Ähem… Wer redet von 10 Jahren?
Hi Christian,
wenn ich es richtig verstanden habe, ging es um 13jährige. Und selbst wenn die Kiddies ein oder zwei Jahre jünger sind: es wäre nicht die erste Zwölfjährige, die unerwartet zu Mutter’freuden’ kommt, weil sie nicht richtig aufgeklärt wurde (‚ich dachte, beim ersten Mal kann man nicht schwanger werden‘) und im entscheidenden Moment kein Gummi zur Hand ist.
Klar, es ist eher unwahrscheinlich, daß bei so einem Treffen irgendwas passiert, aber ich finde es nun einmal wesentlich vernünftiger, einem bzw. einer 11-, 12- oder 13jährigem/n für den Fall eines Falles ein Kondom in die Hand zu drücken oder den Kiddies zumindestens einzutrichtern, daß sie im besagten Fall tunlichst daran denken sollten, als hinterher - als Eltern - über die Folgen in Form unerwünschten Nachwuchses zu jammern.
Keine Ahnung, wie es Dir geht: ich würde meine Kinder ab einem bestimmten Alter nicht ohne Kondom aus dem Haus lassen. Ich habe auch immer eines dabei.
Gruß
Renee
Hi Erik,
Wow, haste’ mal retorische Strategien in einem Schulfach belegt 
in der Tat bin ich der Meinung, dass man den Einzelfall gesehen haben sollte, bevor man darüber urteilt bzw. diesen als Argument heranzieht. Ich erkläre auch zum Beispiel keine CD für Schrott, weil die Plattenfirma meistens Sachen rausbringt, die mir nicht gefallen. Wenn mir jemand sagt „Ich hab’s zwar nicht gelesen/gesehen/gehört, aber …“ schalte ich genau bei dieser Konjunktion auf Durchzug. Wir können das Thema Medienverantwortung gerne diskutieren, aber dann mit einem anderen Aufhänger.
Gruß
Christopher
Und das rechtfertigt alles, oder wie?
das recht auf redefreiheit, pressefreiheit und dem freien zugang zu medien aller art schätze ich sehr hoch. von zensur halte ich wenig.
ebenso wenig halte ich (wie du) von der zwangsbeglückung mit unerwünschten inhalten. meiner meinung nach wäre die beste legale lösung des problems technisches gerät zugänglich zu machen, mit dem jeder selbst entscheiden kann, welche sender seine kinder sehen dürfen und welche nicht. ich denke im zeitalter von computern sollte das kein problem sein.
So kann man es sehen, aber auch so: „Ich war schon immer
Scheixxe
und für schnelles Geld mach’ ich alles“.
da war bereits zu zeiten der pharaonen nicht anders.
Stimmt, aber diese Debatte ist sinnlos, genau wie sich über
die Masse beschweren, welche sich täglich von der „Zeitung“
mit den vielen, bunten Bildern wissentlich verarschen lässt.
das auch.
Versteh’ ich nicht. Ich hab’ Satelit und auch RTL II
ich leb auch derart weit weg von deutschland, daß ich diese sender nur über satellit empfangen kann (wird RTL2 überhaupt terrestrisch ausgestrahlt?). die digitalen satbetreiber entscheiden selbst, welche sender sie anbieten. die nachfrage der kunden entscheidet dann, welche sender ins wohnzimmer gelangen. prosieben und rtl2 haben es nicht geschafft! und wenn ich mich recht erinnere (sextalkshows, dieser nuschelnde transvestit in rosa, nackte am frühabend) glaube ich zu wissen WARUM 
gruß
datafox
Habe ich aus Deiner Antwort zusammengewürfelt.
Aus „Zielgruppe der Bravo ab 10 Jahren“ + „Kondom“ habe
ich die Antwort gebastelt.
Kleine Anekdote am Rande
Habe ich aus Deiner Antwort zusammengewürfelt.
Aus „Zielgruppe der Bravo ab 10 Jahren“ + „Kondom“ habe
ich die Antwort gebastelt.
Ach soooooo… *grins* Die Zielgruppe der BRAVO ist nun einmal so definiert, wobei das Blättchen auch von Jüngeren gelesen wird.
Nur zu gut erinnere ich mich an die in ‚Ehemänner und andere Irrtümer‘ von Karin Hartig köstlich beschriebene Szene, als der acht- oder neunjährige Sohnemann nebst gleichaltrigem Kumpel im Schlepptau ins Wohnzimmer stürmt (zuvor war lautes Gegröhle aus dem Kinderzimmer zu vernehmen) und Muttern die Frage ‚Mama, was ist denn ein Kondomquetscher?‘ ins Gesicht schleudert, woraufhin sich diese erst einmal gepflegt am Streuselkuchen verschluckt. Die Jungs meinten einen Komedonenquetscher (sprich: ein in der Kosmetik- bzw. Hautarzt-Praxis übliches Instrument zur Entfernung von Mitessern), die Mutter des Kumpels wand sich jedenfalls nach der Lektüre von ‚Dr. Sommer rät‘ in Kicherkrämpfen auf dem Sofa.
Schmunzelgruß
Renee