Ihre Mutter war eine Straßenkatze, die umgekommen ist. Sie
sind aber von Hand aufgezogen. Zählt das als Straßenkatze?
So halb. Sie sind also schon „gutes“ Futter gewöhnt und haben nicht von Müll gelebt.
Wäre das Gegenteil eine „Rassekatze“?
Das Gegenteil wäre eine Katze, die bisher immer Fertigfutter bekommen hat und deren Vorfahren für mehrere Generationen auch immer Fertigfutter bekommen haben. Rasse ist egal.
Es gibt Katzen, die auf Futterwechsel empfindlich reagieren. Sogar wenn man zwischen verschiedenen Geschmacksrichtungen wechselt, oder zwischen „Supermarktfutter“ und „Premiumfutter“. Kommt eben auf einen Versuch an. Dauernder Wechsel zwischen roh und gekocht ist schon ziemlich hardcore, denke ich.
Gruß,
Myriam
Hallo
Das Gegenteil wäre eine Katze, die bisher immer Fertigfutter
bekommen hat und deren Vorfahren für mehrere Generationen auch
immer Fertigfutter bekommen haben. Rasse ist egal.
Oh danke das ist eine gute Erklärung. Die Vorfahren waren definitiv Straßenkatzen. Die beiden selber sind aber direkt von Muttermilch auf Flaschenmilch gekommen. Dann haben wir sie bekommen (2-3 Monate alt).
Es gibt Katzen, die auf Futterwechsel empfindlich reagieren.
Sogar wenn man zwischen verschiedenen Geschmacksrichtungen
wechselt, oder zwischen „Supermarktfutter“ und
„Premiumfutter“. Kommt eben auf einen Versuch an. Dauernder
Wechsel zwischen roh und gekocht ist schon ziemlich hardcore,
denke ich.
Wir wechseln eigentlich ständig Futtersorten. Schon Premium, aber je nachdem was im Angebot ist
Bisher keine Probleme. Sie stürzen sich auch auf rohes Fleisch, Reste vom Huhn (roh) usw. Ich denke es wäre kein Problem, wenn sie zusätzlich richtiges Fleisch bekämen. Sie essen sogar Tomatenmark wie verrückt, wie ich feststellte LOL, aber ich nehme es ihnen weg (das kann nicht gesund sein oder?). Auf rohe Eier stehen sie auch.
Gruß
dataf0x
fast off topic
Hi Data,
Oh danke das ist eine gute Erklärung. Die Vorfahren waren
definitiv Straßenkatzen. Die beiden selber sind aber direkt
von Muttermilch auf Flaschenmilch gekommen. Dann haben wir sie
bekommen (2-3 Monate alt).
Genau wie unsere Katzen in Saudi. Als ganz junge Kätzchen
auf der Straße gefunden, von Hand großgezogen, mit 3 Monaten
zu uns gekommen.
Nebenbei zur Futterfrage: in Saudi müssen auch Rassekatzen
(gibt’s ebenfalls) lernen, mit Futterwechsel umzugehen,
weil man sich nie darauf verlassen kann, ob es die Sorte XY
auch noch nächste Woche zu haben ist.
Durch meine Katze in Südafrika habe ich gelernt, Dinge
zu tun, die ich von zuhause nicht kannte: Fische ausnehmen,
Schweinsfüße von Fleisch zu befreien, Nieren und Leber
kleinzuschnipseln usw. Dosenfutter war sehr teuer und
richtig geschmeckt hat es ihr auch nicht.
Hab also total unwissenschaftlich alles durcheinander
gefüttert, von Abfällen aus unserer Küche (eigentlich
nur roh), frischen Fisch und frisches Fleisch (auch
Innereien) bis zu verschiedensten Dosen und wenig Trocken-
futter (stand am Anfang da, dann immer seltener, weil
sie es nicht anrührte). Sie ist 20 Jahre alt geworden.
Gruß
Elke
Hallo,
ich möchte dass meine Katze 20 wird und das bei bester
gesundheit - deswegen ernähre ich sie artgerecht … und dazu
gehört Supermarktfutter nunmal nicht
Meine Katze wurde 20. Allerdings in einem Land,
in dem man sich schämt (ich jedenfalls habe mich
geschämt) für ein Haustier mehr Geld auszugeben,
als das, was die meisten Menschen dort für Nahrung
am Tag ausgeben. Von daher finde ich die Diskussion
über Luxusfutter hier immer etwas abartig.
Gruß
Elke
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Hallo
Das Argument pro Whiskas scheint mir sehr dünn zu sein. Kann es sein, daß ein Vermenschlichungswunsch dahintersteckt? Es gibt da eine ganz besonders widerwärtig-dekadente Katzenfutzerwerbung, die ich vor Jahren oft gesehen habe: Da wird einer Katze gelierte Pampe auf einem Silbertellerchen serviert, mit einem Stück Petrosilie garniert, dazu Geigenmusik… Da kriegte ich jedesmal die Krise wegen der penetranten Vermenschlichung. Mir tat das Vieh leid.
