ein Hund braucht in erster Linie Bewegung, also regelmässige Spaziergänge, auch bei Frost und Schnee, aber dazu hast du ja schon ne Menge Antworten bekommen. Der Hund sollte auch eine bestimmte Bezugsperson haben, höchstens 2. Dann auch noch ausgibige Streichel- und Kuscheleinheiten. Lang- wie auch Kurzhaarhunde sollte man regelmässig bürsten, dazu nehme ich z.B. einen Massagehandschuh.
Ein Garten ist nicht so wichtig für einen Hund, für eine Katze schon eher, habe auch einen Hund und ne Menge Katzen, die ihren täglichen Auslauf draussen geniessen und mir manchmal stolz ihre Jagdbeute (angefressene Mäuse, Maulwürfe) mitbringen.
Stör dich auch nicht an die Leute, die den Hund, ohne ihn zu kennen, direkt für einen Kampfhund oder so halten, die musst du einfach ignorieren, das sind meist Spinner. Sorg auch dafür das er Artgenossen kennenlernt um mit denen auch zu spielen.
Viel Spass mit den zukünftigen vierpfotigen Familienmitglied.
möchte mich auch noch kurz einklinken. Eigentlich ist ja fast alles gesagt.
Ich habe selbst einen Hund aus dem Tierheim, 6 Jahre alt (seit Dezember bei mir) und es gab keinerlei Anpassungsschwierigkeiten in der Wohnung, obwohl er ein halbes Jahr dort gelebt hat und vorher einen Garten zur Verfügung hatte.
Ich habe übrigens nur halb soviel Platz wie ihr zur Verfügung und mein Hund ist 60 cm groß (Collie-Schäferhund). Wesentlich wichtiger ist, daß wir mehrere Auslaufgebiete fast direkt vor der Tür haben, wo er auch freilaufen und vor allem Kontakte zu anderen Hunden haben kann.
Übrigens ist es ein absolutes Vorurteil, wenn jemand meint, daß ein kleiner Hund weniger Arbeit macht oder weniger Auslauf braucht. Das kommt eher auf die Rasse bzw. den einzelnen Hund an.
Meinen Hund merkt man in der Wohnung kaum. Gut, wenn ich den Raum wechsel, geht er mit. Einen Terrier o. ä. wirst Du in der Wohnung garantiert mehr merken.
Ich kann Dir nur viel Spaß mit Deinem zukünftigen kaltschnäuzigen Partner wünschen und finde es klasse, daß auch Du Dir einen Tierheimhund holen willst.
Lass Dich nicht irritieren, die meisten Hunde sind dort, weil ihre ehemaligen Besitzer Probleme haben, nämlich damit einen Hund zu erziehen und Verantwortung für ein ganzes Hundeleben zu übernehmen. Die Hunde selbst sind in der Mehrzahl problemlos und machen bei der Eingewöhnung und Erziehung im allgemeinen weniger Arbeit als Welpen.
Die meisten agressiven oder sonstwie verdorbenen Hunde, die ich kenne sind seit Welpenalter bei ihren Besitzern. Und dennoch hält sich hartnäckig das Vorurteil von den ach so schwierigen Tierheimhunden, die nur in erfahrene Hände gehören. Schade für die dort sitzenden Tiere.
Klar haben viele dieser Tiere gewisse Macken, aber die haben auch Hunde, die man selbst aufzieht. Und es drängt Dich ja keiner, Dich sofort zu entscheiden, Du kannst ja durchaus mehrmals mit einem Hund laufen oder in mehrere Tierheime fahren.
Viele Grüße
Wilma u. Ex-Tierheimhund Arno, der sozial ist wie kaum ein anderer Rüde
Also wir haben eine 100 m2 Wohnung und einen Hund.
Ich denke, es kommt noch nicht mal so auf den Hund an ( solange es kein Husky oder ähnliches ist, die sehr viel Bewegung brauchen! So einem Hund würde ich eine Wohnung ohne Garten nun nicht zumuten!)
Wir haben uns einen Hund aus den Tierheim geholt und sie gehört nicht unbedingt zu den kleinsten Tieren. Aber da ich den ganzen Tag Zuhause bin, ist das Thema Auslauf kein Problem.
Wir wohnen in einem Hochhaus in ländlicher Gegend und da ist Platz genug.
Ich würde euch schon raten ein Tier aus den Tierheim zu nehmen und sich dort über die Tiere zu informieren ( Sinnvoll sind Mischlinge, die sind meist robuster und auch lieber!).
Wir haben eine Brake-Mischung und man weiß von Braken, das sie wirklich sehr ruhig sind. ( Dackel und sowas kleines würde mir nicht ins Haus kommen, die wären mir einfach zu klein )
Ich gehe 3 mal am Tag mir ihr auf die Felder, oder fahre Fahrrad.
Wenn ihr drumrum genug Platz für das Tier habt ( und auch Zeit!!), sehe ich kein Problem.