ja meine erfahrungen sind auch nicht die allerbesten. ich versuche aber immer sehr freundlich zu sein, und ein bisschen gute laune zu verbreiten. so macht man sich zumindest keine feinde und kann auch einen teil (!) gutes erreichen. hab zum beispiel eine weiterbildung bekommen… mehr als ich von der agentur erwartet hätte.
hab mich auch mal mit einer mitarbeiterin ein bisschen unterhalten, und die meinte, daß sie halt selber sehr unter druck stehen, und es denen auch nicht wirklich spaß macht, wie sie mit den leuten umgehen müssen.
es gibt halt immer zwei seiten der medaille. man weiß ja auch wenig darüber, wie es hinter den kulissen aussieht.
aber mir geht es so wie dir. wenn ich da nicht mehr hinmuß, mach ich drei kreuze *g*
das ist total lieb von dir *freu*. also ich würde vorschlagen, daß ich erstmal abwarte, ob ich die besagte stelle endgültig angeboten bekomme. und wenn es soweit wäre, würde ich nochmal versuchen bei meinem berater zu erreichen, daß ich den zuschuß bekomme. ich glaube, wenn ich dem eine konkrete stelle vorlegen kann, und der mich damit loswird. dann rechnet der sicher seine ersparnisse ggü den kosten für den neuen job… und dann bekomme ich den zuschuß vielleicht eher.
falls er mir dann wieder so blöd kommen sollte, dann werd ich mich bei dir melden. die idee wegen arbeitgeber… die ist echt clever (kompliment!). ich will nicht, daß du dir jetzt extra arbeit machst, was ich vielleicht auch allein geregelt bekomme. ansonsten komme ich aber gern auf dein angebot zurück.
kenne auch selber einen arbeitgeber hier aus der region, der das sicherlich auf die selbe art rauskriegen kann (jetzt wo ich weiß, wie mans anstellt *g*).
also vielen dank erstmal für deine hilfe!
vlg
alexia
du vergisst bei der betrachtung, daß ich nicht mit so einer schlechten bezahlung gerechnet habe. selbst meine branchen-bekannten waren erschrocken, als ich denen das gehalt geschildert habe. da es eine branchen-größe ist, war da mehr zu erwarten.
also das kam für mich unerwartet.
du vergisst bei der betrachtung, daß ich nicht mit so einer
schlechten bezahlung gerechnet habe.
Ich habe, aus der Not heraus, auch bei einer Stelle angefangen, wo ich ca. 800 € weniger verdiene und statt 7 km eine Strecke nun 33 km eine Strecke Fahrtkosten habe.
selbst meine
branchen-bekannten waren erschrocken, als ich denen das gehalt
geschildert habe. da es eine branchen-größe ist, war da mehr
zu erwarten.
also das kam für mich unerwartet.
Aber wenigstens bin ich nicht arbeitslos, kann mit dem wenigen Geld rechnen und habe bei meinen Bewerbungen (ich bewerbe mich seit meinem ersten Arbeitstag weiter) bessere Aussichten, weil ich mich „verändern“ will, und eben nicht arbeitslos bin.
Meine Bekannten haben mich auch für Bekloppt erklärt, aber ich hatte halt Angst in das ALG 2 reinzurutschen. Glücklich bin ich auf meiner Arbeit auch nicht. Ich bin total unterfordert und habe miserable Chefs.
Hallo Alexia,
ich fahre täglich auch eine Strecke von 78km einfach. Macht also zusammen fast 160km. Ich habe mir im Voraus beim Finanzamt einen Freibetrag auf meiner Steuerkarte eintragen lassen. Hierbei machst Du die Fahrtkosten schon im Voraus geltend, hiervon wird dann der pauschale Abzug von 920 Euro genommen und der Rest auf die Monate verteilt. Für diesen Freibetrag zahlst Du dann extrem wenig Steuern, (natürlich immer abhängig von der Steuerklasse - ich bin klasse 1).
Bei mir macht das ca. 130,- Euro im Monat mehr netto aus.
Desweiteren hat Dein Chef die Möglichkeiten, einige Deiner Ausgaben aus dem Leben, wie Versicherungen etc. bereits vom Brutto abzuziehen, so daß dieses geringer ausfällt und du dann auch weniger Steuern zahlst. Sprich ihn doch mal drauf an. Genaueres weiß ich hierüber leider auch nicht.