Weil Kunststoff ein sehr wertvoller Rohstoff (deutlich
wertvoller als Öl) ist?
Weil der in Öl umgerechnete Energieverbrauch, der in den getrennten Leerguttransport, Reinigung und Aufbereitung (von stofflichen Verarbeitung Abfallkunstoffe in neue, andere Kunststoffe ganz zu schweigen) grösser ist, als die bei der Verbrennung ebendiesen Kunststoffes freigesetzte Energie.
Bildlich gesprochen: Du verbrennst Kerzen für 2 Euro, um 50 Cent Stromkosten zu sparen.
Weil Kunststoffflaschen länger halten
als Glasflaschen?
AFIK gibt es KEINE EINZIGE Kunststofflasche, die zwei Mal oder mehr befüllt wird. Die Kunststofflaschen werden eingeschmolzen und zu neuen Flaschen verarbeitet.
Insofern halten Plastikflaschen nicht länger, als Glasflaschen.
Manche lernens halt nie …
Glaube nicht alles, was Grüne und Greenpeace erzählen.
Das immer mehr Lkw`s auf Bundesstraßen unterwegs sind,hängt zu
einem wesentlichen Teil auch mit unseren „Öko-Terroristen“
zusammen…
Es wird doch mittlerweile für jeden „Schei**“ eine gesondertes
Müll-Sammelsystem gefordert und in Betrieb genommen…
Nehmen wir mal ein konkretes Beispiel hier aus dem Revier:
Vor noch nicht einmal 10 Jahren…
Es geht nicht um den Zeitraum vieler Jahre, sondern darum, daß einige Bundesstraßen als Ausweichstrecken genutzt werden, um Maut zu sparen.
Wenn Du auf „Öko-Terroristen“ schimpfst, meinst Du bestimmt die CDU/CSU . Die Einführung des Pfandsystems bei Unterschreitung einer bestimmten Mehrwegquote geht nämlich auf die Regierung Kohl zurück. Zuständig waren Minister Töpfer oder Merkel (weiß ich im Moment nicht mehr).
Die separate Sammlung von Papier und Glas ist schon deutlich älter, als die von Dir gemeinten „Öko-Terroristen“ im Amt sind. Der Zwang, Bauschutt zu sortieren, geht auf Bestimmungen der EU zurück. Es ist nämlich in der gesamten EU nicht mehr erlaubt, die Abfälle einfach in die Landschaft zu kippen, wie es über viele Jahrzehnte geschah. Im übrigen ist Bauschutt viel zu schade, um auf Deponien gekippt zu werden. Stein- und Betonbruch ist ein gesuchter Rohstoff und mit altem Bauholz lassen sich entsprechend ausgerüstete Kraftwerke füttern. Das funktioniert natürlich nur, solange Ignoranten auf dem Stand des vergangenen Jahrhunderts nicht hergehen und Betonbruch mit alten Matratzen und Hausmüll vermischen. Matratzen sind nämlich als Unterbau für Straßen denkbar ungeeignet.
Wenn Du auf „Öko-Terroristen“ schimpfst, meinst Du bestimmt
die CDU/CSU . Die Einführung des Pfandsystems bei
Unterschreitung einer bestimmten Mehrwegquote geht nämlich auf
die Regierung Kohl zurück. Zuständig waren Minister Töpfer
oder Merkel (weiß ich im Moment nicht mehr).
muss Töpfer gewesen sein. Und danke, dass du hier noch mal betonst. Ich hab schon so viel Leute über rot-grün im Zusammenhang mit dem EW-Pfand schimpfen hören, dass ich an meiner Erinnerung zweifelte
Und: ich habe kein Problem damit, 10% mehr im Supermarkt zu
bezahlen, wenn dafür diese unsägliche hin und her Fahrerei
aufhört.
das ist kein Problem, du und andere haben es in der Hand. Kaufe Waren aus deiner Region, keine Müllermilch, kein Adelbyer Joghurt, keine Selter (19ct/1,5l) aus Italien beim Lidl und keine Champignons in der Dose aus China.
Macht keiner. Die meisten Leute kapieren den Zusammenhang eh nicht. Oder es ist ihnen schlicht egal oder zu teuer.
Alternativ kann man LKW-Transporte derartig verteuern, dass sich lokale Produkte wirtschaftlich rechnen. Eine politische Entscheidung…
Ungeachtet dessen gehören z. T. unpraktische Ausgestaltungen
der Pfandregelung nicht in die Zuständigkeit der Regierung,
sondern in den Verantwortungsbereich der beteiligten
Unternehmen.
ja, auch dafür noch mal ein Lob an dich. Ich kann mich noch sehr gut an die Wochen vor der Einführung erinnern. Der Handel bzw. die Industrie haben darauf hoch gepokert, dass sie das System gerichtlich kippen können und ABSICHTLICH eine sinnvolle (übergreifende) Lösung verbummelt.
