur, nicht jeder ist erfolgreich, aber sie brauchen zum Überleben 5-7 Mäuse pro Tag. Bring das mal in Einklang mit diesem Zitat! Katzen fressen physiologischer Weise öfter in kleinen Portionen, die legen sich die Mäuse nicht zu Seite bis sie zum Abendessen eine gute Portion zusammen haben :wink:

Bei Fütterung mit Fertigfutter ist eine Sättigung, die mit der
der Rohfütterung erzielt wird, so gut wie unmöglich.
Also kann man diese Ruhephasen nicht optimal gewährleisten (es
sei denn die Möbel sind kratzfest und man hat Nerven aus
Stahl).

Viele Katzen kriegen einmal täglich Futter - manche teilen es sich ein, manche fressen alles auf einmal. Ob sie danach eine Ruhephase einhalten möchten, liegt eher bei ihren persönlichen Präferenzen als bei ihrem Freßverhalten, aber hungrig stehen nur die wenigsten Katzen von ihren Futternäpfen auf - sonst wäre es z.B. nicht möglich, Trockenfutter über Tag stehen zu lassen!

Tiere die Vernünftig auf Rohfüterung umgestellt wurden,
fressen sich satt und werden danach zufrieden ihren
Schalfplatz aufsuchen.

Das tun Tiere, die mit Fertigfutter gefüttert werden, auch!

Bei dem sogenannten Minibarf (20%rohes Fleisch) muss der
Tierbesitzer diese Ruhephase kontrollieren, indem er die
nächste Fütterung erst Stunden später ansetzt und keine
Höchstleistung (Spielen) verlangt, bis die grobe Verdaung
abgeschlossen ist.

S.o. - Verdauung ist ein kontinuierlicher Prozeß und wird nicht einfach abgeschlossen! Diese Theorien klingen toll und professionell, entbehren aber jeglicher anatomischer, physiologischer und ernährungsphysiologischer Grundlage!

Jetzt zu LUTD:

Es heißt FLUTD (feline lower urinary tract disease)

Nierenerkrankungen sind nur schwer behandelbar und das
zerstörte Gewebe ist nicht
mehr zu retten.

Zum ersten braucht der Organismus nur ca 30% der tatsächlichen Nierenkapazität,
zum zweiten können sich nicht vollständig zerstörte Nieren mit der Zeit regenerieren, wenn das störende Agens beseitigt ist,
zum dritten sind Nierenerkrankungen, sofern es sich nicht um Nierenversagen handelt, ziemlich gut zu behandeln und diätetisch zu unterstützen

Deswegen muss man unbedingt vorbeugen.

Trockenfutter ist für die Nieren nur schwer zu ertragen, da
sie härter arbeiten müssen um dem Wasserhaushalt des Tieres
auszugleichen.
Um diese Aussage genau zu verstehen müsst ihr das Organ Niere
und ihre Aufgaben kennen.
Katzen trinken, von Natur aus, sehr wenig Wasser da sie
Feuchtigkeit hauptsächlich durch ihre Beutetiere aufnehmen.

Deshalb ist in kommerziellem Futter der Natriumgehalt leicht erhöht, um das Trinkverhalten der Tiere anzuregen.

Hierzu ein Link für neugierige Besitzer:
http://www.hauspuma.de/Gesundheit/Ernaehrung/trocken…

Struvitkristalle (auch Triphosphatkristalle genannt)fallen in
alkalischem Urin
aus.

Struvitkristalle heißen Ammonium-Magnesium-Phosphat und enthalten vier und nicht drei Phosphat-Moleküle (Triphosphate gehören in den Stoffwechsel und sind in Form von ATP Energie(über)träger).
Struvitkristalle fallen i.d.T. in alkalischem Urin aus, weshalb in der Futtermittelindustrie in speziellen Diätfuttern der Harn angesäuert wird. Normalerweise (ohne genetische Disposition) reicht aber die normale Fütterung aus, gar keine Kristalle entstehen zu lassen. Eine Absenkung des pH-Wertes kommt zustande durch erhöhte Aufnahme pflanzlicher Bestandteile.

Fleischfresser produzieren (bei artgerechter Fütterung) einen
sauren Urin.
Futtersorten die hauptsächlich auf Getreide basieren,
produzieren einen alkalischen Urin- das ist der Hauptfaktor
für Kristallbildung!!!

Diese pauschalisierte Aussage ist so nicht richtig, es müssen mehrere Aspekte zusammenkommen, bevor sich Harnsteine in irgendeiner Form bilden (Infektionen, erhöhter Proteingehalt, erhöhter Magnesium- oder Phosphorgehalt, mangelnde Wasseraufnahme, genetische Disposition).
Im Übrigen gibt es auch roh-gefütterte Katzen mit Harnsteinen, die Rohfütterung ist nicht das Allheilmittel, als das Du sie darzustellen versuchst (von den erwähnten Infektionsrisiken abgesehen).

Auch Bakterien die Blasenentzündungen verursachen, können in
alkalischen Urin besser wachsen.

Warum das? Bakterien sind je nach Art sehr unterschiedlich, was ihren bevorzugten pH-Wert angeht!

Um den Urin einer Katze, auf natürliche Weise, anzusäuern ist
rohes Fleisch
immer noch am besten geeignet!

So…jetzt tun mir meine Finger schon weh.

Mir auch - ich habe auch hauptsächlich deshalb hier noch mal so lang und ausführlich geantwortet, weil ich der Ansicht bin, daß die anderen Teilnehmer dieses Brettes ein Recht auf Aufklärung haben. Ich glaube nicht, Dich überzeugen zu können, hoffe aber, gezeigt zu haben, daß es mehr als eine Sichtweise gibt.
Auf Deine Aufforderung, sich gut zu informieren, kann ich nur antworten, daß das den ausgebildeten TA schon sehr viel Zeit kostet (Recherche, Übersetzung, Fachliteratur sichten) und von einem Laien gar nicht geleistet werden kann! Du hast selbst zugegeben, daß Du am Englisch scheiterst - Deine Informationen sind also unvollständig! Dasselbe gilt für viele der engagierten, aber unzureichend rechercierten Seiten im Internet! Vieles von dem, was man dort findet erscheint zunächst plausibel, ist aber entweder (z.T. ungesundes) Halbwissen, z.T. einfach fachlich falsch, weil weitere Informationen gefehlt haben oder nicht in einen verständlichen Konsens gebracht werden konnten.
Ich schließe hiermit also für mich diesen Thread, weil ich das Gefühl habe, eine weitere Diskussion wird auch zu keinem Ergebnis führen! Ich bin nicht beleidigt und mir gehen auch nicht die Argumente aus.
Ich habe meinen Standpunkt und die belegbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse hier dargelegt und denke, das sollte reichen, bei dem einen oder anderen der Mitglieder hier den ein oder anderen Zweifel an der pauschalisierten Verteufelung von Fertigfuttern und „tierischen Nebenprodukten“ zu wecken.

