ich frage mich gerade, ob man ein jahr Gymnasium verschweigen kann und die Realschule nimmt bei der man dann den Abschluss gemacht hat.(zeitlich fällt es nicht auf, da kein jahr sitzen geblieben.)
Ist nur fraglich, ob moralisch und rechtlich zulässig.
Ich find das eine Jahr Gymnasium macht sich nicht so ganz dolle, da ja abgebrochen wurde…
Desweiteren habe ich einige Zeit an einem Softwareprojekt in Verbindung mit einer etwas größeren Firma gearbeitet… Der Name würde sich sicherlich nicht schlecht machen im Lebenslauf. Nur das Problem: Es gibt darüber nichts belegbares… kein Zeugnis, nix!
Dieses Projekt ist zwar im endeffekt in die Hose gegangen aber so hab ich noch vor meiner Ausbildung Erfahrungen gesammelt, was sich vieleicht nicht schlecht macht. Was meint ihr?
Und ausserdem wäre es kein null acht fuffzehn Lebenslauf, wie bei jedem normalen Berufsseinsteiger.
Anderer Seits: ist es überhaupt relevant, da in dem Bereich eine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen?
ich würde das Jahr Gymnasium und das Praktikum beides im Lebenslauf angeben. Wenn Du eine plausible Erklärung hast, warum Du abgebrochen hast (Krankheit, geschäftlicher Erfolg im Nebenjob…) , würde ich das auch mit wenigen Worten dazuschreiben. Denn bei einer Prüfung des Datums auf dem Zeugnis würde das fehlende Jahr rauskommen. Oder Du kommst ins Vorstellungsgespräch und dort ins Stocken…
Du musst es dann halt so darstellen, dass Du jemand bis, der sich auch von einem Misserfolg nicht von seinem Weg abbringen lässt. Man kann auch aus Sch… Gold machen
ich würde beides in den Lebenslauf aufnehmen. Beides sind Erfahrungen gewesen, die Du gemacht hast und von denen Du profitierst. Selbst wenns nicht so gewesen wäre stellst Du es in einer Bewerbungssituation so dar, einfach weil Personalleute und unser System so funktionieren daß sie immer hören wollen was man Tolles gemacht hat und wo man Erfahrungen gesammelt hat.
Im übrigen finde ich es auch grundsätzlich besser bei der Wahrheit zu bleiben, die Gefahr daß man in der Bewerbungsphase in einer Streßsituation durcheinanderkommt ist nicht zu verachten. Mal abgesehen davon daß ich es überhaupt nicht als Makel sehe was Du vorzuweisen hast.
Aber selbst wenn Du denkst daß es Dir negativ ausgelegt wird: man kann auch Negatives versuchen in eine positive Aussage zu packen, etwa wenn Du sagst daß Du auf dem Gymnasium warst, dann aber gemerkt hast daß Dein Weg eher eine andere Schule war und Du dich deswegen umorientiert hast um den für Dich optimalen Weg zu gehen.
Wenn Du nicht darauf angesprochen wirst mußt Du es ja nicht von Dir aus zum Thema machen. Antworte niemals mehr auf eine Frage
als überhaupt gefragt wurde. Gib keine Antworten, nach denen gar nicht gefragt wurde. Lies keine spekulativen Zwischentöne aus einer Frage raus, das nennt man wohl offenbar „second guessing“ und führt schnell zu einem Fettnäpfchen. Wenn also gefragt wird „Was haben Sie
denn überhaupt die ganze Zeit so gemacht?“ heißt das nur, was Du die Zeit gemacht hast und nicht daß Du zu wenig, zuviel, die falschen Sachen, doofe Sachen gemacht hast, es heißt nicht daß man zweifelt, selbst wenn bei einem schwierigen Interview evt die Stimme streng und zackig ist, dann ist es nur die pure Frage „Was haben Sie gemacht?“ Und da brauchst Du überhaupt nicht defensiv zu plaudern, sondern es war halt ein Jahr auf dem Gymnasium oder in einem Projekt. Warum? Weil Du Dich dabei sehr wohl gefühlt hast, viel dabei gelernt hast, es abwechslungsreich und nützlich war etc etc, Du hast ja Deine Gründe, warum Du es gemacht hast. Daß es von dem Projekt keine belegbaren Ergebnisse gibt ist nicht so wichtig. Wichtig ist daß Du mitgemacht hast, Dich damit beschäftigt und Erfahrungen gesammelt hast.
