Hallo Bernd!
Wozu braucht der urbane Mensch einen Jagdhund…?
In der Frage ist nicht die Rede von einem Jagdhund!!
Stimmt, das habe ich wohl hinzugedichtet. Verzeihung.
Ich stelle die Frage anders: wozu braucht der urbane Mensch einen Hund…?
Der Hundebesitzer könnte für den Wert der Katze haften müssen.
Hat der Hundebesitzer eine Hundehaftpflichtversicherung? Dies
empfiehlt sich als Hundehalter generell.
Da kann ich zustimmen, habe selber Hund und Versicherung und
würde schon (ohne Schuldanerkenntnis) von selber versuchen
zumindest den materiellen schaden zu ersetzen.
Die Tierheime sind voller Katzen in allen Arten und in jedem
Alter.Übrigens unter anderem deshalb weil die Katzenbesitzer
ihre Tiere auch ohne Leine herumlaufen lassen, jeden Tag immer
ohne Aufsicht !
Ich bin eigentlich schon ein Tierliebhaber, aber mit Katzen kann ich wenig anfangen.
Zudem sind Katzenhalter meiner Erfahrung nach oftmals deutlich extremer in ihrer Tierliebe, als Hundebesitzer. Eine Katze läuft wie selbstverständlich ohne Aufsicht durch die Gegend, sie kann ja auch weniger Schaden anrichten.
Ein Hund hingegen kann schon gefährlich sein, die große Mehrzahl ist es jedoch nicht, dennoch müssen Hunde vielerorts generell angeleint werden.
Wenn ein Hund sein Geschäft auf der Straße verrichtet, ist das verwerflich. Macht eine Katze das, juckt es keinen.
Schäden an Autos durch Katzenkrallen hat man hinzunehmen. Katzenbesitzer reagieren häufig unglaublich arrogant und uneinsichtig, wenn man sie darauf anspricht.
Dies bringt mich zu o.g. Ansicht, dass Hunde und auch Katzen in der Stadt nicht gehalten werden sollten. Die Tiere haben nichts davon und die üblichen Konflikte zwischen den Besitzern sind einfach unnötig. Es ist in den Städten schon eng, dreckig und anstrengend genug. Da brauche ich nicht noch Haustiere, die die Straßen verschmutzen und Haustierbesitzer, die einen auch noch anmeckern, wenn einem das freilaufende Tier vors Auto läuft…
Im vorliegenden Beispielfall meine ich, müssen sich beide Tierbesitzer an die Nase fassen. Der Hund gehört an die Leine, so er nicht gehorcht und die Katze gehört nicht in ein Fenster eingeklemmt…
Andererseits wie lange hätte die Katze im Todeskampf im
Fenster geklemmt wenn der Hund sie nicht „erlöst“ hätte ? War
ja wohl ein abseitsstehender Schuppen.
Mathias (der findet, dass Köter aufs Land gehören und in der
Stadt nichts zu suchen haben, obwohl seine Mutter selbst einen
Hund hat)
1.hat deine Mutter auch einen KÖTER ?
Und was für einen.
Es ist ein niedlicher Golden Retriever. Der mit Abstand dümmste Hund, den ich jemals gesehen habe. Aber eben sehr niedlich und ich mag den Hund auch sehr. Allerdings wohnt sie am Wald, hat einen Garten, der Hund wird auf der Straße angeleint und fällt keine Menschen an. Zum Katzen Jagen ist er zu doof und zu langsam. Dasselbe gilt für die meisten anderen Tiere, ausgenommen altersschwache Fliegen. Träfe er auf die eingeklemmte Katze, würde er sie niemals beißen, sondern höchstens anstupsen und nach einer Bewegung und einem Fauchen seitens der Katze voller Angst abhauen.
So einen Hund lasse ich mir unter den genannten Voraussetzungen der Haltung ja noch eingehen.
Beißende Köter oder gar Kampfhunde hingegen kann man sich von mir aus halten, wenn man auf einer Berghütte wohnt. Nicht aber in der Stadt, wo auch Kinder leben.
Es muss nicht jeder seinen Egoismus ausleben, nur weil er aufgrund seines mangelnden Selbstbewusstseins unbedingt ein Lebewesen um sich braucht, dass er nach seinen Wünschen abrichten und ggf. auch noch als Waffe einsetzen kann.
- der Vorfall war an einem Bauernhof, die bekanntermaßen ja
meist auf dem Land liegen
Dumm gelaufen für den Katzenbesitzer. Er hätte wohl mal nachsehen sollen.
Grüße,
Mathias