Bei der Behandelbarkeit stehen sich die beiden Infektionen in
nichts nach. Ist die Borelliose erst einmal in den Organen
oder gar im ZNS, wird man sie nie mehr wirklich los.
Frühe Erkennung (roter Ring um die Bissstelle!) sollte eigentlich in den Gebieten bekannt sein - aber vermutlich hast du Recht, die Leute sind oft so ahnungslos…
Leider wissen das nur sehr wenige. Immer noch hält sich diese verdammte Mär, daß Stechmücken durch Licht angelockt würden…
Allerdings, meine Eltern wohnen am Wasser und die haben so ein
Ding im Schlafzimmer. Mich hat dort noch niemals nicht was
gestochen im Schlaf…
Der Betrieb solcher UV-Fanglampen ist im Freien sogar strafbar!! Diese Lampen dürfen NUR in GESCHLOSSENEN Innenräumen verwendet werden - siehe Bundesartenschutzverordnung. Wenn sich in die Dinger mal eine Mücke verirrt, dann eher aus Zufall. Mücken sind praktisch blind im sichtbaren und UV-Bereich. Einzig die ausgehende Wärme könnte die Biester aus Vesehen mal anziehen. Bis dahin sind dann aber duzende Nutzinsekten gegrillt worden…
Die letzte Möglichkeit wäre ein Mückenzelt für die Tropen. Das ist so ein Netz. Kann man im Outdoorbedarf kaufen. Darunter schläfst du dann und hast deine Ruhe.
Ich fliege nämlich im Sommer in die Türkei und dort soll es
auch ein großes Mückenproblem geben…
Was kann ich noch tun/ Was hilft WIRKLICH???
Naja was WIRKLICH hälfe, ist die Brutstätten der Mücken auszumerzen, d.h. stehendes Wasser muß in gefährdeten Gebieten unter Strafe stehen (und es muß durchgesetzt werden). (sorry du hast gefragt was WIRKLICH hilft.)
Frühe Erkennung (roter Ring um die Bissstelle!) sollte
eigentlich in den Gebieten bekannt sein - aber vermutlich hast
du Recht, die Leute sind oft so ahnungslos…
Hallo Hermann
Ja stimmt, Leute sind oft ahnungslos. Das ist ja auch nichts verwerfliches, sondern normal und menschlich. Und man kann es ändern.
Daher kann ich es auch nicht lassen, zu diesem Thema noch ein paar Erbschen zu zählen
Die Wanderröte im Stadium 1 einer infizierten Zeckenbissstelle ist auffällig genug für eine Identifizierung. Das kennt auch (na fast)jeder.
Doch was ist, wenn da gar keine Rötung ist?
ZITAT:
2 Tage bis etwa 10 Wochen nach dem Zeckenstich bildet sich um die Einstichstelle eine Hautrötung. Sie breitet sich langsam kreisförmig aus und kann auch an anderen Körperstellen auftreten. (…) Das Erythema migrans entwickelt sich nur in etwa 50 Prozent der Borrelioseerkrankungen.
(Quelle: http://www.medizinfo.de/waldundwiese/borreliose/stad… - doch nicht nur dort. Einen diesbezüglichen Artikel der Deutschen Ärztezeitung, der hoch informativ und statistisch gut ausgewertet ist, finde ich leider gerade nicht)
Das ist nicht so bekannt. Und was ist, wenn es nicht mal der Hausarzt weiss? Auch das habe ich schon erlebt und finde es nicht mal überraschend. Primär orientiert man sich eben nach Leitsymptomen. Sind die nicht da, ist halt „nix“. Nicht zu vernachlässigen ist auch, dass z.B. in deutschen Mittelgebirgen ca 20% der Zecken Borrelioseträger sind. Ich finde, das ist eine ganze Menge.
Mein Vorschlag für einen einigermassen sicheren (und selbstverantwortlichen) Umgang mit Zeckenbissen ist, sich den „Stichtag“ zu notieren (wegen der recht langen Inkubationszeit) und höchst aufmerksam zu sein, ob nicht doch noch Begleitsymptome auftreten, auch wenn das Leitsymptom nicht entwickelt wurde.
Zu achten wäre hier auf:
Fieber
Myalgien
Kopfschmerzen
Schwellungen der Lymphknoten
extreme Schweißausbrüche
Abgeschlagenheit
Konzentrationsprobleme
Schwindelattacken
„Sommergrippe“
Würden Begleitsymptome erscheinen, würde ich in jedem Fall zügig Antibiotika nehmen, denn die Aussage, Borreliose wäre problemlos zu behandeln, gilt nur für das Stadium 1 der Infektion.
mein finnischer Onkel sagt, man müsse die Mücken ihr Geschäft zu Ende bringen
lassen, dann passiert gar nichts. Er hat es auch vorgeführt: Eine Mücke setzte
sich auf seinen Handrücken, versenkte den Rüssel in der Haut, der Leib wurde
immer röter, schließlich zog sie den Stachel wieder raus, winkte kurz und
verschwand *g*
Was soll ich sagen: Es war absolut nichts zu sehen danach. Keine Schwellung, kein
Jucken, gar nichts.