Das Thema wurde hier von mir nur grob angerissen.
Ich kann nur jedem Tierbesitzer empfehlen sich auf diesem
Gebiet schlau zumachen!
Ich werdet Euch wundern, was eine artgerechte Fütterung alles
bringt, wenn es um Krankheitsbehandlung oder Vorbeugung geht.
Auch ein Tierarzt lernt diesbezüglich nie aus.

Ich hoffe, auch die in der Ausbildung zur Tierheilpraktikerin befindliche Autorin des zitierten Postings hat etwas gelernt!

Liebe Grüße
Marah

Liebe Grüße

Archie

10 „Gefällt mir“

OT: Und Schwanzschlaufer als Stimulans? owT
*SCNR* und Hut ab nebst *.

Gruß Eillicht zu Vensre

Das Du bei einem Futtermittelunternehmen beschäftigt bist,
kannst Du ruhig mal offen sagen. Dann wissen die Leute, wie
sie Dein Statement werten können.

liebe marah,

hier ist doch der gute beweis das du nicht weißt was du sagt oder schreibst. du weißt nichts über die ausbildung von tierärzten und schon gar nicht wo und wie ich arbeite.

aber danke das du mir sagts wer mein arbeitgeber ist, ich gehen nähmlich jeden tag in einer klinik und behandle pferd bzw. hund u. katzen. das ist jetzt, wo du mich aufgeklärst hast, ja völlig verkehrt. aber ich find es nett das mein chef in der klinik mein gehalt dennoch überweist :wink:

kannst du mir die futtermittelfirma nennen in der ich arbeiten soll, dann bekomme ich ja vielleicht für die ganzen jahre mein gehalt noch ausgezahlt…:smile:
super ich hab zwei jobs und weiß nichts davon…!

Dann ist das Unternehmen, in dem Du arbeitest, auch noch in
einen handfesten
Futtermittelskandal verwickelt…
Verursacht durch verunreinigten Reis…Tiere haben ihr Leben
gelassen deswegen!

auch hier hast du dich nicht richtig schlau gemacht, es war weizen und nicht reis. weizen!! und das hat sich auf ca. 100 futtermittelfirmen in ganz amerika ausgewirkt.

lieben gruß
mtb

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*SCNR* und Hut ab nebst *.

Gruß Eillicht zu Vensre

Man kann nicht verderben den Brei mit einem Schwanzschlaufer oder zwei
(neues sivaoanisches Sprichwort)

Grinsende Grüße von Archie

2 „Gefällt mir“

Es ist interessant, wie viel Du über eine Ausbildung weißt, an
die Du Dich nie herangewagt hast und ich bin mir nicht sicher,
daß Deine homöopathische Ausbildung Dich dazu qualifiziert,
Dich als Tier-Ernährungsphysiologe zu bezeichnen. Abgesehen
davon halte ich 6 Semester für mehr als nur Grundausbildung.
Wie lange dauert denn Deine Ausbildung in
Ernährungsphysiologie, Biochemie, Physiologie,
Futtermittelkunde?

lieber archie,
auch hierfür ein dicken *

gruß
mtb

MOD: Bitte auf der Sachebene bleiben! owT

Hallo Archie!

Ich habe mich nie als Tierernährungsphysiologe bezeichnet und poche nicht im geringsten auf meine homöopathische Ausbildung. Ich habe mit meinen eigenen Erfahrungen und Nachforschungen argumentiert.

Meine Tierärztin hat mir selbst gesagt, dass Tierärzte keine ernährungsphysiologische Ausbildung haben und das Thema nur im Grundstudium kurz aufgegriffen wird.
In der tierärztlichen Klinik (Essen)hat man mir daselbe gesagt, als ich mich erkundigen wollte, welche Alternativen es zu diesem Spezialfutter gibt!
Es wurde mir gesgt, dass ich nur dieses Futter geben dürfte und das die einzige Möglichkeit sei, meine Katze vor Blasenentzündungen durch Kristalle zu bewahren.
keiner hat mich über Oxilatkristalle aufgeklärt oder das Feuchtfutter für Blasenkranke Tiere besser geeignet ist!
Das ist doch schade!

Hochwertiges Futter riecht nicht weniger angenehm als
manche der Billigsorten.

Das habe ich auch nicht gemeint! Hochwertiges Futter riecht weniger stark und ist
damit für die Tiere erstmal gewöhnungsbedürftig.
Man muss die Tiere, erfahrungsgemäß, langsam an dieses Futter gewöhnen.
Da die Anatomie der Katze Geschmack mit Geruch verbindet, ist das auch nicht ungewöhnlich, oder sehe ich das falsch?

Deshalb gehe ich davon aus das billiges Alleinfutter mit Aromen versetzt ist, die
Katzen zum Fressen bewegen sollen. Ist das Deiner Meinung nach falsch?

Allerdings gibt es auch so richtig
stinkiges Futter,

Warum hat das Deiner Meinung nach so gestunken?
Um Menschen, einige, qualitativ minderwertige Nahrungsmittel schmackhaft zu machen, werden doch auch Geschmacksverstärker benutzt. Warum sollte das ausgerechnet bei Katzenfutter anders sein? Das kann ich nicht glauben!

Du hast gesagt alle Alleinfuttermittel sind dafür geeignet eine Katze ein Leben lang mit allem nötigen zuversorgen.
Dann schließe ich daraus, dass Du auch alle billigen Futtersorten miteinbeziehst.
Warum greifst Du dann selber zu teuren hochwertigem Futter?
Wenn jemand mit Alditrockenfutter seine Katze ausreichend versorgen könnte, hätte es doch keiner von uns nötig sich ewig mit diesem Thema auseinaderzusetzen und könnte enorm viel Geld sparen.
Bei dem Trockenfutter von Penny ist Zucker sogar als Inhaltsstoff aufgelistet!
Zucker hat in Katzenfutter nichts zu suchen und macht das Tier krank.

hochwertiges Trockenfutter riecht gut genug, daß meine Mutter
es essen wollte (allerdings leidet sie an Alzheimer). Das
Dosenfutter hat sie gegessen - bis wir dahinter gekommen sind
und die Dosen versteckt haben…

Mein Freund hat mich auch schon gefragt, was ich Leckeres koche obwohl ich nur eine Dose Whiskas geöffnet habe!!! Der hat allerdings kein Alzheimer…
Das es gut riecht heißt ja nicht, dass es auch gesund ist.
Ich habe nicht gemeint, dass hochwertiges nicht gut riecht. Es riecht schwächer und scheint so für die Katzen nicht gut zu riechen (riecht nicht lecker genug um sich sofort drauf zu stürzen).
Das spricht doch dafür, dass dieses weniger Aroma beinhaltet, oder?

