Richtiges Fahren mit kaltem Motor

Kann kein Eigentor entdecken…
Hallo!

Sollte das ein absichtliches Eigentor von Dir sein ?

Nö, wieso?

Natürlich erhälst Du nicht die volle Erwärmung, wenn Du nur 15
Minuten aufwärmst!
Bei 5 Minuten wären es noch weniger! Aber, das kannst Du Dir
sicher denken! Bei einer Stunde wäre Dein Motor
durchgewärmt. Durchgewärmt heißt nicht, daß er qualmt.

Komisch nur, daß meine Standheizung (Webasto, die sollten wissen, was sie tun) eine maximale Heizdauer von 30 Minuten vorsieht. Ansonsten wäre wahrscheinlich auch (nicht nur bei meinem Auto) die Batterie ziemlich schnell am Ende…
Im übrigen hat sich bei meinem Auto der Brenner der Standheizung im letzten Winter häufiger bereits nach besagten 15 Minuten zum ersten Mal abgestellt, weil er eben bereits seine „Solltemperatur“ erreicht hatte.

Warm an der Oberfläche? Ja, sicher nur warm an der Oberfläche
. Wie sollte es auch anders, die Umgebungstemperatur der
Außenluft kühlt sofort den Motor außen ab bzw läßt nicht zu,
daß er warm wird. Wichtig ist auch nicht diese Temperatur ,
sondern die im Block und die ist bedeutend höher.

Wie „bedeutend“ höher schätzt Du denn diese Temperatur ein???
Die Standheizung heizt laut Webasto bis zu einer Wassertemperatur von 60°C. Das ist DEUTLICH entfernt von der normalen Betriebstemperatur des Motors…

Das meiste Öl ist in der Wanne, richtig. Aber die Ölwanne
hängt bei modernen Motoren nicht mehr 5 cm über dem Boden, wie
beim Lanz-Bulldog, sondern ist direkt am Motor. Kaum noch als
Ölwanne zu bezeichnen. Große Teile des Öls befinden sich im
Stillstand in der Kurbelwelle, in den Lagern, in der
Schmierölpumpe, in den Verstrebungen des Blocks und in und an
der Nockenwelle. Dieses Öl wird mit angewärmt, vermischt sich
mit dem nicht so warmen in der Wanne und die Heizung hat ihren
Zweck erfüllt.
Natürlich nur bei, den Temperaturen entsprechender, Heizdauer.

Natürlich, wenn Du eine Standheizung hättest, die eine Stunde lang das Wasser auf 95°C erhitzen und umwälzen würde, DANN (UND NUR DANN!) hättest Du recht! Solch eine Heizung ist mir aber bisher nicht begegnet…
Vielleicht gibt es ja so etwas auf deinen Schiffen - aber wir sind hier bei Fahrzeugen mit Rädern…

Übrigens: wenn sich das wie Du sagst „angewärmte“ Öl (dessen Temperatur selbst schon einiges unter 60°C liegen dürfte, man bedenke: das Kühlwasser erwärmt den Motorblock, nicht das Öl direkt) mit dem kalten Öl aus der Ölwanne vermischt, wie hoch wird dann wohl die Öltemperatur im Durchschnitt sein?
Wenn Du da auf 20°C kämest, wäre das ganz prima!

Und wie hoch ist die ideale Betriebstemperatur des Öls?
Aber vielleicht ist auch das bei deinen Schiffen anders…

Und dann noch was, wenn Dir eine Antwort nicht gefällt, laß es
nicht an an dem Beantworter aus, Du bist hier nicht im Amt
oder brauchst Du das hier zum Abreagieren?

???

Weißt Du was? VERGISS ES!
Für mich ist die Diskussion gestorben, wenn Du unbedingt das letzte Wort haben willst: viel Spaß!!!