Warum also willst Du Deinen Lebenslauf frisieren? Es schadet Dir nicht mal Erfahrungen vorweisen zu können, insofern gibt es nicht mal einen Anlaß etwas zu beschönigen…
wenn das Gymnasiumsjahr etwas ist das du speziell erwähnen musst, würde ich es weglassen aber ohne zu lügen. Die Bewerbung soll dich erstmal interessant für ein Gepräch machen. Für (leider) viele Personaler ist immer noch ein glatter Werdegang interessant.
wenn das Gymnasiumsjahr etwas ist das du speziell erwähnen
musst, würde ich es weglassen aber ohne zu lügen. Die
Bewerbung soll dich erstmal interessant für ein Gepräch
machen. Für (leider) viele Personaler ist immer noch ein
glatter Werdegang interessant.
Beispiel:
schulzeit von bis
Abschluss xyz
das is auch mein Gedanke, dann werde ich mich mal an dein Beispiel halten. Danke!
Das Praktikum gehört auf jeden Fall rein.
Okey, es war kein richtiges Praktikum. ich muss dazu etwas ausholen.
Es war während der 10. Klasse der Realschule ein mehr monatiges „Projekt“ was neben bei lief.
Bei diesem Projekt sollte eine kleine Gruppierung eine Softwar erstellen, so zu sagen als Bewerbung für diesen Konzern.
Wenn da geklappt hätte, wäre das mit ziemlichem tam tam in die Medien gekommen - is aber geflopt ;o)
Um es mal auf den Kern zu reduzieren:
Ich habe dort meine ersten Programmiererfahrungen gesammelt, die mir dann auch zu gute kamen bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle.
Ist halt etwas ungewöhnlich und nun nochmal: sollte ich das einbauen?
Ich frag mich was ich antworten soll, wenn nach Belegen dafür gefragt wird…
Danke,
Grüße
Sven.
Im übrigen finde ich es auch grundsätzlich besser bei der
Wahrheit zu bleiben, die Gefahr daß man in der Bewerbungsphase
in einer Streßsituation durcheinanderkommt ist nicht zu
verachten. Mal abgesehen davon daß ich es überhaupt nicht als
Makel sehe was Du vorzuweisen hast.
Wenn ich alles akkorat mache, hab ich sowieso einen extrem holprigen Lebenslauf
Realschule /„Projekt“
Fachoberschule Technik(4 Wochen)
Abruch FO und aufnahme der Ausbildung(Praktikumsbetrieb will mich als Azubi)
erfolgreichet Abschluss der Ausbildung und
Aufnahme der FO Wirtschaft
Da keimt bei mir gerade die nächste Frage auf: Eigentlich ist es doch extem positiv, dass mich mein Praktikumsbetrieb als Azubi haben wollte sodass ich die FO abgebrochen habe. Also sollte ich das so explizit schreiben?
Aber selbst wenn Du denkst daß es Dir negativ ausgelegt wird:
man kann auch Negatives versuchen in eine positive Aussage zu
packen, etwa wenn Du sagst daß Du auf dem Gymnasium warst,
dann aber gemerkt hast daß Dein Weg eher eine andere Schule
war und Du dich deswegen umorientiert hast um den für Dich
optimalen Weg zu gehen.
