Homöopathie: Warum komplizierte Dosierung?

Hi Branden!

das homöopathische Mittel je nach seiner Urform eher in
Tabletten oder in Dilution (Flüssigkeit). Die Globuli werden
nämlich zu homöopathischen Mitteln, indem man einen Tropfen
des homöopathischen Mittels auf einen Haufen Globuli tropft.
Und da ist es leider nicht ausgeschlossen, dass das eine mehr
abkriegt als das andere (freundlich ausgedrückt).

Oje, dann kann man ja bei der Einnahme nie sagen, ob man grad Globuli mit wenig oder gar gar keinem „Inhalt“ abbekommt oder das Gegenteil, eine „Überdosis“…
Andererseits, wenn ich es mir so überlege, könnte dies auch erklären, warum die Homöopathie in manchen Fällen nicht wirkt. *grübel*

Widerrum andereseits, trifft das ja für Tropfen nicht zu. Weder die grad angesprochene Problematik mit der ungleichen Dosierung wie auch mein ursprüngliches Problem. Denn auch für Tropfen gelten ja diese komplizierten Einnahmevorschriften.

Wenn man dies nur auf Globuli bezieht, dann klingt deine Erklärung recht logisch, danke :wink:

Des weiteren ist zu Deinem zweiten Fragenkomplex zu sagen,
dass man ja -wie ich unten schon erwähnte- nicht mehrfach
dieselbe Gabe / Potenz des selben Mittels geben soll, weil
schon Hahnemann sagte, dass die Reaktion des Körpers immer nur
durch neue Reize affiziert werden soll.

Das macht auch Sinn.

Zum dritten halte ich persönlich nicht allzu viel von
Hochpotenzen, da die Erklärung, dass bei Mitteln, in denen
kein Molekül mehr nachweisbar ist, die Wasserstoffverbindungen
u.ä. durch die Verschüttelunggen und Verreibungen doch den
Charakter des Ursprungsstoffes angebnommen hätten, mich nicht
restlos überzeugen.

Ja, ich frag mich auch, wie immer nur ein bestimmter Stoff sich „gemerkt“ werden soll. Wenn man sich alleine den Wasserkreislauf ansieht, ich mein, Wasser, welches durch Bäche oder Bodenschichten rauscht, nimmt auf dem Wege ja viele Stoffe auf und wird auf seinem Weg auch gehörig durchgeschüttelt. Dementsprechend müßte im Wasser eine ungeheure Anzahl von Stoffen „gespeichert“ sein.
Aber diese Frage wage ich nicht zu stellen :wink:

Gruß und danke,
Sharon

Hi Kerstin!

Hm das klingt gut, ich gehe davon aus, daß du bestanden hast

Ja, danke :wink:

und vermutlich mit Bravour. Herlichen Glückwunsch!

Naja, sagen wir: zufriedenstellend :wink:

Warum viele Kügelchen? und Warum so superhäufig?
Die kann ich dir nicht beantworten.

Schade, aber zumindest einen Teil hab ich verstanden, danke :wink:

Bei mir gibts das so nicht und die Kollegen, die das so
verschreiben, gehören auch häufig zu denen, die sich und ihre
Arbeit nicht erklären können.
Bei mir gibts schonmal zum Anschubsen, daß die Leute 3/4 Mal
in kürzerem Abstand 1 Globuli oder ein Schluck aus dem
Wasserglas nehmen sollen und danach nach Bedarf.

Ja, für die Fälle kann ich es auch dank deiner Erklärung nachvollziehen. Ich akzeptiere diese Begründung mit der Erstverschlimmerung auch für die stündliche Gabe, denn hier kann ich es noch nachvollziehen. Aber für die - zugegebenermaßen eher seltene - minutiöse Gabe klingt das nicht einleuchtend. Aber wie immer steckt der Teufel wohl im Detail :wink:

Schönen Tag

Ebenso und laß mal wieder öfter von dir lesen :wink:

Danke - ich bemüh mich

Wär schön :wink:
Gruß und Danke,
Sharon

Toll Deine Idee, wenn Du genügend Leute findest mache ich gern
mit. Da jeder Patient andere Mittel und unterschiedliche
Potenzen benötigt, dürfte die Durchführung jedoch schwierig
werden.

wo liegt das Problem? Der Homöopath hat normalerweise einen Schrank voll mit Arznei, aus denen er dann das richtige wählt. Nun hat er eben zwei Schränke und aus einem von beiden wählt er das richtige aus. Nur dass in einem eben lauter Placebos sind.

Hast Du noch nie etwas von kinesiologischen Tests,
Elektroakupunktur nach Voll oder VEGA-Test gehört.
Natürlich können z.B bei psyschischen Belastungen auch „leere“
Globulis wirken.

Selbstverständlich würde das alles im Test mit hineinspielen. Wäre eben ein Test für die Wirksamkeit der „alternativen Medizin“ als solche.

Es ist nicht wie mit der Schulmedizin, wo ein Mittel
mindestens
18 % Wirksamkeit!!! nachweisen muß und dann schon auf den
Markt gelangen darf, obwohl es möglicher Weise bei 82 % aller
Kranken wirkungslos ist und dazu noch schwere Nebenwirkungen
verursachen kann.
Dabei wird auch gar nicht erst geprüft, ob es für den
Patienten die geeignete Dosis des Wirkstoffs ist.

Dass bei der Schulmedizin so manches im Argen liegt steht außer Frage. Aber das wäre wohl eher Thema eines eigenen Threads.

Gruß, Niels

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Liebe Sharon

Ja, ich frag mich auch, wie immer nur ein bestimmter Stoff
sich „gemerkt“ werden soll. Wenn man sich alleine den
Wasserkreislauf ansieht, ich mein, Wasser, welches durch Bäche
oder Bodenschichten rauscht, nimmt auf dem Wege ja viele
Stoffe auf und wird auf seinem Weg auch gehörig
durchgeschüttelt. Dementsprechend müßte im Wasser eine
ungeheure Anzahl von Stoffen „gespeichert“ sein.
Aber diese Frage wage ich nicht zu stellen :wink:

Du bringst einen wichtiugen Aspekt hinzu - ich sehe, wir denken ähnlich.
Es grüßt Dich
Branden

Dass bei der Schulmedizin so manches im Argen liegt steht
außer Frage. Aber das wäre wohl eher Thema eines eigenen
Threads.

Gruß, Niels

Hast ja recht. Aber wenn so auf der Homöopathie herumgehackt wird, möchte ich auch diese Fakten mal benennen dürfen.
Im übrigen habe ich keinen Schrank voll Globulis. Bei 8000 Einzelmitteln und diese in verschiedenen Potenzen, müßt man die Wände damit tapezieren :wink: Wer soll das bezahlen?
Ich habe den praktischen Laborversuch der Leipziger Ärztin auf Video aufgenommen, weis aber nicht wo ich es hingeramscht habe.

Gruß Kerstin