Das ist nun natürlich kein wissenschaftlicher Beitrag von mir
hier. Vielleicht hilft es für Perspektive doch ein bischen;
und unterstützt die Aussage, dass ein Input tausend Outputs
haben kann.
Ja klar, es hilft, und ich bin froh dass so viele Facetten zusammenkommen. Mehr schreibe ich später, muss den allg. Input erstmal sacken lassen.
(erstes Wort sei ein Lebensmittel
gewesen), Aussage evtl. auf Kleinkindalter bezogen: was sagt
das über die Mutter oder das Kind aus?
Einige Mütter früheren Generationen können ihre Liebe (auch später) nur ausdrücken, indem sie sich um das Essen kümmern: „Hat es dir geschmeckt? Möchtest du noch einen Nachschlag?“
Nun interessiert mich aber noch (ernsthaft), welches Lebensmittel genau das Kind zuerst aussprechen konnte.
Gruß,
Branden
Mu-Mi ist in gewissen Kreisen eine gebräuchliche Abkürzung.
Sollten diese gewissen Kreise ihre Ti-tis den Kindern mit den Worten „Willst du jetzt Mu-Mi haben?“ anbieten (was sie ja tun müssten, damit das Wort in den Frühsprachschatz eingeht), käme mir das Grü-Ko.
eher nicht. Man könnte vielleicht sagen: Es ist Ausdruck des Angewidertseins von einer Lallsprache, die für Kommunikationstechniken entwickelt wurde, in denen die Bildschirme zu klein für ganze Worte sind.
Soll das Lallen die „Niedrigschwelligkeit“ der eigenen Person unterstreichen?
da musst Du nicht mich, sondern in diesen Kreisen fragen. Ich könnte mir vorstellen, dass das eine Art Kosewort ist (für die Mami mit ihrer Stillfunktion- äh, hast Du gegen das Kurzwort Mami auch eine Abneigung?)
erst hielt ich es für die falsch geschriebene, englische Form von Mami, dann hast du von „Mumi haben wollen“ geschrieben. Das habe ich falsch gelesen und hielt es für die Abkürzung für Kuh-Milch. Jetzt schreibst du Mu-Mi daraus lese ich jetzt messerscharf Muttermilch und nicht eine weitere Koseform von Mami.
Da deine Angaben aber sehr kryptisch sind, wage ich nicht, daraus irgendwelche Schlüsse zu ziehen. Aber es scheint, als wäre es von Bedeutung.
hast Du gegen das Kurzwort Mami auch eine Abneigung?
ja. Das Quietsche-i gibt dem Wort genau wie bei dem grausigen „Mutti“ den Charakter eines Diminuitivs, wo er nicht angezeigt ist: Mütter sind üblicherweise erwachsene Frauen. Wenn man denn unbedingt eine „kindliche“ Form benutzen möchte, kann man das quiekende i mit dem vor der Friedberger Zeit von Elvis üblichen „Mama“ sehr leicht umschiffen.
Außerdem gibt es keinen Anlass, dieses Wort im Alter von über 10 … 13 Jahren noch zu benutzen - das Wort „Mutter“, bestehend aus zwei kurzen Silben, ist übrigens kürzer als das Wort „Mami“ mit einer kurzen und einer langen Silbe.
Wenn eine Mutter über ihr Kind (Vergangenheit) berichtet,
dass, als es ein Baby war, am Schreien (oder sonstwie)
erkennbar war, ob das Hochnehmen / Kümmern etwas nützt (machte
keinen Unterschied) und dass es immer zufrieden war, wenn sie
ihm etwas zu essen gab (erstes Wort sei ein Lebensmittel
gewesen), Aussage evtl. auf Kleinkindalter bezogen: was sagt
das über die Mutter oder das Kind aus?
Hi,
für mich nicht viel. Zum einen würde ich die Mutter jetzt für eine gute Mutter halten, denn sie hat an den „Zwischentönen“ erkannt ob das Kind hochgenommen werden wollte oder ob es ein anderes Bedürfnis hatte.
Zum anderen kann man Dinge auch zu Tode analysieren.
Das erste Wort meiner kleinen Schwester war „nein“.
Was sagt uns das jetzt zum Verhältnis zur Mutter, zum Vater bzw. zu den Geschwistern?
es könnte darauf hindeuten, dass die Mutter die Bedürfnisse
des Kindes nicht richtig deuten konnte und für das Kind
wiederum, dass die es nicht beachtet, bzw. die richtige
Aufmerksamkeit schenkt, sowie dass das Essen eine
übergeordnete Rolle in der Beziehung spielte.
Hi,
es könnte aber genau auf das Gegenteil hindeuten, nämlich das die Mutter am Schreien des Kindes erkannt hat, ob es etwas nützen würde, wenn sie es auf/in den Arm nimmt oder ob das Kind gerade ein anderes Bedürfnis hatte oder einfach eine Schreiphase.
Aus dem Wenigen was Du beschreibst, lässt sich aber m.E. nicht
wirklich eine eindeutige Stellung dazu ziehen, denn es zeigt
nur einen klitzekleinen Bereich.
Sehe ich auch so und das wenige läßt zudem verschiedene Interpretationen zu.
Außerdem gibt es keinen Anlass, dieses Wort im Alter von über
10 … 13 Jahren noch zu benutzen - das Wort „Mutter“,
bestehend aus zwei kurzen Silben, ist übrigens kürzer als das
Wort „Mami“ mit einer kurzen und einer langen Silbe.
Kein Mensch nennt seine Mutter „Mutter“. Vielmehr ist es doch so, daß man seine Mutter für immer so nennt, wie man als Kind es tat. Meine ich zumindest.