MCC Smart-ein paar Fragen

MOD: Bitte, bitte…
Hallo Ihr beiden!

Die Diskussion um die Vor- und Nachteile des Smarts ist in diesem Brett ja schon häufiger kontrovers geführt worden. In Euren, dieser Antwort meinerseits vorausgehenden Artikeln hat sich allerdings ein Ton eingeschlichen, der das Maß an nicht fachbezogener Kritik an den Aussagen des jeweils anderen überschreitet, was sowohl die Netiquette bei wer-weiss-was als auch ich als Moderator für angebracht halten.

Ich möchte Euch daher herzlich bitten, die Diskussion wieder auf dem sachlichen und fachlichen Niveau zu führen, was ich sonst aus Euren Postings von Euch gewohnt war.

Bis denn dann,

Felix
MOD

Hi Mathias,

Du gehst, genau wie ich, von verformbaren Fahrzeugteilen aus.
Beim Smart nur gibt es dafür kaum Platz.
Daher ja die knallharte Karosseriestruktur.
Ein VW Lupo beispielsweise ist sicherlich um Welten sicherer,
da man hier ja den Motorraum und mehr Heck als Kn(a)utschzone
hat.

Nunja, der Motor ist beim Smart hinten und das Heck des Lupos ist nun wirklich nicht der Rede wert.

Das hat aber nicht nur oder unbedingt mit Platz zu tun. Ich
kann die Steifigkeit eines Teils so auslegen, das es im Falle
eines Falles an genau einer Stelle nachgibt. Ein typisches
Teil dafür wäre die „Ziehharmonika“ beim Golf. Ein aüsserst
stabiles Teil, welches beim Unfall wie eine Ziehharmonika
zusammenschrumpfen kann und dabei Kräfte aufnimmt.

Ich habe nichts anderes geschrieben. Wo ist die Ziehharmonika
beim Smart?

Die Gesamte Struktur ist anders aufgebaut. Die Tridion-Zelle ist der Kern, vorn und hinten gibts die Crashboxen (tolles Wort was?). Die Quer- und Längsträger nehmen Kräfte auf und verteilen sie weiter. Die Bodengruppe schiebt sich zusammen, die Sitze sind in der Lage Kräfte aufzunehmen und auch die Achsen verteilen die Kräfte beim Seitenaufprall.

Naja. Die Kräfte, die da wirken, sind aber mehr as deutlich
höher als bei einem Unfall mit Serien-PKW.

Genau das schrieb ich.

Und trotz dieser Kräfte überleben die Fahrer. Die Belastungen
sind im normalen Strassenverkehr aber geringer, von daher
bedarf es hier auch keiner Mehrpunktgurte etc.

Die Belastungen bei der Formel 1 sind, und das wollte ich
sagen, wohl nicht viel höher als beim Smart, allerdings ist
man in einem Monocoque bestens gesichert und die Fahrer sind
trainiert.
Jetzt klar, was ich meine?

Ja, aber das die Kräfte bei 300km/h in einen Reifenstapel/Konkurrenten und bei Innestadttempo auf ein anderes Auto ähnlich sein sollen, da versagt bei mir die physikalische Nachvollziehbarkeit.

Die Verkaufszahlen sind ja auch
nicht so schlecht. Wer den Smart mag soll ihn kaufen. Für mich
kommt er aus anderen Gründen nicht in Frage. Aber ich würde
auch nie auf einen E-Type verzichten wollen, nur weil er heute
ein Sichherheitsrisiko darstellt :wink:

Tut er das?
Ich fahre ab und an mal mit einem Maserati Merak SS. Die
Crashstruktur ist wohl nicht auf dem neuesten Stand, aber man
bewegt ein solches Fahrzeug auch ganz anders. Im Gegensatz zu
den meisten Smart-Piloten bewege ich mich mit dem Maserati in
der Stadt grundsätzlich unter 70 Km/h.

Doch, im Gegensatz zu heute sind die Oldtimer nicht sehr sicher.
Gerade damals war man der Meinung, eine Karosserie müsste steif sein und im Falle einer Kollision nicht nachgeben. Damals gab es weder Automatikgurte noch Kopfstützen, geschweige denn gepolsterte Inneneinrichtung. Zu den guten alten Zeiten wurde man von der starren Lenksäule noch aufgespiesst und die Beine wurden einem durch scharfkantige Bleche abgetrennt. Aber das Fahren dieser Autos bereitet mir trotzdem ungleich mehr Spass als in den neuen Autos mit Rundum-Airbag, Gurtstraffern und den intelligenten Sicherheitssystemen :wink:
Zu guter letzt hoffen wir doch mal, das uns alle diese Horror-Szenarien erspart bleiben und wir Unfallfrei unser Ziel erreichen.
In diesem Sinne noch eine schöne Woche
Gruss Sebastian

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Hallo Sebastian,

Die Belastungen bei der Formel 1 sind, und das wollte ich
sagen, wohl nicht viel höher als beim Smart, allerdings ist
man in einem Monocoque bestens gesichert und die Fahrer sind
trainiert.
Jetzt klar, was ich meine?

Ja, aber das die Kräfte bei 300km/h in einen
Reifenstapel/Konkurrenten und bei Innestadttempo auf ein
anderes Auto ähnlich sein sollen, da versagt bei mir die
physikalische Nachvollziehbarkeit.

Ich habe niemals von unterschiedlichen Geschwindigkeiten gesprochen.

Die Verkaufszahlen sind ja auch
nicht so schlecht. Wer den Smart mag soll ihn kaufen. Für mich
kommt er aus anderen Gründen nicht in Frage. Aber ich würde
auch nie auf einen E-Type verzichten wollen, nur weil er heute
ein Sichherheitsrisiko darstellt :wink:

Tut er das?
Ich fahre ab und an mal mit einem Maserati Merak SS. Die
Crashstruktur ist wohl nicht auf dem neuesten Stand, aber man
bewegt ein solches Fahrzeug auch ganz anders. Im Gegensatz zu
den meisten Smart-Piloten bewege ich mich mit dem Maserati in
der Stadt grundsätzlich unter 70 Km/h.

Doch, im Gegensatz zu heute sind die Oldtimer nicht sehr
sicher.

Das ist schon klar. Ich habe ja auch das Beispiel W116 angeführt.

Gerade damals war man der Meinung, eine Karosserie müsste
steif sein und im Falle einer Kollision nicht nachgeben.
Damals gab es weder Automatikgurte noch Kopfstützen,
geschweige denn gepolsterte Inneneinrichtung. Zu den guten
alten Zeiten wurde man von der starren Lenksäule noch
aufgespiesst und die Beine wurden einem durch scharfkantige
Bleche abgetrennt. Aber das Fahren dieser Autos bereitet mir
trotzdem ungleich mehr Spass als in den neuen Autos mit
Rundum-Airbag, Gurtstraffern und den intelligenten
Sicherheitssystemen :wink:

Das ist es eben. Man fährt halt auch ganz anders mit den alten Autos. Das ist natürlich auch keine Garantie, aber am gefährlichsten ist wohl der typische Alltagsverkehr, welchen man ja mit einem modernen Auto abhandeln kann.

Zu guter letzt hoffen wir doch mal, das uns alle diese
Horror-Szenarien erspart bleiben und wir Unfallfrei unser Ziel
erreichen.

Einverstanden.

In diesem Sinne noch eine schöne Woche

Gleichfalls.

Grüße,

Mathias