Ist für einen Berufsanfänger (nach dem Studium) für ein Vorstellunggespräch das Tragen eines Anzugs Pflicht? Oder genügt auch andere elegante Kleidung (beispielsweise schwarze Jeanshose und Hemd)?
Hallo
Für die Beantwortung Deiner Frage dürfte vermutlich nicht uninteressant sein, ob Du dich als Banker oder Striptease-Dancer bewerben willst.
Gruß,
LeoLo
Hallo!
Ich glaube nicht, dass er Striptease-Dance studiert hat!
Sorry,
hilft jetzt keinem, aber den musste ich los werden!
Gruß Marvin
Ich studiere noch eine ganze Weile (und, ganz recht, nicht Striptease-Tanz). Die Frage tauchte aber eben gerade auf. Um die Situation zu konkretisieren:
Es ist ein Fachhochschulstudium in Richtung Informatik. Stellen wir uns mal als zukünftige Arbeitgeber ein mittleres Industrieunternehmen oder eine Klinik vor (oder sieht es bei kleinen Betrieben wieder anders aus?).
Naja, es schadt wohl auch nichts, wenn ich mir mal einen vernünftigen Anzug kaufe (habe bisher noch keinen), den kann man ja immer mal brauchen und er wird ja so schnell nicht „alt“.
Hallo.
Ich mach’s kurz: http://de.biz.yahoo.com/050221/336/4fbx3.html
Zwischen grauer Maus und Aufschneider - Bei Vorstellungsgesprächen kommt es auf die richtige Strategie an
Montag 21. Februar 2005, 07:00 Uhr
Berlin (ddp.vwd). Ein schicker Anzug reicht längst nicht mehr aus, um im Vorstellungsgespräch zu überzeugen. Anders als früher sollten Bewerber heute beim ersten persönlichen Kontakt deutlich offensiver auftreten. «Die Bewerber müssen selbst Einstellungsargumente liefern», sagt Christian Püttjer, Autor zahlreicher Bücher zu diesem Thema. Der Bewerber muss mit sachlichen Argumenten überzeugen, dass er der Richtige für die Stelle ist.
Dabei gilt es, die richtige Abstufung zwischen grauer Maus und Aufschneider zu treffen. Doch das gelingt den wenigsten.
«Von Unternehmen wird häufig beklagt, dass Bewerber sich nicht so präsentierten, dass man ihnen den Job auch zutraut», berichtet Püttjer, der selbst lange im Personalwesen arbeitete. Man erwarte heute von einem Bewerber, dass er schon ein bisschen «wie ein Macher» auftrete. Dazu seien viele zu schüchtern, weshalb es ihnen nicht gelinge, ein klares Profil rüberzubringen. Weitere Hauptursachen, die ein Vorstellungsgespräch scheitern lassen, sind Fehler in der Körpersprache oder eine mangelhafte Vorbereitung.
Viele Fragen im Vorstellungsgespräch sind immer gleich. Daher sollte man sich bereits vorher die Antworten gedanklich zurecht legen. Püttjer empfiehlt, sich Antworten auf typische Fragen, wie nach persönlichen Stärken und Schwächen, nach beruflichen Erfolgen und Misserfolgen vorher aufzuschreiben. Der Bewerber sollte sich bereits im Vorfeld genau überlegen, was ihn für die ausgeschriebene Stelle qualifiziert und was für Tätigkeiten er in der Vergangenheit gemacht hat. «Heute darf man nicht mehr in Floskeln reden oder sich hinter Berufsbezeichnungen verstecken», sagt Püttjer.
Die Bedeutung der Köpersprache wird oft unterschätzt. «Da geht ganz viel schief», berichtet der Experte. Fast alle Personalreferenten seien darin im Gegensatz zum Bewerber geschult. «Wer behauptet, offen zu sein, und dabei die Arme verschränkt, dem glaubt man nicht», sagt Püttjer. Zudem sollten Bewerber unbewusste Stress- oder Verlegenheitsgesten wie etwa das Kratzen am Ohr oder Kopf unterlassen. Grundsätzlich sollte die Köpersprache das Gesagte unterstützen, empfiehlt der Experte.
Auch wenn jeder wissen sollte, dass die Mickey-Mouse-Krawatte nicht ins Vorstellungsgespräch gehört, werden hier noch immer viele Fehler gemacht. Viele meinen, die tägliche Arbeitskleidung sei auch hier ausreichend. «Das ist falsch und wird vor allem von Ausbildungsplatzbewerbern missachtet», sagt Püttjer. Grundsätzlich sei seriöse Kleidung gefordert. Es müsse zwar nicht immer der Business-Anzug mit Krawatte sein, allerdings sei der selten falsch. «Lieber etwas besser angezogen als underdressed!» betont er. Gemieden werden sollten allerdings grelle Farben und alles, was ablenkt. «Ein rotes Jacket kann einen schon um den Job bringen», sagt Püttjer.
Christian Püttjer hat zusammen mit Uwe Schnierda zahlreiche Bücher zum Thema Bewerbungen verfasst. Unter anderem erschien im vergangenen Jahr «Vorstellungsgespräch» (Campus Verlag; 9,90 Euro). ddp.vwd/rab/hwa
„Was, Französich lernen ist nicht cool ?“: http://de.news.yahoo.com/050221/286/4fc2k.html
Que mal
Au revoir dit M.L.
Ist für einen Berufsanfänger (nach dem Studium) für ein
Vorstellunggespräch das Tragen eines Anzugs Pflicht? Oder
genügt auch andere elegante Kleidung (beispielsweise schwarze
Jeanshose und Hemd)?
Anzug: Bei Berwerbung als Handlanger auf dem Bau und besonders auf saubere Fingernägel achten.
Jeans und Hemd: Immer Pflicht bei Bewerbungen als Bankdirektor, oder zukünftiger Aufsichtsrat.
oder für was wolltest du dich bewerben?
gruss
ohne Humor und die Fähigkeit, zwischen de Zeilen lesen zu können könnte es schwierig werden…
zumindest wenn ich dich interviewen würde…
Hi Winter.
Ich denke, wenn Du den Job willst, dann musst Du das den Leuten zeigen.
Dies tust Du durch Deine Kleidung (erster Eindruck), Dein Auftreten und eine gute Vorbereitung, was Dein Aufgabengebiet angeht.
Wenn Du Dich mit einem Mädchen triffst, das Du beeindrucken willst, wirst Du ja wohl auch nicht das T-Shirt anziehen, das schon seit zwei Tagen in der Zimmerecke liegt, sondern das beste Outfit wählen, was z. B. auch Deine körperlichen Stärken betont und Schwächen überspielt und Du überlegst Dir sicherlich, was Ihr so für Gemeinsamkeiten habt, damit Du Ansätze hast, um mit ihr ins Gespräch zu kommen; kurzum, Du wirbst für Dich, indem Du Dich von Deiner besten Seite präsentierst.
So ähnlich solltest Du es mit dem Bewerbungsgespräch halten.
Grüße,
Grünblatt