Witzige Geschichte: die Welt macht das gerade schon wieder, d.h. eine rein akademische Studie aufgreifen, um damit populistische Politik zu machen. Es geht derzeit um eine Metastudie, die Studien untersuchte, die wiederum die Wirksamkeit von Masken bei Schulkindern untersuchte. Das Ergebnis ist, dass keine Studie die Wirksamkeit von Masken im Hinblick auf das Infektionsgeschehen belegen konnte.
Die wird natürlich von den ganzen Querfuzzies gefeiert, weil die sich bestätigt sehen. Das Problem ist halt nur, dass die nicht raffen, dass „nicht wissenschaftlich belegt“ nicht bedeutet, dass die Masken nichts gebracht haben, sondern lediglich, dass der wissenschaftliche Beweis nicht erbracht wurde.
„Wie auch“ möchte man da antworten, denn für einen Beweis hätte man ja zwei Schulen, zwei Klassen oder zwei anderweitige Gruppen von Kindern beobachten müssen, die sich nur im Masketragen unterschieden und ansonsten gleiche Verhaltensweisen an den Tag legten.
Eine solch systematische Betrachtung hat es natürlich nicht gegeben, so dass der wissenschaftliche Beweis nicht erbracht werden konnte. Die empirisch belegte Wirksamkeit von Masken wird von den Autoren auch gar nicht bestritten, sondern tatsächlich gleich zu Beginn eingeräumt.
Der langen Rede kurzer Sinn: die Welt ist inzwischen ein genauso manipulatives Drecksblatt geworden wie die Bild, nur mit weniger Bildern und kleineren Buchstaben.