DU hast Recht, ich hab meine Ruhe…

*kopfschüttelnd*
Robert

Hallo Robert,

fahre einen Golf IV, TDI, 90 PS. Wie der Ölkühler aussieht, weiß ich nicht - unter uns: Ich wüßte noch nicht einmal wie ich ihn finde…
Las nur im Golf-Prospekt bei den Technischen Daten, daß dieses Modell einen besitzt.

Ciao, Christoph.

Hallo!

Das mit dem Ölkühler kann man so pauschal nicht sagen - da
gibt es so 'ne und so 'ne…

Es gibt auch im PKW-Bereich Ölkühler, die über das Kühlwasser
kühlen (und nach dem Kaltstart erst mal das Öl anwärmen), aber
häufiger ist wohl der Luft-Kühler, der die Wärme an die
Außenluft abgibt. Hier ist natürlich nichts mit Vorwärmung.

Was für ein Auto hast Du denn? Und wie sieht der Ölkühler
denn aus?

Schönen Gruß,
Robert

Noch ein Eigentor ?
Niemand erwartet die Ereichung der Betriebstemperatur vor dem Start!!

Aber eine Vorwärmung des Wassers auf 60° C und des Öls auf 20° sind doch ideale Werte. Die hat man im Sommer bei Kaltstart nicht.

Was sollen Deine Hinweise auf irgendwelche Schiffe. Ich dachte der Fragesteller meint sein Auto!
Ich erinnere Dich auch nicht laufend daran, daß Du einer von den hier bei www so unbeliebten Beamten bist. Die durch Unhöflichkeit, Unflexibilität und noch noch viele „Un“-wörter an ihrem Arbeitsplatz auffallen.

*gg* Ihr seid so lustig…
…ich habe mich prima amüsiert!
Danke!
Michael Zettler

Auf ein letztes…
also: Bevor sich einer aufregt, erst lesen, dann denken, dann antworten.

Ich habe letzten Winter bei -10°C meine Webasto-Standheizung (Gruß an „Vorheizkollegen“ Robert) eine halbe Stunde Vollast laufen lassen, bis Ich ans Auto ging.

Der Motor block war definitiv warm.

Beim Anfassen der Ölwanne war diese definitiv kalt.

Bei Motoren mit oder ohne Ölkühler wird bei abgeschaltetem Motor (ob Bus oder Pkw, egal) nur das Wasser aufgeheizt.

Die von mir weiter oben (viel weiter oben…) beschriebenen positiven Eigenschaften, daß man mit dem heißen Kühlwasser (das durch die Standheizung schnell erwärmt wird) auch das Öl miterwärmt, betrifft in erster Linie die Motoren, die mit einem Ölkühler versehen sind, der an den Wasserkühler direkt angekoppelt ist.
Ergänzung: Es ging ja in der Urfrage definitiv darum, wie lange muß Ich bei eiskaltem Motor langsam fahren, bis Wasser und Öl warm sind ??

Das trifft nicht auf Motoren zu, die einen Ölkühler im Luftstrom haben.

Bei Motoren wie dem von meinen Starlet, muß sich das Öl nach dem Starten am Zylinderkopf erwärmen , was natürlich bei einem schon vorgeheizten Zylinderkopf viel schneller geht.

Alle anderen Motoren, die kalt gestartet werden, müssen sich selbst erwärmen. Wärme ist bei einem Verbrennungsmotor das größte Abfallprodukt.

gruß

dennis

Aaaarrrgh !

Außerdem geht hier bei www unter Motorenexperten das Gerücht
um, wenn man zu oft langsam fährt, besonders bei tiefen
Temperaturen, läuft Benzin ins Öl und das ist natürlich
unangenehm.