Jedes Futtermittel kann jederzeit von den anderen Firmen
eingekauft, analysiert und nachgebaut werden! Wenn eine Firma
einen Lockstoff bauen würde, der andere benachteiligt, würden
diese Zeter und Mordio schreien,

Ich glaube nicht, dass Aroma/Lockstoffe gebaut werden um andere Firmen zubenachteiligen. Ich gehe davon aus, das man damit einfach nur den unspektakülären Geruch, für Katzen- und vor allem Menschennasen(die Kaufen das Zeug ja!) aufmöbeln will.

Das Futter riecht dann für den Menschen besser, der dann daraufhin auch einen guten Geschmack vermutet und sich darüber freut das die Katze das ja anscheinend genauso empfindet.

Es besteht doch die Möglichkeit das jakobsonsche Organ der Katze, chemisch zu stimulieren, warum sollte die Futtermittelindustrie sich dieses nicht zu nutze machen? Mann kann den Tieren so eine Stimulation verpassen um Futter für sie interessanter zu machen. Wenn die Futtermittelindustrie so ihr Futter pimpen kann und es dann besser verkaufen kann, scheint es mir nicht logisch warum sie dieses nicht tun sollte!
Wenn eine Futtermittelfirma einen Stoff entwickelt, der Giftköder für Katzen (Australien) unwiderstehlich macht, nutzt sie diesen dann nicht um das eigene Futter anziehender zu gestalten? Diesen Gedanken halte ich für sehr naiv!

Außerdem müssen die Zusatzstoffe angegeben werden und
Futtermittel werden von unabhängigen Instituten kontrolliert.

Was sollten die gegen einen Lockstoff haben?
Nach welchen Kriterien wird geprüft?

Das Ganze ist eine Verschwörungsthe-orie, die jeglicher
vernünftigen Grundlage entbehrt

Diese Verschwörungstheorie wird aber durch die Erfahrungen von Tierbesitzern, teilweise gestützt.
Ich will auch keine Hysterie unterstützen aber handelt es sich bei Bedenken, gegenüber einer millardenschweren Industrie, automatisch, um eine wilde Verschwörungstheorie? Handelt es sich hierbei nicht auch um einen gesunden Selbstschutz?

Die Bezeichnung Tierarzt [Sie) garantiert eine lange Ausbildung,

Das stimmt allerdings! Sehr lange Ausbildung!

Und was ist schlecht daran?

Nichts! Es ist vielmehr eine allgemeine Feststellung.
Der obige Kommentar war neutral gemeint aber missverständlich ausgedrückt.
Mein Fehler!

bin ich
zumindest in der Lage, mich mit wissenschaftlichen
Erkenntnissen auseinanderzusetzen und verschiedene Standpunkte
neutral nach ihrer Plausibilität abzuwägen

Kein Mensch kann pure Neutralität für sich beanspruchen!
Jeder wird von persönlichen Erfahrungen und seinem Umfeld geprägt und viele Studienergebnisse lassen Freiraum für Interpretationen bei der Auswertung durch Einzelne!

Oder sind wir weltweit alle korrupt und
reich, weil wir uns von Futtermittelfirmen bestechen lassen,
die arme Tierbesitzer in die Irre führen wollen?

Das habe ich nicht behauptet!
Die wollen ihr Produkt anpreisen, wie es auf dem Markt üblich ist!
Es gibt Futtermittelvertreter die Tierarztpraxen abklappern, genau wie in der Humanmedizinpraxis von nebenan, wo regelmäßig ein Pharmakonzernvertreter seine
kostenlosen Medikamentenmuster abgibt.

Studienergebnisse sind erst, für normale Verbraucher, aussagekräftig wenn sie von Jemanden auswertet werden. Diesbezüglich kann man nicht immer von einem neutralen Ergebnis ausgehen. Die eine Seite versucht natürlich eine Auswertung zu seinen Gunsten auszulegen, während die andere Seite versucht ihre Vorzzüge herauszustellen.
Es sei denn Du setzt Dich persönlich hin und wertest alles selbst aus.
Auch wenn Du persönlich die Vorraussetzungen dazu erlernt hast, würde das doch jeden Zeitrahmen sprengen, oder?

Ausserdem kann die Wissenschaft noch nicht jeden Vorgang klar
entschlüsseln

Die Homöopathie aber auch nicht

Wie gesagt, ich definiere meine Meinung(über Ernährung) größtenteils nicht über die Homöopathie, da diese für eine homöopathische Heilung zwar von Vorteil ist aber nicht ausschlaggebend ist.
Definiere mich und meine Meinung nicht über Homöopathie. Das würde ich selber auch nie tun!
Sie beeinflusst mich im Denken ist aber nicht grundlegend für mich!
Ich versuche immer beide Seiten zu sehen und versuche so offen zu bleiben.
Allerdings kann ich mich aufgrund meiner negativen Erfahrungen nicht komplett von Vorurteilen befreien. Vielleicht würdest Du mich verstehen, wenn Du über meine Erfahrungen mit Tierärzten bescheid wüsstest. Aber das würde zusätzlich den Rahmen sprengen.

Aber habe ich den irgendwo Homöopathie als ausschlaggebenden Faktor für unsere Diskussion und meine Meinung angegeben?
Meine Bemerkung: Du bist Tierarzt…bezieht sich auf meine Aussage mit dem Futtermittelvertrieb der Tierärzte!Da bin ich kopfüber ins Fettnäpfchen…

Das die tierärztliche Sicht eine einseitige ist Meine persönliche Meinung und hängt tatsächlich, mit meinen Erfahrungen als Privatperson/Tierhalterin zusammen.
Das glaubt mir jetzt sowieso keiner mehr aber damit muss ich leben.

Dann tu das doch bitte auch mal mit den nicht
wissenschaftlichen Erkenntnissen, an denen Du uns teilhaben
läßt!

Der nutripets Link, von Dir, verweist auch zu der Seite einer Privatperson! Das nenne ich auch halbwissenschaftlich.

Deshalb gehen auch viele Homöopathen zunächst mit einfachen
„bewährten Indikationen“ an die simpleren Fälle

Das ist nicht im Sinne der Klassischen Homöopathie und deutet auf eine
allopathische Behandlung mit Polycresten hin.

(Ja - ich kenn
mich aus, ich habe Metzler und Kent zu Hause und weiß, wie ich
sie benutzen kann! Ich arbeite mit klassischer Homöopathie
seit mehr als 10 Jahren und kenne ihre Vorteile, Möglichkeiten
und Grenzen)

Wenn Du der Homöopathie wirklich trauen würdest und ihr Grundprinzip nicht als sinnlos abtun würdest, könntest Du fast alle deine Aussagen hier nicht mehr mit reinem Gewissen vertreten.
Dann würde ein Großteil deiner tierärztlichen Behandlungen, als reine
Symptombekämpfung darstehen.
Wie kannst Du das mit Deinem Gewissen vereinbaren?

wenn Du Dir mal die Anweisungen für BARFen
richtig durchliest, bekommst Du dort eine Menge Anweisungen,
welche Kräuter, Gemüse und Pülverchen Du wann Deinem Tier
zusätzlich zu dem Fleisch zu geben hast! Aber über
Vitaminzusätze im Fertigfutter wird geschimpft - daß ist eine
unglaubliche Doppelmoral!

