Kann er machen, tut er aber offensichtlich nicht, weil er sich für eine anderen Lösung entschieden hat, die allem Anschein nach auch unbenklich ist. Jedenfalls gibt es so bisher keine konkreten Hinweise darauf, dass das nicht der Fall ist.
Mir erschließt sich gerade nicht, was der Fragesteller mit deiner Antwort in der konkreten Situation machen soll.
Der Fragesteller hat in diesem Fall die Möglichkeit, den Arbeitgeber nicht nur damit zu konfrontieren, dass er keine Tankkarte haben möchte, die nur funktioniert, wenn er persönliche Daten in einem unbekannten sink versenkt, sondern ihm gleichzeitig Vorschläge zu machen, mit welchen Karten das ganz leicht ohne die Preisgabe dieser Daten geht.
Ich weiß, dass Dir persönlich ein solches Vorgehen - nicht nur Maulen, sondern auch eine bessere Alternative vorschlagen - vollkommen fremd ist, aber glaub mir: Es gibt Leute, die darauf positiv reagieren, und im Umgang mit diesen kann so ein konstruktiver Vorschlag die Situation, die - wie Du bei @Wiz vielleicht gelesen hast - nicht so ganz klasse ist, von vornherein entspannen.
Glück auf!
MM
Halten wir doch mal fest, dass du es für eine zielführende Lösung hältst, dass ein neuer Mitarbeiter noch vor seinem ersten Arbeitstag seinen Arbeitgeber KONFRONTIERT. Laut Duden ein Verhalten, das den anderen „zur Auseinandersetzung mit etwas zwingt“. Das ist bestimmt ein super Einstieg in eine Arbeitsbeziehung.
Im Übrigen lese ich bei Wiz, dass es durchaus berechtigtes Interesse an dem Vorgehen einer personalisierten Karte gibt. Das mit der Datenschutzvereinbarung kann man abfragen. Nett und sachlich. Ohne Konfrontation…
Konstruktive Vorschläge mache ich hier zu genüge. Leute bis zum Anschlag anzupampen ist dein Sport.
äh, der Sitz von Revolut ist in England, ich glaube nicht, dass sich @kingemo auf den Firmensitz seiner Firma bezog.
Gruß
Christa
Wenn sie dazu Anlass geben: Ja, jederzeit gerne.
Nimm, soviel Du brauchst!
Neugierhalber: Warst Du denn eigentlich mal in einer halbwegs qualifizierten Tätigkeit nichtselbständig beschäftigt, oder berichtest Du nur vom Hörensagen?
Die Beschreibung des Sachverhalts lässt sehr viele Möglichkeiten offen, und die beiden Tankkartenanbieter, die ich seinem Arbeitgeber ans Herz lege, sind beide europaweit verwendbar; Unterschiede gibt es im wesentlichen in Frankreich - die Total-Karten, die wir im Fuhrpark außer DKV novofleet einsetzen, sind für die in Frankreich aktiven Vertriebler, weil der dortige Platzhirsch Total den Wettbewerb nicht liebt.
- und um das Bild etwas abzurunden: Ich hätte von mir aus kein zweites Kartensystem parallel eingerichtet; Anlass dazu gaben die Klagen der französischen Vertriebler, dass sie mit novofleet ständig ihre Touren nach Akzeptanzstellen statt nach Kundenterminen planen müssen. Seltsamerweise wurden die beiden wegen dieser Klagen nicht abgemahnt…
Schöne Grüße
MM
Och weißt, du pampst ja nicht nur mich an. Du pöbelst hier eigentlich alle bis auf eine kleine Gruppe an.
Und hier eine „halbwegs qualifizierte Tätigkeit“ anzuzweifeln, ist ein weiterer Tiefpunkt deiner Entgleisungen. Es ist wirklich ein Trauerspiel, dass ein solches dissoziales Verhalten hier so geduldet wird.
Wenn wir nicht von der allerkleinsten Bastelbude sprechen, dann wird es im Unternehmen sicherlich eine Entscheidungsfindung gegeben haben, an deren Ende die nun im Einsatz befindliche Karte offenbar bevorzugt wurde. Und die Einführung/der Wechsel einer solchen Karte ist für ein solches Unternehmen mit ganz erheblichem Aufwand verbunden, der bezahlt werden will und Personalkapazitäten bindet, die für andere Dinge dringender gebraucht werden.
Jetzt kommt da der frisch angestellte neue Kollege daher, der von diesem ganzen Entscheidungsprozess und Aufwand der Einführung, der ggf. bestehenden Historie früher verwendeter Karten, … nichts weiß, weigert sich, die ihm angebotene Karte zu akzeptieren und schlägt vor, stattdessen das Unternehmen auf alternative Karten umzustellen, die ihm persönlich besser gefallen würden. Und das Handy von Apple geht auch nicht, weil er zuhause doch sonst nur Android-Geräte hat, und die auch ohnehin viel billiger wären. Die dazugehörige SIM von Vodafone lehnt er ebenfalls ab, weil damit die Erreichbarkeit in der Fläche zu schlecht wäre. Der Dienstwagen von BMW ist auch nicht genehm, weil Audi doch viel Auto mehr fürs Geld liefern würde. Mit Lenovo-Notebooks hat er auch schlechte Erfahrungen bzgl. Haltbarkeit gemacht und empfiehlt daher den Umstieg auf Dell. An den Kantinenbetreiber hat er auch schlechte Erinnerungen und verlangt daher einen Wechsel, …
Da kann man sich dann als AG doch nur sagen, wie gut es ist, dass man eine Probezeit vereinbart hat, … Und Tschüß! So einen Schlaumi-Schlumpf und Troublemaker will doch niemand haben.
