Lumbalpunktion

Hysterie !!!1
@ Petra:

so ein Käse, die Pferde gleich mit MS scheu zu machen!!!
Es gibt zig Untersuchungen des Liquors, die mit MS nichts zu tun haben!
Bei MS gehts erstmal an ein Schädel-MRT!

Bzgl. Borreliose z.B. sind die Ärzte geradezu versessen drauf, Liquor-Untersuchungen zu machen!
Aber da erkennst du bereits den Arzt, der null Ahnung hat, weil sich Borreliose im Liquor nur zu 20% nachweisen lässt, da die Tests darauf nicht sensibel genug sind bzw. sehr häufig falsch negativ bzw. auch falsch positiv sind.

Bei Missempfindungen und einem Verdacht auf Borreliose macht man erst einen ELISA-Suchtest und dann einen Westernblot (www.dieterhassler.de) - auch wenn man sich nicht an eine Zecke erinnern kann, denn das können die wenigsten.

Also nicht gleich die Leute mit MS verrückt machen, nur weil der Laie da gleich dran denkt, weil er nichts anderes kennt, wo auch punktiert wird.

Christina

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Hallo,
danke für ein klein wenig Beruhigung!
Habe inzwischen auch gehört, dass Borreliose nicht leicht zu finden ist, im Suchtest war vor einigen Wochen nichts. (wurde wegen etwas anderem beim Hausarzt gemacht). Aber ich kenne inzwischen Leute, bei denen das erst später erkannt wurde.
Nun ist Borreliose auch nicht gerade eine schnuckelige Krankheit, wenn sie bereits Zeichen im Rückenmark macht …
Aber habe heute erfahren, dass es im Kernspin ganz gleich aussieht.
Nun, abwarten.
Gruß und danke Aurikel

Gemach, gemach
Hallo Christina,

Aurikel beschreibt ein organisch neurologisches Problem. Die Lumbalpunktion ist ihrem beschriebenen Fall eine Standarddiagnose. Sie ist weder gefährlich noch dramatisch. Ein MRT ist für manche Patienten deutlich unangenehmer.
Neben Borrioliose und MS gibt es sicherlich noch eine Vielzahl seltener und uns als Laien unbekannte neurologische Krankheiten.
Die Liqouruntersuchung mag zwar nicht sonderlich gut für die Borreliose geeignet sein, dafür ist sie es für die MS umso besser.

Die Diagnose von Krankheiten ist ein schwierige Geschäft. Eine Reihe von unterschiedlichen Untersuchungsmethoden hilft dabei sich ein schlüssiges Bild machen. Je schwieriger der Fall ist desto besser ist es verschiedene Methoden zur Verfügung zu haben.
Übrigens, nicht jede MS geht mit erkennbaren Läsionen im Hirn einher. Manche Erkrankungen beschränken sich auf das Rückenmark. (Wurde bei dir auch ein MRT von der Halswirbelsäule gemacht?)

Natürlich sollte man als mündiger Patient nicht alles mit sich machen lassen. Auf der anderen Seite wird sich der Neurologe kaum mit dir zusammensetzen und ein dutzend verschiedene Neurologische Erkrankungen aufführen, die in Frage kämen und die er mit der Untersuchung eingrenzen kann. Und wenn der Arzt eine Erkrankung, z.B. Borelliose nennt, dann hat er eben ein duzent möglicher Kanditaten im Kopf, von denen er dir bestimmt nicht den übelsten nennt.

Gruß
Carlos