Nun ja, ist wohl nicht jedermanns Sache. Werde das nächste Woche mal ausprobieren
(Urlaub, huraaa!)
Das Autan benutzten außer mir noch fünf Freundinnen, die im
selben Zimmer im letzten Urlaub schliefen wie ich - keine
hatte auch nur einen Mückenstich… ICH HATTE 40!!!
Normale Mittelchen helfen mir also nicht und meistens stinken
die auch bestialisch!!!
Hmm, ich weiß nicht, wie Du das Autan angewendet hast, darum bin ich vorsichtigt. Aber ich versichere Dir, daß bei korrekter Anwendung von Autan es ausgeschlossen ist, daß Dich 40 Mücken stechen. Denn Gasmasken und Blutfilter werden die Mücken nicht dabei gehabt haben.
Hallo Dani!
Ich habe im letzten Jahr für die Ferienfahrt meines Sohnes nach Masuren/Polen (viiiiiiel Wasser und Mücken) auf Empfehlung ‚Antibrumm‘ gekauft. Er hat nicht einen Mücken- oder Zeckenstich abbekommen. Es riecht zwar auch recht stark, aber nicht so unangenehm wie z.B. Autan. Vielleicht einen Versuch für dich wert http://www.watzmann-laden.de/catalog/product_info.ph…
mein finnischer Onkel sagt, man müsse die Mücken ihr Geschäft
zu Ende bringen lassen, dann passiert gar nichts.
Das hilft leider den meisten nicht. Das Jucken entsteht durch von der Mücke abgegebene Stoffe. Wer darauf allergisch reagiert, bekommt das Jucken. Wer darauf nicht sooo drauf reagiert, sieht an Einstich vermutlich schon nach 2-3h nicht mehr. Leider gibt es aber auch beide Extreme: Der eine bekommt dicke, erbärmlich juckende Placken, der andere gar nichts.
Das ist das gleiche wie bei Bienenstichen: Bei mir passiert nicht viel - tut halt bißchen weh und gut is. Ein anderer kann am Schock sterben…
Ein Mückennetz für das Fenster und Klettband dazu mitnehmen.
Zusätzlich gegen Juckreiz Fenistil Gel (20 g und 50 g Tube).
Ichtholan Salbe 50 % bei entzündeten und stark juckenden Stichen anwenden und mit Pflaster für 2-3 Tage zukleben.
Gruß Rosa
Vorab erst einmal: ich bin leut meinem letzten Allergietest
gegen nichts allergisch!
Mücken lieben mich - selbst wenn sie niemanden stechen - mich
finden sie auf jeden Fall.
Ich habe schon alles Mögliche versucht; von diesen Hausmitteln
wie Zitronen/Lavendel bis zu Autan.
Das Autan benutzten außer mir noch fünf Freundinnen, die im
selben Zimmer im letzten Urlaub schliefen wie ich - keine
hatte auch nur einen Mückenstich… ICH HATTE 40!!!
Normale Mittelchen helfen mir also nicht und meistens stinken
die auch bestialisch!!!
Nachdem ich jetzt am Wochenende auf dem Land war, hab ich
wieder ca. 10 Stiche an jedem Bein mitgebracht… Es juckt
wahnsinnig, ist geschwollen und ich reibe die ganze Zeit mit
einem Azaronstift an mir herum!!!
ICH BRAUCHE ALSO WIRKLICH BITTE BITTE HILFE!!!
Ich fliege nämlich im Sommer in die Türkei und dort soll es
auch ein großes Mückenproblem geben…
Was kann ich noch tun/ Was hilft WIRKLICH???
Vielleicht saugt die Mücke die abgegebenen Stoffe wieder ein?
Wäre zumindest eine ökonomische Vorgehensweise …
Nein, denn eine Mücke saugt überhaupt nicht - sie läßt sich vollaufen. Deshalb platzen die Viecher ja auch, wenn man durch Spannung der Haut verhindert, daß sie den Rüssel wieder rausziehen können.
Alle Blutsauger, egal ob Zecken, Mücken oder Egel, geben Hilfsstoffe vor und während der Blutentnahme ab. Die meisten sind für uns nicht mal giftig, aber sie verursachen halt die Abwehrreaktion und den Ruckreiz. Bei mir ist es z.B. auch ein großer Unterschied, ob ich von den kleinen „normalen“ Mücken oder von den etwas größeren, leicht getigerten Viechern erwischt werde. Erstere sind harmlos, letztere hinterlassen schmerzhafte(!), stark juckende Schwellungen.