Beim BARFen musst Du nicht industrielle Zusatzstoffe nehmen.
Das dient nur der Bequemlichkeit und da wird sich die Unsicherheit der Leute ausgenutzt.
Jeder Zusatzstoff hat einen natürlichen Vertreter.

Meine Katze bekommt keinerlei Medikamente oder Zusätze!

Dann BARFst Du falsch

Ich BARFe mini! Umstritten-aber miner Katze hat es geholfen!

Als ich noch das Urinary gefüttert habe, habe ich mit
Glycosaminoglykan ergänzt.

Und was FÜTTERST Du heute?

Animonda als Basisfutter, welches durch andere hochwertige Futtersorten ergänzt wird und wie gesagt 20% Rohfleisch (möglichst sehnig und mit Knorpel bestückt)

Schlechtes Futter wirkt sich zuerst auf den Verdauungstrakt
aus.
Die sekunddär betroffenen Organe, die der Entgiftung des
Körpers dienen, sind:
Leber; Pankreas;

Das Pancreas
ist ein rein sezernierendes Organ -
der exokrine Pancreas produziert Verdauungssekrete, der
endokrine Pancreas produziert Hormone zur Steuerung der
Energieversorgung (Glucagon-Vorstufen, Insulin…) -
und dient nicht der Entgiftung, da er gar keine Zellen hat, in
denen Stoffwechselprodukte umgeformt werden.

Aber die Insulinausschüttung wird doch durch den Blutzuckerspiegel gesteuert und ist somit auf die artgerechte Nahrungszusammensetzung angewiesen.

Nieren; Haut;…
Diese organischen Zusammenhänge werden in der Veterinärmedizin
nicht genügend beachtet.
Vitamine und Enzyme werden durch den Garprozess zerstört oder
verändert, da
das Tier aber auf diese angewisen ist werden diese dann
künstlich zugesetzt.
Man weiß aber noch nicht genau ob diese, dann noch so günstig
wirken, wie in dem
Ursprunglichem Zusammenspiel der rohen Nahrung.
Um dem Vitamin in der ursprungsform gerecht zu werden, muss
man evtl. andere Stoffe hinzufügen und dann auch noch die
Menge bestimmen.
Fachbegriffe wie Bioverfügbarkeit und Bioäquilenz sollte man
beachten, um diese Aussage nachvollziehen zu können.
Ein Beispiel:
Öle, die man zur Futterergänzung beifügt, benötigen im Körper
einen gewissen Kalziumspiegel um überhaupt verwerten werden
zukönnen…
Also wird zusätzlich noch Kalzium ins das Futter gemischt, das
dieses Zusammenspiel der Inhaltsstoffe aber ein sehr sensibles
ist…

Richtig - das Zusammenspiel ist sehr sensibel! Bei manchen
Nährstoffen bewegt man sich in der Größenordnung von Mikro-
oder Nanogramm, was den Bedarf pro Tag und Tier angeht. Wer,
glaubst Du, kann das wohl besser abwiegen: eine
Produktionsfirma, die durch die großen Mengen, die sie
produziert, in den Grammbereich gelangt, oder der Tierhalter,
der versucht, daß Futter zu Hause artgerecht zuzubereiten? Die
Futtermittelfirma untersucht die ankommenden Einzelkomponenten
auf ihre Zusammensetzung, damit sie weiß, was ergänzt werden
muß - wie soll das ein Tierbesitzer durchführen? Wieviel
Kalzium und Magnesium, Phosphor, Jod und Selen braucht Deine
Katze pro Tag, und wieviel davon ist im Fell, wieviel im
Skelett, wieviel im Muskel der Beutetiere, die Du verfütterst?
Wie hoch ist die Bioverfügbarkeit der verschiedenen
Mineralstoffe bei der Katze - und wie ist gerade ihre
Resorptionslage? Hat sie Würmer, Durchfall, einen Virus? Das
alles fließt da mit ein, wenn Du sie optimal füttern willst!

Moment…wie soll denn die Industrie wissen ob mein Tier einen Virus; Würmer oder Durchfall hat?

Ich denke das weder Industrie, noch Tierbesitzer die optimale Nährstoffzusammensetzung nachbilden kann aber der tierische Stoffwechsel ist von der Natur bestimmt und deswegen liefert auch die Natur die beste Form des Futters,in Form eines rohen Beutetieres. Wie weit manches Futtermittel von diesem natürlichen Verhältnissen entfernt ist, muss einen doch nachdenklich stimmen!

Das ist als ob jemand dir einen Tisch vollpackt mit
Lebensmitteln die dein Körper benötigt, das alles durch
Zusatzpräparate ersetzt, und dann sagt:
Das ist alles was Du brauchst…

Würde vielleicht nicht so gut schmecken, wäre aber
wahrscheinlich gesünder…

Den Geschmack lassen wir mal außen vor… Was ist mit Microorganismen die der Darm zur Verdauung benötigt? Die sind an/in natürlicher Nahrung reichlich vorhanden aber bei Fertigfutter größtenteils unerwünscht, weil sie die Ware schnell verderblich machen und somit der Konservierung nicht dienlich sind.

Die Speichelproduktion wird ja teilweise auch durch optisch ansprechendes Fressen ausgelöst.
Das wäre bei einem Haufen Pillen schon schwierig,
Wem läuft bei diesem Anblick denn schon das Wasser im Munde zusammen???

Fertiggnahrung bietet keinen artgerechten Ersatz für das Kauen
von Knochen

Du hast doch gerade gegen die tierischen Nebenprodukte
gewettert, warum willst Du jetzt Knochen in der Nahrung? Ich
war es, der gesagt hat, die Nebenprodukte (Knochen, Fell,
Innereien) sind notwendig!

Ja aber es sollte sich hierbei um den richtigen Anteil der Nahrung handeln, was bei Fertigfutter leider nicht der Fall ist.
Das Verhältnis „Nebenprodukte“/Muskelfleisch/Organe ist dem einer Maus größtenteils nicht ähnlich.
Du verdrehst mir die Worte, zu Deinem Vorteil…

und die optimale Pflege für Zähne und Zahnfleisch ist somit
nicht gewährleistet!
Schon beim Kauvorgang selbst beginnt die Verdauung.
Beim Zerkleinern von rohem Fleisch entsteht wesentlich mehr
Speichel.
Dieser beinhaltet Stoffe wie Muzin (Schmiermittel) und Ptyalin
(ein stärkespaltendes Enzym).
Hunde und Katzen produzieren Magensäure hauptsächlich während
des Fressens.
Der im Maul beginnende Verdaungsvorgang, die Konsistenz und
inhaltsstoffliche Beschaffenheit der Nahrung spielt also von
Anfang an eine sehr wichtige Rolle.
Der Stoffwechsel eines Tieres ist eine sehr sensible
Angelegenheit und deswegen auf artgerechte Fütterung
angewiesen.
Die Natur gibt vor, was für das Tier optimal zusammengesetzt
ist und in welcher Form.