Vielleicht ekeln sich viele Katzenbesitzer unbewußt davor, daß ihr flauschiger Liebling am allerliebsten lebendige Ratten zuerst kaltblütig abmurksen und dann mit Haut und Haaren fressen würde? Und deswegen geben sie ihm Futter, das keinerlei Ähnlichkeit mit einem Beutetier hat? Nur so eine Überlegung…
Gruß
dataf0x
aus meinem herzen gesprochen!
Hallo!
Meine Katze wurde 20. Allerdings in einem Land,
in dem man sich schämt (ich jedenfalls habe mich
geschämt) für ein Haustier mehr Geld auszugeben,
als das, was die meisten Menschen dort für Nahrung
am Tag ausgeben. Von daher finde ich die Diskussion
über Luxusfutter hier immer etwas abartig.
Auf die Gefahr hin, hier mal wieder verbal eins drüber zu kriegen: Genauso sehe ich das auch! Das bedeutet nicht, daß ich meine Katzen mit dem billigsten Jakob füttern will und werde, aber manchmal geht mir die Futterdiskussion wirklich auch ein bißchen sehr weit! NIcht jeder, der einem Tier ein wirklich liebevolles Zuhause gibt ist finanziell in der Lage ausschließlich „Premium“ zu kaufen, oder zeitlich in der Lage extra zu kochen.
LG
elviretta
Von daher finde ich die Diskussion
über Luxusfutter hier immer etwas abartig.
Ich weiß nicht, wieso hier immer wieder von Luxusfutter gesprochen wird. Es geht hier nicht um teures Luxusfutter vs. billiges Supermarktfutter, sondern um Futter mit hochwertigen Zutaten (bzw. Rohfütterung mit Fleisch) vs. Futter aus minderwertigen, für die Katze schwer verdaulichen Dingen + Chemie.
Gruß,
Myriam
Hallo!
Habe jetzt nicht alles hier gelesen, hoffe, diese Antwort war nicht schon an einer anderen Stelle in diesem Thread!
NIcht jeder, der einem Tier ein
wirklich liebevolles Zuhause gibt ist finanziell in der Lage
ausschließlich „Premium“ zu kaufen, oder zeitlich in der Lage
extra zu kochen.
Nun, ich kann deine Argumente verstehen, aber bitte vergiss nicht, dass Katzen weit weniger Premiumfutter vertilgen als Supermarktfutter, somit ist Premiumfutter nicht wirklich oder nicht gravierend teurer! Das hat mit den verwertbaren Inhaltsstoffen zu tun! Meine Beiden fressen zum Beispiel nur Premiumfutter, da reicht eine 85g-Dose pro Mahlzeit für 2 erwachsene Katzen plus normale Menge Trockenfutter. Oft muss ich sogar noch etwas wegwerfen, weil es eingetrocknet ist, d.h., sie fressen noch nicht einmal so viel!
Renate
off topic
Hi Myriam,
Ich weiß nicht, wieso hier immer wieder von Luxusfutter
gesprochen wird. Es geht hier nicht um teures Luxusfutter vs.
billiges Supermarktfutter, sondern um Futter mit hochwertigen
Zutaten (bzw. Rohfütterung mit Fleisch) vs. Futter aus
minderwertigen, für die Katze schwer verdaulichen Dingen +
Chemie.
Es geht mir da gar nicht wirklich ums Geld, versteh mich nicht
falsch. Vielleicht ist Luxus der falsche Ausdruck.
Es geht mir irgendwie (ja, ich weiß, das ist diffus) —
vielleicht ist das einfach generelles Unwohlsein, das ich
bekomme, wenn ich denke, dass Tiere mehr Aufmerksamkeit,
mehr Sorgfalt zu gute kommt als Menschen. Mein letzter
realer Zusammenstoß mit Tierliebhabern (= hier „bunny hugger“)
war in Harare, wo sich mehrere ältliche Damen (ja ich weiß,
alles Klischee) schrecklich darüber ereiferten, weil eine
trächtige Eselin an einer Freilufttheateraufführung teilnahm
(und an sieben Abenden für weniger als eine Minute einen
Jesusdarsteller auf dem Rücken trug), während nichtmal drei
Kilometer Luftlinie davon, Straßenkinderhorden lebten, um
die sich niemand kümmerte.
Ja, ich weiß, das eine hat nicht wirklich etwas mit dem
anderen zu tun. Und dennoch ist für mich das ein Symbol
für eine Weltanschauung mit der ich große Probleme habe.
Tut mir leid, besser kann ich das nicht ausdrücken.
Gruß
Elke
Tut mir leid, besser kann ich das nicht ausdrücken.
Ich verstehe Dich durchaus, aber mich irritiert es, wenn solche Bedenken in einem Thread gepostet werden, wo es darum geht, wie man Katzen gesund (nicht luxuriös) ernährt. Glaube mir, falls es mir und meiner Frau in diesem Land jemals ermöglicht wird, gemeinsam ein Kind zu haben, werde ich mich genauso - wenn nicht mehr - um gesunde Ernährung kümmern, wie ich es jetzt bei meinen Tieren tue, unter anderem deshalb, weil sie von mir abhängig sind.
Gruß,
Myriam