Hallo Werner,
das ist kein Gerücht,sondern Tatsache.Und zwar nicht,das Benzin ins Öl läuft,sondern das der Kraftstoff nicht restlos verbrannt wird und sich Rückstände bilden,die vom Öl aufgenommen werden.Und das erst recht beim Kaltstart und Kurzstreckenverkehr.
Tu mir bitte einen Gefallen,vergleiche Deine Schiffsdiesel nicht mit einem modernen PKW-Motor mit elektronischem Motormanagement,elektronischer Zündung,digitaler Einspritzung,Lambdasonde,Katalysator etc…denn Du vergleichst dann Äpfel mit Birnen.Ich will Dir hier keine Belehrungen erteilen,sicher verstehst Du von Deinem Fach eine ganze Menge.Aber PKW-Motoren sind scheinbar nicht Dein Fach.
Gruß Sebastian

Steht sogar in den Betriebsanleitungen…
…der PkW. Sollte man vielleicht mal lesen…

dennis

Also gut, Jungs, überredet!

Da meine Frau mit ihrem großen Audi nur 4000 km im Jahr fährt und das nur zur Arbeit ( 1500 m ),
habe ich ihr jetzt den Resevebenzinkanister aus dem Wagen genommen und ihr dafür einen Ringschlüssel für die Ölablaßschraube der Motorölwanne in den Wagen gelegt. Und eine Wolldecke zum Drauflegen (sich selbst) und aus der Küche einen der vielen überflüssigen Tuppertöpfe.

Ratet mal, welche tolle Idee ich hatte! Na, wenns Benzin mal alle ist, holt sie sich was aus dem Motor, ganz einfach. Die Ölwanne müßte doch bei unserer Fahrleistung nur so im Benzin schwimmen.

Hat nur einen Nachteil, die Geschichte, jetzt müßen wir Reserveöl mitnehmen.

Ich habe jetzt aber mit unserer Audiwerkstatt besprochen, daß sie dort, wo der Peilstab in den Motor geht, eine Leitung ansetzen , wodurch das zulaufende Benzin gleich wieder in den Benzintank zurückläuft. Man war begeistert.

Wie schon gesagt, bei 4000 km im Jahr, müßte das Benzin nur so aus der Ölwanne herausschießen und die Lager mit Benzin geschmiert werden. Das soll jetzt untersucht werden und man ist großer Hoffnung, dann endlich das leidige Thema, welches Schmieröl für welches Auto/Jahreszeit, endlich zu den Akten legen zu können.

Nun mal im Ernst : Sollte das so sein, wies sein soll, müßten die Ölwannen der Stadtautos doch so langsam alle überlaufen und Benzin aus sämtlichen Löchern kommen.

Der immer noch ungläubige
Werner

Nicht ‚Aaaarrrgh !‘…
Hallo Werner,

Dir selbst als Motorenspezialist dürfte bekannt sein, daß ein Metallischer Kolben in einem Metallischen Motorblock mit einem gewissen Laufspiel arbeitet.

Als mitte der Siebziger Jahre die „Abgaskriege“ der japanischen und amerikanischen Autohersteller aufflammten, war es eines der größten Probleme, alle drei Hauptschadstoffe der Abgase auf einmal in den Griff zu bekommen. Der 3-Wege-Katalysator schaffte dies. Bedingung war: Benzin-Luft-Gemisch muß 14,5:1 betragen, also Lambda=1.

Die Stickoxide NOX, einer der drei Schadstoffe, entstanden nur dadurch, daß bei der Kompression des B-L-Gemisches ein Teil dessen sich zwischen Bohrung und Kolben in dem schmalen Laufspiel „versteckte“ und nicht verbrannte.
Die Kolbenringe dichten ja bekannterweise ab einer kleinen Drehzahl relativ zuverlässig ab. Einer kleiner Teil aber trotzdem gelangt immer zwischen den Ringenden beim Kompressionsvorgang am Kolben vorbei und gelangt in den Kurbelwellenraum und somit in den Ölkreislauf. Wer mal einen Benzinmotor mit der Knarre langsam durchdreht, hört zwar die verdichtenden Keuchgeräusche, aber der Motor schnalzt deswegen nicht zurück, weil die Kompression dieser langsamen Bewegung über die Kolbenringe verloren geht. Ein ganz kleiner Teil mag auch durch die Ventile entweichen. Aber wie gesagt, der Motor dreht ja schnell.