Hunde und Katzen kauen nicht wie Menschen! Sie haben ein
Scherengebiß, was bedeutet, sie zerschneiden ihre Beute mit
den Backenzähnen (die keine Kaufläche zum Zermahlen haben) und
schlingen die abgetrennten Bissen komplett runter.

Das menschliche Kauen habe ich auch nicht gemeint! Wir reden doch schließlich über Tiere, oder?

Mit Kauen ist also nicht zermahlen, sondern zerteilen der Nahrung gemeint.
(Das müsste jedem, halbwegs informierten, Katzenbesitzer klar sein.)

Katzen müssen an einem großen sehnigem Stück Fleisch länger schneiden und können ihn erst dann runterschlucken. Also findet eine größere mechanische Reizung statt, als bei jedem industriell hergestellten Nahrungsklumpen(ob trocken oder feucht).
Diese mechanische Reizung fördert den Speichelfluss und somit auch eine gute Verdauung und Zahnpflege!

Dem Hund fehlen Verdauungsenzyme im Speichel ganz
der Katze genauso!!!
Die Verdauung findet bei der Katze also erst im Magen statt.
Außerdem spaltet die alpha-Amylase (Ptyalin ist ein veralteter
Ausdruck) nur Stärke zu Polysacchariden, die in der Hunde- und
Katzenernährung eher eine geringe Bedeutung hat (ja, ist in
Getreide, weiß ich, stellt aber kaum einen Energielieferanten
für Fleischfresser dar).

Warum ist dann soviel Getreide im Fertigfutter (vor allem Trockenfutter!)
enthalten?
Etwa um den Mangel an teuren Fleisch auszugleichen?!?!?!
Vieleicht hat die Stärkeaufspaltung durch den Speichel nur eine geringe Bedeutung, aber sie gehört definitv dazu und kann somit nicht ausgeschlossen werden.
Nur weil ein geringerer Teil der Verdauung(Nährstoffspaltung) mit der Speichelproduktion zusammen hängt, kann man nicht sagen das sie erst im Magen beginnt.
Gerade weil man weiß, dass Katzen Probleme mit der Verdauung von Kohlehydraten haben, sollte man ihr doch besonders Aufmerksamkeit schenken und sie nicht ignorieren, oder?

Salzsäure wird im Magen sezerniert als Reaktion auf Anblick
und Geruch von Futter und nach dem Füllungszustand des Magens.

Da widerlegst DU Deine obige Aussage(Zusatzstoffe sind gesünder)schon selbst!
Der Füllungszustand des Magens variiert auch mit der Konsistenz der Nahrung, was eine gewisse Hellhörigkeit im Bezug auf Trockenfutter auslösen sollte!
Feuchtnahrung hat ein größeres Volumen als Trockenfutter!

Es gibt in jeder Ernährung einen gewaltigen Spielraum zwischen
marginal ausreichend (der Organismus stirbt nicht an dem
Mangel)

Stichwort Supermarktfutter!

ausreichend (alle Stoffwechselvorgänge laufen
optimal, der Organismus bekommt so viel Nährstoff, wie er auch
verbraucht),

Stichwort hochwertiges Feuchtfutter!

optimal (alle Stoffwechselvorgänge sind gedeckt und der Körper
kann einen Speichervorrat anlegen) und
Überversorgung (u.U Vergiftung).

Alleine durch Fertignahrung, nicht realisierbar!
Vergiftung und Überversorgung werden mit dem Begriff optimal verbunden?

Ich bin der Ansicht, daß die Futtermittelproduktion im großen
Stil diese Versorgung mit Mineralstoffen gleichmäßiger und
zuverlässiger gewährleisten kann als die Fütterung
selbstgekochter oder selbst zusammengestellter Mahlzeiten.

Von selbstgekochter Nahrung reden wir ja nich (es sei denn das Tier braucht eine Diät, wegen Durchfall)!
BARF ist schwierig, dass muss ich zugeben…

Gerade weil es sich um ein sensibles System handelt, ist
meines Erachtens der Selbst(tier)versuch ein gefährliches
Spiel! Es gibt mitterweile viele Erkenntnisse über die
Bedürfnisse und Erforderlickeiten von Hund und Katze, die in
die Herstellung von Fertigfutter mit einfließen, die aber dem
Otto-Normal-Fütterer nicht bekannt sind!

Es mag uns ja auch Keiner vollends aufklären, also arbeiten wir mit den Infos, die uns zur Verfügung stehen.

Die Gefährdung von
Tier - und auch Mensch - durch Bakterien, Viren und Parasiten
bei der Aufnahme rohen Fleisches oder Fisches sind hinreichend
untersucht und dokumentiert

Es wird auch unter anderem mit dem Erreger der Toxoplasmose argumentiert, aber
meist nicht erwähnt, dass dieser auch über das Beutetier Maus übertragen wird.
Wenn also jemand aus diesem Grund seine Katze nicht roh füttert, darf er ihr
auch keinen Freigang erlauben. Das gilt dann auch für Hunde.
Das garantiert aber auch keinen wirklichen Schutz, da Toxoplasmose auch über die
Milch des Muttertieres übertragen werden kann.
Rinder sind keine Träger dieser Erreger, also ist ihr Fleisch diesbezüglich nicht gefährlich…

So
ist z.B. der Anteil von Amerikanern, die sich mit dem
Fischbandwurm infiziert haben, drastisch gestiegen, seit Sushi
dort so modern ist.

Auf fast jeder Barfseite wird eine regelmäßige Entwurmung empfohlen, welche
bei Freigängern sowieso Pflicht sein sollte!
Auch hier gilt: Wurmbefall ist auch ohne Rohfütterung sehr wahrscheinlich!

Vergleichbare Untersuchungen liegen vor
über Tier-Populationen, in denen roh gefüttert wird.

Ich hoffe die wurden nicht um ihren Ausgang gebracht, um den Wurmbefall ausschließlich durch rohes Fleisch nachzuweisen.

Und die
Behauptung, die Magensäure der Fleischfresser wäre aggressiver
als unsere und würde deshalb die Mikroorganismen umbringen ist
schlicht und ergreifend falsch! Sonst könnten Hunde und Katzen
keine Bandwürmer und andere Endoparasiten haben!

Das beweist mir jetzt gerade nur, dass die Magensäure diese Gefahr nicht gänzlich ausschließt.

