Rübenernte - Verschmutzung von Strassen

Tolle Antwort:

Was denn sonst? Die ganze Veranstaltung nicht Subvention zu
nennen, weil die Gelder nicht direkt vom Staat sondern von den
Verbrauchern und den Zuckerherstellern kommen, halte ich für
übertrieben kleinlich.

Wikipedia sagt zu Subventionen folgendes:
Leistung aus öffentlichen Mitteln, die nach Bundes- oder Landesrecht (oder durch das Recht der Europäischen Gemeinschaft) an Betriebe oder Unternehmen ohne marktmäßige Gegenleistung gewährt wird oder der Förderung der Wirtschaft dienen soll.
Ergo-> keine Subvention wie du schon selber festgestellt hast.

Aber du meinst grad die 4 Promille die der Verbraucher mehr bezahlt, wenn die Zuckermarktordnung weg wäre. Mal kurz nachgerechnet:
Jetzt: 1 Kilo Zucker kostet beim Lidl rund 1 Euro. Tante Frieda kauft zum Einkochen 10 Kilo Zucker für 10 Euro.
Bald: Tante Frieda kauft wieder Zucker, wieder 10 Kilo, will wieder 10 Euro bezahlen…upppsss… muss glatte 4 Cent mehr bezahlen.

Was sagst du dann zum horrenden Ölpreis… sowas ist dann in Ordnung, oder wie ??? Oder gehörst du zu den Menschen die lieber Rohrzucker, von kleinen Kinderhänden geschnitten, in Ihren Kaffee nehmen ???
Ganz davon abgesehen unter welchen ökölogischen Standarts dieser Zucker produziert wird, bzw. wieviel Regenwald für den „billigen“ Zucker gerodet wird ???

Schönen zuckrigen Gruß
Uli

Tolle Antwort:

Auch hallo,

Was denn sonst? Die ganze Veranstaltung nicht Subvention zu
nennen, weil die Gelder nicht direkt vom Staat sondern von den
Verbrauchern und den Zuckerherstellern kommen, halte ich für
übertrieben kleinlich.

Wikipedia sagt zu Subventionen folgendes:
Leistung aus öffentlichen Mitteln, die nach Bundes- oder
Landesrecht (oder durch das Recht der Europäischen
Gemeinschaft) an Betriebe oder Unternehmen ohne marktmäßige
Gegenleistung gewährt wird oder der Förderung der Wirtschaft
dienen soll.
Ergo-> keine Subvention wie du schon selber festgestellt
hast.

wie ich feststellte, ist eine derartig enge Auslegung des Begriffes m.E. eher kleinlich, denn der Sache nach spielt es keine Rolle, ob sich der Staat ohne Zweckbindung Steuern beschafft und dann verteilt, oder die Bürger etwas mehr für ein Gut bezahlen, damit die Hersteller ihre Sonderabgabe an die Zollverwaltung bezahlen können, die das Geld dann über die EU wieder an die Bauern abgibt.

Der Effekt ist der gleiche: Vom Verbraucher zum Empfänger.

Aber du meinst grad die 4 Promille die der Verbraucher mehr
bezahlt, wenn die Zuckermarktordnung weg wäre. Mal kurz
nachgerechnet:
Jetzt: 1 Kilo Zucker kostet beim Lidl rund 1 Euro. Tante
Frieda kauft zum Einkochen 10 Kilo Zucker für 10 Euro.
Bald: Tante Frieda kauft wieder Zucker, wieder 10 Kilo, will
wieder 10 Euro bezahlen…upppsss… muss glatte 4 Cent mehr
bezahlen.

Ich weiß gar nicht, was Du mit mir jetzt diskutieren willst. Ich habe einfach nur auf diesen Satz von Dir reagiert: Pfui, erstens hast du hier vollkommen daneben gegriffen: Zucker ist nämlich nicht subventioniert

Aus Verbrauchersicht geht mir die ganze Zuckersache genauso am Arsch vorbei wie der hohe Ölpreis: Vorbeier gehts kaum.

Was sagst du dann zum horrenden Ölpreis… sowas ist dann in
Ordnung, oder wie ??? Oder gehörst du zu den Menschen die
lieber Rohrzucker, von kleinen Kinderhänden geschnitten, in
Ihren Kaffee nehmen ???

Ich trinke keinen Kaffee und Zuckerrohr wird nicht von Kindern geschnitten. Im Jahre des Herrn 1995 wurde mir anläßlich des Bezuges meiner neuen Wohnung eine Grundausstattung an Lebensmitteln geschenkt, zu der auch ein Kilo Zucker gehörte. Von dem Paket befindet sich noch ein knappes Drittel in einem Glas in der untersten Schublade in einemm meiner Küchenschränke.

Du erkennst also, daß Du bei mir als Verbraucher in Sachen Zucker keine großen Emotionen wirst wecken können. Als ein klitzekleines bißchen an Wirtschaft interessierter Mensch sage ich aber, daß das Zuckersystem die geilste Subventionsmaschinerie ist, die jemals erfunden wurde.

Gruß,
Christian