Schlapp, müde und ans Bett gefesselt

Hallo Coro,
lass dich bitte nicht entmudigen. Deine Symptome passen halt leider auf viele Erkrankungen, daher die vielen Meinungen.
Wenn eine Infektion durch Untersuchungen ausgeschlossen werden kann, dann such dir bitte einen guten homöopathischen Arzt. Es gibt etliche homöopathische Mittel, die mir auf Anhieb einfallen, um deinen Kreislauf zu stabilisieren (Müdigkeit, Ohnmacht, Tunnelblick, Schwäche). Welche für dich passen, muss ein Arzt entscheiden.
Ich habe durch diese Mittel schon wahre Wunder erlebt.

Gute Besserung und durchhalten!
Uschi

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Hallo Uschi,

du bist ein großer Verfechter der FSME Impfung,

jeder, der sich heute nicht gegen die FSME impfen lässt, handelt in meinen Augen fahrlässig. Die FSME - das zeigen alle Untersuchungen - ist deutlich auf dem Vormarsch, und das europaweit. Galten früher noch nur der Schwarzwald, die Oberrheinebene und der Bayerische Wald als Hochrisiko-Gebiet, so ist es heute schon weit mehr als 50% von Deutschland.

aber gegen Borreliose hilft die nicht.

weiß ich, leider hast Du recht. Meine Frau leidet seit 2,5 Jahren an chronischer Borreliose, wir kennen uns mit dieser Krankheitsgruppe ziemlich gut aus.

dass Impfungen auch Nebenwirkungen haben

Ergänzung: KÖNNEN! …Nebenwirkungen haben können.

Mein Vater ist duch eine FSME Impfung fast blind geworden

Die FSME ist eine im allgemeinen sehr gut verträgliche Impfung. Hast Du schon mal darüber nachgedacht, ob es sich bei der Impfung vielleicht um einen Ärztepfusch gehandelt haben könnte? Impfung IV statt IM oder dass an einem Tag mehrere Impfungen durchgeführt wurden (weil man ja eh gerade beim Arzt und beim Impfen ist, dann geht es in einem Aufwasch…Dass sowas aber heftigste Komplikationen auslösen kann, davon haben viele Ärzte keinen Schimmer) Oder dass es eine Wiederauffrischungsimpfung war und der Arzt hat den Wirkspiegel (ein für Ärzte in aller Regel völlig unbekannter Begriff!), der noch im Körper vorhanden war nicht richtig eingeschätzt? - das war bei meiner Frau mal so: sie baut nämlich die Wirkstoffe deutlich langsamer ab als der Durchschnitt der Bevölkerung und dadurch war der alte Wirkspiegel + die neue Dosis viel zu viel und sie ist zusammen geklappt. Oder oder oder. Ich denke, ein Ärztefehler ist sehr viel wahrscheinlicher als eine Impfstoffunverträglichkeit.

Außerdem wollten die Klinikärzte unbedingt seinen
Impfpass sehen, welche Impfungen er noch hatte.

Das kann eine löbliche Nachfrage gewesen sein - eben im Sinne der oben erwähnten möglichen Mehrfachimpfung an einem Tag. Daher würde ich dieses Verhalten jetzt so auf den ersten Moment noch nicht als verwerflich ansehen.

Er war 50 Jahre lang immer im Wald unterwegs und hatte nie etwas und hat
sich „verrückt“ machen lassen von den Impfkampagnen.

Durch den Klimawandel ist dieses Verhalten aber zunehmend problematisch zu beurteilen.

Ich denke dass die Probleme von Coco entweder duch einen
Infekt oder einfach durch seinen „viel zu schwachen Kreislauf“
bedingt sind. Evtl. noch einen Mineralstoffmangel, weil er
geraucht hat.

Letztlich ist jede Ferndiagnose - egal ob von einem Arzt oder einem von der Krankheit betroffenen Person - immer nur die Möglichkeit eines Hinweises. Dieses Forum kann keine ärztliche Untersuchung (trotz des vielen Murxes, den die Weißkittel verbrechen) ersetzen.