Ein Zitat:
Ausserdem sind die Systeme von Fleischfressern nicht an die
ständige Anwesenheit
von Salzsäure im Magen gewöhnt, die sich durch häufige
Fütterung bildet.
Das Zwischenzeitliche Aussetzen der Fütterung ist grundlegend,
um die Gesundheit
beim Fleischfresser zu erhalten!
Don Hamilton

Haus- und Wild-Katzen machen 12 - 20 Jagdzüge in freier Natur,
nicht jeder ist erfolgreich, aber sie brauchen zum Überleben
5-7 Mäuse pro Tag. Bring das mal in Einklang mit diesem Zitat!
Katzen fressen physiologischer Weise öfter in kleinen
Portionen, die legen sich die Mäuse nicht zu Seite bis sie zum
Abendessen eine gute Portion zusammen haben :wink:

Bei Fütterung mit Fertigfutter ist eine Sättigung, die mit der
der Rohfütterung erzielt wird, so gut wie unmöglich.
Also kann man diese Ruhephasen nicht optimal gewährleisten (es
sei denn die Möbel sind kratzfest und man hat Nerven aus
Stahl).

Tiere die Vernünftig auf Rohfüterung umgestellt wurden,
fressen sich satt und werden danach zufrieden ihren
Schalfplatz aufsuchen.

Das tun Tiere, die mit Fertigfutter gefüttert werden, auch!

Ja und stehen ne Stunde später wieder da…

Jetzt zu LUTD:

Es heißt FLUTD (feline lower urinary tract disease)

Würde mich wundern wenn das bei Hunden auch so heißt…

Nierenerkrankungen sind nur schwer behandelbar und das
zerstörte Gewebe ist nicht
mehr zu retten.

Zum ersten braucht der Organismus nur ca 30% der tatsächlichen
Nierenkapazität,
zum zweiten können sich nicht vollständig zerstörte Nieren mit
der Zeit regenerieren, wenn das störende Agens beseitigt ist,
zum dritten sind Nierenerkrankungen, sofern es sich nicht um
Nierenversagen handelt, ziemlich gut zu behandeln und
diätetisch zu unterstützen

Wofür genau braucht der Organismus nur 30% der Nierenkapazität?
Bezieht sich diese Aussage auf alle Vorgänge bei denen die Niere beansprucht wird?
Er braucht min. 30% um den Organismus überhaupt am Leben zu erhalten!
Wenn 70% des Nierengewebes zerstört ist, spricht man doch bereits von einem Nierensversagen.
Das garantiert doch gerade nur die Grundfunktionen, keine optimale Arbeitskapazität.
Das zerstörte Gewebe kann sich doch garnicht regenerieren!
Der verbleibende intakte Teil muss dann den Defizit ausgleichen.
Eine Behandlung bei einer erkrankten Niere kann man doch nur als Schadensbegrenzung ansehen. Ich meine keine Nierenbeckenentzündung, die mit Antibiotika behandelt wird…

Katzen trinken, von Natur aus, sehr wenig Wasser da sie
Feuchtigkeit hauptsächlich durch ihre Beutetiere aufnehmen.

Deshalb ist in kommerziellem Futter der Natriumgehalt leicht
erhöht, um das Trinkverhalten der Tiere anzuregen.

Reicht wohl nicht! Das ist wohl eher eine Holzhammermethode, um den Instinkt
der Tiere zu umgehen.

Struvitkristalle (auch Triphosphatkristalle genannt)fallen in
alkalischem Urin
aus.

Struvitkristalle heißen Ammonium-Magnesium-Phosphat und
enthalten vier und nicht drei Phosphat-Moleküle (Triphosphate
gehören in den Stoffwechsel und sind in Form von ATP
Energie(über)träger).

Nicht Triphosphate-sondern Triphosphatkristalle!

Struvitkristalle fallen i.d.T. in alkalischem Urin aus,
weshalb in der Futtermittelindustrie in speziellen Diätfuttern
der Harn angesäuert wird.

…was wohl nicht nötig wäre, wenn der Kohlehydrateanteil geringer wäre!

Eine Absenkung des pH-Wertes
kommt zustande durch erhöhte Aufnahme pflanzlicher
Bestandteile.

Wie es bei Trockenfutter meist der Fall ist!

Fleischfresser produzieren (bei artgerechter Fütterung) einen
sauren Urin.
Futtersorten die hauptsächlich auf Getreide basieren,
produzieren einen alkalischen Urin- das ist der Hauptfaktor
für Kristallbildung!!!

Diese pauschalisierte Aussage ist so nicht richtig, es müssen
mehrere Aspekte zusammenkommen, bevor sich Harnsteine in
irgendeiner Form bilden (Infektionen, erhöhter Proteingehalt,
erhöhter Magnesium- oder Phosphorgehalt, mangelnde
Wasseraufnahme, genetische Disposition).

Das Wort das Du überlesen hast: Hauptfaktor

Auch Bakterien die Blasenentzündungen verursachen, können in
alkalischen Urin besser wachsen.

Warum das? Bakterien sind je nach Art sehr unterschiedlich,
was ihren bevorzugten pH-Wert angeht!

Jetzt stellst Du dich aber blöd :frowning:

Um den Urin einer Katze, auf natürliche Weise, anzusäuern ist
rohes Fleisch
immer noch am besten geeignet!

Mir auch - ich habe auch hauptsächlich deshalb hier noch mal
so lang und ausführlich geantwortet, weil ich der Ansicht bin,
daß die anderen Teilnehmer dieses Brettes ein Recht auf
Aufklärung haben. Ich glaube nicht, Dich überzeugen zu können,
hoffe aber, gezeigt zu haben, daß es mehr als eine Sichtweise
gibt.

Wenn ich nur meine Meinung behalten wollte, hätte ich mir nicht die Mühe gemacht, auf Deine fachliche Meinung mit meinen Argumenten einzugehen.
Komplett überzeugen könntest Du mich nicht aber ich werde in Zukunft die
tierärztliche Meinung mehr in meine Lernvorgänge einbeziehen.
AUCH wenn ich meine Meinung so leidenschaftlich vertrete bin ich nicht unbelehrbar. AUCH wenn Deine ausführliche Antwort nur für die anderen Teilnehmer bestimmt war, möchte ich mich für diese Diskussion bei Dir bedanken!

Du hast selbst
zugegeben, daß Du am Englisch scheiterst

Ich scheitere nicht an Englisch-es ist nur sehr mühsam für mich.

Ich schließe hiermit also für mich diesen Thread, weil ich das
Gefühl habe, eine weitere Diskussion wird auch zu keinem
Ergebnis führen!

Es geht bei einer Diskussion ja auch nicht darum zu einem Ergebnis zukommen, sondern beide Seiten möglichst Vorteilhaft darzustellen.

Ich bin nicht beleidigt und mir gehen auch
nicht die Argumente aus.

Das würde ich auch nicht behaupten! ich hoffe Du bist auch nicht verärgert.
Ich für meinen Teil, bin es nicht!

