Hi Melanie
tja, unser staat wie er sich denn nun so toll zusammengefunden
hat ist der meinung man müsse was tun gegen all die schlimmen
dinge in der welt! in diesem falle sind es eben gerade hunde,
weil ja mal wieder was passiert ist!
Das ist aber leider das größte Manko der Politiker.
Sie tun erst dann etwas, wenn bereits, wie Du sagst schlimme Dinge passiert sind.
Vorher etwas zu tun liegt wohl nicht in ihrem Sinne.
Man könnte sich ja unbeliebt machen.
Sieh es doch mal aus der Sicht des Politikers.
Ich konstruiere mal…
Der Politiker XYZ kommt auf die Idee, daß irgendwann mal irgendein Hund jemanden zu Tode beißen könnte und poltert los.
Bei der nächsten Wahl hat er sämtliche Hundehalter gegen sich.
Jetzt, wo dieser Fall eingetreten ist kann er (XYZ) sagen, er habe sich für die Sicherheit der Bürger vor der tickenden Zeitbombe Hund eingesetzt.
Er habe sich quasie dem Hund alleine und unbewaffnet gegenübergestellt.
im prinzip ist es eine abgekarterte schiene um leuten die
keine hundesteuer zahlen und solchen die keine versicherung
für den hund haben ein wenig mehr in die tasche zu greifen,
Zur Hundesteuer siehe Undines posting.
Meiner Meinung nach sollte jeder Hundehalter für seinen Hund eine Versicherung abschließen.
Dazu wieder mein beliebtes Beispiel:
Der Hund rennt auf die Straße - ein Radfahrer weicht geistesgegenwärtig aus - ein Auto fährt den Hund über den Haufen.
Und dann?
Der Hundehalter schreib Zeter und Mordio, weil seinem Köter etwas passiert ist.
Nee - so nicht.
Ein Aufkleber wie „Ich bremse auch für Tiere“ kommt mir nicht auf’s Auto.
Menschenleben vor Hundeleben.
>wenn sexualstraftäter sich an kindern vergreifen oder wehrlose >frauen kaputt machen, so meint irgendein experte das sei nicht >so schlimm, denjenigen kann man frei herum laufen lassen!
Das ist wohl ein ganz anderes Thema.
>…aber bei einem hund ist das doch ganz anders! ein >friedliebendes familientier, daß nicht mal weiß was agressionen >sind muß ebenso unter diesem urteil leiden wie solche, die >tatsächlich schuld sind!
Ein Hund mag zwar nicht wissen, was Agressionen sind - aber deswegen ist auch ein Hund ab und zu mal agressiv.
Nur kann er es nicht so gut zum Ausdruck bringen.
bei aller liebe, kann man alle über einen kamm scheren?
Sicher nicht - aber wer soll die Auswahl treffen, welcher Hund gefährlich ist und welcher nicht?
Und was passiert demjenigen, wenn er sich geirrt hat?
Deswegen - Maulkorb- und Leinenzwang für ALLE Hunde in der Öffentlichkeit.
sicher gibt es schlimme und gefährliche hunde, vorsichtsmaßnahmen
halte ich auch für sinnvoll,
>aber wenn der hund von frau nachbarin eben mal 40 cm groß ist, >eine vegetarische fleischwurst, ist sie denn dann >gefährlich?..scheint so, denn: alle hunde die größer sind als >40 cm sind menschenfressende kampfmaschinen!
Sicherlich würde ich einen Hund von der Größe eines Pudels nicht gerade als menschenfressende Kampfmaschine bezeichnen, aber beißen können die doch.
Und das kann ganz schön weh tun.
wie schaut es allerdings mit hunden aus, die niemals einen
maulkorb getragen haben?..werden die nicht agressiv
dadurch?
…kann die entwicklung eines welpen dadurch nicht
imens gestört werden?
Das kann ich nicht beurteilen.
mein tip an den staat wäre: schafft hundeplätze, dann kommen
gewissenlose hundehalter nicht auf die idee ihre hunde auf
spielplätzen und schulhöfen gassi zu führen!
Das wirst Du nur durch den Bau von Hundeplätzen nicht verhindern können.
Gruß, masc