Viele Grüße

Alexander

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Hallo vanBranden,

bei aller Achtung und allem Respekt, aber

Schon vor vielen Jahren wusste man: Ein Dritel bis zwei
Drittel der Patienten, die zum Hausarzt kommen, leiden an
psychogenen Ursachen.

das halte ich für einen totalen Quatsch. Natürlich ist unsere heutige Gesellschaft nicht mehr so gestatltet, dass sie für die Menschen ein optimales psychisches Umfeld bereitstellt (Thema: Singles, Kleinfamilien), aber deshalb sind doch nicht 2/3 der Bevölkerung reif für die Klappsmühle.

Du kennst ja die Frotzelei in der Bevölkerung:

Die, die am meisten die Psychiater nötig haben, sind die Psychiater, sonst wären sie nicht Psychiater geworden.

Ich halte diese Aussage für durchaus überlegenswert

kopfschüttlerische Grüße ob der 2/3-der-Bevölkerung-Aussage

Alexander

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Hallo vnBranden,

nochmal ich,

Allein die Unterstellung, das sie die Einzige wäre, die an
eine Infektion geacht hat, muss wohl jeden Arzt zu einem
leichten Schmunzeln bringen.

ich habe mir Deine Antworten in diesem Faden noch mal durchgelesen, Du schreibst nirgends etwas davon, dass Du eine Infektion nicht ausschließt. Du verweist sofort auf die Psycho-Schiene. Wie kann ich dann Deinen Halbsatz „zu einem leichten Schmunzeln bringen“ deuten? Doch eigentlich nur als „ich, der Halbgott in Weiß, nehme doch den kleinen Patientenwurm da gar nicht ernst“. Wenn Das so klar ist mit der Infektionsmöglichkeit, warum schreibst Du es dann nicht? Eine Bitte an alle von Euch: Fangt doch bitte endlich an, die Patienten ernst zu nehmen und ganzheitlich zu betrachten. Nicht nur jeder seinen klitzekleinen Bereich - siehe die wirklich guten Beiträge von Kathy in diesem Faden!

  • „nein, für das Andere, da bin ich nicht zuständig, da kann ich Ihnen eine Überweisung schreiben“. Das ist meines Erachtens Behandlungsmethode von vorgestern. Zum Nachteil der Patienten und der für das Gesundheitssystem aufgewendeten Gelder.

Jetzt muss ich aufhören, bevor ich mich noch weiter in meinen Zorn hineinsteigere

resignierende (weil’s eh nix nützt) Grüße

Alexander

Hi,
es war keine Mehrfachimpfung - nur FSME. Die Klinikärzte haben ständig danach gefragt - wir hatten den Pass mehrere Male vergessen mitzubringen.

LG U.

Moin Alexander

das halte ich für einen totalen Quatsch.

Diese Aussage/Statistik ist nicht von mir erfunden, sondern nur berichtet. Sie existiert (wie der Mond oder die Sonne) und wurde in den vergangenen 3 Jahren immer wieder mal zitiert.

aber deshalb sind doch nicht
2/3 der Bevölkerung reif für die Klappsmühle.

Wenn du psychosomatische Erkrankungen, die zu den häufigsten Erkrankungen unserer Zeit gehören, mit „Klapsmühle“ assoziierst, dann weiß ich nicht mehr, was ich dazu sagen soll.

Du kennst ja die Frotzelei in der Bevölkerung:

Die, die am meisten die Psychiater nötig haben, sind die
Psychiater, sonst wären sie nicht Psychiater geworden.

Das ist ein ganz anderes Thema, zu dem sich viel sagen und schreiben ließe. Ich würde dem garnicht mal grundsätzlich wiedersprechen wollen, aber es ist wiegesagt ein anderes Thema. Ich bin Facharzt für Psychosomatische Medizin und nicht Facharzt für Psychiatrie. Aber ich habe in verschiedenen psychiatrischen Einrichtungen als Arzt gearbeitet und habe Hochachtung vor meinen psychiatrischen Kollegen.
Gruß,
Branden

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Und jetzt nochmal deutlich lesen, Alexander
Moin

nochmal ich,

Ich merk schon, die Thematik muss dich mächtig beschäftigen :wink:.

Du schreibst nirgends etwas davon, dass Du eine
Infektion nicht ausschließt. Du verweist sofort auf die
Psycho-Schiene.

Richtig. Weil ich gelernt habe, Prioritäten zu setzen. Das schent mir eine der wichtigsten Aufgaben in der Medizin zu sein, undzwar nicht nur im Feld-Lazarett, sondern überall, auch hier.
Mir wurde nämlich schnell deutlich, dass die Ursprungsposterin nur in den körperbezogenen Kankheiten suchte und eben genau die psychosomatische Schiene v e r m i e d. Daher sah ich es als notwendig an, sie darauf aufmerksam zu machen, zumal die G e s a m t h e i t der Symptome deutlich in diese Richtung wies.