Ich habe meinen Standpunkt und die belegbaren
wissenschaftlichen Erkenntnisse hier dargelegt und denke, das
sollte reichen, bei dem einen oder anderen der Mitglieder hier
den ein oder anderen Zweifel an der pauschalisierten
Verteufelung von Fertigfuttern und „tierischen Nebenprodukten“
zu wecken.

Wichtig ist doch, vor allem, dass viele sich jetzt mit dem Thema auseinandergesetzt haben und neugierig geworden sind.

Auch ein Tierarzt lernt diesbezüglich nie aus.

Ich hoffe, auch die in der Ausbildung zur Tierheilpraktikerin
befindliche Autorin des zitierten Postings hat etwas gelernt!

Marah heiß ich und bin vornehmlich Mensch, nicht nur in irgendeiner
umstrittenen Ausbildung…
Auf jeden Fall! Ich habe gelernt nie eine Diskussion anzureissen wenn man hormonelle Schwankungen hat (ich jetzt) :smiley:

Nein im Ernst:

Ich werde die tierärztliche Sicht nie übernehmen können aber das ist nicht weiter schlimm. Man ergänzt sich ja prächtig (wenn auch ohne gegenseitiges Einvernehmen)

;->

Aus diesem Forum kann ich mich jetzt leider nur noch zurückziehen,
da kaum einer meine Meinung nachvollziehen kann und das wohl somit meine komplette Kompetenz den Bach runter iss…
So…don’t mess with a Tierarzt… ;->
Bis dann!
Marah

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Hi Archie

danke für Deinen sachlich fundierten Beitrag. Meine erste Katze wurde 19 J alt.

Unser damaliger Tierarzt vertrat sehr ähnliche Ansichten wie Du/Sie. Er war auch der englischen Sprache mächtig :wink:

Liebe Grüße
Siân

Struvitkristalle (auch Triphosphatkristalle genannt)fallen in
alkalischem Urin
aus.

Struvitkristalle heißen Ammonium-Magnesium-Phosphat und
enthalten vier und nicht drei Phosphat-Moleküle (Triphosphate
gehören in den Stoffwechsel und sind in Form von ATP
Energie(über)träger).

Nicht Triphosphate-sondern Triphosphatkristalle!

Das ist doch jetzt aber nicht Dein Ernst: Erdbeermarmelade vs. Erdbeermarmeladenglas -> worauf bezieht sich nun die Erdbeere?

Struvitkristalle fallen i.d.T. in alkalischem Urin aus,
weshalb in der Futtermittelindustrie in speziellen Diätfuttern
der Harn angesäuert wird.

…was wohl nicht nötig wäre, wenn der Kohlehydrateanteil
geringer wäre!

Eine Absenkung des pH-Wertes
kommt zustande durch erhöhte Aufnahme pflanzlicher
Bestandteile.

Wie es bei Trockenfutter meist der Fall ist!

Hier verwechselst du was. Alkalisch ist etwas, wenn der PH-Wert über 7 liegt. Wird er abgesenkt, wird das Etwas also angesäuert. Dies geschieht mit pflanzlichen Bestandteilen, was aber mitnichten Getreide sein muss.

Wenn Du Deiner Katze zusätzlich zum Fertigfutter nur Muskelfleisch, Sehnen und Knorpeln gibst, gibt es aber viele Stoffe, die die Katze nur aus dem Fertigfutter bezieht. Vitamin A z. B. erhält die Katze fast nur, wenn sie Fisch oder Leber frisst.

Ich vertraue da dann doch lieber vollständig der Fertignahrung und gebe rohes Zeugs nur als Leckerlie. Aber ich achte enorm auf die Fütterungsempfehlung, da meine Katze nie im Leben 300 oder gar 400 Gramm am Tag schafft. Die ist aber dafür trotz Fertigfutter eine satte Katze. Sie frisst bei uns so, wie sie es auch draußen tun würde: in kleinen Portionen über den Tag verteilt. Mein Kater dageben stopft so viel in sich rein wie nur geht - ob draußen gefangenes oder jedwedes anderes. Der frisst auch jede gefangene Waldspitzmaus, obwohl jede andere Katze am übel riechenden Moschusduft erkennt, dass das nix Gutes ist. Unser Kater kotzt es uns dann nachts vor’s Bett.

Es kann vorkommen, dass die Katzen mehrere Wochen Hausarrest haben, z. B. zur Jagd-Saison, weil wir sehr abseits im Wald wohnen. Daher hab ich den Vergleich zu teils Fertigfutter teils von Katze selbst gefangene Nahrung und reiner Fertigfutterfütterung.

Bis denne
Schnoof

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Struvitkristalle fallen i.d.T. in alkalischem Urin aus,
weshalb in der Futtermittelindustrie in speziellen Diätfuttern
der Harn angesäuert wird.

…was wohl nicht nötig wäre, wenn der Kohlehydrateanteil
geringer wäre!

Eine Absenkung des pH-Werte

Wie es bei Trockenfutter meist der Fall ist!

Hallo Schnoof!

Hier verwechselst du was. Alkalisch ist etwas, wenn der
PH-Wert über 7 liegt.
Wird er abgesenkt, wird das Etwas also
angesäuert.

DA habe ich mich wirklich vertan!

Dies geschieht mit pflanzlichen Bestandteilen, was
aber mitnichten Getreide sein muss.

Das ist auch richtig, wass Du sagst. Aber der pflanzliche Anteil ist für eine STEIGUNG des pH-wertes verantwortlich.
Ob nun Getreide oder andere pflanzliche Bestandteile.
Der Anteil in Trockenfutter z.B. ist zu hoch!

Wenn Du Deiner Katze zusätzlich zum Fertigfutter nur
Muskelfleisch, Sehnen und Knorpeln gibst, gibt es aber viele
Stoffe, die die Katze nur aus dem Fertigfutter bezieht.
Vitamin A z. B. erhält die Katze fast nur, wenn sie Fisch oder
Leber frisst.

Ja klar! Das ist mir bewusst.
Ich weiger mich aber dennoch nur Fertigfutter zu füttern.
Die Zufütterung von rohem Fleisch stellt für mich eine lebensnotwendige Ergänzung dar.

Ich vertraue da dann doch lieber vollständig der Fertignahrung
und gebe rohes Zeugs nur als Leckerlie.

Aber Du gibst rohes „Zeug“?
Ob als Leckerlie oder nicht, Du fütterst Fleisch in einer Form, die in Fertigfutter nicht vorhanden ist. Ich bin mir sicher, dass Du damit unbewusst Defizite vermeidest.

Aber ich achte enorm
auf die Fütterungsempfehlung, da meine Katze nie im Leben 300
oder gar 400 Gramm am Tag schafft. Die ist aber dafür trotz
Fertigfutter eine satte Katze. Sie frisst bei uns so, wie sie
es auch draußen tun würde: in kleinen Portionen über den Tag
verteilt. Mein Kater dageben stopft so viel in sich rein wie
nur geht - ob draußen gefangenes oder jedwedes anderes.
Es kann vorkommen, dass die Katzen mehrere Wochen Hausarrest
haben, z. B. zur Jagd-Saison, weil wir sehr abseits im Wald
wohnen. Daher hab ich den Vergleich zu teils Fertigfutter
teils von Katze selbst gefangene Nahrung und reiner
Fertigfutterfütterung.