So Werner, Ich hoffe Du hast meine Erläuterung technischerseits verstanden.

Die Menge des B-L-Gemisches, welches in den Kurbelwellenraum dringt, ist natürlich nicht gleich Literweise. Dennoch kann bei Kurzstreckenautos die Ölmenge gleichbleiben, oder ein bißchen zunehmen. Fährt man dann mal 300-500km stramme Autobahn kannst Du zuschauen, wie auf einmal ein halber Liter weniger in der Ölwanne ist.

gruß

dennis

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ergänzung:

Hallo Werner,

Dir selbst als Motorenspezialist dürfte bekannt sein, daß ein
Metallischer Kolben in einem Metallischen Motorblock mit einem
gewissen Laufspiel arbeitet.

Und deswegen experimentiern die Autohersteller mit Keramikkolben, weil die ein kleineres Laufspiel erlauben, ohne gleich zu klemmen. Das kleinere Laufspiel verringert die Stickoxide.

Aber auch so ist das Laufspiel im laufe der Jahre kleiner geworden und die Fertigung eines Motors immer genauer und besser, so daß der erste Ölwechsel nach 1000-5000km flach fällt…

dennis

Hallo Dennis !

Der Kolben hat sicher Lose beim Einbau. Hätte er diese Lose auch während des Betriebes, bei diesen Drehzahlen von 4 - 7000 Umdrehungen, würde er sich innerhalb von Minuten in seine Bestandteile zerlegen.
Ein Kolben, der sich in Betrieb befindet, wird durch den Ölfilm, der unter hohem Druck steht, in der Laufbuchse daran gehindert, diese Laufbuchse zu berühren.
Kolbenringe (der untere) verhindern das Eindringen von Öl in den Verbrennungsraum. Kolbenringe verhindern ebenfalls, daß sich der Kompressions- und Zünddruck in den Kurbelraum verbreitet. Ist da irgendwas mit den Ringen nicht in Ordnung, so wird das Öl aus dem Trieb hochgesaugt und verbrennt. (Qualmender Auspuff).
Beim Kompressionsvorgang sind die eingespritzten Brennstoffmengen längst verbrannt. Beim Zündvorgang bleibt kein Brennstoff über, der dann während des Kompressionsvorganges im Trieb verschwinden kann. Dafür gibt es dazwischen den Spülvorgang, wir reden doch von Viertaktern??
Bei diesem Spülvorgang wird aber auch der kleinste Rest Abgas (Benzin) usw aus dem Motor geschoben.

Sollte das alles so sein, wie geschrieben wurde, würde der Kurbelraum unter Überdruck stehen.

Wenn nach 300 - 500 km Autobahn ein halber Liter Öl fehlt, was soll denn weg sein?? Exakt ein halber Liter Benzin?? Und warum?? Wo ist der denn geblieben? Zurück durch die Ringe und mit verbrannt? Benzin und Öl im drehenden Triebwerk ergeben eine unlösbare Emulsion.
Benzin im Triebwerk dann wäre der Wagen eine fahrende Bombe.

Wir reden hier nicht nur von einem Wagen, welcher langsam bis zur Autobahn hochgefahren wird, sondern von Millionen Kfzmotoren, welche täglich nur bis zur Arbeitsstelle schleichen, wie in den Großstädten. Also bitte jetzt nicht sagen, es ist nur in den ersten Minuten so. Es gibt hunderttausende von Kfz, die nur so gefahren werden.

Unser Ölstand steigt im Laufe des Jahres nicht um einen mm. Riecht nicht nach Benzin, wir lassen nichts ab, weil es immer mehr wird. Vielleicht machen wir irgendwas falsch, aber das wäre dann doch richtig.

Gruß Werner

Hallo Werner !

