Hallo Roland,
meine Antwort kommt leider etwas verspätet.
Also erstmal herzlichen Glückwunsch zum „Nachwuchs“. Vor einem halben Jahr habe ich das auch, unbeabsichtigt, erleben dürfen und war total hingerissen. Trotz der vielen und meist auch vernünftigen Gründe, nicht mehr Katzenbabies in die Welt zu setzten, als es ohnehin schon gibt, war das für mich ein einfach umwerfendes Erlebnis. Meine Fiene hat fünf Babies bekommen und war ebenfalls sehr jung. Dennoch hat sie das ganz wunderbar hin gekriegt. Zum Glück war sie als Mutter sehr ruhig und gelassen. Daraufhin habe ich sehr früh angefangen, die Kleinen regelmäßig mehrmals täglich kurz in die Hand zu nehmen, zu streicheln und ihnen irgendeinen Blödsinn zuzumurmeln. Ich tat dies in der Absicht, ihnen von Anfang an ein gutes Gefühl zu Menschen zu vermitteln. Als sie dann ihre Wurfkiste anfingen zu verlassen um den „Rest der Welt“ zu erkunden, habe ich mir ganz oft Besuch ins Haus geholt, damit sie auch andere Menschen kennenlernen. All das aber ohne Streß und die Mama war auch immer ganz ruhig dabei. Auch habe ich mich frühzeitig um die spätere Unterbringung gekümmert, indem ich zunächst einmal allen Freunden und Bekannten von den Kätzchen erzählte. Es sind fünf prächtige Katzenkinder daraus geworden, die alle samt sehr menschenbezogen und zurtraulich sind. (Es sind dreiviertel Maincoons) Und ich habe vier davon, Gott sein Dank, supergut unterbringen können, zwei blieben zusammen, eine kam in eine Familie mit Hund (kannte sie von mir auch), die ander zum mittlerweile kastrierten Vater. Einen, den Findus, hab ich selbst behalten. Mein Tipp, nicht zu spät Körperkontakt aufnehmen aber alles immer nur, solange die Mutterkatze die Ruhe behält. Zur Stärkung habe ich der Mutter hochkalorische Vitaminpaste vom Tierarzt gegeben.
Viel Freude mit den Kleinen und Daumendrück für die Vermittlung.
Angelika