Wenn Das so klar ist mit
der Infektionsmöglichkeit, warum schreibst Du es dann nicht?

Weil, wiegesagt, die Gesamtheit der Symptome e h e r für die so deutlich vermiedene psychosomatische Betrachtung sprach.

Eine Bitte an alle von Euch: Fangt doch bitte endlich an, die
Patienten ernst zu nehmen und ganzheitlich zu betrachten.

Als psychosomatischer Arzt nehme ich ja eben gerade den Patienten auf eine tiefere Art Ernst als viele der small-talker, die sich in den Foren so wichtig nehmen.
Gruß,
Branden

Hi,

ich wollte eig. nicht das ihr euch hier gegenseitig mit eurem Fachwissen zubombadiert. Jeder hat wohl eine andere Sichtweise der Dinge und steht dazu. Wäre nett wenn ihr das dann außerhalb dieses Threads austragt, denn ich würde ihn als geschlossen betrachten. :smile:

Mfg Coro

nun wird doch off topic, sorry
Hallo Branden,

es ist gesichert, das bei allen Depressionen Veränderung im System vorliegen, betreffend Serotonin, Nor/Adrenalin und Kortisol, also kann alles, was diese Transmitter samt ihrer Rezeptoren beeinflusst, inklusive längerer oder kürzerer Verweildauer, Überangebot oder Mangel, die „Stimmung“ des Menschen beeinflussen, egal, ob diese Depression nun nach der Einteilung endogen, reaktiv, postpartal heißt.

Die Kunst ist es nun also, herauszufinden, was diese Veränderungen bewirkt und da inzwischen als Auslöser sogar die Fructosemalabsorption zu finden ist, würde es sich lohnen, da weiter zu schauen. Es liegt immer irgeneine Ursache vor, die in dieses System eingreift, wir haben sie nur noch nicht alle gefunden und deswegen wird so getan, als gäbe es sie nicht.

Schon vor vielen Jahren wusste man: Ein Dritel bis zwei
Drittel der Patienten, die zum Hausarzt kommen, leiden an
psychogenen Ursachen.

Ach nö, das kannst Du besser, wenn ich so was schreiben würde, würde man mich gleich zerfleischen, von wegen Quellen angeben und schlechte bzw nicht vorhandene Forschungen.

Nicht desto trotz bin ich im Psychosomatischen Behandlungbereich geschult und habe alles mit viel Interesse aufgesogen und wende es so gut ich kann an und finde, das ein Profi-Behandler in dem Bereich sehr viel bewirken kann, also nichts gegen Deine Arbeit, so ist es nicht gemeint.

Gruß
Kathy

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Huhu,

und das tut mir leid, aber dieses sofortige Aufspringen auf eine rein psychische Schiene war mir etwas zu einseitig, was wir dann ja unten klären konnten.
Lass Dich davon weder entmutigen, noch verwirren.
Du musst Dich, ob mit oder ohne unsere Tipps, auf die Suche machen und das wird leider auch nicht leicht und nicht weniger verwirrend.
Wenn Du später noch Fragen hast, kannst Du mich auf jeden Fall anmailen und ich denke, falls es in die Psychosomatische Richtung geht, gilt das auch für Branden, sonst wäre er ja hier nicht dabei.

Viel Glück
Kathy

Hallo Kathy

es ist gesichert, das bei allen Depressionen Veränderung im
System vorliegen, betreffend Serotonin, Nor/Adrenalin und
Kortisol

Das ist richtig - der Witz ist dabei aber eben, dass beides möglich ist: Die veränderte Biochemie im Kopf kann eine epression auslösen und die Depression kann eine biochemische nderung im Kopf bewirken.
Wenn dich nächtens ein Vermummter oder auch „nur“ ein Hund aus einer dunklen Hausecke anspringt, dann knallt den Adrenalinsiegel hoch. Du würdest whl am sagen, dass dein hher Adrenalinspiegel zuerst bestand und dann deswegen dich emand anspringt.
Das is das Dilemma zwischen den veschiedenen medizinschen Schulen.
Gruß,
Branden