Scnoof! Du weißt doch jetzt, dass Du keine Aussage mit dem Bezug auf die eigenen Tiere bestätigen kannst!
Die Erfahrung mit Deinen Tieren, ist für die große Masse, nicht ausschlaggebend.
Wenn Du rohes Zeug, als Leckerlie, gibst…dann spielt es doch keine Rolle, ob Du deine Katzen drinbehalten musst oder nicht.

Es ist blöd, wenn man seine Meinung sagt und dann so auseinander genommen wird, oder?
Ich wollte ursprünglich nur sagen, dass unsere Katzen nicht ausschließlich mit Fertigfutter gefüttert werden sollten.

Jetzt bin ich eine fanatische Barferin, die der englischen Sprache nicht mächtig ist! (Das bezieht sich jetzt nicht auf deine Aussagen)
Ich wurde an den wissenschaftlichen Pranger gestellt und mit dem Seil der veterinärmedizin fixiert.
Jetzt werde ich mit Argumenten beworfen, die aus dem Munde von teilweise nicht veterinärmedizinisch ausgebildeten Leuten stammen und laut Tierarzt höchstens als Halbwissen gelten dürften!
Diese halbwissenschaftlichen Aussagen, die aber für Fertigfutter sprechen, werden komischerweise nicht als nicht-professionell
abgelehnt, sondern komplett miteinbezogen.

In jedem Tierbesitzer exiatiert der Wunsch, dass man mit Fertigfutter seine Lieblinge vorteilhaft ernähren kann.
Wenn man diese Behauptung aber anzweifelt, entstehen Ängste und durch eine tierärztliche Aussage werde diese Ängste wieder neutralisiert.
Das lässt wieder ein reines Gewissen des Tierhalters zu, wenn diese sich nicht die Zeit nehmen wollen, die Dinge mal zu durchleuchten.
Nach dieser Diskussion, ist aber Recherche des Tierbesitzers von vorneherein unsinnig, da Tierärzte und Futtermittelindustrie es sowieso besser wissen. Das ist doch ein wenig beklemment, oder?

In diesem Sinne…

Liebe Grüße
Marah

Scnoof! Du weißt doch jetzt, dass Du keine Aussage mit dem
Bezug auf die eigenen Tiere bestätigen kannst!
Die Erfahrung mit Deinen Tieren, ist für die große Masse,
nicht ausschlaggebend.
Wenn Du rohes Zeug, als Leckerlie, gibst…dann spielt es doch
keine Rolle, ob Du deine Katzen drinbehalten musst oder nicht.

Naja, da es aber passieren kann, dass die Katzen monatelang kein rohes Zeugs von mir kriegen, werde ich damit mit Sicherheit keine Defizite verhindern können. Sie kriegen vielleicht zwei Mal im Jahr ein Fischfilet. In dem seltenen Fall, dass wir mal rohes Fleisch zuhause haben, kriegen sie ein Würfelchen. Meine kriegen sowieso nicht täglich Leckerlies. Deine 20 % kriegen wir jedenfalls nicht zusammen, wenn sie mal eine Zeit lang eingesperrt sind. Wenn sei Freigang haben natürlich mit Leichtigkeit. Da stehen sie ja oft schon nach 30 s draußen mit Beute im Maul vor der Tür.

Nach dieser Diskussion, ist aber Recherche des Tierbesitzers
von vorneherein unsinnig, da Tierärzte und
Futtermittelindustrie es sowieso besser wissen. Das ist doch
ein wenig beklemment, oder?

Ich vertraue nicht den Marken aus dem Supermarkt. Stiftung Warentest hat ja zumindest bei Hundetrockenfutter aus dem Supermarkt festgestellt, dass einige Sorten für den Welpen doch hoch gefährlich sein können und für ausgewachsene Hunde zumindest nicht ausreichend, weil das Kalzium-Phosphor-Verhältnis nicht stimmt oder zu wenig von bestimmten Vitaminen enthalten ist, etc. pp. Da war dann doch nicht auf die Bezeichnung „Alleinfuttermittel“ Verlass. Warum das nun bei Katzenfutter anders sein sollte, weiß ich nicht. Aber ich würde das nicht verallgemeinern wollen auf alle Futtermittel. Die vom Tierarzt mögen ja wirklich vollständig und ausgewogen sein. Ich hoffe, dass meine gewählten Marken bei Stiftung Warentest mit gut oder sehr gut bewertet würden.

Bis denne
Schnoof

Hallo Schnoof!
Deine 20 % kriegen wir jedenfalls nicht zusammen,
Es müssen nicht 20% sein!
Ich setze mich ja nich mit Taschenrechner hin und rechne den Anteil aus.
Es hört sich für mich doch gut an, wie Du fütterst.

Aber ich würde das nicht verallgemeinern wollen auf alle
Futtermittel. Die vom Tierarzt mögen ja wirklich vollständig
und ausgewogen sein. Ich hoffe, dass meine gewählten Marken
bei Stiftung Warentest mit gut oder sehr gut bewertet würden.

Ist doch super!
Ich forder eigentlich nur das Tierbesitzer sich mit der Fütterung auseinandersetzen (sofern sie dazu in der Lage sind…)!
Das alle Alleinfuttermittelgeeignet sein sollen, fand ich einfach nicht richtig!
Ich hatte mit Archie auch noch privat Emailkontakt und wir konnten uns darauf einigen, dass man die Fütterung auf die einzelnen Tiere abstimmen soll!
Hochwertiges Fertigfutter ist als Basisfutter geeignet und der Rest ist Erfahrungswert…Muss also dem einzelnen Tier gut tun.

Wenn man rohes Fleisch füttert, sollte man es kurz durch kochendes Wasser ziehen, damit die Erreger die in großer Anzahl auf der Oberfläche sitzen, abgetötet werden.Rohes Fleisch ist also gefährlich wenn man gewisse Hygieneregeln ausser Acht lässt…Ausserdem können bei einem großen Anteil massive Mangelerscheinungen auftreten.

Archie hat mir ausserdem schlimme Erfahrungen mit Rohfütterung geschildert!
Das waren schon grausame Geschichten, die man aber verhindern kann, wenn man sich !sehr gut! informiert.
Aber man kann sagen, dass Rohfütterung nicht für große Tierbestände geeignet ist und grundsätzlich nur mit großer Vorsicht betrieben werden sollte.

Ich bin sehr glücklich, dass viele Vorurteile und Befürchtungen bezüglich unserer Diskussion aufgeklärt werden konnten. An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an Archie!

Liebe Grüße
Marah