„normalerweise“ ist richtig. Es kann aber zum Beispiel auch
bei
Gesunden auftreten, wenn sie andauernd nur Nahrungsmittel mit
schnell
verwertbarem Zucker essen.
Nein.
Hatte selbst so einen Fall, dem
immer mal
wieder schwindlig wurde, wenn er länger nichts aß. Nachdem er
seine
Nahrung etwas angepaßt hatte, waren die Probleme weg.
Einbildung, Mangelerscheinungen, zu wenig Flüssigkeit, Unverträglichkeiten - vieles ist denkbar. Hat der Betreffende denn seinen Blutzuckerspiegel vor und nach der Ernährungsumstellung gemessen?
Die Leber kann aber doch nur dann etwas speichern, wenn
genügend
Zucker zugeführt wird, oder irre ich mich? Jedenfalls haben
wir in
der Schulung gelernt, dass aufeinanderfolgende
Unterzuckerungen auch
deswegen problematisch sein können, weil der Körper
möglicherweise
keinen Zucker mehr abgeben kann, da die Reserven erschöpft
sind.
Die Glucosereserven in der Leber können erschöpft sein. Das ist richtig. Dies tritt aber erst nach mehrtägigem Fasten auf. Aber selbst dann kommt es nicht zu einer Unterzuckerung, weil der Körper in Ketose übergeht und den benötigten Blutzucker durch die Verbrennung von gespeichertem Körperfett bereitstellt.
Es ist erstaunlich, daß es Dextro Energen tatsächlich geschafft hat, bei vielen Menschen den Irrglauben in den Kopf zu setzen, sie müßten Dextrose lutschen, weil sie unterzuckert seien. Medizinisch ist das Schwachsinn, wirtschaftlich aber offenbar eine überaus erfolgreiche Werbekampagne. Bei einem gesunden Menschen ist der Blutzuckerspiegel immer relativ stabil. Höchstens nach oben kann er mal ausreißen, wenn man zum Beispiel eine leichte Insulinresistenz hat oder sehr viel Kohlenhydrate auf einmal zu sich nimmt.
Benni