Vor Gericht wurde verloren und anstatt wenigstens nun was zu unternehmen wurde lauthals rumgeplärrt wie gemein doch die Politik sei
Die Gewässer waren streckenweise flächendeckend voller
Kunststoffmüll.
Leider ist mein persönlicher Eindruck, dass es nun wesentlich mehr Glasscherben auf den Geh- und Radwegen gibt.
Und: ich habe kein Problem damit, 10% mehr im Supermarkt zu
bezahlen, wenn dafür diese unsägliche hin und her Fahrerei
aufhört.
das ist kein Problem, du und andere haben es in der Hand.
Kaufe Waren aus deiner Region, keine Müllermilch, kein
Adelbyer Joghurt, keine Selter (19ct/1,5l) aus Italien beim
Lidl und keine Champignons in der Dose aus China.
Macht keiner. Die meisten Leute kapieren den Zusammenhang eh
nicht. Oder es ist ihnen schlicht egal oder zu teuer.
Think global, buy local…
Alternativ kann man LKW-Transporte derartig verteuern, dass
sich lokale Produkte wirtschaftlich rechnen. Eine politische
Entscheidung…
Darum geht es mir ja.
Der Sprit ist immer noch viel zu billig, wie ich zwischen Mai und September und Dezember/Januar jedes WoEnde auf der A99 beobachten kann.
Dazu kommen die Dauerstaus auf A3/7, verursacht durch LKWs und die durch diese verursachten Unfälle/Pannenstaus.
Da ist noch ordentlich Luft drin, obwohl ich generell der Meinung bin, dass Energie für die Wirtschaft in Deutschland zu teuer ist.
Daher plädiere ich für eine gezielte Beeinflussung der Logistik über die Bereitstellung europaweiter, ausreichender Gleisnetze. Aber im gegenteil, es werden ja seit Jahren die Verladehöfe als Schnittstelle zwischen Schiene und Straße geschlossen, anstatt ausgebaut. Hier ist in der Tat die Politik gefragt, die sich jedoch lieber im Dogmatismus ergeht, anstatt integrierte Lösungen zu entwickeln.
Wobei man die überquerung eines Privatgrundstücks nicht mit
dem Verbot eine Bundesstraße mit dem LKW zu befahren
gleichsetzen kann.
Da ich an das Gute/Geistvolle im Menschen glaube, habe ich Dietmar mal unterstellt, dieses frage nicht als Analogie bzgl. seines Ausgangspostiungs gemeint zu haben.
Der Richter der hier mit einem „Gewohnheitsrecht“ konfrontiert
wird, dürfte im Zweifelsfalle an einem Lachkrampf sterben.
das „Pfand“ hat sehr wohl was damit zu tun…
Ich habe nun einmal das „Zweifelhafte“ Vergnügen,in der Nähe eines
Speditionslagers der Firma Lekkerland zu wohnen…
seit letztem Jahr haben die Fahrten von und zu diesem Lager deutlich
zugenommen…ebend aufgrund der Pfandregelung…
Und seit Mitte dieses Jahres kommen nun auch zahlreiche Handelsketten
hinzu,die „eigene“ Dosen anbieten…
Für die B9 schau einfach mal im Telefonbuch nach,welche „Ketten“ dort
Auslieferlager betreiben…dann hast du die Antwort…
Na ja, ich würde behaupten, dass ein LKW, der Waren zu einem
Supermarkt bringt, durchaus ohne Mehrwege:wink: Mehrwegware
zurückbringen kann. Früher ist das Ding halt leer gefahren …
Der Lkw bringt die Waren ja nicht nur zu einem Supermarkt…
in der regel hat ein Lkw der „Großen Ketten“ Waren für 4-5 Märkte an Bord gehabt…dann der Pfandregelungen sind es nur noch 3-4 Märkte…der rest wird vom „Leergut“ eingenommem…
also muß 1 zusätzlicher LKW fahren…
Das nenne ich Motovation für den fleißig trennenden deutschen
Michel )
wieso? Mich motiviert das total alles in die graue Tonne zu schmeißen
Aber im Ernst, IMHO ist die umweltschonende Zeit diser Mülltrennung vorbei. Müllsortierung könnte heute mit Sicherheit besser durch Maschinen erfolgen; die eingesparten LKW-Touren gäben ihres zur Verbesserung.