Der Kolben hat sicher Lose beim Einbau. Hätte er diese Lose
auch während des Betriebes, bei diesen Drehzahlen von 4 - 7000
Umdrehungen, würde er sich innerhalb von Minuten in seine
Bestandteile zerlegen.

Hast Du schon einmal einen Kolben beim PkW Motor ein und ausgebaut ?? So lose ist der gar nicht…

Ein Kolben, der sich in Betrieb befindet, wird durch den
Ölfilm, der unter hohem Druck steht, in der Laufbuchse daran
gehindert, diese Laufbuchse zu berühren.

Wie wird dieser Druck Deiner Meinung nach an der Laufbuchse erzeugt ??

Kolbenringe (der untere) verhindern das Eindringen von Öl in
den Verbrennungsraum.

Richtig. Deswegen der Name Ölabstreifring.

Kolbenringe verhindern ebenfalls, daß
sich der Kompressions- und Zünddruck in den Kurbelraum
verbreitet. Ist da irgendwas mit den Ringen nicht in Ordnung,
so wird das Öl aus dem Trieb hochgesaugt und verbrennt.
(Qualmender Auspuff).

Richtig. Siehe alte Autos von Ford, oder die alten 323i von BMW. Waren sehr empfindlich.

Beim Kompressionsvorgang sind die eingespritzten
Brennstoffmengen längst verbrannt.

Quatsch. Das B-L-Gemisch muß erst durch die Zündkerze entzündet werden. Man nennt den Benzinmotor auch „Fremdzündungsmotor“.

Beim Zündvorgang bleibt
kein Brennstoff über, der dann während des
Kompressionsvorganges im Trieb verschwinden kann.

Genauso quatsch. Erst erfolgt die Kompression, dann die Zündung. Dies ist die kritische Sache, daß bis zur Zündung das unverbrannte, verdichtete B-L-Gemisch eine kleine Möglichkeit hat in den Kurbelwellenraum zu gelangen.

Dafür gibt
es dazwischen den Spülvorgang, wir reden doch von
Viertaktern??

Ja wir reden von PkW-Benzin-Viertaktmotoren. Das spülen erfolgt nach überschreiten des uT durch öffnen desd Auslaßventils und damit erfolgende ausstoßen der Verbrennungsgase.

Bei diesem Spülvorgang wird aber auch der kleinste Rest Abgas
(Benzin) usw aus dem Motor geschoben.

Ja.

Sollte das alles so sein, wie geschrieben wurde, würde der
Kurbelraum unter Überdruck stehen.

Ein klein wenig ja. Hast Du schon mal bei Deinem Wagen bei laufendem Motor den Öleinfüllstutzen abgenommen ?? Hörst Du das sonore Brabbeln ?? Siehst Du wie hauchfeine Öltropfen herausgeschleudert werden ??

Wenn nach 300 - 500 km Autobahn ein halber Liter Öl fehlt, was
soll denn weg sein??

Der Anteil des unverbrannten Benzines im Motoröl verdampft durch die Hitze bei strammer Autobahnfahrt, weil das Motoröl eine höhere Temperatur erreicht.

Exakt ein halber Liter Benzin??

Kommt auf das Gesamtfassungsvermögen der Ölwanne und des durch die Kurzstreckenbetriebsweise angefallenen Anteils an Benzin an.

Und warum?? Wo ist der denn geblieben? Zurück durch die Ringe und mit verbrannt?

Nein, durch die „Blow-by-Leitung“ an der Ventildeckelhaube wieder der Ansaugluft zugeführt und mitverbrannt. Eine der klassischsten Abgasentgiftungsarten. Die Dämpfe im Kurbelwellenraum drücken sich nach oben und werden durch den Schlauch der an der Ventildeckelhaube ansetzt abgeführt. Hast Du das schon mal an Deinem Wagen gesehen ??

Benzin und Öl im drehenden Triebwerk ergeben
eine unlösbare Emulsion.

