Panik am Sessellift

danke für die tipps jana!
lg majo

naja, der situation auszuweichen klingt ja ganz logisch - ich müßte ja wirklich nicht sesselliftfahren wenn da nicht ein partner und kinder wären die damit gar kein problem haben. allein urlauben/skifahren ist halt doch a bissi fad.
trotzdem danke und lg majo

interessante perspektive, auf das bin ich noch gar nicht gekommen.
danke und
lg majo

Hi Majo

Ich bin sonst ganz normal, also keinerlei sonstige Spinnereien oder so

daß Akrophobien isoliert vorkommen, ist nicht ungewöhnlich und wie du damit umgehen könntest - ob mit fachkundiger Unterstützung (wenn, dann günstigerweise VT) oder nicht - darüber hast du viele Perspektiven und Vorschläge bekommen hier.

Allerdings macht mich ein Satz von dir stutzig, auf den bisher noch nicht eingegangen wurde:

… werde ich panisch: ich habe Angst die Kontrolle über mich zu verlieren und fürchte, daß ich den Liftbügel aufmache und runterspringe.

Klingt saublöd, gelt?

Klingt keineswegs saublöd, sondern sauwichtig: Diese Komponente würde ich ernster nehmen als die allgemeine Form der Akrophobie, von der du schreibst. Zwar ist bei vielen Angstphänomenen - wie auch manchmal bei Panikattacken - eine geringfügige Komponente der Angst vor Verlust der Handlungs autonomie zu finden, aber wie deutlich und wie vordergründig diese Komponete dabei eine Rolle spiet, kann nur der Betroffene selbst beurteilen.

Je nachdem, wie du das erlebst: Vielleicht doch mal mit einem einschlägig versierten Therapeuten darüber sprechen?

Grüße

Metapher

danke für den tip, kann mir gut vorstellen, daß das hilft,
lenkt auf jeden fall ab.
lg majo

Hallo Majo,

und vor allem findet man oft jemanden, der einen tröstet. Durfte mich auch mal bei meiner Sitznachbarin einhaken, und so sind wir Arm in Arm nach oben gefahren. Sowas senkt doch die Angst ganz beträchtlich.

Liebe Grüsse
Anna

völlig o.t.-die stachelfrage

Mein Fazit: Wespe ist nicht gleich Wespe und mir sind sie
nicht geheuer. Tiere die einen Stachel besitzen, als friedlich
zu bezeichnen…ich weiß nicht

hi frank,
hab vergessen, zu antworten, sorry.

warum gehst du davon aus, das ein insektenstachel etwas mit dir
zu tun hat? solange du kein allergiker bist (das ist ein
anderes, weites feld…), kannst du davon ausgehen, daß ein
stich wehtut. na und? mehr passiert nicht.
um wahrhaft schaden zu nehmen, mußt du schon selbst angreifen,
und da hast du die möglichkeiten des einzelkampfes oder der
offiziellen kriegserklärung, wenn du z.b. in einem nest
herumfuhrwerkst. aber dazu gibt es keinen grund. man kann sich
arrangieren.
und wenn du dir mal eine bettmilbe in ordentlicher vergrößerung
ansiehst, wirst du nur noch auf blankem stahl schlafen wollen.

eine wunderbare lektüre für die, die es wirklich wissen wollen:
„leben auf dem menschen“ von j. blech,
ISBN 3 499 60880 4

…das relativiert so einiges.

gruß,
frank