Die Tankkarte eines externen Dienstleisters und deren Prozess zur Identifizierung ist nun wirklich der kleinste Nebenkriegsschauplatz bei einer Neueinstellung. Da zeigt sich Souveränität oder Kleinkariertheit. Und wer seinem neuen AG schon insoweit nicht über den Weg traut, der sollte auf die Stelle verzichten/sich nicht wundern, wenn der AG ihm alsbald eine Probezeitkündigung in den Kasten wirft.
Servus,
die Tragweite hängt ein bisselchen davon ab, ob der Arbeitgeber industriell oder à la KMU organisiert ist. Die Geschichte von den Total-Karten für die französischen Vertriebler lässt sich unter KMU-Organisation höchst einfach en passant erledigen, mit der Folge, dass nachher beide Seiten was davon haben. Wenn bei uns Leute in „Diensthandy-Positionen“ neu anfangen und von sich aus sagen, dass sie gerne ihre bisherige Nummer beibehielten, wird je nach Fall entweder die Nummer portiert oder der Vertrag von uns übernommen - für mich ist es so ziemlich Jacke wie Hose, ob ich ein Telekom-Händie mehr verwalte oder eines von Voodoo-fone dazu kriege; und der Markt ist in diesem Bereich derartig eng geworden, dass man sich da über Größenordnungen von unter 5 € / Monat unterhält.
Schöne Grüße
MM
Danke euch allen für eure Konstruktive Meinungsäußerung
Das Update ist : habe einen Aufhebungsvertrag aufgrund von Misstrauen mit dem Arbeitgeber vereinbart …
Ist zwar schade aber das Vertrauen war einfach nicht da !
Für weiterer rückfragen stehe ich gerne bereit
Dann war die Sache mit der Tankkarte aber nicht das Einzige, was an der Chemie nicht stimmte - sonst wäre das tatsächlich mit Kanonen auf Stubenfliegen geschossen…
Er sagt er könne da nicht dran ändern mit der Karte und das ich da so akzeptieren muss oder Das es dann einfach nicht zustande kommen kann der Arbeitsvertrag weil er kann keine sondervereinbarungen treffen da ansonsten jeder eine Extrawurst wollen würde
Das kann man je nach Kontext gut verstehen; wie @Wiz erklärt hat: Sowas kann man in Unternehmen, die eher wie ein Familienbetrieb organisiert sind, mal machen, aber nicht in der Industrie. Kleinere Buden bieten in solchen Zusammenhängen Vorteile, die durch Nachteile in anderen Zusammenhängen mindestens aufgewogen werden. Wenn es Dir das wert war, ist ja alles in Butter.
Das ist in meinen Augen eher das 2. Problem. Das 1. Problem ist, dass der Newbie einfach die Hintergründe für viele Dinge gar nicht kennen kann, und daher zunächst mal mit Forderungen und „Ideen“ vorsichtig sein sollte, um sich nicht vollkommen unnötig in die Nesseln zu setzen und gleich als „schwierig“ abgestempelt zu werden.
Auch der Chef eines kleinen Familienbetriebes kann mal so mit der Telebim, Audi, BP, … aneinandergerasselt sein, dass er sich geschworen hat, nie wieder deren Dienste zu nutzen. Oder er hat eine Schwiegertochter, die ihm einen ganz ordentlichen Vertrag für irgendwelche Sachen verkauft hat, bei dem sie zudem jedes Mal ordentlich Provision kassiert, wenn das nächste Notebook, Handy, … benötigt wird. Und da Schwiegertochter damit den Lebensunterhalt der lieben Enkel mitfinanziert, ist es doch Ehrensache, dass Opa nur Dell-Notebooks, Apple-Handys, … in der Firma einsetzt. Oder der Personaler ist der Ehegatte der Einkäuferin, die etwas überoptimistisch einen sehr gut rabattierten Mobilfunkvertrag für die Firma abgeschlossen hat, der ordentliche Rückzahlungen zur Folge hat, wenn die vereinbarte Zahl der SIM-Karten nicht abgenommen wird, und die das ihrem Chef nicht gerne erklären müssen würde, … Da kann es 1001 mehr oder weniger nachvollziehbare oder kuriose Gründe geben.
Ja, das stimmt - von daher ist es ganz unabhängig von der jeweils individuellen Situation grundsätzlich wichtig, solche Anliegen - wenn man sie denn vorbringen will - immer als Frage zu formulieren und nicht von vornherein als Forderung - wer fragt, bekommt immer eine Antwort.
Falls es sich um den typischen Betriebswagen-Fahrer Vertriebler im Außendienst handelt - der sollte das ohne weiteres Nachdenken reflexhaft draufhaben, dass man zum Aufknöpfen des Gegenübers alles, was sich als Frage formulieren lässt, auch als Frage formuliert.
Das entspricht exakt dem, was du konstruktiv empfohlen hast! Konfrontation und Misstrauen schüren. Very good job. Aber halt, du hast selbstverfreilich keinen Fehler gemacht, so wie du nie welche machst. Und du hattest ja auch dem Wiz seine Marschrichtung gleich voll kapiert.
Polter weiter, unverbesserlich.
Very goof, indied!
Ich halte übrigens Kakao in einer Lasagne, wie Du es empfohlen hast, für ziemlich deplaziert.
Och Schnuckelchen. Besser ein Tippfehler als Unvermögen.
Wenn beides zusammenkommt und dazu noch eine Neigung zum Halluzinieren besteht, ist allerdings Hopfen und Malz verloren.
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