Hallo,
mich würde mal interessieren, wenn jemand bei einem AG gemobbt worden ist,dadurch eine Kündigung bekommen hat, hat dieser dann noch Chancen auf eine Karriere? Oder wie würde so ein Vorstellungsgespräch verlaufen?
Etwa so:Ich konnte nicht arbeiten,meine Kollegen haben mich Schikaniert oder etwa:Ich konnte nicht arbeiten ich war krank von Mobbing, deshalb wurde ich betriebsbedingt gekündigt?
Pegasus
Hallo
mich würde mal interessieren, wenn jemand bei einem AG gemobbt
worden ist,dadurch eine Kündigung bekommen hat, hat dieser
dann noch Chancen auf eine Karriere? Oder wie würde so ein
Vorstellungsgespräch verlaufen?
Etwa so:Ich konnte nicht arbeiten,meine Kollegen haben mich
Schikaniert oder etwa:Ich konnte nicht arbeiten ich war krank
von Mobbing, deshalb wurde ich betriebsbedingt gekündigt?
Mit Mobbingvorwürfen sollte man in Vorstellungsgesprächen äußerst vorsichtig sein. Mobbing ist ein Modewort geworden (wobei ich Dir nicht unterstellen will, daß Du nicht ein „echtes“ Mobbingopfer sein könntest), daher reagieren Personaler ziemlich allergisch auf so etwas. Hinzu kommt, daß nur in den seltensten Fällen der Beweis für die Vorwürfe erbracht werden kann. Für mich ist es immer noch das Beste, wenn man seine eigenen Stärken in den Vordergrund bringt, anstatt dreckige Wäsche zu waschen. Soweit man direkt darauf angesprochen wird, genügt es in meinen Augen, darauf zu verweisen, daß innerbetriebliche Differenzen bestanden, die nicht zu lösen waren. Danach verweist man darauf, daß man dies nicht im Detail erläutern möchte, da es sich prinzipiell nicht gehört, (negativ) über Abwesende zu sprechen. Wenn man dies so vermittelt, als würde man die Treuepflicht gegenüber dem Ex-AG auch in schwierigen Momenten wahren, kann man das gut auch als Bonuspunkt einbringen.
Gruß,
LeoLo
Hallo Pegasus,
ich sehe das ebenfalls wie mein Vorschreiber. Ich befürchte, viele Personalentscheider haben zwar den Begriff mobbing gehört, können sich aber nicht vorstellen, dass ihnen dies selber passieren könnte und zweifeln daraus resultierend die Einseitigkeit der Vorwürfe an (also Du als Opfer ohne Mitschuld und der AG als alleiniger Täter). Weiterhin glaubt kein vernünftiger AG, dass ein anderer AG einen Mitarbeiter einstellt, um ihn dann zu mobben. Das ist schlicht zu teuer und zu anstrengend.
Das führt dann schnell zur Einstellung: Problematisch, schlecht integrierbar, nicht teamfähig und wenig belastbar.
Deshalb nützt meines Erachtens in dieser sehr bescheidenen Situation (kein AN läßt sich rausschmeißen, das ist absoluter worst case): Zeige dem neuen AG, dass Du über Deine Rolle in der alten Firma, die Probleme mit dem Arbeitgeber etc. reflektieren kannst, und versuche dem neuen AG zu zeigen, dass Du weißt, warum es schief lief und wo Du(!) Dein Verhalten in Zukunft ändern wirst.
Alles andere (und vor allem einseitige, unbewiesene Vorwürfe gegen den alten AG) geht meines Erachtens nach hinten los.
Viel Glück
Jürgen
Hallo Jürgen,
aber was, wenn der neue AG sich beim alten AG Informationen
einholt und dieses schon von sich aus so berichtet?
Wenn nicht integrierbar, warum kann man dann über Jahre dort
arbeiten? Das muß doch einem klugen Personaler skeptisch
vorkommen?
Denn ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass
Menschen wirklich über Jahre dort nur „ausgehalten“ haben
sollen. Sehr unrealistisch!
