hi
Stimmt nun einmal. Eine einzelne Katze kann man halten, wenn
man den ganzen Tag zu Hause ist, also z.B. den Beruf eines
Schriftstellers ausübt.
oder man sucht sich eine ältere Katze z.B. aus dem Tierheim, die nur Wohnungshaltung gewöhnt ist, auch nicht rausdrängt und vom Charatkter her eher sehr ruhig und „Kätzischer“ Einzelgänger ist
Eben genau von dieser Sorte sitzen haufenweise Katzen im Tierheim die nur deswegen nicht vermittelt werden können, weil sie mit anderen Katzen unverträglich sind, ihre Ruhe haben wollen und vor allem mal schon älter sind … die niedlichen jungen will jeder - die alten keiner, dabei sind gerade die besonders dankbar
DANN gehst Du zum nächsten Tierheim und schaust Dich dort in
allerseelenruhe nach einer, oder besser Zweien schnurrhaarigen
neuen Freunden fürs (Katzen-)Leben um.
Die Beiden werden Dirs für Ihr Leben danken!
Die Tierheimkatzen sind alle traumatisiert,
GENAU - und Männer sind intelligenter als Frauen und die Erde ist eine Scheibe 
sonst säßen sie ja nicht im Tierheim: Ausgesetzt, mißhandelt, nicht richtig ernährt usw.
sorry, aber das ist mit Verlaub gesagt Quatsch - viele, viele Katzen sitzen im Tierheim, weil sich schlicht die Lebensumstände ihrer Menschen geändert haben und in das neue Leben diese Katz nicht mehr passte
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Kinder bekommen und Katze reagiert extram eifersüchtig
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Kinder bekommen und Katze reagiert mit Unsauberkeit
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selber Katzenhaarallergie bekommen
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Umzug beruflich notwendig - und keine Katzenhaltung mehr möglich
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Menschen müssen ins Pflegeheim wo keine Katzenhaltung möglich ist
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etc.
oder weil sich Menschen Katzen angeschafft haben ohne vorher darüber nachzudenken was diese Tier brauchen - und plötzlich wird es unbequem - oder Menschen hatten keine Lust/Kein Geld ihre Katzen/Kater kastrieren zu lassen und geben die Kitten im Tierheim ab
Die wenigsten Katzen dort sind traumatisiert, ausser dadurch dass sie plötzlich auf so engem Raum leben müssen, bis ein neuer Mensch sich ihrer erbarmt
Ganz davon abgesehen selbst WENN so ein Tier traumatisiert ist - warum hat es keine Chance verdient ??
Ein solches Tier ist nichts für den Anfänger, besser wären
hier eine (noch besser natürlich zwei) zwölf Wochen alte
Rabauken, die noch so blank sind wie eine neue Tafel.
genau - die darf sie dann nach 3 Monaten ins Tierheim packen, weil Muttern die neue Innendekoration der Wohnung - speziell die Streifenvorhänge und die Fetzentapeten nicht so wirklich gefällt
Wer bezahlt eigentlich die Kastration?
bei Tierheimkatzen das Tierheim
Einen Kater muß man kastrieren, sonst stinkt das ganze Haus
nach ihm.
Eine Katze kann man kastrieren, aber wenn sie rollig wird,
schreit sie das haus zusammen. Solange das die Nachbarn nicht
stört, mag’s hingehen.
man muss auch Katzen kastrieren wenn man nich tmit ihnen züchten will, um ihr die Rolligkeit zu ersparen - das ist für Katzen nämlich kein Spass
Und noch etwas zu Tierheimkatzen: Wenn du dir da eine holst,
kommen in regelmäßigen Abständen die Tierschützer vorbei.
und das ist gut so! Denn viele neue Katzenhalter versprechen das Blaue vom Himmel herunter und halten sich nicht daran - und das geht immer auf Kosten der Katzen 
Nicht daß die mehr über die Katzenseele wissen als andere
Leute, aber ich versichere dir: Du machst NIE etwas richtig.
mag sein, dass sie an dir zu meckern haben - aber meine sind immer ganz begeistert und glücklich wie gut es den Viechern geht - die Viecher übrigens auch
Aber es sind sicher nicht Motorradmiezes erste Katzen, nicht
wahr?
aber meine ersten Katzen waren und sind eben solche „verhaltensgestörten“ vom Tierschutz (der eine übrigens unvermittelbar weil extremst unsauber weswegen er eingeschläfert werden sollte) die vollkommen problemlos zu halten sind - quasi totale Anfängerkatzen !!
Ein Ehepaar mit kleinem Kind holt sich eine Tierheimkatze.
einem Ehepaar mit kleinem Kind würde ICH garkeine Katze vermitteln - kleine Kinder sind für Katzen nicht wirklich angenehm … meiner ist z.B. traumatisiert was kleine Kinder angeht (alles unter 1,20m veranlasst bei ihm sofortige Flucht unters Bett oder Sofa)
Und auf den meisten Tierheimmseiten sieht man den Hinweis „wird NICHT in Familie mit kleinen Kindern vermittelt“
Ausserdem erfolgt dort keine Einzelabgabe als Hauskatze, es sei denn sie sind extrem unverträglich mit anderen Katzen
Nach drei Monatenkommen die „Tierschützer“, finden alles schlecht und nehmen
die Katze wieder mit. Das kleine Kind heult, die Eltern sind
traurig.
tja hätte man vorher drüber nachdenken sollen - aber Kleinkindhaushalte sind wirklich nicht gut für Katzen
Nach drei Monaten wiederum wird die Katze vom Tierheim
zurückgebracht, man will dem Ehepaar noch einmal eine Chance
geben.
man wollte wohl eher der Katze noch einmal eine Chance geben, weil sie anscheinend schon krank und traumatisiert war, und deswegen nicht mehr vermittelbar war und dort einigermassen zurecht gekommen war
Nähere Betrachtung: Die Katze ist jetzt völlig verstört und
schwer krank, so daß die Tierärztin eine Menge Arbeit hat.
schwer krank werden sie selten durch platzwechsel (mal einen Infekt durch den Stress ja) aber schwere Erkrankungen sind eher Erblich oder Haltungsfehler
Vielleicht ist das nur hier bei unserem Tierheim so, aber in
der benachbarten Großstadt ist es nicht viel besser.
genau - du hast die alle ausprobiert
*kopfschüttel*
H.