Also Ich säuber meine Öldreckfinger manchmal mit Benzin. Hat sich bisher gut gelöst…

Benzin im Triebwerk dann wäre der Wagen eine fahrende Bombe.

Nö, kommt nur auf den Anteil an. Rauchen muß nicht gesundheitsschädlich sein. Es kommt auf die Inhalation an.

Wir reden hier nicht nur von einem Wagen, welcher langsam bis
zur Autobahn hochgefahren wird, sondern von Millionen
Kfzmotoren, welche täglich nur bis zur Arbeitsstelle
schleichen, wie in den Großstädten.

Deswegen steht auch in Deinem wie meinem Serviceheft drin: „Nächster Ölwechsel bei xy km oder in einem Jahr“. Damit das Auto welches selten Betriebstemperatur erreicht auch rechtzeitig einen Ölwechsel bekommt.

Also bitte jetzt nicht
sagen, es ist nur in den ersten Minuten so. Es gibt
hunderttausende von Kfz, die nur so gefahren werden.

Wenn ein Auto nur selten über die Kaltstartphase hinaus gefahren wird, ist es so.

Unser Ölstand steigt im Laufe des Jahres nicht um einen mm.
Riecht nicht nach Benzin, wir lassen nichts ab, weil es immer
mehr wird.

Siehst Du !! Du hast es erkannt und widersprichst Dir selbst. Der Ölstand erhöht sich nicht, und dann doch sagst Du !! Du gibst es selbst zu, daß sich Benzin im Öl sammelt durch die extreme Kurzstrecke.

Vielleicht machen wir irgendwas falsch, aber das (oder was??)
wäre dann doch richtig.

Gruß Werner

gruß

dennis

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Hut ab
gut gekontert Werner.
Aber es ist nicht so extrem,wie Du es darstellst.Aber wer meistens extremen Kurzstreckenverkehr fährt,bei dem der Motor nicht annähernd Betriebstemperatur erreicht,muß eben mit einer Verdünnung des Öl`s rechnen.Ich habe das Öl eines Autos schon mal von Veedol analysieren lassen (war mal eine Werbeveranstaltung von denen),und es ist tasächlich so,die Schmiereigenschaft wird reduziert,die Säurebildung erhöht und die Notlaufeigenschaften liegen dann im Grenzbereich.
Jedes Auto verbraucht minimal Öl.Je heisser der Motor,desto größer die Wahrscheinlichkeit,das ein Anteil Öl mitverbrannt wird.Bei Kurzstrecken gleicht sich der schleichende Ölverlust teilweise durch Bezinrückstände aus,d.h.,es wird ein korrekter Ölstand vorgegaukelt.Ich habe schon Autos gesehen,da roch der Peilstab sogar mehr nach Sprit als nach Öl.Effekt ist dann eben,das die Viskosität sich verändert und die Schmierwirkung reduziert ist.Mal mehr,mal weniger.Aber es hat einen Einfluss.
Gruss Sebastian

Hallo Werner,

Sollte das alles so sein, wie geschrieben wurde, würde der
Kurbelraum unter Überdruck stehen.

Tut er in geringem Maße auch,sonst bräuchte man keine Kurbelgehäuseentlüftung.Ausserdem verschleissen auch die Kolbenringe.Somit gerät mit zunehmendem Lebensalter des Motors auch mehr Kompressionsdruck ins Kurbelgehäuse,merklich an deutlichem Blasen aus der Entlüftung.Hast Du schon mal eine Druckverlustprüfung bei einem verschlissenem Motor gemacht?Dann fliegt nämlich schnell mall der Peilstab aus der Öffnung.

Benzin und Öl im drehenden Triebwerk ergeben

eine unlösbare Emulsion.

So unlösbar nun auch wieder nicht.Erreicht das Öl eine bestimmte Temperatur,verflüchtigen sich die brennbaren Anteile au dem Öl schnell wieder.

Gruß Sebastian