Außerdem ist es doch eher umgekehrt, denn diejenigen die ausgrenzen, sabotiren oder intrigieren,oder andere die Fehler zuschieben (Sündenbock) sind doch eher diejenigen die nicht Teamfähig sind,geschweige das diese Verantwortungsbewußt sind, und sogar bis hin zur Schädigung des Unternehmens beitragen.Da kann man doch nicht sagen der gemobbte wäre ein „Fall“ für den Papierkorb.
Aber natürlich ist es ja so wie oft auch gang und gebe, das einfach die Nase nicht passt und dann wirds gedreht und gewendet wie man es möchte.
Denn es gibt auch das sogenannte Bossing, angeführt vom Chef,da kam ja nicht davon ausgehen, das dieser dann eine objektive Auskunft gibt.
Pegasus
Hallo Pegasus,
ich sehe das ebenfalls wie mein Vorschreiber. Ich befürchte,
viele Personalentscheider haben zwar den Begriff mobbing
gehört, können sich aber nicht vorstellen, dass ihnen dies
selber passieren könnte und zweifeln daraus resultierend die
Einseitigkeit der Vorwürfe an (also Du als Opfer ohne
Mitschuld und der AG als alleiniger Täter). Weiterhin glaubt
kein vernünftiger AG, dass ein anderer AG einen Mitarbeiter
einstellt, um ihn dann zu mobben. Das ist schlicht zu teuer
und zu anstrengend.
Das führt dann schnell zur Einstellung: Problematisch,
schlecht integrierbar, nicht teamfähig und wenig belastbar.
Deshalb nützt meines Erachtens in dieser sehr bescheidenen
Situation (kein AN läßt sich rausschmeißen, das ist absoluter
worst case): Zeige dem neuen AG, dass Du über Deine Rolle in
der alten Firma, die Probleme mit dem Arbeitgeber etc.
reflektieren kannst, und versuche dem neuen AG zu zeigen, dass
Du weißt, warum es schief lief und wo Du(!) Dein Verhalten in
Zukunft ändern wirst.
Alles andere (und vor allem einseitige, unbewiesene Vorwürfe
gegen den alten AG) geht meines Erachtens nach hinten los.
Viel Glück
Jürgen
Hallo Pegasus,
nimm das Ganze nicht persönlich. Ich weiss, dass es schwer ist, wenn man verletzt wurde, aber Personalentscheidungen werden aus „egoistischen“ Motiven des Unternehmens heraus getroffen (es geht nicht um Gerechtigkeit). Man „kauft“ normalerweise den „besten“ Bewerber ein. Woran erkennt man den „Besten“? Ein Faktor sind fachliche Fähigkeiten aber auch die Persönlichkeit und die Teamfähigkeit. Wie will man soetwas wie Teamfähigkeit in einem Vorstellungsgespräch erkennen? Ich weiss es nicht. Es gibt aber Signale für eine (möglicherweise) schwächer ausgeprägte Teamfähigkeit (Im Klartext: positive Signale gibt es kaum, das kann alles Theater sein. Negative Signale gibt es sehr wohl). Dazu gehört das Meckern über den alten AG. Wer Recht hatte, wer wen gemobbt hat, all das kann man in einem Bewerbungsgespräch nicht feststellen. Das ist aber auch gar nicht wichtig, den der Bewerber weiss ebenfalls, dass man im Vorstellungsgespräch nicht über den alten AG herzieht. (Man tut das nicht, egal was war. So will es zumindest die Konvention). Verstösst nun der Bewerber gegen diese ungeschriebene Regel zeigt er, dass er nicht bereit ist, sich an bestimmte Spielregeln zu halten. D.h. der Bewerber verstösst während des Vorstellungsgesprächs gegen eine allgemein bekannte Spielregel. Das ist ein klarer Minuspunkt, egal wie die Vorgeschichte war. In einem Vorstellungsgespräch geht es darum, dass der Bewerber seine Professionalität und Leistungsbereitschaft (Orientierung nach Vorne und nicht auf die Vergangenheit) unter Beweis stellt und sich an die (betrieblichen) Gepflogenheiten hält, auch wenn es schwer fällt. Wer, was, wann, wo ist unwichtig.
Deshalb halte ich die Ratschläge der Anderen für sinnvoll.
Viel Erfolg
R.
