Rückwärts einparken

moin,

meine Holde würde vermutlich sagen „… ich hab doch keine rote Motorhaube, also gilt das nicht für mich…“

Tom

Hallo,

ich würde mal sagen: Kommt drauf an. Auf Super- oder Baumarktparkplätze, in Tiefgaragen und Parkhäusern, wo ich mit größerem Einkaufswagen ankommen, ist es vollkommen hirnrissig rückwärts einzuparken, weil man dann zum Beladen nicht vernünftig mit dem Einkaufswagen an den Kofferraum kommt. Das sind schon so echte Spezialisten, die bei IKEA dann die Billyregale zwischen zwei Autos durch über ggf. das Steilheck des dahinter stehenden rückwärts eingeparkten Fahrzeugs versuchen in die eigene Kiste zu bekommen, oder die mit schweren und sperrigen Wasserkisten dann Beulen in die links oder rechts stehenden Fahrzeuge hauen, wenn die dann um das Auto rum in den Kofferraum müssen.

Ein- und Aussteigen, insbesondere mit Kindersitz oder Babyschale ist auch kein Vergnügen, wenn man nur von der Einfahrtseite an das Auto kommt.

Die heimische Einfahrt ist auch so, dass sich rückwärts einparken überhaupt nicht anbietet (liegt parallel zur Anfahrtsrichtung, und beim Ausparken kann ich rückwärts auf dem eigenen Grundstück von der Straße weg zurück setzen).

Wenn es mal eng wird, parke ich auch rückwärts ein, wobei das mit der aktuellen Familienkutsche mit den dunklen Scheiben hinten, und den modernen gewölbten Außenspiegeln ebensowenig ein Vergnügen ist, wie mit dem Cabrio mit dem hohen Ansatz der Heckscheibe und dem runden Heck, dessen Kanten man auch nur erahnen kann. Aber das Ding hat wenigstens Abstandssensoren.

Gruß vom Wiz

es gibt ja Leute, die parken grundsätzlich vorwärts, andere
grundsätzlich rückwärts ein. Ich gehöre zur ersten Gruppe und
kann gar nicht verstehen, warum es die zweite gibt.

Wenn ich rückwärts einparke, ist das dank zweier Außenspiegel genauso einfach wie vorwärts. Aber beim Ausparken kommt der große Unterschied:
Da fahre ich dann nämlich bequem vorwärts mit deutlich besserer Sicht auf die Durchfahrt.

Beim Rückwärtseinparken, meine ich, muss man die Lücke sehr
genau treffen, dabei in den Spiegel oder, das beobachte ich
bei den meisten Fahrern, sich umdrehen und nach hinten gucken.

Umdrehen und nach hinten gucken ist ein Zeichen für Leute, die nicht dem Spiegel trauen. Ich bin von dieser Krankheit geheilt und fahre ausschließlich über die Spiegel, weil dies bei einem meienr Autoa auch gar nicht anders möglich wäre.

Beides ist umständlicher als einfach vorwärts zu fahren und
mit Risiken verbunden.

Lieber rückwärts „kompliziert“ in ne Lücke als rückwärts kompliziert auf die Durchfahrt mit Querverkehr!

Für mich gilt die Devise: Immer in Fluchtrichtung parken.
Wo ich rückwärts rein gekommen bin, komme ich auf jeden Fall auch wieder einfach vorwärts raus.

Beim Ausparken muss ich als Vorwärtseinparker zwar auch in
die Spiegel sehen oder mich umdrehen, habe aber hinten freies
Feld, muss keine Lücke treffen.

Und Du muss nebenbei noch durch die anderen Autos hindurch den möglichen Querverkehr beachten. Dabei rummst es auf Parkplätzen dann häufig.

Und noch eine Frage: Warum will der Besitzer des Parkhauses,
in dem dieses Schild hängt:

http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-64014…,

dass die Fahrerinnen wechselweise einparken?

In einem Fahrzeug ist EIN Sitz ganz bestimmt immer besetzt: Der Fahrersitz. Wenn nun so geparkt wird, kann man zum Nachbarn Beifahrerseitig sehr eng parken. So haben die Fahrer maximalen Platz zum Aussteigen. Und Beifahrer können ja einsteigen, nachdem man ausgeparkt hat.
Ist natürlich blöde, wenn man auf der Beifahrerseite (wie es sich gehört!) das Kind sitzen hat.

Hallo,
ich parke sehr oft rueckwaerts ein, gerade extra besonders wenn es eng wird.
Beim Einparken habe ich gute Sicht, freie Fenster, warmen Motor.
Bei Ausparken kann ich morgens noch nicht ganz wach sein, der Motor laeuft nicht so willig, da braucht man nur nach vorn halbwegs wegzukommen und sieht auch gleich die Strasse vor sich.

Wenn ich Leute beobachte, die rueckwaerts in den fliessenden Verkehr ausparken wollen, geht mir oft das Wort asozial durch den Kopf, von a-sozial, gegen die Gemeinschaft.
Gruss Helmut

Hi,

Beim Einparken am Staßenrand, wo die Autos hintereinander
stehen, ist rückwärts parken natürlich sinnvoll, weil man so
nur in eine kurze Lücke hineinkommt, ohne über den Bordstein
fahren zu müssen.

So seh ich das auch. Ich sehe täglich mit Grausen, wie eine Nachbarin ihren (relativ schnellen) Wagen mit Schwung vorwärts über den Bordstein rumpeln läßt. „Schnell“ erwähne ich deshalb, weil ich nicht dabei sein möchte, wenn bei hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn der malträtierte Reifen seinen Dienst quittiert …

Gruß S