Weil ich mittlerweile 2* FO(Abi für dumme ;o) gemacht habe is das etwas unglaubwürdig ;o)
Wenn Du nicht darauf angesprochen wirst mußt Du es ja nicht
von Dir aus zum Thema machen. Antworte niemals mehr auf eine
Frage
als überhaupt gefragt wurde. Gib keine Antworten, nach denen
gar nicht gefragt wurde. Lies keine spekulativen Zwischentöne
aus einer Frage raus, das nennt man wohl offenbar „second
guessing“ und führt schnell zu einem Fettnäpfchen. Wenn also
gefragt wird „Was haben Sie
denn überhaupt die ganze Zeit so gemacht?“ heißt das nur, was
Du die Zeit gemacht hast und nicht daß Du zu wenig, zuviel,
die falschen Sachen, doofe Sachen gemacht hast, es heißt nicht
daß man zweifelt, selbst wenn bei einem schwierigen Interview
evt die Stimme streng und zackig ist, dann ist es nur die pure
Frage „Was haben Sie gemacht?“ Und da brauchst Du überhaupt
nicht defensiv zu plaudern, sondern es war halt ein Jahr auf
dem Gymnasium oder in einem Projekt. Warum? Weil Du Dich dabei
sehr wohl gefühlt hast, viel dabei gelernt hast, es
abwechslungsreich und nützlich war etc etc, Du hast ja Deine
Gründe, warum Du es gemacht hast. Daß es von dem Projekt keine
belegbaren Ergebnisse gibt ist nicht so wichtig. Wichtig ist
daß Du mitgemacht hast, Dich damit beschäftigt und Erfahrungen
gesammelt hast.
Danke sehr für die Tipps, normal antworte ich sehr ausführlich und abschweifend auf Fragen ;o)
Dieses Schulprojekt würde ich auf jeden Fall erwähnen.
Wenn du eh zu wenig Berufserfahrungstext hast, darf das ruhig auch ins Anschreiben rein.
In den Lebenslauf auf jeden Fall unter die Kategorie „Interessen“ oder „Kenntnisse“.
Aber konzentriere dich vor allem auf das Anschreiben deiner Bewerbung, da muss jeder Satz sitzen, wenn du ein Interview bekommst, musst du eh mit deiner Persönlichkeit beweisen, was du drauf hast. Aber da gilt es erst mal hin zu kommen.
bleibe einfach bei der wahrheit, sven.
du bist ja kein fauler lump.
und mit 20 hat man (meistens) noch keine karriere hinter sich.
es kommt auch darauf an, zu zeigen dass du etwas machst.
es laeuft selten so wie mans plant
aber was man kann, das frisst kein brot.
wuensch dir weiter alles gute.
迪特 米克若迪格
Wenn ich alles akkorat mache, hab ich sowieso einen extrem
holprigen Lebenslauf
Aus dem Bauch heraus, würde ich sagen, lass die FO Technik weg. Also:
Realschule /„Projekt“
Ausbildung
erfolgreichet Abschluss der Ausbildung
FO Wirtschaft
Da keimt bei mir gerade die nächste Frage auf: Eigentlich ist
es doch extem positiv, dass mich mein Praktikumsbetrieb als
Azubi haben wollte sodass ich die FO abgebrochen habe. Also
sollte ich das so explizit schreiben?
Würde ich nicht. Vermutlich würde das in Schleimerei (ich wurde schon ein Jahr früher von der Grundschule aufgenommen, weil ich bereits meinen Namen schreiben konnte )ausarten.
Das gehört eher in das persönliche Gespräch. Dann kannst du sagen, dass du durch die FO Technik begonnen hast und auf diese Weise deinen Betrieb kennengelernt hast. Eigentlich ist das aber auch egal. Hauptsache du hast einen Ausbildungsplatz bekommen - wie ist dann egal. Wichtiger sind die Erfahrungen!
Ich verschweige auch eine Ausbildung von 8 Wochen, weil ich direkt in eine andere Ausbildung wechseln konnte. Diese 8 Wochen fallen dann einfach weg. Schule - Ausbildung - Beruf. Wen interessieren da noch die 8 Wochen bei einer 4-jährigen Ausbildung?