Hallo Pegasus,
Vorrede: Pass bitte auch Deine Doppelpunkte beim Schreiben auf, Deine Scheinzitate verwirren etwas…
Du scheinst etwas nicht begreifen zu wollen. Ein Arbeitnehmer ist dazu da, seinen Chef glücklich zu machen. Warum? Weil dieser sein Gehalt zahlt. Das würdest Du, wenn Du eine Haushaltshilfe einstellen würdest, sicher ebenfalls so sehen.
Wenn also ein AN ohne wirt. Probleme im Unternehmen gekündigt wurde, heißt dies automatisch, dass der AN seine Rolle nicht erfüllt hat. Man mag einen miesen Charakter als Chef haben - dass es das gibt, weiß jeder Personalentscheider -, aber trotzdem erwartet man in der Regel, dass ein AN auch diesen Chef glücklich macht. Oder eben, dass der AN rechtzeitig die Reissleine zieht und von alleine geht. Und das eben mit einem neuen Job in der Tasche und fristgerecht und ohne den AG offiziell schlechtzureden.
Denn: Der AN hat sich logischerweise weit mehr seinem AG anzupassen als andersherum.
Das ist wie gesagt die Regel auf dem Arbeitsmarkt. Weicht man davon gravierend ab (und eine Kündigung AG-seitig ist gravierend), dann hat man ein großes Problem auf dem Arbeitsmarkt, denn jeder neue AG befürchtet nun, dass bei ihm selber der Bewerber ebenfalls nicht funktionieren könnte.
Also ist für mich die einzige Alternative, dieses „Nichtfunktionieren“ reflexiv auf die eigene Rolle anzusprechen und Besserung zu geloben. Denn Selbsterkenntnis ist der erste Weg…
Grüße
Jürgen
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Hallo Ich wurde 2 Jahre gemobbt,war viel kranr ,mein Arzt hat mobbing bestätigt,man hatte mir viele Fallen gestellt.Habe es nicht mehr ausgehalten,habe meine höhere Funktion mußt abgeben,man wollte mich vom Arbeitgeber zum Neurologen schicken,man hat meine Privatspäre verletzt,meine Kollegen akzeptieren mich nicht mehr,Ich mußte mich demütigen lassen ,Ich weiß nicht mehr weiter, wass kann man tun?
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Hallo
Hallo Ich wurde 2 Jahre gemobbt,war viel kranr ,mein Arzt hat
mobbing bestätigt,man hatte mir viele Fallen gestellt.Habe es
nicht mehr ausgehalten,habe meine höhere Funktion mußt
abgeben,man wollte mich vom Arbeitgeber zum Neurologen
schicken,man hat meine Privatspäre verletzt,meine Kollegen
akzeptieren mich nicht mehr,Ich mußte mich demütigen lassen
,Ich weiß nicht mehr weiter, wass kann man tun?
Lies mal:
http://www.hensche.de/Rechtsanwalt_Arbeitsrecht_Hand…
Das Internet bietet eine Fülle von Informationsmöglichkeiten zum Thema. Dort kann man auch Gleichgesinnte finden und sich austauschen. Einige Mobbing-Links habe ich hier mal zusammengestellt:
www.arte-tv.com/societe/mobbing2/dtext/mobbing_recht…
www.dgb.de/themen/mobbing/mobbing.htm
www.gesanet.de
www.igmetall.de/buecher/onlinebroschueren/mobbing/mo…
www.igmetall.de/link_punkt_arbeit/mobbing
www.infoquelle.de/Job_Karriere/Mobbing/index.cfm
www.medicine-worldwide.de/krankheiten/psychische_kra…
www.mobbing.de
www.mobbing.here.de
www.mobbing.praxis.de
www.mobbing-abwehr.de
www.mobbingwerkstatt.de
www.mobbing-am-arbeitsplatz.de
www.mobbing-help.de
www.mobbing-nein-danke.de/
www.mobbing-net.de/
www.mobbing-rat.de
www.mobbing-web.de
www.no-mobbing.org
www.peter-stollenwerk.de/mobbing/
www.schueler-mobbing.de
www.selbsthilfe-forum.de/mobbing/baden-baden
www.sozialnetz-hessen.de/mobbing
www.vpsm.de
Gruß,
LeoLo